Serie: Der Tag nach dem Crash – Teil 2: BBM (Fortsetzung)

Wir hatten Ihnen in der 1. Folge versprochen, auf weitere Details des Bandbreitenmodells einzugehen (wer kommentieren möchte, liest bitte zuvor beide Teile).
Teil 1 finden sie hier.

Bandbreitenmodell – Fortsetzung

Was ist mit der Krankenversicherung?
Das Gesundheitssystem wird um den Anbieter „Staatliche Privatkrankenversicherung“ (SPKV) erweitert – eine beitragsfreie Vollkaskoversicherung mit einer Eigenbeteiligung von maximal 10% des Jahreseinkommens. Was über die 10%-Grenze hinausgeht, wird (durch die Umsatzsteuer finanziert) aus dem Staatshaushalt zugeschossen. Die Verwaltungskosten der SPKV sowie ggf. Trägerschaften medizinischer Einrichtungen finanziert ebenfalls der Staatshaushalt. Wer in einem Jahr nicht zum Arzt geht, zahlt also überhaupt nichts und ist dennoch krankenversichert.
Jeder SPKV-Versicherte wird deshalb vor einer Behandlung über Kosten und Alternativen informiert und erhält die volle Kostenkontrolle und damit die bestmögliche Souveränität über die Leistungserbringer (Ärzte, Kliniken, Apotheken). Da die Patienten die ersten Kosten medizinischer Leistungen selbst zahlen müssen, sind sie nun motiviert, diese Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Mit einer bestmöglichen medizinischen Versorgung für alle gibt es weder unversicherte Menschen noch Patienten 2. Klasse. Ärzte und Pflegepersonal verdienen erheblich mehr bei erheblich kürzeren Arbeitszeiten.

Was ist mit der Rente?
Alle heutigen und baldigen Rentner erhalten (durch die Umsatzsteuer finanziert) eine Mindestrente von monatlich 1.500 € (Alleinstehend) bzw. 2.500 € (Paar) netto. Heute höhere Renten bleiben gleich hoch. Die 2006 eingeführte Besteuerung von Renten, Zinsen, Mieteinkünften etc. wird wieder abgeschafft.
Die „Deutsche Rentenversicherung Bund“ (DRB, ehemals BfA) bietet einen Aktienfonds an, in den alle Erwerbstätigen (künftige Rentner) 10% ihres Einkommens auf ihr eigenes privates Konto in einen Fondssparplan einzahlen können – wenn sie es wollen. Und sie werden es wollen, denn die sicheren und konkurrenzlos gut verzinsten Spargelder bleiben ihr Eigentum, werden in Monatsraten ausbezahlt und sind voll vererbbar. Die DRB arbeitet ohne Verwaltungsgebühren, Ausgabe- oder Rücknahmeaufschläge, so daß die Renditen zu 100% bei den Sparern ankommen.

Umdenken

Ist das Konzept BBM rechtlich zulässig?
Ja. Laut Bundesverfassungsgericht (Urteil vom 11.07.2006, Aktenzeichen 1 BvL 4/00) ist „die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Verbindung mit der Gewährleistung der finanziellen Stabilität des Systems der sozialen Sicherung ein besonders wichtiges Ziel, bei dessen Verwirklichung dem Gesetzgeber gerade unter den gegebenen schwierigen arbeitsmarktpolitischen Bedingungen ein relativ großer Entscheidungsspielraum zugestanden werden muss. Dieser Gemeinwohlbelang … besitzt eine überragende Bedeutung.“

Ist das BBM schwierig umzusetzen?
Nein. Das gesamte Steuerrecht paßt auf 3 Seiten. Im Gegenzug entfallen 118 Steuergesetze, 96.000 Steuerverordnungen und ein Berg aus Finanzgerichtsurteilen.

Die Bürger müssen überhaupt nichts mehr über das Steuersystem wissen. Für Bürger gibt es keine Steuererklärungen. Unternehmen geben lediglich einmal monatlich eine Umsatzsteuererklärung ab. Das einzige, was Unternehmen von der Steuer absetzen können, sind Arbeitsplätze, und die einzigen Menschen, die die 3 o.g. Seiten Steuerrecht kennen müssen, sind Geschäftsführer, Vertriebsleiter und Buchhalter. Der Aufwand läge bei jährlich 1 Minute pro Produktgruppe (sofern in ihren Branchen die Umsatzsteuersätze überhaupt nach Produktgruppen differenziert werden). In den Stammdaten der Warenwirtschaftssoftware wird per Mausklick in Sekunden der Umsatzsteuersatz aktualisiert, und das war’s. Deshalb kann man das Steuersystem auch binnen 4 Wochen bundesweit gegen das bisherige austauschen. Die steuerrechtliche und steuertechnische Zeitverschwendung entfällt.

