Serie: Der Tag nach dem Crash – Teil 1: Das Bandbreitenmodell

Wer glaubt, dass die Politdarsteller dieser Welt in der Lage sind, das derzeitige Chaos mittelfristig zu bewältigen, muss nicht weiterlesen. Sind Sie dagegen mit dem Uhupardo der Meinung, dass der Crash vermutlich unausweichlich ist, weil er im System liegt, sind Sie herzlich eingeladen darüber nachzudenken, wie der ”Reset” auszusehen hat, wie wir in diesem Artikel bereits angekündigt hatten.

In der Serie “Der Tag nach dem Crash” geht es um Zukunftsmodelle. Wir wollen über handfeste Fakten reden. Parteipolitik und esoterisches Geschwurbel haben hier nichts zu suchen. Lassen Sie die Ideologien mal für einen Moment weg und beschäftigen Sie sich vorurteilsfrei mit den Zukunfts-Modellen, die es bereits gibt. Wir beginnen im ersten Teil mit dem Bandbreitenmodell, weil wir es für das bisher detaillierteste und ausgefeilteste System halten.

Umdenken

Teil 1 Das Bandbreitenmodell

Was haben wir heute?
Viele Arbeitslose. Immer mehr Menschen, die von ihren Einkünften kaum leben und sich nichts leisten können – was andererseits dazu führt, dass Unternehmer nichts verkaufen können.

Was wollen wir?
Vollbeschäftigung mit Löhnen, die Menschen zufriedenstellen und Kaufkraft bedeuten.

Das Bandbreitenmodell (ab jetzt BBM genannt) bietet dazu einen Ansatz, der in seinem Grundprinzip recht simpel ist. aber die Welt vom Kopf auf die Beine stellen kann.

Klick: Die Vision

Unternehmer bekommen steuerliche Vorteile eingeräumt, je mehr Mitarbeiter sie einstellen – ob sie sie brauchen oder nicht. Klingt kurios? Ist es auch!

Während das BBM fast alle Steuern abschafft und das System enorm vereinfacht, bekommt die Umsatzsteuer das maximale Gewicht. Die Bandbreite der Umsatzsteuer, daher der Name des Modells.

Einfach erklärt: Das folgende Beispiel bezieht sich nur auf die Inlandsumsätze eines Unternehmens!

Wer weniger als 6 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt, muß den Höchstsatz von 200% Umsatzsteuer auf seine Produkte aufschlagen.

Wer mindestens 6 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt, darf seine Produkte mit 180% Umsatzsteuer anbieten (was immer noch zu teuer für den Markt ist).

Wer mindestens 7 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt, darf seine Produkte mit 150% Umsatzsteuer anbieten (was immer noch zu teuer für den Markt ist).

Nur wer mindestens 8 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt, darf seine Produkte mit dem Mindestsatz von 35 % Umsatzsteuer anbieten.

Wer in dieser Branche weniger als 8 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt, muß eine so hohe Umsatzsteuer auf seine Produkte aufschlagen, daß seine Kunden zur Konkurrenz wechseln, die weitaus billiger ist, weil diese mehr als 8 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt.

Fazit: Nur wer mindestens acht Mitarbeiter pro Umsatzmillion (im Inland) beschäftigt, wird seine Produkte konkurrenzfähig verkaufen können. Das gilt für alle Unternehmen, die in Deutschland Geschäfte machen wollen!

Come on! Dann werden alle Unternehmer sofort aus Deutschland flüchten!
Nein! Werden sie nicht! Ganz im Gegenteil! Sie werden das neue “Unternehmer-Steuerparadies” Deutschland lieben, wo die Kaufkraft der Kunden ihnen hervorragende Geschäfte garantiert.
Überzeugen Sie sich selbst!

Klick: Was bedeutet das für Unternehmer?

Heute gilt die Faustregel: Je weniger Menschen ein Unternehmen beschäftigt, desto billiger kann es seine Produkte anbieten. Das BBM dreht es um: Je mehr Menschen (im Verhältnis zum Umsatz) ein Unternehmen beschäftigt, desto niedriger sind seine Preise!

Unternehmen werden daher Menschen auf die Gehaltslisten setzen, die sie überhaupt nicht benötigen – um sie von der Umsatzsteuer abzusetzen und dadurch ihre Produkte möglichst preisgünstig verkaufen zu können. Und das zu hohen Löhnen!

24.000 Euro im Jahr für “abwesende Arbeitnehmer”.
32.000 Euro im Jahr für 500 Stunden (Teilzeit).
40.000 Euro im Jahr für 1.000 Stunden (Vollzeit)

Das Gehalt gibt es netto und zwar für alle (90% ausbezahlt, 10% auf das Rentenkonto)!

Bitte? Das ist doch unmöglich finanzierbar!
Doch, ist es! Und zwar allein durch die Einnahmen einer reinen Umsatzsteuer. Der Überschuss in der Staatskasse wird sogar vervielfacht. Schauen Sie selbst!

Klick Umsatzsteuer

Gut, aber was ist mit Krankenversicherung, Renten, Export, was sind “abwesende Arbeitnehmer”? Was sagt die EU dazu, und wie schwierig wäre das Ganze umzusetzen?
Das sagen wir Ihnen in einfachen Worten im zweiten Teil des BBM, klicken Sie hier.

Der “Vater des Ganzen”, Jörg Gastmann, Autor des Buches “Die Geldlawine”, ist über diesen Beitrag informiert und wird sich einmischen, wenn er will.
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Lesen Sie dazu auch dieses Interview von Ende September: “Der Euro wird zusammenbrechen”

59 Kommentare zu Serie: Der Tag nach dem Crash – Teil 1: Das Bandbreitenmodell

  1. Dieses Modell ist eine wirre Vision, die nicht funktionieren kann. Und zwar aus einem ganz simplen Grund: Sie schafft das Grundübel nicht ab: Die geldbasierte “Haben”-Wirtschaft!

    Durch das Privateigentum an Produktionsmitteln (Geld und darüber auch die Menschen, Grund und Boden, Unternehmen, Maschinen und Anlagen, ) wird der Reichtum der Gesellschaft von allen gemeinsam (allerdings leider unter Zwang!) geschaffen (von der gesamten Gesellschaft), in den Genuß dieses Reichtums kommen jedoch ausschließlich die Eigentümer, also ein paar private Leute (die immer weniger werden).

    Bei dem hier vorgestellten Modell wird dieser Widerspruch, der immer wieder zu Situationen wie wir sie heute erleben, zu Krieg, Armut, Tod und Verzweiflung führen muss, nicht gelöst.

    Die Zeit der “Vollbeschäftigung” ist vorbei und jeder, der die (wie auch immer) propagiert, hat entweder nichts verstanden oder führt die Menschen absichtlich in die Irre. Warum muss “Geld” verdient werden, um leben zu dürfen??

    Der Fehler liegt in diesem System des “Haben”-Müssens und damit verbunden des ewig notwendigen “Wachstums”, um immer mehr “haben” zu können und zu müssen, denn durch das “Haben” generiert sich Macht über die anderen Menschen.

    • uhupardo sagt:

      Bei Leuten, die sofort nach Publikation eines Modells, für dessen Entwicklung andere Jahre gebraucht haben, ein fundamentales Urteil haben und fehlende Selbstzweifel durch fettgedruckte Verben ersetzen müssen, hat man zwei Möglichkeiten: Man misstraut ihnen ganz grundsätzlich oder nimmt sie nicht ernst. Es wäre schön, wenn dieses Thema etwas analytischer angegangen werden könnte.

      Solveigh, dieses System sorgt selbstverständlich für (künstliche) Vollbeschäftigung – hätten Sie das System verstanden, wäre Ihnen das auch klar. Ob das allerdings gut oder schlecht ist, wünschenswert oder nicht, ist eine andere Frage, die man durchaus diskutieren kann.

      • Ich schreibe fett, was ich betont haben will. Ihre Reaktion darauf ist einfach albern.

        Wenn für dieses Modell Jahre gebraucht wurden, um es zu entwickeln, tut mir das für die Entwickler leid. Es gibt so etwas: Tunnelblick. Der versperrt den Blick auf alles andere rechts und links und die eigene Idee wird (für den Entwickler) immer schöner, eine kritische Auseinandersetzung mit der Idee findet nicht statt. Der oder die Entwickler sind nicht mehr in der Lage, sich die Idee “von außen” zu betrachten und zu beurteilen.

        - Haben Sie sich überlegt, ob die Unternehmensführungen dieses Modell mitmachen? Werden sie nicht. Warum sollten sie? Sie versuchen, ihnen eine Portion Profit wegzunehmen. Wenn Sie das versuchen, hauen sie einfach ab in Staaten, wo sie solchen Zwang nicht haben – ihnen gehört der Globus! Was sollen sie mit Deutschland? Damit haben sie die deutsche und alle anderen Regierungen erpresst und dieses Lohndumping in Gang gesetzt, in dessen Ergebnis Menschen zu Löhnen arbeiten gehen müssen, die ihnen das tägliche Leben nicht garantieren. Das ist nicht neu, das war schon 1848 – 1945 so. Es wurde also nur wieder eingeführt, was vorher schon mal “normal” und “wünschenswert” war – für die Kapitalisten, natürlich. Was interessieren schon die Lebensumstände der Sklaven? Sind ja eh keine richtigen Menschen!

