500.000 demonstrieren in Madrid gegen Arbeitsmarktreform

„Der Generalstreik am 29. März ist nicht das Ende der Fahnenstange. Mariano Rajoy sollte sich darüber klar sein, dass die Proteste weitergehen werden“, versicherte der Generalsekretär der grossen Gewerkschaft Comisiones Obreras, Ignacio Fernández Toxo, heute in Madrid, als eine halbe Million Menschen gegen die Arbeitsmarktreform der spanischen Regierung auf die Strasse ging. Im ganzen Land dienten 60 Demonstrationen zur Vorbereitung des Generalstreiks am 29. März: „Rajoy hat den Rest vom Monat März, um einen vernünftigen Staatshaushalt zu präsentieren und die Gewerkschaften werden da sein, um darüber zu reden.“

*Lesen Sie dazu auch
Generalstreik am 29. März

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12 Kommentare zu “500.000 demonstrieren in Madrid gegen Arbeitsmarktreform

  1. Schulden weg sagt:

    Was die Griechen können, können auch die Spanier – oder?

    Also : Zins und Tilgungen auf Staatsanleihen einstellen – wie Griechenland – und Beschäftigungsprogramme – besonders für die Jugend und Familien.

  2. almabu sagt:

    Es ist verhängnisvoll, dass Europa in diesen Krisenzeiten praktisch flächendeckend konservativ-neoliberal regiert wird. Schon aus diesem Grund wäre ein Regierungswechsel in Frankreich wünschenswert: 2012 Sarkozy-Frankreich und 2013 Merkel-Deutschland, dann müsste konsequent umgesteuert werden…

    • uhupardo sagt:

      Das sehen Merkel und ihre konservativen Regierungschef-Kollegen genauso. Daher der antidemokratische Pakt, Hollande vor den Wahlen konsequent zu ignorieren.
      http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/hollande-merkel-eu-treffen

      Sollte Hollande die Wahlen gewinnen, wird die deutsche Regierung in Paris richtig gute Freunde haben …

      • Sieht das – zusammen mit EMS – nicht verdammt nach einer Diktatur aus?
        Ob es in Deutschland noch mal Wahlen gibt?
        Wurde nicht schon in Griechenland versucht, die Wahlen „auszusetzen“?
        Läuft nicht alles auf „entweder ihr tanzt nach unserer [finanzfaschistischen] Pfeife [US amerikanischer Fasson, die in Europa durch Deutschland, den hörigen Sklaven der USA, „gespielt“ wird] oder wir werden euch zerschmettern“ hinaus?
        Läuft nicht alles wieder auf einen dreckigen Faschismus hinaus?

        Was muss noch passieren?

        Ich wünsche Euch Spaniern und den Griechen alle Kraft der Welt, um das aufzuhalten. Ihr tut das auch für uns in Deutschland, wo die Menschen noch schlafen, aber sich schon manchmal verwundert die Augen reiben…

        Vielen Dank Euch dafür!

        • uhupardo sagt:

          „Wurde nicht schon in Griechenland versucht, die Wahlen “auszusetzen”?“

          Ich hatte den Link und finde ihn nicht mehr. Auf der Abgeordnetenseite des Berliner Parlaments wurde die Griechenland-Wahl bereits für 2014 angegeben. Ob sie wirklich bereits verschoben ist oder der Praktikant geschlampt hat …

      • Ja, ich fand es auch eigenartig, nichts mehr zu hören und zu lesen…
        Komme mir vor als gäbe es eine Nachrichtensperre, was die Vorgänge in Griechenland betrifft…

  3. fischi sagt:

    In Deutschland kann doch bei Wahlen nichts schief gehen.
    Dass die Linken nicht über 50% kommen, müßte zu machen sein.
    Wie man dann die roten, schwarzen und grünen Bausteine zusammensteckt, da kommt immer der gleiche Turm bei raus.

  4. […] Zeit wofür? Griechenland liegt am Boden, in Portugal verschlimmert sich die Armut täglich, in Spanien steigt die Rekordarbeitslosigkeit noch weiter, Belgien nähert sich einer Schuldenquote von 100 Prozent des BIP, Österreich ist in […]

  5. […] Andalusien ist nicht irgendeine Region sondern das bevölkerungsreichste Gebiet Spaniens mit den meisten Arbeitslosen. Und es ist das traditionelle Herz der Sozialdemokraten. Die wollen jetzt den unerwarteten Wahlsieg gehörig ausschlachten: “Vorbei ist es mit den Lichtgestalten der PP”, sagt eine ihrer Führungsfiguren”, sie hatten geglaubt es reicht, wenn man immer auf den offenen Rechnungen der Vorgängerregierung herum hackt. Jetzt wissen sie, dass sie für ihren brutalen Spar-Kurs abgestraft werden können.” – Besonders die Arbeitsmarktreform hat der PP die Wahl-Ernte gründlich verhagelt. […]

  6. […] internationalen Organisationen wie dem Weltwirtschaftsfond oder der OECD. Ausserdem stellt es die vorher beschlossene drastische Arbeitsmarktreform in einem ganz anderen Licht dar für diejenigen, die immer noch an Rajoys gute Absichten […]

  7. […] * Das härteste Sparprogramm der Geschichte * Steuer-Amnestie * Justiz nur für Besserverdienende * 500.000 demonstrieren gegen Arbeitsmarktreform * Bestandsaufnahme in der Krise … und wie geht´s weiter? * Drastisches Sparprogramm und […]

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