Noch mehr Kürzungen in Spanien: 10 Milliarden in Gesundheit und Bildung

 

Die konservative Regierung von Mariano Rajoy (Partido Popular) hat heute noch eins drauf gelegt: Weitere Kürzungsmassnahmen im Gesamtwert von zehn Milliarden Euro wurden angekündigt. Diesmal im Gesundheitssystem und im Bildungssektor. Zusätzlich zu allen anderen Streichungen, die schon vorher das härteste Sparprogramm aller Zeiten bedeuteten, wird jetzt in den sensiblen Bereichen zugeschlagen, die die Bevölkerung fürchtet. Am kommenden Mittwoch sollen die Details veröffentlicht werden. Die Opposition hält das für „unverantwortlich“.

Die Madrider Regierung bezeichnet die zusätzlichen Kürzungen als alternativlos – woher sie das nur hat?  Die Autonomien (Länder) Spaniens müssten in diesem Jahr auf 1,5 Prozent Defizit reduziert werden, versichert Wirtschaftsminister Luis de Guindos, und Spanien müsse das Ziel von 3% Defizit in 2013 um jeden Preis einhalten.

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14 Kommentare zu “Noch mehr Kürzungen in Spanien: 10 Milliarden in Gesundheit und Bildung

  1. Hat noch niemand das Buch „Spanien schafft sich ab“ veröffentlicht? Alternativer Titel auch: „Deutschland schafft Spanien ab. Merkel: Das ist alternativlos.“

  2. Andreas sagt:

    Kann ich nicht so stehen lassen das Buch muß heißen : Wie schafft die EU Deutschland Spanien und andere ab . Da wird ein schuh draus

  3. almabu sagt:

    Merkel macht vermutlich Osterurlaub? Jedenfalls habe ich keinen dümmlichen Kommentar ihrerseits gehört in den letzten Tagen, eigentlich ganz schön so, könnt‘ ich mich dran gewöhnen!

  4. Don Furioso sagt:

    Ich frage mich immerwieder: Wer hat diese Regierung eigentlich gewählt? Was muss geschehen, damit es Rajoy genauso geht wie Aznar: Er lernt, zu fliegen?

    • uhupardo sagt:

      „Ich frage mich immer wieder: Wer hat diese Regierung eigentlich gewählt?“

      Wenn man jetzt gerade auf der Strasse fragt: Niemand! Die absolute Mehrheit muss aus dem Ausland eingeflogen worden sein.

  5. Andreas sagt:

    Wie er gierig mit der zunge leckt

  6. […] Wort zur abstürzenden Börse, kein Wort zu den steigenden Zinsen für Staatsanleihen, kein Wort zum neuen Sparprogramm in den Bereichen Bildung und Gesundheit. Nach der Sitzung flüchtete der Regierungschef eiligst durch die Hintertür […]

  7. […] man dann hier liest, wie zusätzlich zu einem ohnehin schon einschneidenden Sparpaket in Spanien noch einmal eben […]

  8. […] Lesen Sie dazu auch: * Das härteste Sparprogramm der Geschichte: 27,3 Milliarden Euro * Noch mehr Kürzungen in Spanien: 10 Milliarden in Gesundheit und Bildung Bewerten: Share this:TwitterFacebookDiggLinkedInRedditStumbleUponE-MailDruckenGefällt […]

  9. […] Dem härtesten Sparprogramm der Geschichte (27,3 Milliarden Euro) wurde erst vor wenigen Tagen ein weiteres Streichungsprogramm im Bereich Gesundheit und Bildung (10 Milliarden) oben drauf gesetzt. Die Arbeitsmarktreform sorgt überall für fallende Löhne, Beamtengehälter […]

  10. […] muss das in denselben Satz bringen, damit es jeder versteht: War gerade erst ein Sparprogramm von zehn Milliarden in Bildung, Kultur und Gesundheit verabschiedet worden, gehen jetzt 15 Milliarden Steuergelder an die Banken. Dabei ist nur von den […]

  11. […] Lesen Sie dazu auch: * BRICS-Staaten planen eigene Bank als Konkurrenz zum IWF * 2012: “Extrem aggressive Arbeitsmarkt-Reform” nach deutschem Vorbild * 2012: Das härteste Sparprogramm der Geschichte: 27,3 Milliarden Euro * 2013: Noch mehr Kürzungen in Spanien: 10 Milliarden in Gesundheit und Bildung […]

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