        - Die Gesellschaft der Lohnarbeit ist vorbei. Die Produktion wird von Automaten übernommen. Das sieht jeder, der die Augen ein bißchen aufmacht. Also ist ein Modell der “Vollbeschäftigung”, selbst wenn die “Angestellten” nicht oder nur sehr wenig Zeit arbeiten sollen (wie stellen Sie sich das vor?) vollkommen untauglich.

        - Das Geld und Privateigentum ist die Ursache der ständigen Krisen und Systemcrashs: 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg und jetzt wieder. Solange die Ursachen für diese Crashs nicht beseitigt sind, gibt es keine Besserung, sondern der gleiche Mist fängt immer wieder von vorne an. Naja, falls es auf dieser Erde dann noch Leben und Menschen geben sollte.

        - Aus den genannten Gründen kann dieses Grundproblem weder national noch lokal gelöst werden. Es muss eine globale Lösung geben.

        Gehen sie mal Jeremy Rifkin oder Franz Hörmann googeln, da finden sie u.U. ein paar Anregungen dafür, was möglich ist.

        Albert Einstein: “Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben.”

      • uhupardo sagt:

        Haben Sie sich überlegt, ob die Unternehmensführungen dieses Modell mitmachen? Werden sie nicht. Warum sollten sie? Sie versuchen, ihnen eine Portion Profit wegzunehmen.

        Was Sie bisher nicht verstanden haben, finden Sie hier (diesmal wäre es wirklich schön, wenn Sie es lesen und zur Kenntnis nehmen):
        http://bandbreitenmodell.de/unternehmer

        1. Kunden haben weit mehr Kaufkraft.
        2. Unternehmen zahlen keine Steuern mehr. Weder Einkommens- noch Gewerbe- oder Körperschaftssteuer.
        3. Da weder Unternehmen noch Ihre Angestellten Einkommenssteuer oder Sozialversicherungsbeiträge zahlen, entfällt der diesbezügliche Verwaltungsaufwand.

        Unternehmen würden aus diesen und anderen Gründen nicht ab- sondern zuwandern. Der genannte Link erläutert es noch wesentlich genauer.

        Wie das mit der Vollbeschäftigung funktioniert, erklärte Ihnen der Artikel bereits, einfach nochmal lesen.
        http://bandbreitenmodell.de/faq.html#3._Wie_kann_das_Bandbreitenmodell_die

    • kettensprenger sagt:

      @Solveigh: Kaum überflogen, und schon dagegen? Und Sie fordern stattdessen Kommunismus? “Haben wollen” ist der Motivationsmotor für das Bandbreitenmodell, das damit den Grund vermeidet, aus dem der Kommunismus nie eine Chance haben kann: Das BBM basiert auf den Interessen der Menschen.

      Bitte erst bandbreitenmodell.de/faq lesen. Die Wirtschaft KANN eben NICHT entscheiden, ob sie bei einem Wirtschaftssystem mitmachen oder sich widersetzen will. Das Bandbreitenmodell wird durch http://www.bandbreitenmodell.de/gesetze ebenso zwingend für die Wirtschaft, wie jedes andere System durch Gesetze definiert wird. Ihre Wachstumskritik beantwortet http://www.bandbreitenmodell.de/wachstum.

    • Tantus sagt:

      Liebe Frau Calderin,

      wenn ich Ihren Kommentar lese habe ich fast den Eindruck, dass sie ihn überstürzt geschrieben haben. Kann es sein, dass Sie sich als Opfer unseres Systems sehen? Mit dem Bandbreitenmodell wird eine Lösung angeboten, die eine echte Alternative zu dem ist was Sie verurteilen. Und dann verurteilen Sie die Alternative ohne sich mit ihr zu befassen. Muss man das verstehen oder kann es sein, dass Sie Angst haben Ihre Opferrolle aufzugeben?
      Ich habe das Bandbreitenmodell 1 Jahr kritisch betrachtet und auch für viele Kleinunternehmer durchgerechnet um zu sehen, wie sich die Situation mit dem Bandbreitenmodell verändern wird. Und die war durchweg positiv. Wäre es auch für Sie als Unternehmerin nicht toll, wenn Sie keine Steuern mehr bezahlen müssten außer das Sie eine erhöhte Umsatzsteuer abführen müssen, für Ihre Mitarbeiter, sofern Sie welche haben, keine Lohnnebenkosten mehr entrichten müssen, dafür aber mehr Lohn zahlen dürfen und können und zu wissen, dass auch untere Einkommensschichten nun finanziell die Möglichkeit haben Ihre schönen Produkte erwerben zu können? Seien Sie gewiss, es lohnt sich, sich näher mit dem Bandbreitenmodell zu beschäftigen.

      • uhupardo sagt:

        Da sagen Sie etwas, Tantus, das ich mr auch schon oft genug gedacht habe: Manche Menschen scheinen sich geradezu an ihr Opferrolle zu krallen, weil sie ihnen hilft, das Schicksal leichter zu ertragen. Das kann aber unmöglich der Weg sein, zumindest wenn sie Kinder haben.

        Wie Bernhard Wedekind (pseudonyme Meinungen sind so gut wie Klarnamen-Meinungen) habe ich auch lange genug versucht, das Bandbreitenmodell auszuhebeln nach dem Motto “Den Pferdefuss finden wir schon noch, das klingt zu einfach!”. Es ist mir, trotz aller Bemühungen, bisher eben nicht gelungen. Muss nicht der Weisheit letzter Schluss sein, zwingt aber beinahe zu näherer und eingehender Beschäftigung damit.

        Lavinia und kettensprenger haben es deutlich gemacht: Ein System gegen die Natur des Menschen zu etablieren, muss scheitern. Das BBM stellt zwar die Wirtschaft vom Kopf auf die Füsse, verlangt aber kein neues Menschenbild.

        Vielen Dank an alle Kommentatoren. Versuchen Sie gerne das BBM weitmöglichst auseinander zu nehmen, aber sachlich-faktisch bitte, denn fundamentalistische Glaubensbekenntnisse (“Das kann nicht funktionieren”) helfen niemandem. Mit diesem Blog inklusive der angegebenen Links steht bereits genug Material zur Verfügung. Schauen Sie es sich an. Wer http://bandbreitenmodell.de/faq gelesen hat, kann sehr wohl mitreden! Auf geht´s!

  2. Ybersinn sagt:

    Also mal gesetzt den Fall, ich bin Kleinunternehmer, mache hunderttausend Umsatz im Jahr und hab einen Angestellten (Sekretär) – wie viel Prozent Umsatzsteuer macht das auf meine Preise obendrauf?

  3. Als selbständiger Unternehmer habe ich mir erlaubt das Modell auf eine von mir betreuten Firma und Ihren kennzahlen der Buchführung nachgerechnet.

    Auch wenn dieses nur ein kleine Firma mit zwei unterschiedlichen Geschäftszweigen war/ist, war ein überaus positives Ergebniss des Resultat der Einführung des BBM.

    Trotz Mindestlöhne (eigendlich nicht zwingend nötig gewesen, das Umsatzgrenze nicht erreicht) hatte sowohl der Unternehmer als auch die Arbeitnehmer mehr in der Geldbörse als vorher.

    All diejenigen hier welche das Modell anzweifeln können mich gerne kontaktieren. Ich schicke ihnen dann die Ausarbeitung zu.

    politborkenkaefer@t-online.de

    Mit freundlichen Grüßen

    Bernhard Wedeking

    PS. Ich muss mich nicht hinter Peudonyme verstecken, ich stehe zu meiner Meinung öffentlich

  4. Piri sagt:

    Hallo,

    nach einigem Suchen habe ich etwas zu meinem Thema gefunden (als alleinerziehende Mutter mit Kind) – in http://www.bandbreitenmodell.de/arbeitsplatzpraemiengesetz.html

    Verstehe ich richtig, daß ich – würde ich nicht arbeiten – 24.000 Euro / Jahr plus 12.000 Euro Kindergeld / Jahr = 36.000 Euro insgesamt erhalten würde?

    Wenn das so ist, dann ist das das Frauen- und Kinderfreundlicchste Konzept, das es gibt, das kann man fast nicht glauben.

    Kann man aber nachrechnen, das Konzept ist wohl finanzierbar. Das stößt einen fast vor den Kopf, dann haben die Gesellschaften viele Jahre unheimlich viel falsch gemacht.

    Einzige Kritik: Daß das Konzept gerade für Frauen und Kinder gut ist, kann mehr hervorgehoben werden. “Frauenkonzept” “Kinderkonzept” “Familienkonzept”

    Das wäre gut, das ist ein Thema, wenn man sieht wie viele Singles (auch mit Kind) es bibt.

    cu

    Piri

    • Tantus sagt:

      Hallo Piri,

      ja, das haben Sie richtig verstanden. Alle 3 “Konzeptnamen” die Sie genannt haben finde ich sehr gut. Das “freundliche Familienkonzept” ist ja eben ein Resultat des Bandbreitenmodells.
      Vielleicht haben Sie Lust in Ihrem Bekanntenkreis von diesen “freundlichen” Konzepten zu erzählen und auf die Homepage zu verweisen?
      Genauso könnte man auch das Wort “Rentenkonzept” kreiren denn auch die Rentner provitieren besonders von dem Bandbreitenmodell. (Irgendwann werden Sie und Ihre Kinder ja auch mal Rentner)
      Gruß
      Tantus

    • kettensprenger sagt:

      Hallo Piri,

      aus Sicht von Frauen gibt es übrigens http://www.bandbreitenmodell.de/frauen

  5. Großartige Idee. Anstatt die Leute zuhause mit Harz4 rummgammeln zu lassen, werde bei diesem Modell Unternehmer Leute anstellen, nur um weniger Umsatzsteuer zu zahlen, die dann auf Unternehmerkosten zuhause rummgammeln.