Was sagt die EU dazu und was ist mit dem Export?
Erstens egal, was die EU sagt. Aber wenn die Entscheider in der EU die Interessen der Bürger vertreten würde: Ja. Denn bisher erreichen sie ihre Ziele nicht. Das liegt zum einen daran, daß sie u.a. der auseinanderreißenden Schere zwischen Arm und Reich ratlos gegenüber stehen. Und zum anderen daran, daß die Entscheider in der EU andere Interessen verfolgen.

Ein grundsätzliches Problem für die EU wäre, daß das BBM nur regional funktioniert: Wer Deutschen etwas verkaufen will, muß auch entsprechend viele Deutsche beschäftigen, wer Franzosen etwas verkaufen will, muß Franzosen beschäftigen, dto. mit Italienern, Polen, Spaniern, Briten, Dänen, Niederländern, Rumänen, usw.
Bürgern in Frankreich nutzt es nichts bzw. schadet es insgesamt sogar, daß Peugeots für den französischen Markt in der Slowakei produziert werden. Es ist auch nutzlos, insgesamt schädlich für Bürger aus Deutschland, wenn Autoreifen für den deutschen Markt in Rumänien produziert werden.

Wie sehr das Thema „Exporte“ überschätzt und die damit verbundenen Nachteile unterschätzt werden, lesen Sie unter Kapitel 1.3.11. des Buches „Die Geldlawine“: „Exporte lösen keine Probleme und schaffen Abhängigkeiten“.

Ein Kritikpunkt der EU wird die Abschaffung der Gewinnbesteuerung sein. Diese Kritik ist doppelt interessant. Erstens, weil die Besteuerung von Gewinnen völlig sinnlos ist (siehe Kapitel 3.1.2. des Buches die Geldlawine“: „Schmarotzer und abgenagte Knochen“). Zweitens, weil in der EU ein Unterbietungswettbewerb der Nationen um die niedrigste Gewinnbesteuerung herrscht. Volkswirtschaften wie Irland, Estland, Lettland, Slowakei und Ungarn basieren auf der unfairen Unterbietung der Hochsteuerländer.

Und schließlich: Wenn die EU sich einer Lösung in den Weg stellt, mit der man Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne, Rentenkollaps, Staatsbankrotte, das Zinsproblem, den ewigen Wachstumszwang und vieles mehr beseitigen kann, verliert die EU die Unterstützung ihrer Bürger und ihre ohnehin schwache Legitimation. Und Druckmittel gegenüber ihren Mitgliedsländern besitzt sie auch nicht. Siehe auch Kapitel 7.2. des Buches „Die Geldlawine“: „EU – Ballast oder Chance?“.
Das sinnvollste, was die EU tun kann, ist das Bandbreitenmodell in allen EU-Ländern einzuführen

Für alle weiteren Informationen über dieses Modell konsultieren Sie bitte die Homepage http://www.bandbreitenmodell.de

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30 Kommentare zu “Serie: Der Tag nach dem Crash – Teil 2: BBM (Fortsetzung)

  1. Tantus sagt:

    Welche Motivation sollte ich haben in Rente zu gehen?

    Zitat@ „Was ist mit der Rente?
    Alle heutigen und baldigen Rentner erhalten (durch die Umsatzsteuer finanziert) eine Mindestrente von monatlich 1.500 € (Alleinstehend) bzw. 2.500 € (Paar) netto.“

    Da ist es für meine Frau und mich doch günstiger uns als abwesende Arbeitnehmer „beschäftigen“ zu lassen, oder? Denn dann hätten wir zusammen monatlich 4.000 €.

