Real Madrid stimmt Verhandlungen über Kaká-Transfer zu

 

Nichts muss, aber alles kann: Real Madrid hat zugestimmt, mit Paris Saint Germain (PSG) zumindest über einen möglichen Transfer des Brasilianers zu verhandeln. Obwohl sich Trainer Mourinho gegen den Abgang von Kaká ausgesprochen hatte und der Spieler selbst keine Absicht erkennen lässt, Madrid zu verlassen, gibt es nun zumindest Gespräche über einen möglichen Wechsel.

Keinesfalls weniger als 35 Millionen Euro lautet das Motto. Der neureiche Pariser Verein unter Trainer Ancelotti will angeblich zwei grosse Namen verpflichten: Pato und Kaká.  Dafür stehen insgesamt 62 Millionen Euro zur Verfügung, wie PSG freimütig selbst versicherte. Während die italienische Presse heute wissen will, dass der Pato-Transfer für 28 Mio. Euro so gut wie in trockenen Tüchern ist, blieben somit 34 Millionen für Kaká – in etwa die Hälfte dessen, was er gekostet hatte, als er zum 9. Juni 2009 vom AC Milan nach Madrid kam.
Ancelotti will Pato und Kaká noch im Winter nach Paris holen.

Ricardo Izecson dos Santos Leite möchte mindestens bis zum kommenden Sommer in Madrid bleiben, bat Ancelotti deswegen um Geduld. Auch im Bernabéu ist man nicht besonders heiss auf diesen Transfer im Winter, obwohl Kaká den Verein monatliche 1,1 Millionen kostet (13,2 Mio. im Jahr inklusive Steuern). Der Madrider Verein reduziert diese Kosten allerdings erheblich durch die 50%ige Beteiligung an allen Werbe-Einnahmen des Spielers, der zwar nicht die erwartete Leistung auf dem Platz bringt, doch weltweit immer noch über einen hohen Bekanntheitsgrad und ein enormes Marketingpotential verfügt.

Während die französische Presse heute fast sicher davon ausgeht, dass Kaká noch im Januar nach Paris wechselt, ist man im Bernabéu sehr relaxed: Zu unseren Konditionen oder gar nicht, lautet die Devise. Man sieht sich nicht unter irgendeinem Handlungsdruck, hat kein Problem damit, der Entwicklung der Situation bis zum Sommer gelassen zuzuschauen, denn Interessenten für Kaká gibt es genug, auch aus China (Shanghai Shenhua). Wie viele davon in der Lage und bereit sind, so viel zu zahlen wie die Neureichen aus Paris, dürfte am Ende entscheidend sein.

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