    Vollbeschäftigung!

    Brilliant!

  6. Franz Ferdinand Kaiser sagt:

    Ich bin immer skeptisch bei Patentlösungen aus dem Zylinderhut aber bei dem Bandbreitenmodell hab ich nach Durchlesen der FAQs und einiger anderer Erläuterungen keinen Fehler gefunden, also Zylinderhut ab, liebe Zukunftsplaner!. Schade nur, dass ich kein Deutscher bin, ich würde mich sofort für einen dieser 0-Stunden-Jobs anmelden.

    • Tantus sagt:

      Das Bandbreitenmodell ist ja nicht nur für Deutschland gedacht sondern angepasst auch für Ihr Heimatland geeignet. Ich weiß nicht ob ein 0-Stunden Job auf Dauer nicht langweilig wird. Wenn die Auswahl an Arbeit größer wird und man die Möglichkeit hat in seinem Traumjob arbeiten zu können, ist das sicherlich reizvoller zumal der Verdienst wesentlich höher ist als bei einem “0-Stunden Job”
      Gruß
      Tantus

      • uhupardo sagt:

        Nicht nur könnten andere Länder das BBM einführen, sie würden es vermutlich müssen. Unternehmen – nicht nur deutsche Unternehmen! – sollten sich um den dann unvergleichlich stärkeren Kaufkraft-Markt Deutschland drängeln, in dem Steuern keine Rolle mehr spielen (bis auf die Umsatzsteuer). Ein erfolgreiches Modell wird also Schule machen müssen ringsherum. Ganz zwangsläufig.
        Hier fehlen allerdings noch ein paar Leute, die meinen, das Modell (sachlich) anschiessen zu können. Nur zu, dazu sind wir hier. Feuer frei! :-)

  7. Piri sagt:

    Bitte nicht falsch verstehen, mir geht es nicht darum, unbedingt 0 Stunden zu arbeiten (bin zur Zeit in Arbeit und bekomme meine familie nur schlecht auf die Reihe, aufgrund Entfernung vom Arbeitsplatz und der Arbeitszeiten),
    aber ich finde ein Konzept sowas von gut, daß man notfalls nicht unter die Räder kommt und wenn man Arbeit hat, dafür auch anerkannt und gut bezahlt wird und auch nicht über 100 km bis zur Arbeit fahren muß.

    Und nicht Niedriglohn mit Harz IV aufstocken, das ist pervers und gemein.

    Klingt und liest sich richtig freundlich mit dem Bandbreitenmodel, eine freundlichere Gesellschaft ohne Angst vor Jobverlust und Absturz. Einfach entspannter.

    cu

    Piri

  8. Lavinia sagt:

    @uhupardo:”Das BBM stellt zwar die Wirtschaft vom Kopf auf die Füsse, verlangt aber kein neues Menschenbild. ”

    Eine interessante Betrachtungsweise, und zwar insofern, dass nicht der MENSCH nun endlich mal mit seinen vielfältigen Bedürfnissen durch seine vielschichtigen Begabungen und deren Ausleben als auch Ausschöpfen voll im Zentrum steht, sondern, wie es bei mir ankommt, steht wieder ein unbelebtes Wirtschaftsmodell zur Debatte, in welches der Mensch so gut es eben derzeit vorstellbar ist, hineingebaut wird.

    Also das Gleiche, was bisher war, nur eine Nuance freundlicher evtl.

    Ich glaube schon, das Anliegen von Solveigh verstanden zu haben und warum ihr das BBM nicht zusagt. Mir übrigens auch nicht :-) . Denn, im Vordergrund steht abermals der Gelderwerb, nur die Menge dessen, also die Quantität, ändert sich in diesem Modell.

    Es wäre im Grunde eine böse Sache, würde wegen einer so minimalen oder noch schlimmer, einer so banalen Bandbreite der Veränderung, ein ganzes System mit allen damit verbundenen Veränderungen für die Menschen, nicht mehr herauskommen als (ich untertreibe mal absichtlich!) ein bißchen mehr Money und Freizeit.

    Ich glaube, es ist eine sehr wichtige Sache, die es mit dem Crash zu erkennen gilt:
    Es implodiert NICHT das GELDsystem, sondern ein mindestens jahrhundertealtes Gesellschaftssystem!
    Das Geldsystem war Bestandteil des Gedankengutes von Menschen, die damit eine Besitz-Gesellschaft erschafften. Dieses Gedankenmodell ist erschöpft. Es hat keinerlei Zukunftschance, da alle Möglichkeiten für eine Entwicklung der Menschen erschöpft sind. Das bisherige Gesellschaftsmodell hielt den Fokus auf die Befriedigung sämtlicher materieller Bedürnisse der Menschen unter massiver Vernachlässigung seiner seelischen und vor allem geistigen Bedürfnisse. Grundlage dieses Gedankenmodells war die Begrenztheit der Mittel, ergo der Ressourcen.
    Die Spitze dieser Pyramide ist erreicht, damit eine Sättigung und es erfolgt ein Quantensprung in eine höhere Qualität.

    Nein, ich glaube nicht, dass das BBM eine Zukunft hat. Als Übergangsmodell kann ich es mir vorstellen, denn es sollte nicht übersehen werden, dass sich mit dem Crash, vor allem während dieser langen Zeit des Aufstauens bis dahin, die Menschen mitverändern und sich, so erlebe ich auch Solveigh, nach einer freiheitlicheren Form sehnen und sich wünschen.

    Dem Rechnung zu tragen, dass diese Bedürfnisse Realität werden, ist die Chance am “Tag nach dem Crash” :-) .

    Hier mit Fakten und klaren Vorstellungen anzutreten, damit gehe ich vollkommen konform mit uhupardo.

    Es wird spannend :-) !

    • uhupardo sagt:

      Gaaanz feiner Beitrag, Lavinia, muchas gracias! Ich muss allerdings ein paar Einwände dazu loswerden.

      Jetzt fein der Reihe nach und so kompakt wie möglich:
      Ja, ich würde mich über den “Quantensprung” sehr freuen, halte ihn für richtig und notwendig. Keinerlei Diskussionsbedarf, wir sind uns völlig einig in der Zielsetzung.

      Die Frage ist allerdings, mit wem denn dieser Quantensprung umgesetzt werden soll. Mit den Regionen in Kenia, in denen ich mit ein paar Freunden und privater Hilfe Schulen renoviere und dafür zu sorgen versuche, dass jeder etwas zu essen und notdüftige ärzliche Versorgung hat? Fragen wir diese Menschen mal, ob sich der “Fokus auf die Befriedigung sämtlicher materieller Bedürnisse” erschöpft hat und jetzt seelische Bedürfnisse dran sind?

      Ich habe Kenia als Beispiel für viele, viele Länder gesetzt, in denen ich sei durfte. Überall dort sind ganz andere Quantensprünge gefragt.

      Sollte Deutschland, dieser kleine Fleck auf der Karte, oder ein anderes Industrieland gemeint sein, kann ich eher zustimmen, auch wenn ich dort eine Menge Menschen kennen, die bei “geistigen und seelischen Bedürfnissen” zum heutigen Zeitpunkt sehr verständnislos drein schauen würden und keinerlei Handlungsbedarf sehen.

      Was ich in der Summe sagen will: Ich verstehe den Ansatz sehr gut, unterstütze ihn bedingungslos als Konzept. Doch für diese Diskussion ist es meiner Ansicht nach zu früh (in Ansätzen nie, aber generell schon), wenn sie sich nicht auf Düsseldorf beschränken soll. Vorher gibt es eine Menge Arbeit auf diesem Planeten zu verrichten.

      Selbst wer diesen Standpunkt nicht unterstützt: Gut, dann nicht, dann eben Quantensprung. Aber dann bitte handfest und mit klar beschriebenen Umsetzungen. Immer her damit. Diese Serie beginnt mit dem BBM, ist jedoch offen für jedes Modell.

      • Lavinia sagt:

        Als Nachteule antworte ich früh zeitig, uhupardo ;-) .

        Danke für die Antwort, die einen Dialog (ich diskutiere nicht!) herausfordert. Übrigens eine der neue Qualitäten bewußter Menschen, da es mir nicht ums Argumentieren geht, was besser oder schlechter sei, sondern, womit sich ein Mensch besser fühlt und das sind in meinem Fall erschaffene Erkenntnisse, die zu Fakten führen und genau wie im vorgestellten BB-Modell auf ihre Anwdenung warten.

        Die aufgezählten Argumente von den Menschen und Lebensbedingungen z. B. in Kenia sind ein Fakt. Und sie resultieren aus dem alten Gesell.-System, welches Güter, und zwar Hight Tec Technologien nur für sich selbst hortete. Dazu gehört z. B. auch die bereits entwickelte Anwendung von Freier Energie, die in ihrer Bereitstellung mit nichts Herkömmlichem vergleichbar ist. Den Völkern erzählt man nach wie vor das Märchen von den großen Anstrengungen für den Energiewandel. Es ist eine Lüge! Und von solchen Hochtechnologien, von denen eine die Bewässerung von Wüsten ist mittels solcher Energieformen, träumte Otto Normalo bisher nur und es wurde ihm ja auch fest eingebleut durch das System, dass eben alles begrenzt sei.

