Real Madrid erneut umsatzstärkster Verein der Welt

Einnahmen von 479,5 Mio. Euro machten Real Madrid 2011 zum siebten Mal hintereinander zum umsatzstärksten Fussball-Club der Welt. Stadioneinnahmen von 123,6 Millionen (-4%), 183,5 Mio. aus den TV-Rechten (+16%) und 172,4 Mio. aus Marketingumsätzen machen die Königlichen erneut zum reichsten Club, wie die aktuelle Deloitte-Studie beweist. Danach folgen der FC Barcelona (450,7 Mio.) und Manchester United (367 Mio.) vor Bayern München (321,4 Mio.) auf Platz 4.

1. Real Madrid 479,5 Millionen Euro
2. FC Barcelona 450,7
3. Manchester United 367
4. Bayern München 321,4
5. Arsenal 251,1
6. Chelsea 249,8
7. AC Mailand 235,1
8. Inter Mailand 211,4
9. Liverpool 203,3
10. Schalke 04 202,4
11. Tottenham 181
12. Manchester City 169,6
13. Juventus 153,9
14. Olympique Marseille 150,4
15. AS Rom 143,5
16. Borussia Dortmund 138,5
17. Olympique Lyon 132,8
18. Hamburg 128,7
19. Valencia 116,8
20. Neapel 114,9

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7 Kommentare zu “Real Madrid erneut umsatzstärkster Verein der Welt

  1. almabu sagt:

    Wenn ich das richtig sehe, dann ist Real Madrid eine Marketing- und TV-Firma mit angeschlossener Sportabteilung? Nach den ehernen Gesetzen der Neocons müsste diese als umsatzschwächster Geschäftsbereich eigentlich abgestossen werden, logisch nicht?

    • uhupardo sagt:

      Das wird sich wahrscheinlich unter der spanischen Telefonnummer 902 31 18 09 erfragen lassen, als kleiner Tipp. Angeblich wird die Sportabteilung erst geschlossen, wenn irgendein anderer Verein auch so eine Telefonnummer hat – also in rund 100 Jahren eventuell.

      Für nicht-Insider: Tel-Nr. von Real Madrid. Bedeutet (902) 31 Ligas, 18 spanische Cups, 9 Europapokale.

  2. ullli23 sagt:

    Ist Real eigentlich noch so hoch verschuldet? Vor 2 oder 3 Jahren hieß es, die haben ca. 900 Millionen Euro Schulden.

    • uhupardo sagt:

      Die Zahl hat auch damals nicht gestimmt, was allerdings Kommentatoren wie beispielsweise einen Hoeness nie belastete (Motto: „Ich habe meine Meinung, komm mir nicht mit Fakten.“) Richtig ist allerdings, dass die Schuldenquote in den vergangenen Jahren deutlich zurückgefahren wurde. Aktuell sind es 169,7 Mio. Euro (-30,6%). Damit weit weniger als die Hälfte eines Jahresumsatzes, worüber fast alle anderen Clubs sehr froh wären (nur Olympic Lyon geht es in Europa noch besser als Real Madrid). Diese Zahl gegenüber dem Eigenkapital von 251,1. Mio. (+14,3%) – das zeigt deutlich, wie wenig die Hauptstädter über Finanzen nachdenken müssen.

      (Anm.: Das Thema an sich verlangt normalerweise, den Begriff „Schulden“ überhaupt zuerst zu definieren, was Profi-Clubs angeht, würde hier aber zu weit führen.)

  3. uhupardo sagt:

    Ich bin immer schon froh, wenn jemand fragt, statt ohne Zahlen in der Hand irgendwas zu behaupten. Deswegen: sehr gerne.

  4. […] dürfen dann nicht mehr ausgeben als sie einnehmen. Im Bernabeu freut man sich schon darauf, weil der umsatzstärkste Club der Welt, der seine Ausgaben perfekt im Griff hat, dadurch noch mehr Wettbewerbsvorteile gewinnen […]

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