    Tantus

    • uhupardo sagt:

      Exactamente, Tantus! 🙂

      Wenn ich bisher überhaupt einen „Pferdefuss“ beim Bandbreitenmodell entdecken kann, ist es dieser:
      Da dieses System nicht vorrangig die Interessen der Mächtigen und Besitzenden auf diesem Planeten bedient und auf sozialen Ausgleich bedacht ist, wird es eines gehörigen Drucks von „unten“ bedürfen, um es umzusetzen. Der ist wahrscheinlich nicht so einfach zu erreichen. Wird Zeit, dass diejenigen, die sich täglich nur darüber beklagen, wie schlecht alles ist, ihren mentalen und ihren physischen Hintern von der Couch bekommen!

    • fakeraol sagt:

      Ich lass mich als Finanzparkplatz (Teilhaber) von einem 30fachen Millionär anstellen, der die nächsten 30 Mio € ansammeln will und sie vor dem Finanzamt verstecken muss, und kassiere von den monatlich 300.000 € Zinsen, die er selbst bei nur 1% Verzinsung bekommen würde, 5000 €. Für ihn ein Schnäppchen und ich lache die ganzen „abwesenden Mitarbeiter“ mit ihren 2000 € aus.

      nur eine von vielen weiteren möglichen „Geschäfts“ideen.

      • Uhupardo sagt:

        Und wo soll bei dieser Geschäftsidee Ihrer Meinung nach nun das Problem liegen?

        • fakeraol sagt:

          Daß die 30 Mio-Kappungsgrenze umgangen wird z.B.
          Mit (bei nur 5% Verzinsung) monatlich 1,5 Mio lässt sich schon einiges anstellen, Bestechung, Auftragsmord, 300 weitere „Finanzparkplatz-Teilhaber“ … mit solchen Summen ließe sich die Politik schon berlusconisieren.

          • Uhupardo sagt:

            Ihre Probleme hätten wir gern. Sie werden noch mehr Themen finden, die mit dem Bandbreitenmodel als solchem nichts oder nur ganz am Rand zu tun haben … und wir werden sie ab heute alle kommentarlos löschen.

            • fakeraol sagt:

              Sie sehen mich ratlos.
              Das Geldsystem ist also für das BBM nicht relevant. OK. Die 30 Mio €-Begrenzung ist anscheinend auch ehr unwichtig. Auf einer Seite habe ich was von 35% Umsatzsteuer gelesen, wenn das Soll an Anstellungsplätzen erfüllt wird, an anderer Stelle von 15%. Was gilt denn nun?

              Um mal eine Orientierung zu bekommen, was ist denn jetzt BBM-relevant und welche Gesetze und Regelungen gelten?

              Wenn ein Unternehmer im BBM-Land nur 250.000€ Umsatz macht und alles, was darüber geht, exportiert, muss er dann überhaupt eine Einstellungsquote erfüllen? Und wie würde die berechnet werden?
              Wenn jemand Waren importiert und dabei unter 250.000€ Umsatz bleibt, bleibt dessen Umsatz auch steuerfrei?

              • Uhupardo sagt:

                „Auf einer Seite habe ich was von 35% Umsatzsteuer gelesen, wenn das Soll an Anstellungsplätzen erfüllt wird, an anderer Stelle von 15%. Was gilt denn nun?“

                Das hier gilt: http://www.bandbreitenmodell.de/umsatzsteuergesetz.html

                Wenn ein Unternehmer im BBM-Land nur 250.000€ Umsatz macht und alles, was darüber geht, exportiert, muss er dann überhaupt eine Einstellungsquote erfüllen?

                Nein.

                „Wenn jemand Waren importiert und dabei unter 250.000€ Umsatz bleibt, bleibt dessen Umsatz auch steuerfrei?“

                Für Importeure gelten die gleichen Bedingungen wie für inländische Unternehmen, wie sie unter http://www.bandbreitenmodell.de/arbeitsplatzpraemiengesetz § 1 (4) und § 12 definiert sind.

                Das heißt: Wer Waren zum Mindeststeuersatz in Deutschland verkaufen will, muß sämtliche Ausgangsrechnungen prüfen lassen. Sonst könnte ja jeder behaupten, er erziele unter 250.000 € Umsatz, und so das BBM umgehen und Steuern hinterziehen.

                Das BBM kommt bisher ohne Diskriminierungen von Importeuren aus. Für in- und ausländische Unternehmen gelten die gleichen Regeln. Sollte sich jedoch in nennenswertem Umfang das Problem ergeben, daß größere Importeure betrügen, würde man die 250.000 €-Ausnahme nur noch auf Unternehmen mit Sitz im Inland anwenden.