        Wie ich bereits ausführte, liegen die größten Hürden in den Gedanken der Menschen, denen es abstrus erscheint, wenn Materielles nicht mehr das Maß des Wohlstandes bestimmt, sondern wie weit es ihnen bereits gelingt, an ihre eigenen Kräfte zu glauben und sie ernst zu nehmen.

        Ich habe in meinem Bekanntenkreis einen Mann, der in Togo geboren ist. Die Familie ist groß und verzweigt. Einige davon haben in Europa und Russland studiert. Und alle sehnen sich danach, in ihrer Heimat wieder leben zu können. Und ich weiß, das sind keine Einzelfälle.
        Also, wenn diese Menschen durch den Wechsel des Gesellschaftssystems, also weg von dem menschenverachtenden Gefüge hin zu einem menschenachtsamen Zusammenleben ihre Fähig- und Fertigkeiten vor Ort allesamt wieder einsetzen können, geht diese Veränderung sehr schnell voran.

        Was wichtig ist zu wissen:
        Die in Panzerschränken und Geheimarchiven lagernden “Schätze” bedürfen wirklich “nur” dieses Crashs, um das von mir Skizzierte für ALLE zur Verfügung stellen zu können. Es liegt nicht am Geld, dass die Welt so ist, wie sie ist, sondern am *verkorksten* Geist ;-) .

        Ich wünsche allen einen Guten Morgen.

      • Eine Bitte vorab, Lavinia. Es fällt einem ‘Nicht-Eingeweihten’ mitunter schwer ihren etwas kryptisch anmutenden Anführungen von High Tech “Schätzen”, die Wüsten zum Blühen bringen, zu folgen. Wenn sie zu ihren Schlagwörtern, wie zB “Freie Energien” (reden wir hier von erneuerbaren Energien?), das ein oder andere Beispiel oder eine Informationsquelle anfügen könnten, wäre das sehr hilfreich. So klingen diese Passagen leider mehr nach ‘Schöne, Neue Welt’ Visionen, als nach konkreten, nachvollziehbaren Lösungsansätzen. Es geht mir hier zunächst nicht um die Stimmigkeit der von ihnen eingebrachten “Fakten”, sondern lediglich um ihre Darstellungsweise.

        In der Zielsetzung der unbedingt nötigen Veränderung von gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturen, sind wir uns einig: a) (alle!) Menschen müssen im Mittelpunkt stehen b) nicht ausschliesslich materielle Massstäbe dürfen Wohlstand und Lebensqualität definieren, sondern das tatsächliche Wohlbefinden, dass nicht alleine aus Geld oder Besitz gewonnen wird (werden kann) und noch weitere Bedürfnisse mit einschliesst. Allerdings sind wir uns, denke ich, auch einig, dass dieses Wohlbefinden einer gewissen materialistischen Basis bedarf. Daran führt kein Weg vorbei und Modelle wie das BBM, die sich genau darum vorrangig bemühen, verdienen in meinen Augen etwas mehr an ernsthafter und aufgeschlossener Auseinandersetzung und Betrachtung. Etwas “mehr Money und Freizeit”, wie sie etwas belächelnd schreiben, wäre für viele Menschen schon eine Menge. Damit könnten sie ihre Energie nämlich auch vermehrt in die seelischen und geistigen Bedürfnisse investieren, die ihnen so am Herzen liegen.

        Um an dieser Stelle noch kurz auf die angesprochene Situation in sogenannten Dritte Welt Ländern einzugehen: Ich stimme Ihnen zu, dass nicht nur knappe (verknappte) Umweltressourcen wie Wasser, Bodenschätze, oder Ackerland Grund dafür sind, dass den Menschen dort die (Über-)Lebensgrundlagen entzogen werden. Diese Probleme sind vor allem auch durch globale Machtstrukturen und der entsprechenden Wirtschaftsordnung verursacht und verstärkt worden. Die Grundlagen hierfür sind bereits in Kolonialismus zu suchen, der systematisch die Strukturen zur Ausbeutung der einen Länder und Menschen zu Gunsten anderer legte. Mit einer gerechteren Verteilung von technischen Errungenschaften, mit der Sie diese Probleme vom Tisch zu wischen versuchen, ist es allerdings bei Weitem nicht getan. Die Ursachen für Armut sitzen viel tiefer, sind vielfältig und systembedingt. Vor allem das Prinzip des Anhäufens von Kapital, Ressourcen und Macht ist darin ein wesentlicher Faktor – auf globaler wie auf lokaler Ebene. Das haben Sie selbst erkannt.

        Auch in den westlichen Industrienationen leiden bestimmte Schichten der Bevölkerung unter Macht- und Gesellschaftsstrukturen, die genau den selben Prinzipien unterworfenen sind und für eine ungerechte Verteilung der zum Leben notwendigen Ressourcen (hier vor allem Geld) sorgen. Genau hier, an der Verteilung dieser Ressourcen muss angesetzt werden – auf globaler wie lokaler Ebene. Das BBM tut das, ausgehend von der momentan (noch) herrschenden Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung. Der wesentliche Punkt dabei ist, dass es mit etwas politischem Willen auf nationaler Ebene relativ problemlos gesetzlich verankert und implementiert werden kann und nicht auf eine vorausgehende, plötzliche Bewusstseinstransformation der halben Menschheit angewiesen ist. Auch unterschätzen Sie in meinen Augen den Faktor der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Macht, die systematisch gebündelt ist und einer Veränderung des Status Quo im Wege steht, erheblich wenn Sie ausschliesslich auf fehlkonditionierte Denkmuster verweisen. Natürlich stehen immer auch vorherrschende Denkstrukturen und Wertvorstellungen hinter allen Systemen und Ordnungen. Nachhaltige Veränderungen sind nur möglich, wenn sich auch auf dieser Ebene etwas bewegt. Es ist jedoch zunächst nicht die Ebene, auf der ich die größten Chancen für eine Verbesserung unserer Gesellschaft sehe, da sich das Weltbild der Menschen durch einen Crash nicht von Heute auf Morgen schlagartig verändern wird. Wie wollen Sie diese mentalen Grundlagen, die Sie zurecht als elementar erachten, auf die Schnelle wie einen Schalter umlegen? Ich persönlich setze hier nicht auf kollektive Erweckungserlebnisse oder moderne Propheten, jedoch auf einen Weg der kleinen, nachvollziehbaren, aber entschlossenen Schritte, die einen Umbau des Denkens begleiten und unterstützen. Das BBM, um das es hier ja geht, wäre eine Möglichkeit.

      • uhupardo sagt:

        “Übrigens eine der neue Qualitäten bewußter Menschen, da es mir nicht ums Argumentieren geht, was besser oder schlechter sei, sondern, womit sich ein Mensch besser fühlt und das sind in meinem Fall erschaffene Erkenntnisse”

        Lavinia, ich habe mich einmal auf Ihren Vortrag eingelassen, um Ihnen zu zeigen, dass unsere langfristige Zielsetzung dieselbe ist. Da Sie aber so rein gar nichts Konkretes präsentieren, was die Umsetzung angeht, bleibt es bei dem einen Mal. Dieser Blog hat – wie die Einleitung zum BBM-Artikel deutlich sagt – eine komplett andere Definition.

        canguratoncita hat einen so hervorragenden und kompletten Text eingestellt, den ich Wort für Wort unterschreibe, dass mir rein gar nichts zu sagen bleibt. Herzlichen Dank dafür!

  9. Piri sagt:

    Hallo,

    ich glaube schon daß das Bandbreitenmodell eine Zukunft hat, es ist zwar eine “Haben” Gesellschaft, aber “Haben” ist in der menschlichen Natur, in unseren Instinkten.

    Ist das nicht eine ganz tolle Sache eigentlich wie das im Bandbreitenmodell ist, daß das “Haben” mit dem “Geben ” verbunden ist. Auf mich wirkt das wie eine Art Individualismus mit einem starken common sense.

    Ja, da wird Geld verdient, Arbeit ist ein Mittel, gut zu verdienen, aber wer keine Arbeit hat wird auch nicht schlecht behandelt.

    Wenn man so will is das eine “gifting economy”, und was ist an einer Kultur des teilens, gebens schlecht?

    Und so “gesättigt” sind wir auch in Deutschland nicht, die meisten müssen eine ganze Reihe von Wünschen lange zurückstellen.

    Wenn die Leute mal mehr Zeit haben wegen kurzer Arbeitszeiten, wird es zumindest zum Teil zu einer Verfeinerung kommen, viele werden sich mit schönen Dingen beschäftigen für die sie vorher nie Zeit hatten

    ausserdem müssen wir industriell/technisch/ökologisch stärker werden, es kommen noch einige Herausforderungen auf uns zu.

    Ich finde das Bandbreitenmodell gut und hoffe daß es möglicht bald kommt.

    cu

    Piri

    • uhupardo sagt:

      Wenn die Leute mal mehr Zeit haben wegen kurzer Arbeitszeiten, wird es zumindest zum Teil zu einer Verfeinerung kommen, viele werden sich mit schönen Dingen beschäftigen für die sie vorher nie Zeit hatten.

      Das ist einer der wichtigsten Punkte, Piri!
      Auf den Rest der vielen Länder bezogen: Wer nicht hungern muss, über medizinische Versogung und Bildung verfügt, wird sich um Demokratie und Quantensprünge aller Art kümmern (können). Bis dahin sind sie ihm vollständig egal, aus sehr verständlichen Gründen.

  10. Lavinia sagt:

    Ich danke für die Antworten auf mein Vorstellungsmodell vom “Tag
    nach dem Crash”.

    canguratoncita:
    “Es fällt einem ‘Nicht-Eingeweihten’ mitunter schwer ihren etwas kryptisch anmutenden Anführungen von High Tech „Schätzen“, die Wüsten zum Blühen bringen, zu folgen.”

