Und jetzt die Zugabe: Godall und Barça-Gate


Bisher unveröffentlichte Aussagen des ehemaligen Vize-Präsidenten des FC Barcelona, Alfons Godall, sind jetzt bekannt geworden. Hier die übersetzte Version:

„Wenn man den Eindruck hat, dass irgendetwas schief läuft, wie unser Präsident letztens gesagt hat, dann muss man sich beschweren, die Sichtweise des Clubs dort anbringen, wo die Dinge entschieden werden. Es nützt nichts, das gegenüber den Medien zu tun, wenn man es nicht dort sagt, wo man es vorbringen muss.

Die Frage ist, warum wir alle den Eindruck haben, dass uns in dieser Saison die Schiedsrichterentscheidungen besonders benachteiligen. Aus diesem Blickwinkel betone ich noch einmal: Es ist sehr wohl möglich, wenn man die Politik Laportas weiter verfolgt hätte, Präsenz zu zeigen und die Stimme des Clubs dort deutlich hörbar zu machen, wo das erforderlich ist, wäre das vielleicht anders gelaufen.

Er (Rosell) ist sich möglicherweise über die Stärke des Clubs nicht bewusst. Da war die Handlungsweise von Laporta viel komplexfreier …“

 

*Lesen Sie dazu auch den vorigen Artikel zur Sache:
Superstar Godall: Barça-Gate offiziell bestätigt

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5 Kommentare zu “Und jetzt die Zugabe: Godall und Barça-Gate

  1. almabu sagt:

    „…De esta forma, los ocho mejores del ‚Viejo Continente‘ son dos españoles (Barcelona y Real Madrid), un inglés (Chelsea), un italiano (Milan), un francés (Marsella), un alemán (Bayern Múnich), un portugués (Benfica) y un chipirota (APOEL).

    Si alguien aspira a desplazar al Barça como campeón de Europa, con permiso del Real Madrid, es el Bayern de Munich, un gigante que acogerá en su estadio la final de la competición. Con Mario Gómez en estado de gracia goleador (10) y Robben, Ribery y Muller como tridente principal de la función, los de Heynckes aspiran a todo…“ (LA VANGUARDIA, 15.03.2012)

    Was die Spanier Steuerschulden bei Hacienda haben, das hat der FC Bayern auf dem Festgeld-Konto als Plus! Wenn sie etwas mehr in die Mannschaft und den Trainer investiert hätten und wenn Uli Hoenness sich nicht ständig mit allen Fußball-Funktionären streiten würde, dann könnte der FC Bayern an einem sehr guten Tag auch die Spanier schlagen, Barca zum Frühstück und Real zum Kaffee (Tod am Nachmittag, frei nach Ernest Hemingway)!

    • uhupardo sagt:

      Hoeness war, ist und bleibt ein populistischer Schwätzer. Er benutzt dieselbe Technik wie einst Jörg Haider: In jedem Medien-Interview ein paar „Fakten“ auf den Tisch. Die sind alle falsch und bewusst falsch – aber das spielt keine Rolle und interessiert ihn nicht. Die Message ist raus und nachprüfen wird es sowieso kaum jemand. Selbst wenn, wird es morgen höchstens auf Seite 64 einer Regionalzeitung besprochen.

      Bayern München ist nur fast so wirtschaftlich gesund wie Real Madrid. Und längst nicht so gesund wie Olympic Lyon. Generell ist die Bundesliga höchstens Mittelklasse, was gesunde Zahlen angeht. See Video. Nebenbei: Müssten alle Bundesliga-Clubs endlich (!) Konzernabschlüsse vorlegen, wie zum Beispiel Real Madrid es tut, wäre in Deutschland sofort Heulen und Zähneknirschen angesagt.

      • almabu sagt:

        Ich weiss sehr wohl, dass dies Dein Metier ist, trotzdem sei mir die Frage erlaubt, ob Du also glaubst, dass Real mehr Geld hat als Bayern und weniger Schulden dazu? Dazu die Frage wiehoch die Steuerschulden des FC Bayern sind. Hoenness mit Haider zu verwechseln ist ein starkes Stück. Hast Du dich da womöglich vergriffen? Saludos,
        i bon fin d’setmana, wie der Katalane sagt;-))

        • uhupardo sagt:

          Glücklicherweise muss ich in dem Thema nichts „glauben“. 🙂 Das Video setze ich ausserdem als gesehen voraus.

          1. Real Madrid hat selbstverständlich weit mehr Geld zur Verfügung als Bayern München.

          2. Der Schuldenstand von Real Madrid betrug zum 30. JUni 2011 genau 170 Mio. Euro bei Jahresumsätzen von weit über 400 Mio., eine EBITDA ratio von 1.1, ist also völlig unerheblich. Ob der von Bayern München darunter oder darüber liegt, kann ich auswendig nicht sagen, spielt aber auch keine Rolle.

          3. Die Steuerschulden von Real Madrid lagen am 1.1.2012 bei exakt null Euro. Bei Bayern München ebenfalls.

          4. Nicht Hoeness und Haider wurden verglichen sondern eine typische bestimmte Verhaltensweise beider Personen (das bewusste Einsetzen falscher „Fakten“ in Medien-Interviews, um die „Message“ ins Volk zu bringen). Dieser Vergleich trifft die Sachlage perfekt und ist mit etlichen Beispielen zu belegen.

  2. […] Sie dazu auch: Und jetzt die Zugabe: Gondall und Barça-Gate Bewerten: Share this:TwitterFacebookDiggLinkedInRedditStumbleUponE-MailDruckenGefällt […]

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