Israel zur „nación non grata“ erklärt

 

Nachdem Israel den deutschen Schriftsteller Günter Grass zur „persona non grata“ erklärt hatte, erfolgte die prompte Reaktion nur wenig später.  Die Uhupardo-Redaktion erklärte nun ihrerseits Israel zur „nación non grata“ und entzog der Regierung von Tel Aviv das Besuchsrecht in der Redaktion unwiderruflich und mit sofortiger Wirkung.

Wollen wir doch mal sehen, wer im Wettstreit der Albernheiten am Ende die Oberhand behält!

* Lesen Sie dazu auch: „Damit rückt sich Israel in die Nähe Irans“

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8 Kommentare zu “Israel zur „nación non grata“ erklärt

  1. almabu sagt:

    Eigentlich sollte man hier nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen! Das Thema hat ein unangemessenes Niveau erreicht, sowohl was die Bedeutung des Grass-Gedichtes, als auch was die unglaubliche Synchronität der „freien Medien“ in Deutschland betrifft. Aber nun ist es halt passiert und wir sehen, dass wir in Deutschland ein Medien- und ein Politik-Problem haben. Die Israelis sehen, dass sie ein Regierungsproblem mit dem Extremisten Netanyahu haben, der es geschafft hat, inzwischen Reihum von Obama über Sarkozy bis Merkel von den Russen bis zu den Türken kritisiert zu werden. Aber wir wissen ja, alles Extremisten halt!

    • uhupardo sagt:

      Es ist wie fast immer: Statt ein (nicht besonders gutes und nicht besonders aussagefähiges) Gedicht wenigstens zum Anlass für sachliche Auseinandersetzung über das angesprochene Thema zu nehmen, entwickelt sich die Fiesta der Erregten, die vor Testosteron nur zu srotzt. Verschenkte Ressourcen.

  2. almabu sagt:

    Ich hatte ja schon einmal beim SPON-Forum, wo der Beitrag natürlich zensiert wurde, angeregt, einen Wettbewerb für Formen von Kritik an der israelischen Regierung anzuregen, die von dem kritisierten Netanyahu den kosher-Stempel seiner Regierung erhält. Ich denke, dieser groteske Vorschlag zeigt, sehr schön worum es geht: Die Unmöglichkeit Partei und Schiedsrichter in einer Person zu sein. Das schafft höchstens der FC Barcelona?

  3. silberguru sagt:

    Reblogged this on silberguru.ch und kommentierte:
    Sensationell! Ich schliesse mich „uhopardo“ 100% an, gehe einen Schritt weiter und wünsche mir von der Schweizer Regierung, dass diese ab sofort keine israelischen Politiker mehr zu offiziellen Staatsempfängen einlädt!

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