    Ja, das mag so sein. Ich faßte die Inhalte in diesen Überbegriff, da hier
    a) nicht der Ort ist, sie ausführlicher zu benennen und mich damit auszubreiten, denn ich bin hier Gast und nicht der Gastgeber und
    b) um denjenigen, den diese Inhalte gar nicht interssieren, zu langweilen.

    Ich habe großen Respekt sowohl vor den Erstellern dieser Webseite und damit der Bereitstellung eines Gedankenraumes überhaupt als auch ihrem Projekt als Vorhaben einer positiven Veränderung. Doch das habe ich bereits alles schon geäußert und wiederhole mich nur.

    Ich fasse einmal zusammen, was ich bis jetzt vorfand, um daraus Schlüsse ableiten zu können:

    Einigkeit herrscht also uneingeschränkt darin, wohin die Reise gehen soll.
    Unterschiede sind dahingehend zu verzeichnen, welches Reisemittel zum Reiseziel gewählt wird. Wie es bei mir ankommt, sind Sie als auch die anderen Beteiligten hier für ein Reisemittel, welches Sie
    a) kennen und daher natürlich einschätzen können, welche Stationen es bedient etc. und
    b) was also aus diesem Grund doch möglichst ein Transportmitel sein
    sollte, bei dem den Mitreisenden nicht übel wird, weil es evtl. viel zu schnell ist.

    Das ist mir sehr verständlich und habe ich bereits zum Ausdruck gebracht, dass ich durchaus das BBM als ein Übergangsmodell mir vorstellen kann.
    Ich habe allerdings auch ganz zu Anfang bereits zum Ausdruck gebracht, das ich selbst Reisemittel bevorzuge und nutze, die ruhig rasant sein dürfen, da es Reiseziele gibt, die mit den herkömmlichen Transportfahrzeugen eben, wie Sie sie wünschen, nicht zu erreichen sind. Auch das ist ok.

    Was für mich nicht ok ist, ist das Vorschreiben des Transportmittels, welches doch bitte schön, zu benutzen sei, weil…(alle Ihre Reihe der Argumente) etc.

    Ich denke, die Zeit ist reif dafür, dass nun endlich jeder selbstverantwortlich sein für ihn gemäßes Reisemittel FREI auswählen DARF und eben nicht, wie es bisher war, alles reglementiert wird, nur um EINEN Konsens für alle zu finden.

    Ich bin eine Vertreterin der flotten Transporter. Mental fit zu sein ist auf alle Fälle schon eine gute Voraussetzung dafür :-) . Schließlich bin ich in dem Metier zu Hause und zuständig für Schnellflieger – Ausbildungen.
    Ich weiß allerdings auch, dass es zunehmend viel mehr Menschen geben wird, die ihr Reiseziel mit herkömmlichen Transportmitteln nicht wählen werden, weil sie zeitraffend arbeiten (da sie sehen, dass die Menschen in Kenia und anderswo inzwischen verhungert sind…. etc.!) also es viel zu lange dauert.
    Ich stelle lediglich mein Gedankenfahrzeug neben das Ihre. Nicht mehr und nicht weniger.

    Und ich weiß, dass selbst das, nämlich diese Selbstverständlichkeit der Wahlmöglichkeiten erst einmal ungewohnt sind und weiß auch um die damit verbundenen emotionalen Reaktionen, wie z. B. “Flugangst” etc.

    Und auch hier wird es mit der Zeit immer weniger Scheu vor dem
    Gebrauch schneller Flieger geben, wenn die ersten Menschen die Vorteile erkennen, die es bringt und sie sogar Spass dann daran haben.
    Und nur deshalb stelle ich mein Modell gleichberechtigt daneben, weil ich kein Konkurrenzdenken habe, sondern nur das Abwägen von Vorteilen für eine Gemeinschaft. Alle Voraussetzungen zur sofortigen Umsetzung dafür sind bereits vorhanden.
    Vielleicht kennen Sie den deutschen Film “Dschungelkind”, den ich wärmstens empfehle. Ich nehme ihn metaphorisch als Beispiel:
    Wenn der Häuptling der Ureinwohner dieses Landes nicht seine Einwilligung zur Landung des mit Gütern auch für sie versehenen Helikopters gegeben hätte, wäre dementsprechend auch die Unterstützung für sie ausgeblieben. Alles ist eine Wechselwirkung. Sind wir hier wirklich noch in einem gedanklichem Urwald??

    uhupardo:
    “canguratoncita hat einen so hervorragenden und kompletten Text eingestellt, ….
    Herzlichen Dank dafür!”

    Dem schließe ich mich bedingunglos an und ziehe mich (vorerst)
    wieder zurück, da mir signalisiert wird, dass hier gern nur bekannte Transportmittel benutzt werden und ich selbstverständlich geistiges Hoheitsgebiet respektiere, weil ich außerdem nicht möchte, dass es jemandem bei meinem Tempo den Magen umdreht :-) .

    Falls es Interessenten für den anderen Reiseweg gibt, bedarf es nur eines Hallos.

    Gute Reise zusammen!

    • uhupardo sagt:

      Alle Voraussetzungen zur sofortigen Umsetzung dafür sind bereits vorhanden.
      - Und weil es sie gibt, nennen sie keine einzige.
      “Reisemittel bevorzuge und nutze, die ruhig rasant sein dürfe”
      - Welches? Wie?
      Ich bin eine Vertreterin der flotten Transporter.
      - Sieht wie aus? Tut wann was?
      Ich stelle lediglich mein Gedankenfahrzeug neben das Ihre.
      - Welches?
      Und auch hier wird es mit der Zeit immer weniger Scheu vor dem Gebrauch schneller Flieger geben, wenn die ersten Menschen die Vorteile erkennen, die es bringt und sie sogar Spass dann daran haben.
      - Bedeutet konkret was?

      Lavinia, ich hatte schon einmal gesagt, dass dieser Blog für jedes Modell offen ist. Aber eben nicht für verbale Luftblasen, die sich um konkrete Aussagen herum winden. Konkretes macht Arbeit, ist müselig, ich weiss das selbst am besten. Viel einfacher und bequemer ist es, ein paar Begriffe in den Raum zu stellen, die alles und nichts bedeuten können. Dafür gibt es allerdings schon unzählige Blogs sogar in wordpress. Hier geht es ausschliesslich darum, was nach dem Crash konkret zu tun ist (zu tun sein könnte in dem einen oder anderen Modell, das vorgestellt wird).

    • Lavinia, danke für Ihre Antwort. Ich verstehe nun, warum sie nicht diskutieren. Wer entweder nicht willig, oder nicht in der Lage ist auf einer gemeinsamen Diskurseben zu bleiben und die eigenen Standpunkte und Erkenntnisse auf Nachfrage konkret zu erläutern, muss hier ganz zwangsläufig scheitern. So führt man Monologe, nicht einmal Dialoge.

      Auch konnte ich leider das von Ihnen vertretene “Modell” in keinem Ihrer Beiträge ausfindig machen. Vielleicht ist mein Problem, dass ich darunter immer noch ein konkretes, auf internen Zusammenhängen basierendes Gedankenkonstrukt verstehe. Das mag auf einer anderen Bewusstseinseben überflüssig werden.

      Ihren esoterisch enthobenen Standpunkt habe ich dennoch deutlich vernommen und lokalisiert. Eine kleine Internet Recherche zu “Freien Energien” – die sie mir leider nicht näherbringen, oder auch nur schemenhaft definieren wollten – half mir dabei.

      Sie zählen sich also zu einem Kreis der ‘Erleuchteten’, einer geistig-spirituellen Avantgarde. Herzlichen Glückwunsch.

      Ich wünsche ihnen künftig viel Glück auf der Überholspur. Und achten Sie bitte auf unerwarteten Gegenverkehr oder Teile auf der Fahrbahn.

  11. Meine Frage: Wir überwirtschaften doch jetzt schon alles !

    Wachstum ist KÜNSTLICH ! zig neue Handies jeden Monat. Alles das gleiche und schonmal dagewesen.

    Dieses Wachstum wird den Menschen ja auch eingeredet ! Ihr müßt das kaufen, weil das “in” ist.

    Das sitzt ein gigantischer “Überredungszweig” dahinter. “Du mußt das haben, sonst bist du nicht up-to-date”.

    In einem BBM, wird es aber vielleicht garkein Wachstum mehr geben, weil die Menschen einfach zufrieden sind, weil die überredung wegfällt !

    Die Frage ist: Können wir es schaffen, daß wir damit zufrieden sind ALLES erreicht zu haben und in der Sonne sitzen können, singen, tanzen, lachen, beten und miteinander reden und spielen ?

    • Tantus sagt:

      “Die Frage ist: Können wir es schaffen, daß wir damit zufrieden sind ALLES erreicht zu haben und in der Sonne sitzen können, singen, tanzen, lachen, beten und miteinander reden und spielen ?”

      Das ist eher eine Frage des Bewusstseins als eines Wirtschaftssystem. Das BBM bietet aber von allen Systemen am ehesten die Möglichkeit für ALLE zu singen, tanzen, lachen, beten und miteinander reden und spielen!
      Tantus

      • Lavinia sagt:

        Tantus sagt:
        “Das ist eher eine Frage des Bewusstseins als eines Wirtschaftssystem. ”

        Genau DAS ist der springende, der Quantensprung, der bereits in vollem Gange ist, und das allmählich hervorbringt, wovon Siegmar spricht. Es geht eben nicht mehr “nur” um ein anderes W.-System, sondern die Veränderungen reichen viel, viel tiefer ins alte Gefüge hinein.

