Der neue spanische Wirtschaftsminister kommt von Lehman Brothers

Luis de Guindos, der ehemalige Lehman-Brothers-Chef für Spanien und Portugal, ist vom neuen spanischen Regierungschef zum Wirtschaftsminister (nicht Finanzminister, wie anderswo fälschlich berichtet wird) erklärt worden. Nach dem ehemaligen Zentralbank-Chef Papademos in Griechenland und dem Goldman-Sachs-Mann Mario Monti in Italien ist Luis de Guindos nun der dritte Investmentbanker, der eine tragende Rolle bei der „Rettung Europas“ spielen soll.

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Wulff, Rotlicht und die sabbernden Blicke vor dem Bildschirm

Haben Sie gar nichts anderes zu tun? Wie wäre es denn mit Sauerbraten einlegen, Weihnachtsdeko einmotten und endlich mal ein passendes Geschenk für die Holde kaufen statt immer Topflappen?

Da sitzen Sie mit sabberndem Blick vor dem Bildschirm, vom ARD-Morgenmagazin über zahllose Blogs bis zu den Spätnachrichten, um noch irgendein Detail von der Causa Wulff zu erhaschen. Natürlich, Wulff hat sich selbst stumm gemacht, wie die FAZ richtig feststellte. Das reicht Ihnen doch bei Weitem nicht!

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Weihnachtsgeschenk der EZB: 500 Milliarden für die Banken

Wie bereits in unserem Artikel „Gipfel-Ergebnis: Geld drucken ist jetzt „legitim“ angekündigt, schüttete die Europäische Zentralbank (EZB) heute ihr großzügiges Füllhorn über die Banken aus: Knapp 500 Milliarden Euro, eine halbe Billion mit „B“, bekamen die Banken Europas fast geschenkt.

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Deutschland zahlt 41,5 Milliarden; Spanien und Italien sollen sich selbst retten

Stell dir vor, es ist Rettungsschirm … und keiner geht hin!

200 Milliarden sollten insgesamt von den europäischen Zentralbanken der Eurozone an den Internationalen Währungsfond (IWF) gezahlt werden, jetzt sind es gerade mal 150 Milliarden.

Den dicksten Batzen zahlt Deutschland mit 41,5 Milliarden. Portugal, Irland und Griechenland, die als „zu Rettende“ unter dem ESFS stehen, müssen nichts beitragen. Italien und Spanien, selbst mit ihrem Schiff in schwerer See, „dürfen“ dagegen auch ihre Milliarden beitragen.

Nur vier der zehn Staaten ausserhalb der Eurozone erklärten sich bereit, auch nur irgendeinen Teil beizusteuern (Schweden, Tschechien, Polen und Dänemark).

Die Zahlungen im Einzelnen (in Milliarden Euro):

Österreich 6,13
Belgien 9,99
Zypern 0,48
Finnland 3,76
Frankreich 31,4
Deutschland 41,5
Italien 23,48
Luxemburg 2,06
Malta 0,26
Niederlande 13,61
Slowakei 1,56
Slowenien 0,91
Spanien 14,86

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Euro-Krise? – Lächerlich!

Gelbe Karte vom Verein: Mesut Özil muss Privatleben in den Griff kriegen

Jetzt ist Schluss mit lustig! Real Madrid hat Mesut Özil deutlich die gelbe Karte gezeigt. Entweder berappelt sich das Sorgenkind jetzt oder die nächste Saison findet ohne ihn statt. Die negativen Leistungen der letzten Zeit haben eine lange Vorgeschichte.

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USA – ein zahlungsunfähiges und unregierbares Land

GEAB N°60 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise
USA 2012/2016 : Ein zahlungsunfähiges und unregierbares Land

 

„Dieses Land, Epizentrum der umfassenden weltweiten Krise und tragender Pfeiler der Nachkriegsweltordnung, wird in den kommenden Jahren eine besonders tragische Epoche durchleben müssen. Es ist heute schon zahlungsunfähig und wird bald unregierbar sein.

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Heiner Geissler: „Diese Wirtschaftsordnung muss weg!“

In einer Minute und achtundvierzig Sekunden glasklar auf den Punkt, präzise und kompakt. Das braucht keinen Kommentar mehr!

(Nachtrag am 1. Juni) … und weil wir gerade dabei sind, gönnen Sie sich diese 6 Minuten auch noch … immer wieder, so lange, bis es endlich alle begriffen haben.

Euro-Krise? – Gehirn einschalten, das ist doch lächerlich!

Beschränken wir diesmal die Fakten und Zahlen auf ein Minimum, um die Nachricht nicht zu verwässern!

Sie glauben auch, das aktuelle Problem sei eine “Euro-Krise”? Sie glauben auch, Europa müsse nur endlich seine Hausaufgaben machen, dann werde alles gut? Dann hat man Ihnen bereits genug Sand in die Augen gestreut, um das zu erreichen, was unbedingt erreicht werden soll.

