Unternehmer können Löhne jetzt eigenmächtig senken

Erst nach und nach kommt heraus, was die neue Arbeitsmarktreform wirklich beinhaltet. Die meisten Punkte hatten wir am 11. Februar schon angesprochen in unserem Artikel – “Extrem aggressive Arbeitsmarkt-Reform” nach deutschem Vorbild -, doch die Regierung Rajoy hat noch ein paar wirkliche Kuckuckseier ins Netz der abhängig Beschäftigten Spaniens gelegt: Unternehmer können jetzt die Löhne fast nach Belieben senken, ohne jemanden um Erlaubnis fragen zu müssen.

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Wie der Staat uns abkassiert … und wie man das ändert

Steuern

Interessant oder?
… man könnte alle diese Steuern sofort einstampfen, abschaffen und durch eine einzige Steuer ersetzen. Mit dem Bandbreitenmodell – ein System, das genug Stellschrauben bietet, um es auf jedes Land zuzuschneiden.

Zugestimmt: Warum die Griechenland-„Rettung“ nicht funktionieren kann

Nun haben sie also ihrer „Rettung“ zugestimmt in Athen und das Sparprogramm beschlossen wie erwartet. Wie die BBC berichtet, wurden 40 Abgeordnete, die die Zustimmung verweigerten, aus ihren Parteien ausgeschlossen. Dabei hatten sie nur den logischen Weg beschritten, denn die „Rettung“ kann unmöglich funktionieren. Sie dient nur zu einem Zweck: Die Finanz-Party geht vorerst weiter!

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„Extrem aggressive Arbeitsmarkt-Reform“ nach deutschem Vorbild

Wenn Mitarbeiter billiger werden und man sie problemloser feuern kann, werden ganz viele neue Arbeitsplätze entstehen. Nach diesem Motto neoliberaler Glaubenssätze hat die neue spanische Regierung am Freitag mit einem Handstreich über Nacht ein neues Gesetz eingeführt, ohne den Gewerkschaften auch nur Gespräche darüber anzubieten. Der konservative Regierungschef Rajoy weiss selbst, dass ihm jetzt ein Generalstreik ins Haus steht. Er sollte sich warm anziehen, denn seine Partei hatte so etwas 2002 schon einmal versucht und musste die gesamte Reform am Ende wegen heftiger Proteste wieder kassieren.

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Von wegen Einigung! Griechische Regierung fällt auseinander.

 

Das hatten sie sich so schön gedacht, haben aber nicht mit der Zivilcourage und dem Zusammenhalt der griechischen Bevölkerung gerechnet. Gestern (gestern!) noch hatte man berichtet, es gebe eine Vereinbarung. Regierungschef Lukas Papademos habe sich mit Samaras getroffen und alles sei in trockenen Tüchern. Nach nur 24 Stunden fällt das ganze „Einigungs“-Gebäude wieder zusammen. Das Volk protestiert in den Strassen, Minister treten zurück, die griechische Polizeigewerkschaft will sogar die Troika festnehmen lassen. Griechenland brennt lichterloh – und damit der Euro. Das dürfte erst der Anfang sein von dem, was auch andere europäische Länder bald erwartet.

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Real Madrid erneut umsatzstärkster Verein der Welt

Einnahmen von 479,5 Mio. Euro machten Real Madrid 2011 zum siebten Mal hintereinander zum umsatzstärksten Fussball-Club der Welt. Stadioneinnahmen von 123,6 Millionen (-4%), 183,5 Mio. aus den TV-Rechten (+16%) und 172,4 Mio. aus Marketingumsätzen machen die Königlichen erneut zum reichsten Club, wie die aktuelle Deloitte-Studie beweist. Danach folgen der FC Barcelona (450,7 Mio.) und Manchester United (367 Mio.) vor Bayern München (321,4 Mio.) auf Platz 4.

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Yo no pago: Jetzt wird die Börse gestürmt

„Am 14. Februar, am Valentinstag, wollen wir der Börse mal zeigen, wie lieb wir sie haben“, grinst einer der Mitglieder der Aktion „Yo no pago“. An allen spanischen Börsenstandorten, in Madrid, Barcelona, Valencia und Bilbao, wird die nächste Aktion stattfinden. Dort wo „sie Monopoly spielen die Märkte oder die Finanzterroristen“. Danach wird es noch eine kleine „Überraschungsaktion“ geben, die erst kurz vorher bekannt gegeben wird, um den Behörden und der Polizei keine Tipps zu geben.

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Wo bleibt der Aufschrei?

Akropolis adieu oder darf das gar nicht? Als am 3. November unser Artikel „Griechenland ist unwichtig“ erschien, ahnten wir noch nicht, wie unwichtig Griechenland wirklich ist. Oder hätten Sie damit gerechnet, dass dieses Land nun zwangsgerettet werden soll? Angeblich ist das „alternativlos“, damit Europa nicht den Bach runter geht. Oder der Euro. Oder beides, wer weiss das schon, wenn angeblich Währung und Kontinent identisch sind. Kann das alles wirklich wahr sein … und wie egal ist Ihnen das immer noch?

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Osasuna-Fan zu 10.000 Euro Strafe und Stadionverbot verurteilt

Zwei Jahre lang darf er spanische Fussball-Stadien nicht mehr betreten und ist zu 10.000 Euro Strafe verurteilt worden wegen eines „sehr schweren Vergehens im Bereich Gewalt, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz im Sport“. Das heutige Urteil gegen einen Ultra, Vereinsmitglied des Erstligisten Osasuna, zeigt deutlich, dass spanische Gerichte bereit sind, hart gegen die Auswüchse in den Stadien vorzugehen.

Der junge Mann, der zu einer Ultra-Gruppe der Südtribune gehört, hatte bei der Begegnung Osasuna – Betis im Oktober 2008 die Gäste-Fans lauthals beleidigt und bedroht. Ausserdem hetzte er seine Gruppe dazu auf, gewalttätig gegen die Betis-Anhänger vorzugehen, was zu Schlägereien nach dem Spiel ausserhalb des Stadions von Pamplona führte. Dabei wurden vier Polizisten und ein Betis-Fan verletzt.

Geldwäsche per Hypothek: Zahl´ bis du 100 bist!

Carlos Fabra, „vom Volk freigesprochen“.

Gehen Sie doch mal im Alter von 63 Jahren zur Bank und beantragen eine Hypothek mit einer 35-jährigen Laufzeit, die sie also abzahlen müssen, bis Sie den 98. Geburtstag hinter sich haben. Der Bankberater wird sich mit dem Zeigefinger an die Stirn tippen oder einen Lachkrampf bekommen. Genau solch eine Hypothek ist aber keinerlei Problem, wenn Sie Politiker sind, wie jetzt in Spanien nachhaltig bewiesen wurde.

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