        Das BBM behält den Gelderwerb aufrecht und damit eine Entlohnung. Entlohnt zu werden heißt, Lohnsklave zu sein, der davon abhängig ist, welchen Lohn ihm sein Herr zubilligt. Der Lohnsklave selbst ist besitzlos (an seinen Grundrechten), denn könnte er Herr über sich selbst sein und das tun, was eines Herrn würdig ist, könnte er nach seiner Lust und Laune singen, tanzen und anderen Freude bereiten und dienen, ohne selbst ein Sklave (seiner Lebenszeit) zu sein.

        Das heutige Geld ist die ausgebaute Sklaverei der Gegenwart, da sie in ihrem Würgegriff derber und brutaler ist, als jemals zuvor.
        Ein Sklave zu sein, ist jedes Menschen unwürdig.
        Ihr BB-Modell erhält genau diese Unwürdigkeit und Knechtschaft der Menschheit durch die Abhängigkeit vom Geld aufrecht.

        Der bevorstehende Crash zerreißt mit absoluter Sicherheit diese Ketten der Unterwerfung und schafft Raum für freie Lebensgestaltung für diejenigen, die diese Chance für sich nutzen wollen.

        Wem diese neue Freiheit noch zu “wild” erscheint, hat ja die Möglichkeit, sich Ihrem Modell anzuschließen. Daher meine Bemerkung für eine Zeit des Übergangs durchaus wertvoll, denn niemand wird in die Freiheit gezwungen :-) , wäre ja wohl paradox!

        Doch allein die Tatsache, dass bereits ein anderes Modell mit meiner Vorstellung davon ebenfalls in die Existenz getreten ist, was nicht wieder rückgängig zu machen geht, ist der Garant für dessen Verstärkung und Ausbreitung. Was einmal geistig öffentlich das Licht dieser Welt erreichte, hat die Kraft, sich zu realisieren.

        Das ist wie mit Funkwellen:
        Einmal gesendet, werden sie auch ihren Empfänger finden, hält dieser sein Gerät empfangsbereit. Und bei DER Dichte der Empfänger derzeit, dürfte das ein Leichtes sein ;-) .

        Ich empfehle mich,
        Lavinia

      • uhupardo sagt:

        “Doch allein die Tatsache, dass bereits ein anderes Modell mit meiner Vorstellung davon ebenfalls in die Existenz getreten ist, was nicht wieder rückgängig zu machen geht, ist der Garant für dessen Verstärkung und Ausbreitung. Was einmal geistig öffentlich das Licht dieser Welt erreichte, hat die Kraft, sich zu realisieren.”

        Seit Jahrzehnten kenne ich unzählige göttliche Lichtwesen, die weder erklären wollen noch erklären können, woraus ihr “Modell” besteht, von dem sie genau wissen, dass es bereits existiert, weil sie es denken. Alle strahlen seit Jahrzehnten Funkwellen ab, sitzen auf dem Sofa und lächeln glücklich. Das Ergebnis ist bekannt.

  12. [...] Sie dazu auch “Ratschläge aus Verschuldistan” Weiterdenken: Der Tag nach dem Crash Bewerten: Share this:TwitterFacebookDiggLinkedInRedditStumbleUponE-MailDruckenGefällt mir:LikeSei [...]

  13. kettensprenger sagt:

    @lavinia: Wie bitte? Sie wollen das Geld abschaffen? Zurück zur Tauschwirtschaft des frühen Mittelalters?
    Mal rechnen: 186.000 Quadratkilometer landwirtschaftliche Fläche in Deutschland dividiert durch 81,7 Mio. Bundesbürger sind 2.276 Quadratmeter Fläche, minus Fläche für Bauernhöfe, Scheunen, Silos etc., macht rd. 2.000 Quadratmeter pro Kopf. Und dann? Haben wir eine “Schrebergartengesellschaft” ohne Tauschmittel für einen effizienten Handel. Das bedeutet Lebensqualität auf bäuerlichem Mittelalter-Niveau. Da kann das Bandbreitenmodell mit seinen 40.000 € Mindesteinkommen, maximal 1.200 Arbeitsstunden im Jahr und einer Flut preisgünstiger Produkte natürlich nicht mithalten…

  14. [...] Lesen Sie dazu auch: „Der Tag nach dem Crash“ und „System-Crash kommt nach den US-Wahlen“ Bewerten: Share [...]

  15. Tony Katz sagt:

    Wie uhupardo schon sagte: Nichts gegen einen “Quantensprung” und wer ein besseres Modell hat bzw. erklären kann…immer auf den (virtuellen oder Lehr-) Tisch damit! Ich würde auch sehr gerne Geld lieber heute als morgen abschaffen, aber es ist einfach (sehr) unrealistisch, solange nicht jeder selbstlos uneigenützig tätig ist und niemand eifersüchtig, habgierig oder irgendwie unbefriedigt. Der für mich entscheidende Grund für das bandbreitenmodell: über 99% aller Mitmenschen würden davon profitieren und in zahlreichen Branchen (wie erneuerbarer Energie, Bildung, Kultur, Hausbau, landwirtschaftliche Produkte, Gesundheitsdienstleistungen siehe: http://www.bandbreitenmodell.de/umsatzsteuereinnahmen) wird sofort die bestmögliche Voraussetzung für freie Entfaltung geschaffen: komplett Steuerfrei (keine Umsatz, keine Gewinnsteuern). Da kann sich jeder frei entfalten (wenn er denn möchte). Lohnsklaven gibt es auch keine mehr, denn jeder wird mindestens 2000 Euro (ohne Arbeit) erhalten und mit Vollzeitarbeit 4000 Euro (ansonsten müssen die Unternehmen mehr Umsatzsteuer zahlen, was sie auf jeden Fall vermeiden werden). In anderen Worten: das bandbreitenmodell besteht aus 2 Steuergesetzen zu allen weiteren wichtigen Themen macht es eher keine Aussagen, denn es möchte den ökonomischen Knoten, als da wären Massenarbeitlosigkeit, Niedriglohnsektor, Steuerdickicht, Staatsverschuldung und Behandlung des Menschen als Arbeitssklave grundlegend lösen. Dadurch daß z.B. erneuerbare Energie und Gesundheitsdienstleistungen (der beratene Arzt und Heilpraktiker sind komplett steuerfrei, die Pillen nicht) völlig ohne “Steuern” auskommen, sind schon mal eindeutige Voraussetzungen geschaffen.

    • uhupardo sagt:

      Muchas gracias, Tony! Wir können das Thema auch noch auf eine andere Ebene bringen. Homo homini lupus – der Mensch ist des Menschen Wolf. Nicht Einzelwesen sind es heute, die sich um Lebensmittel oder Ressourcen streiten (müssen) sondern Gruppen natürlich. Wer diese Tatsache negiert oder einfach nicht berücksichtigt, lässt einen wichtigen Denkansatz aus beim “Quantensprung”.

      Zum anderen empfinden Menschen nach allen empirischen Forschungen keine “Verantwortung für die siebte Generation nach uns”, wie sie die Tibeter in ihren Lehren fordern.

      Es ist also beides richtig: Ja, wir müssen uns bemühen, Menschen besser zu machen als sie sind. Gerechter, fairer, einfach besser. Das ist nicht Teil eines rein wirtschaftlichen Bandbreitenmodells, Dazu braucht es unbedingt Rahmenbedingungen. Solche nämlich, die es den Menschen überhaupt erlauben nachzudenken und besser zu werden! Bedingungen, die den Menschen eben nicht mehr zwingen, unbedingt des Menschen Wolf sein zu müssen, um in erträglicher Weise leben zu können. Dazu erscheint das BBM durchaus geeignet: Als wirtschaftliches Werkzeug für die Quantensprünge, die es braucht.

  16. Karl Bernstein sagt:

    Hier wird der Leser gebeten, Beiträge zu leisten. Aber bitte sachlich. Da kann ich mich nicht einbringen, die Plattform schwimmt ja ohnehin förmlich auf dem Meer der Sachlichkeit. Ich darf also ganz polemisch und selbstkritisch darauf hinweisen, dass unsere Weltverbesserungsvorschläge, und damit meine ich die, die von deutschem Boden ausgehen oder aus deutschen Köpfen entspringen vorsichtig zu behandeln sind. In den letzten Jahren hat das zwar vorübergehend zu keinen Weltkriegen geführt, auch wenn wir uns ohne große Gewissensbisse an so manchen Kriegen auf der Welt beteiligt haben, beliebter sind wir aber auch nicht geworden.
    Wahrscheinlich ist es ja nur der Neid der geistig – und sachlich – unzureichender ausgestatteten Restweltbewohner, der unsere Vorschläge die Welt, und damit ganz selbstlos auch deren Bewohner, mit Hilfe deutscher Vordenkerschaft wenn schon nicht zu retten, dann wenigstens zu verbessern ablehnt. Vielleicht erinnern sich manche aber auch an frühere Bestrebungen in dieser Richtung. Ich glaube jedenfalls nicht, dass wir Deutsche (deutsche Staatsbürger, Bewohner Deutschlands, deutsche Missionare, sogar deutsche Renegaten) verstehen können, was in den Köpfen anderer Menschen vorgeht, schon gar nicht in deren Herzen. Dafür sind wir zu reich, zu selbstgefällig und zu sachlich, fürchte ich. Trotzdem viel Glück bei euren Spekulationen!