Nehmen Sie sich einen Moment, um die folgende Grafik des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu betrachten!

Derivate zu PIB USA

Die kleinen grünen Balken zeigen die Entwicklung des US-Bruttoinlandsproduktes in den vergangen Jahren: Eine konstante, aber im Vergleich nicht nennenswert Steigerung.

Nun betrachten Sie bitte die roten Balken. Dort sehen Sie die Entwicklung der jetzt 600 Billionen faulen Suprime-Derivate, die in Umlauf gebracht worden sind. Zinker-Papiere, Zocker-Zertifikate! Dieses pure Casino-Geld wird gerade gegen die missliebige Konkurrenz in Europa in Stellung gebracht.

Die EU hat etwa 10 Billionen Schulden. Setzen Sie das selbst gegen die 600 Billionen gedruckten Monopoly-Dollar, die von der Wall Street und den britischen Helfershelfern in London in die Welt gesetzt wurden, dann dürfte die Situation ausreichend klar werden.

Wohlgemerkt: Hier ist von den tatsächlichen Schulden der USA noch gar nicht die Rede! Aufgezeigt werden soll allein, wie sehr die Diskussion inzwischen in den Bereich des Kabaretts verschoben worden ist.

Wenn darüber berichtet wird, dass die US-basierten und US-abhängigen Rating-Agenturen Euro-Ländern oder europäischen Banken mit Herabstufung drohen, kann man entweder lachen oder weinen über so viel Verdrehung der Tatsachen.

Europa mag in Schwierigkeiten sein – doch gegen die Monumental-Pleite der USA ist das geradezu ein Treppenwitz der Geschichte. Lassen Sie sich nicht weiter veralbern von willfährigen Helfershelfern, die Ihnen einzureden versuchen, Europa sei das Problem der “Weltfinanzkrise”, während sich die tatsächlich Schuldigen in New York und London vor Lachen auf die Schenkel klopfen, weil sie es tagtäglich fertig bringen, die Aufmerksamkeit von sich abzulenken.

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Ex-Präsident Chirac zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt

Der französische Ex-Präsident Jacques Chirac ist in Paris zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Chirac als Bürgermeister von Paris in Korruptionsskandale verstrickt war. Zwischen 1992 und 1995 hatte Chirac Parteikollegen fiktive Arbeitsplätze zugeschanzt.

 

Jacques Chirac war nicht anwesend bei dem Prozess, der mit seiner Verurteilung endete. Seine Gesundheit habe es dem 79-jährigen Ex-Präsidenten verboten, war aus Familienkreisen zu erfahren.

Konservative und Sozialdemokraten beeilten sich zwar zu versichern, man müsse den Menschen Chirac respektieren, zeigten sich jedoch erleichtert “nach diesem historischen Ereignis” und dem Haft-Urteil, das zeige, dass sich niemand dem Gesetz entziehen kann.

Der Anwalt Chiracs äusserte die Hoffnung, die französische Bevölkerung werde das hoffentlich nicht zum Anlass nehmen, “das gute Andenken an den Ex-Präsidenten zu verlieren”. Die Stadt Paris, deren Kassen von Chirac geschädigt worden waren, hatte sich der Klage gegen den Ex-Bürgermeister nicht anschliessen wollen.

Die Skandale des Pariser Bürgermeistramtes waren schon lange bekannt und wurden während Chiracs Präsidentschaft (1995 – 2007) strafrechtlich aufgearbeitet. Doch die Verfassung garantierte dem Hauptverantwortlichen absolute Immunität. Erst als Chirac sein Amt verliess, sprang der Justizapparat wieder an. Selbst dann dauerte es noch vier Jahre bis zum Urteil.

 

Sein alter Rivale, der ebenfalls ehemalige Ex-Präsident Valery Giscard d’Estaing, sagte schon vor Jahren: “Die Karriere von Chiracs wird mit einem beschämenden Korruptions-Urteil enden.” Voraussage eingetroffen. Das Mitleid mit dem kranken Jacques HirosChirac, der darauf bestanden hatte, mit seinen Atomwaffen-Tests das Mururoa-Atoll (bis heute Sperrgebiet) von 1966 bis 1996 in die Steinzeit zu bomben, und in Paris Korruption pur praktizierte, sollte sich jetzt gefälligst in Grenzen halten!

Real Madrid – ZSKA Moskau und Barça gegen Leverkusen

In der Auslosung zur Champions League hat Bayer Leverkusen soeben eine schwierige Aufgabe gestellt bekommen: Der Ballack-Club muss gegen den Vorjahressieger FC Barcelona antreten. Real Madrid hat es mit der Wundertüte ZSKA Moskau zu tun. Bayern München bekam den ManUnited-Bezwinger FC Basel zugelost.

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