                Zur (selbstverständlich strafbaren) Steuerhinterziehung gäbe es sonst nämlich 2 Möglichkeiten:

                Angabe lediglich eines Bruchteils der tatsächlichen Umsätze (was man ohne Rechnungsprüfung nicht nachprüfen kann)
                Aufsplitten auf so viele Importfirmen, das jede von ihnen unter die 250.000 €-Grenze fiele (was man ohen UmsatzsteuerID nicht entdecken würde)

                Falls jemand meinen sollte, der Schutz vor Betrug und Missbrauch sei protektionistisch. Aber selbstverständlich ist es das. Das ganze BBM ist mit großem Stolz protektionistisch im Gegensatz zum unfairen Wettbewerb. Übrigens ist bandbreitenmodell.de/protektion in Vorbereitung. Auf dieser Seite wird mit zahlreichen Beispielen erläutert, daß es so etwas wie einen unprotektionistischen freien Welthandel noch nie gegeben hat, und daß praktisch alle Staaten ihre Märkte, Unternehmen und Bürger teils mehr und teils weniger schützen vor unlauterem Wettbewerb aus dem Ausland.

  2. Mike sagt:

    Was ist mit dem 1 Mann Dienstleistungsgewerbe oder Import aus anderen Ländern. Müssen dann Deuschte Unternehmen auch Chinesen, Russen und Polen einstellen damit sie in diese Länder etwas exportieren können?

    • uhupardo sagt:

      Mike, Umsätze unter 250.000 Euro fallen nicht unter das BBM, insofern sind 1-Mann-Dienstleister nicht betroffen.

      Exporte fallen überhaupt nicht unter das BBM. Insofern können deutsche Unternehmen weiterhin exportieren wie heute auch – allerdings mit einem Unterschied: Sie zahlen praktisch keine Steuern mehr.

      Sollten allerdings zum Beispiel Deutschland UND Russland das BBM einführen, müssten deutsche Unternehmen, die in Russland Geschäfte machen wollen, dort auch die entsprechenden Arbeitnehmer einstellen.

      Lesen Sie dazu bitte auch
      http://www.bandbreitenmodell.de/unternehmer

  3. Norbert sagt:

    Hallo uhupardo,

    gefällt mir sehr gut. Dass die höheren Renten bestehen bleiben sollen, verursacht mir zwar etwas Schluckauf. Dafür würde ich mich als 1-Mann-Betrieb, der über einen zweiten nachdenkt freuen.
    Vererbbare Renten halte ich ebenfalls für bedenklich. Die Menschen sollten sich wieder darüber klar werden, daß sie nicht mit einem Erbe die Liebe ihrer Kinder kaufen können.
    Was machen wir aber mit den im Moment dringend nötigen Steuerberater, Finanzbeamten, -Angestellten, Anwälten? Kriegen wir die alle in die Beschäftigungsmodelle.
    Zum Freigeld. Die Bauten auf Grundstücken würden wiederum…… .
    Bei Einfamilienhäusern – Ein Bank bewertet den Rohbau und das Grundstück. Die Ausstattung, Kachelofen, Energiesparsystem, Holzdecken, Einbauküche. Interessiert bei der Bewertung nicht. Zumindest ich mußte vor Jahren diese Erfahrung machen. Den Gedanken, daß niemand Land besitzen und vererben kann find ich schon vernünftig. Warum wird denn nicht das Meer verkauft? Da ist doch Land drunter? Wenn ich dort einen Hektar besitze könnte ich Wegezoll für Schiffe erheben?
    Nein. Land-„BESITZ“, verneinten schon verschieden Ureinwohner. Die hatten Recht.
    Vielen Dank für Deinen Bericht und den Hinweis auf das „bandbreitenmodell“. Damit habe ich von Dir etwas Positives für mein Zukunftsdenken und auch eine Hoffnung erhalten. Ich werde mich damit beschäftigen – auch wenn ich beruflich etwas ganz anderes tue.
    Ich mag Dir auch etwas geben. Vielleicht findest Du damit ja auch Nützliches für Dich oder Deine Familie. Dr. Batmanghelidj. http://www.watercure.com. Sein Buch: Sie sind nicht krank – sie sind durstig.
    Hat mir sehr geholfen.