    • uhupardo sagt:

      Herr Bernstein, Sie sagten zu Beginn, Sie könnten sich nicht sachlich einbringen. Haben Sie auch nicht getan. Bis dahin alles in Ordnung.

      Menschen mit deutschem Reisepass sollten nicht denken. Oder wenn sie denken, zumindest nicht drüber reden und andere damit belästigen … oder was genau ist Ihr Punkt?

  17. Der RSS link funktioniert nicht

  18. [...] auch: System-Crash kommt nach den US-Wahlen Europa wird enden wie die Sowjetunion Krise nur im Kopf Der Tag nach dem Crash Bewerten: Share this:TwitterFacebookDiggLinkedInRedditStumbleUponE-MailDruckenGefällt mir:LikeSei [...]

  19. [...] lesen Sie mehr in unserem zweiteiligen Artikel über das Bandbreitenmodell. Bewerten: Share this:TwitterFacebookDiggLinkedInRedditStumbleUponE-MailDruckenGefällt [...]

  20. Robert sagt:

    uhupardo schreibt: ” Was wollen wir? Vollbeschäftigung mit Löhnen, die Menschen zufriedenstellen und Kaufkraft bedeuten.”

    Nein. Ich will keine Vollbeschäftigung.

    In unserer heutigen Zeit ist Vollbeschäftigung eine Illusion geworden. Und – niemand braucht sie. Wir haben Maschinen, Automaten, Computer, vollautomatische Produktionsabläufe, die uns Menschen einen grossen Teil der schweren körperlichen Arbeit abnehmen. Sogar daheim arbeitet ein Heer von Heinzelmännchen daran, uns das Leben leichter zu machen, ob das nun die Waschmaschine, die Spülmaschine, die Heizung oder auch Computer sind, die uns einen Grossteil der früher zeit- und kräfteraubenden Tätigkeiten abnehmen.

    Die Maschinen befreien uns von dieser Art von Arbeit. Wir müssen also gar nicht mehr 40 Stunden pro Woche arbeiten, um leben zu können. Das verdanken wir dem Erfindungsreichtum und den Innovationen unserer Vorfahren, die ein Leben lang dafür gearbeitet haben, dass es ihren Kindern, also uns einmal besser geht, dass wir nicht mehr so schwer und so lang arbeiten müssen wie sie.

    • uhupardo sagt:

      Robert, wenn sie auch nur halbwegs über das Bandbreitenmodell informiert hätten, wäre dieser Kommentar unterblieben, denn er geht am Thema vorbei. Ein bisschen Beschäftigung mit der Materie braucht es dann schon.

  21. Robert sagt:

    Das Bandbreitenmodell ist für mein Leben nicht geeignet.

    Ich will ein Leben führen, in dem ich meinen Mitmenschen auf Augenhöhe begegne. In einer echten Demokratie sind alle Menschen gleich gestellt. Keiner steht über oder unter dem Anderen.

    Das Einzige, dem ich mich unterordne, sind die Spielregeln, die wir uns als Gemeinschaft selbst geben, damit wir zusammen leben können und jeder nach seiner Façon glücklich werden kann, ohne seine Mitmenschen in ihrer Freiheit einzuschränken.

    Die Gemeinschaft und ihre in freien Abstimmungen verabredeten Regeln sind also die einzige hierarchische Stufe, die ich anerkenne und respektiere.

    Im Bandbreitenmodell allerdings gibt es zwischen mir und der Gemeinschaft (=Gesellschaft, Staat) noch eine weitere Hierarchiestufe – den Unternehmer. Der Unternehmer nimmt das von der Gemeinschaft für mich bestimmte Einkommen entgegen und leitet es an mich weiter.

    Das ist mir zu umständlich. Ich will mein Einkommen direkt von der Gemeinschaft beziehen. Denn ich arbeite auch für die Gemeinschaft und nicht für den Unternehmer.

    Im Grunde genommen greift das BBM eine gesellschaftliches Leitbild auf, das in Europa seit den Tagen Roms bis Anfang des 20.Jh. massgeblich war und erst in den zwei grossen Kriegen Risse bekam und schliesslich einem neuen Bewusstsein Platz machen musste: das Bild des Patrons oder Patriarchen, des Fürsten bzw. Souveräns,des grossen Vaters, der für seine fides, seine Getreuen bzw. ihm Anvertrauten sorgt, ihnen Schutz gewährt und im Gegenzug Treue, absolute Loyalität und (Fron)-Arbeitsleistung verlangt.

    Ich sage nicht, dass die Befürworter des BBM die Institution des Patrons bewusst aufgreifen. Schliesslich verzichten sie ja weitgehend auf die o.g. Gegenleistungen. Aber indem sie den Unternehmer als Zwischenstufe zwischen die Gemeinschaft und ihre Mitglieder stellen, restaurieren sie die alte patriarchalische Ordnung, die wir jetzt endlich durch eine Ordnung von freien und gleichen Menschen ersetzen können.

    Ich will mein Einkommen direkt von der Gemeinschaft beziehen.
    … so wie es bei allen im öffentlichen Dienst Beschäftigten schon heute der Fall ist.

    • uhupardo sagt:

      Das ist so respektiert, Robert. Jetzt wäre es allerdings angebracht, wenn Sie diese Forderung in die Praxis umsetzen und detailliert beschreiben. Darauf wären wir wirklich sehr gespannt und würden uns drüber freuen.

    • nele sagt:

      lieber robert,

      wie du aus den aussagen von götz werner weisst, ist jeder mensch ein unternehmer. die von dir beklagte hierarchiestufe liegt ev. in dir selbst. dein langer kommentar klingt etwas absolutistisch, eher kategorisch. ich finde es immer spannend unterstützend zu kommentieren. die kooperativen werden überleben! lasst uns alle zu kooperativen unternehmer<innen für einander werden. bis bald, damiana

  22. Alex sagt:

    Mal einige Denkanstöße, die ich für problematisch in diesem System erachte.
    1. Wie sieht es mit Importeuren aus, wie will man diese besteuern?
    2. Wie sieht es aus, wenn ich eine Art Konzernstruktur aufbaue und meinen Umsatz über zig Firmen verteile, sodass ich die prozentuale Belastung senke.
    3. Wieso sollte ich nicht Minijobber auf 400€ Basis einstellen, die mir dabei helfen, den Umsatz zu senken?
    4. Wie wollt ihr das System der Geldschöpfung der Banken beenden und den Zins und Zinseszins, den ihr anscheinend ja auch als problematisch anseht? In diesem Modell kann ich zumindest nicht erkennen, wie das Finanzsystem sich ändern soll.

    • uhupardo sagt:

      Antworten für Sie, Alex:

      1. “Importeure” im althergebrachten Sinne gibt es nicht. Wer seine Produkte im Land verkaufen will, stellt entweder die vorgegebene Anzahl Beschäftigter ein, um den Mindest-Umsatzsteuersatz zu erreichen oder muss eine höhere Umsatzsteuer in Kauf nehmen (und damit eventuell gegenüber heimischen Betrieben nicht mehr konkurrenzfähig sein können).

      2. Sie können so viele Firmen gründen, wie Sie wollen, wird Ihnen nur nicht helfen. Der Umsatzsteuer-Anteil (die Konkurrenzfähigkeit) richtet sich in jeder dieser Firmen nach der Anzahl der Beschäftigten pro Umsatzmillion im Inland.

      3. Es gibt keine Minijobber auf 400 Euro Basis. Das Ziel des BBM ist es, alle Beschäftigten ausreichend liquide zu machen und die Inlandsnachfrage damit zu stärken. Hungerlöhne haben sich erledigt.

      4. Die beste Art, Zins und Zinseszinz zu vermeiden, ist es, keine Kredite zu brauchen. Da die Menschen im BBM ausreichend verdienen, werden sie kaum Kredite in Anspruch nehmen müssen.

      Weitere Antworten finden Sie u.a. in http://www.bandbreitenmodell/faq, und wenn danach noch Fragen auftauchen, immer her damit.

    • kettensprenger sagt:

      1. Importeure unterliegen (wie heute auch) der Einfuhrumsatzsteuer, die genau so hoch ist wie die Umsatzsteuer. Im BBM ist sie extrem hoch, und man kann sie nur dadurch extrem senken, daß man in dem Land, in dem man Geschäfte machen will, auch Beschäftigung bietet.

      2. Eine Umgehung des BBM durch viele kleine Unternehmenseinheiten ist nicht möglich, siehe § 12 http://www.bandbreitenmodell.de/arbeitsplatzpraemiengesetz: “Als 1 Unternehmen im Sinne von Punkt 7. gelten solche Unternehmen, die mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllen:

      a) mehr als 50% gleiche Eigentümer (auch indirekt, z.B. über Beteiligungsgesellschaften)

      b) Marktauftritt unter gleicher Marke

      c) gemeinsamer Einkauf

      d) gemeinsamer Vertrieb

      3. Minijobber erfüllen die Gehaltsvoraussetzungen lt. § 3 http://www.bandbreitenmodell.de/arbeitsplatzpraemiengesetz nicht. Nur gut bezahlte Mitarbeiter kann ich von der Umsatzsteuer absetzen.

      4. Inwiefern sind Zisnen und die Geldschöpfung der Banken ein Problem? Liegt das Problem des Zinseszins nicht eher in Vermögensanhäufungen? Dagegen hilft http://www.bandbreitenmodell.de/vermoegensbeschraenkungen (was mit dem BBM nichts zu tun hat, sondern eine politische Forderung ist).

  23. diebeyers sagt:

    Hallo zusammen,
    1 Frage was ist mit den Kriegsunternehmen?
    Ist geklärt welche produkte ein Unternehmer herstellt.
    Panzer für nur als beispiel nigeria
    ganz liebe grüße von einem BBM Fan

  24. [...] alle diese Steuern sofort einstampfen, abschaffen und durch eine einzige Steuer ersetzen. Mit dem Bandbreitenmodell – ein System, das genug Stellschrauben bietet, um es auf jedes Land zuzuschneiden. Bewerten: [...]

  25. airscape sagt:

    Wow, wirklich sehr interessanter Ansatz. Leider war es mir im Moment aus Zeitgründen nicht die ganze Theorie bis in das kleinste Detail durchzulesen. Aber ich hoffe, ich kann das bei Gelegenheit nachholen.
    Ich persönlich finde es auch korrekt und wichtig, dass hier das System (wie z.B. von Alex) auch kritisch hinterfragt wird. Aus diesem Grund möchte ich euch meinen Gedankengang hierzu nicht vorenthalten.
    1. Ein Monatsgehalt von 2.000 € aufwärts klingt zunächst sehr gut. Ist auch ein guter Aufhänger um das Interesse der Leute zu gewinnen. Ich persönlich halte dies in einem solchen System auch für durchaus realisierbar, kein Zweifel. Aber die eigentliche Frage lautet hierbei ja nicht wieviele Einheiten man von irgendeiner Währung bekommt, sondern ob die Kaufkraft der Bevölkerung auch nachhaltig steigt. Denn nicht nur die Löhne werden sich erhöhen, das Preisniveau an sich würde meiner Meinung nach massiv steigen. Unternehmen hätten hier nicht nur mit steigenden Lohnkosten, sondern auch mit steigenden Einstandspreisen für bezogene Materialien und Rohstoffen zu kämpfen. Am Ende zahlt der Konsument über expotentiell steigende Preise. Aber um Genaueres hierzu sagen zu können, müsste man einige Berechnungen anstellen.
    2. Es gibt keine Importeure? Das würde bedeuten, dass jedes Unternehmen, das Produkte in Deutschland anbieten möchte, eine Niederlassung mit deutscher Rechtsform gründen muss. Ein enormer Aufwand, wenn man z.B. nur einmalig einen Auftrag hier abwickeln möchte. Ist das so korrekt? Wie bezieht dieser dann die Produkte vom seinem (auslaendischen) Stammhaus?
    3. Wird es fuer alle eine Beschraenkung geben, dass man nur einen Arbeitsplatz annehmen “darf”?! Ansonsten nehme ich gern 10 oder mehr Arbeitsplaetze als “abwesender Arbeitnehmer” an und verhelfe so allen Unternehmen die Quote zu erreichen und verwaehre so den 9 anderen Personen die Chance auf Einkuenfte.
    4. Wie haeufig und wann sollte die Berechnung des USt-Satzes stattfinden? Werden die Zahlen des vergangenen Jahres als Grundlage fuer die Berechnung des Mehrwertsteuersatzes herangezogen? In diesem Fall waere man ein komplettes Jahr an entsprechendes USt.-Satz gebunden.
    5. Mein (zugegebenermaßen absolut subjektives) Gefühl sagt mir, dass hier über kurz oder lang Angebotsmonopole gefördert werden. Ein Jahresumsatz von 250.000€ dürfte sehr schnell erreicht sein und diese Schwelle zum (mittel)großen Unternehmen zu überstehen könnte im Konkurenzkampf mit bereits großen Unternehmen, die bereits einen entsprechend niedrigen USt.-Satz aufschlagen muessen, relativ schwierig werden.
    Die unter Punkt 2 angesprochenen Huerden fuer auslaendische Unternehmen stellen in dem Fall ebenfalls ein geminderten Wettbewerb dar, da sich diese sehr wohl überlegen müssen, ob die Gründung einer Niederlassung entsprechend rentabel sein könnte.

    Soweit meine (hoffentlich konstruktive) Kritik.

    Gruesse
    airscape

  26. uhupardo sagt:

    Hallo airscape,

    vielen Dank für die berechtigten Fragen. Dazu folgende Antworten:

    1. Preisniveau

    Frage 15 unter http://www.bandbreitenmodell.de/faq zeigt (siehe insbesondere Link auf die Excel-Tabelle “Preiskalkulation mittelständischer Fertigungsbetrieb”), warum die Preise durch das BBM nicht steigen müssen, und dass sie trotzdem etwas steigen können durch den “Schweiz-Effekt”: Der Markt gibt mehr her, aber die Preissteigerung ist geringer als die Einkommenssteigerung, was eine höhere Kaufkraft bedeutet. Damit die Anbieter die Preise nicht einfach nur treiben, weil die Kaufkraft es her gibt, gibt es “Inflationsbekämpfungsunternehmen”, siehe http://www.bandbreitenmodell.de/ibu

    2. Importeure
    Jeder heutige Importeur hat bereits einen Gewerbeschein. Ich selbst habe auch einen. Kostete 30 € und 1 Tag für den Besuch beim Amt. Wer hingegen ohne Importeur einfach nur aus dem Ausland an inländische Endkunden verkauft, braucht gar keinen Importeur.

    Das BBM ist in der Tat eine Hürde für Importeure, und das gehört zum Sinn des BBM. Wer einen Marktzugang zum Binnenmarkt haben will, muß im Inland Beschäftigung bieten. Da der Binnenmarkt heute 5,4 Billionen € groß ist und mit BBM durch dessen höhere Kaufkraft ca. 13 Billionen € groß würde, wäre Deutschland für Unternehmen aller Länder der “leckerste Kuchen der Welt”. Daher liegt die Wahrscheinlichkeit nahe 100%, dass rational handelnde Unternehmer lieber im Inland Arbeitsplätze anbieten, als auf den Absatzmarkt zu verzichten.

    Wenn das BBM in 1 Land installiert ist, werden andere Nationen sehen, daß auch sie mit dem BBM ihre Probleme lt. http://www.bandbreitenmodell.de/handlungsdruck lösen können. Dann wird das BBM überall installiert, und wer in Absatzmärkten keine Arbeitsverträge bietet, scheidet zu Recht aus dem Markt aus. Unternehmen, die nur Profit machen wollen, ohne die Gesellschaft daran teilhaben zu lassen, braucht kein Mensch.

    3. Verhinderung von Mehrfach-Arbeitsverträgen

    Das ist unter http://www.bandbreitenmodell.de/arbeitsplatzpraemiengesetz Punkt 9 berücksichtigt: “Jeder deutsche Staatsbürger bzw. Inhaber einer deutschen Arbeitserlaubnis kann grundsätzlich nur bei einem einzigen Arbeitgeber in Deutschland eine Arbeitsplatzprämie erhalten. Ausnahme von diesem Grundsatz sind Tätigkeiten in Berufen lt. Anlage 1.”

    4. Intervall der Steuersatz-Berechnung

    Dies geschieht monatlich auf Basis des Durchschnitts der jeweils letzten 6 Monate, siehe Seite 4 unter http://www.bandbreitenmodell.de/downloads/Bandbreitenmodell_aus_Unternehmersicht.pdf

    5. Angebotsmonopole

    http://www.bandbreitenmodell.de/arbeitsplatzpraemiengesetz begünstigt mit § 1(4) kleine Unternehmen mit weniger als 250.000 € Jahresumsatz. Bei der Zielgröße von 8 Mitarbeitern pro Umsatzmillion müßte man bei einem Umsatz von 250.000-374.999 € drei Mitarbeiter beschäftigen, also außer dem Inhaber mindestens 2. Diese 2 können übrigens auch Familienmitglieder sein. Da man mit zunehmendem Geschäft in der Regel mehr Mitarbeiter braucht, ist das keine Situation, in der die zusätzlichen Mitarbeiter überflüssig wären. Aber angenommen, sie wären doch überflüssig. Dann hätte ich bei mindestend 250.000 € Umsatz zusätzliche Personalkosten von 40.000 € für “abwesende Arbeitnehmer” (z.B. die eigenen Großeltern, die Schwiegereltern, Tanten und Onkel, sonstige Rentner, oder Studenten, oder stationäre Patienten in Kliniken, oder…). Der Lohnkostenanteil an der Gesamtkalkulation ist also erstens niedrig, und zweitens gelten für alle Unternehmen die gleichen Bedingungen.

    Wenn sich Oligopole oder gar Monopole bilden sollten (wozu der Kapitalismus systembedingt immer tendiert), kann das BBM dem entgegenwirken, indem es gemäß http://www.bandbreitenmodell.de/faq einen zusätzlichen Punkt anwendet: Je höher der Umsatz, desto höher die Umsatzsteuer, je nach Branche in unterschiedlich steilen Kurven.

    Im BBM verlieren Monopole allerdings ihren Schrecken. Erstens ist es gleichgültig, ob ein Mensch bei Firma X oder Firma Y angestellt ist, so lange die Bedingungen lt . http://www.bandbreitenmodell.de/arbeitsplatzpraemiengesetz § 3 erfüllt sind. Und zweitens würde der Staat lt. http://www.bandbreitenmodell.de/ibu in jeder Branche 2-3 marktrelevante Unternehmen kaufen (bei Monopolen würden also die Monopolisten zu Bürgereigentum) und ihnen die Weisung gibt, lediglich nn von 5-10% über den Selbstkosten zu erwirtschaften.

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