    Mit freundlichem Gruß

    • uhupardo sagt:

      Hola Norbert,

      es ist in der Tat eine „Kröte zu schlucken“, wenn höhere Rente bestehen bleiben sollen. Es hilft allerdings andererseits erstens auch nicht ein System gegen die Menschen durchsetzen zu wollen – und zweitens ist der BBM-Finanz-Topf gross genug, um diese Phase aushalten zu können, denn sie dauert ja nicht ewig. Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie werden feststellen, dass das Bandbreitenmodell interessanter wird, je mehr man sich damit beschäftigt.

      Es ist im Augenblick wahrscheinlich die beste existierende Idee für den Umbau der Gesellschaft – und zwar ideologiefrei gesehen. Ich habe mich mit vielen Modellen beschäftigt. Das Bandbreitenmodell habe ich (so wie alle anderen Modelle) auf den Prüfstand gestellt und auseinander zu nehmen versucht, den Pferdefuss gesucht.

      Seitdem haben viele Diskussionen mit noch mehr Menschen gezeigt, dass bisher niemand in der Lage war, das BBM zu Fall zu bringen. Man muss kein „Jünger“ dieser Idee werden, gar nicht erforderlich. Einfach selbst interessieren, testen, nachdenken und analysieren. Wahrscheinlich werden Sie auch zu der Auffassung gelangen, dass hinter dem BBM das zukunftsfähigste Modell steht.

      (Um Ihren Link werde ich mich auch kümmern.)

  4. diebeyers sagt:

    Hallo,lieber
    Das BGE auch die SEite vomBGE ist ganz schön verlassen. Da die Grundidee aber richtig ist ,bge für alle , müsste man versuchen die Kräfte zu Bündeln und deine beiden Artikel bei BGE einzustellen, Es bedeutet ja de facto das gleiche.

    Ganz Toll und einfach erklärt, werde ich kopieren
    Tschüss Ralf

  5. diebeyers sagt:

    Den ganzen tag denke ich nach über bbm.
    der hauptgrung ,weshalb es nich geht, ist die gier des menschen.

    es lässt dem unternehmer die freiheit zu produzieren, was er will,
    so also auch a) völlig unnützes zb. plastikenten oder plastikirgendwas.
    und b)völlig irrsinniges ,wie zb. panzer, flugabwehrirgendwas etc.
    ich glaube auch das in unserer globalisierten welt, billigrohstoffe zu uns
    siehe merkels kasachstan und teure ausfuhren tunnelwerkzeug nach china und panzer nach sa
    dieses system des bbm die gefestigten strukturen 1. reiche welt gegen rest nicht auflösen kann.
    oder habe ich was falsch gedacht????

    auf antwort freut sich Ralf

    • uhupardo sagt:

      diebeyers, das BBM ist kein philosophisches sondern ein wirtschaftliches Modell, in dem Menschen endlich gut leben können und Reichtum umverteilt wird. Wie jedes andere Wirtschftsmodell ist es von politischen Vorgaben abhängig, die Gemeinschaftsziele definieren. Wir glauben nicht, dass es ein diktatorisches Wirtschaftsmodell gibt, dass *zack* zum besseren Menschen führt, ist auch nicht Ziel der Operation. Stellschrauben zum Steuern nach gesellschaftlich definierten Zielen gibt es trotzdem genug (im Bereich Umwelt zum Beispiel).

  6. […] das Ganze umzusetzen? Das sagen wir Ihnen in einfachen Worten im zweiten Teil des BBM, klicken Sie hier. […]

  7. […] Der Tag nach dem Crash Teil1 und Der Tag nach dem Crash Teil 2. […]

  8. dieandereperspektive sagt:

    Wie passt Fondssparen in solch ein Modell? Gerade diese Modelle sollten doch abgeschafft werden, weil sie für Polaritäten sorgen. Welches Geldsystem steckt da also dahinter? Es gibt also dort noch Derivate bzw. Wertpapiere? Bei welcher Besicherung und welche Rolle spielen die Banken dabei?

  9. Roland sagt:

    @dieandereperspektive :

    …..Jedes System hat ein Problem, (und wir sehen dies momentan ja beispielhaft), wenn es KEINE AUSREICHENDEN REGELN für die Finanzmärkte gibt.
    Das Bandbreitenmodell hat meiner Ansicht nach einen beispiellos hervorragenden Ansatz, das Problem der entfesselten Märkte wirkungsvoll in den Griff zu bekommen:

    http://www.bandbreitenmodell.de/finanzmarktregeln

    Die Neoliberalen/Marktradikalen wollen eine „Marktkonforme Demokratie“.
    Das Bandbreitenmodell zielt auf eine „Demokratiekonform gezähmte Marktwirtschaft“

    Weitere Ziele finden Sie unter: http://www.bandbreitenmodell.de/nachhaltigkeit

    Die Zielsetzung ist klar: Eine Art der Ökonomie, die auf Dauerhaftigkeit, Nachhaltigkeit (in diesem Link wunderbar definiert), Ressourcenschonung und Wiederverwendbarkeit bei gleichzeitigem Wohlstand Aller ausgelegt ist.

    Wir haben so unglaubliche Herausforderungen, die uns bereits jetzt auf den Nägeln brennen, dass wir nicht noch mehr Jahre verlieren dürfen.

    Beste Grüsse

    Roland

  10. dieandereperspektive sagt:

    Insoweit verstanden, offen bleibt der Eigenkapitalanteil der Banken bei der Vergabe von Krediten und das Derivategeschäft. (zzgl. Leerverkäufe und legalisierte Insidergeschäfte)

  11. Roland sagt:

    @dieandereperspektive:

    Hallo, bitte siehe Punkt 32 der Finanzmarktregeln unter

    http://www.bandbreitenmodell.de/finanzmarktregeln

    „…..Der Handel mit Optionsscheinen (d.h. mit für die Zukunft vereinbarten Kursen) und sämtlichen Derivaten ist verboten…..

    Grüsse

    Roland

  12. dieandereperspektive sagt:

    Sehr gut, ich bin dabei.

  13. El Bernabeu sagt:

    Alles schön und gut, aber um das BBM nicht nur unter wenigen Hunderten von Menschen zu diskutieren, wäre es doch besser, wenn man z.b. eine eigene Partei gründet die sich genau dieses Modell ins Parteiprogramm reinschreibt.
    Oder man versucht „die Linke“ dafür zu gewinnen dieses Modell zu übernehmen.
    Ich denke da gerade Querdenker wie Oskar Lafontaine oder Sara Wagenknecht dafür ein offenes Ohr hätten.

    • uhupardo sagt:

      Es gibt die Bürgerbewegung Bandbreitenmodell inklusive einer nicht so kleinen Facebook-Plattform. Es muss keine Partei daraus gemacht werden, ist aber auch nicht ausgeschlossen. Kontakte zu allen möglichen politischen Partei-Richtungen existieren.

      • El Bernabeu sagt:

        Um das BBM nicht nur in der Theorie sondern auch in der Praxis zum Einsatz zu bringen, könnte ich mir vorstellen, daß man das Ganze erstmal (quasi als Testfall) nur im kleinen Rahmen ausprobiert, beispielsweise in einer finanzarmen deutschen Stadt oder einer strukturarmen deutschen Region. Man hätte also eh nicht viel zu verlieren und könnte dieses Gebiet zu einer Sonderwirtschaftszone machen, welches nach den Regeln des BBM handelt.
        Sollte sich das BBM dort auch in der Praxis bewähren, könnte man es deutschlandweit einführen. Sollte es sich nicht bewähren, kann man das Projekt wieder beenden und man wäre zumindest um eine Erfahrung reicher.

  14. Tony Katz sagt:

    @ El Bernabeu, Voila, bitteschön, nichts schöner als das! Nur man muß halt an die „Herrschaften“ ran… Ein Land in Europa hat da ganz gute Hausaufgaben gemacht (den Bankern ihre Grenzen klar gezeigt und auf das Volk gehört): Island. Der andere Ansatzpunkt sind aussichtsreiche Bürgermeisterkandidaten (zumeist freie parteiunabhängige) Kandidaten. Da gibt es bereits Kontakte und Überlegungen von verschiedenen „bandbreitenmodell“ Kennern.

  15. […] Serie: Der Tag nach dem Crash – Teil 2: BBM (Fortsetzung) […]

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