Nicht einmal gegen 10! – FC Barcelona versemmelt Saison komplett in 72 Stunden

Fast die gesamte Partie gegen zehn Mann, samt Elfmeter-Pfiff – und nicht einmal dann! Barça hat seine Saison innerhalb von 72 Stunden komplett ruiniert. Erst verlor man am Samstag mit 1:2 gegen den Erzrivalen Real Madrid und noch dazu im heimischen Campo Nuevo, schenkte damit die Liga her vier Spieltage vor dem Ende. Heute war die „Zauberelf“ nicht einmal in der Lage, mit einem Mann mehr den Defensiv-Bus von Chelsea zu besiegen. Das Spiel endete 2:2. Wahrscheinlich war der Heimnachteil schuld – oder wie soll man sich das sonst erklären? Messi schaffte es dabei nicht einmal, einen Elfmeter zu verwandeln.

Wer diese Seiten öfter frequentiert, kann sich denken, dass wir deswegen nicht gerade in Tränen ausbrechen, auch wenn wir sehr, sehr gerne ein Finale zwischen Real Madrid und Barcelona gesehen hätten. Nun müssen die Hauptstädter morgen im Bernabéu beweisen, dass sie kaltblütiger sind und Bayern München das Heimfinale abnehmen können.

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19 Kommentare zu “Nicht einmal gegen 10! – FC Barcelona versemmelt Saison komplett in 72 Stunden

  1. almabu sagt:

    Das ist tragisch für Barca, kommt aber gelegentlich vor, dass dem vermeintlich haushohen Favoriten auf der Zielgerade die Puste ausgeht! Bei einer Mannschaft die von „Sensibelchen“ wie Leo Messi stark abhängt, ist diese Gefahr allerdings größer, als wenn ein paar „echte Mörder“ im Team sind. PS: Bayern hat zur Zeit auch keine „Kampfschweine“ in der Mannschaft, an denen die Mannschaft im Ernstfall Halt finden könnte, (k)ein Vorzeichen..?

    • almabu sagt:

      „…Gastspiele des FC Bayern im Estadio Santiago Bernabéu waren in der Vergangenheit selten von Erfolg gekrönt. Lediglich zwei von neun Partien konnte der deutsche Rekordmeister bei Real Madrid gewinnen: In der Zwischenrunde der Saison 1999/2000 gelang ein 4:2-Erfolg (Tore: Scholl, Effenberg, Fink, Paulo Sergio), ein Jahr später legte Giovane Elbers Tor zum 1:0-Sieg im Halbfinale den Grundstein für den späteren Endspieleinzug. Diesen beiden Siegen stehen ein Unentschieden und sechs Niederlagen gegenüber, das Torverhältnis lautet 14:8 für Real Madrid.“
      (Zitiert von der offiziellen Homepage des FC Bayern München!)

      • almabu sagt:

        Was? Der letzte Bayern-Sieg in Madrid ist 11 jahre her (Once!), da wird es aber mal wieder Zeit!
        Bayern gegen Chelsea im Finale und Madrid gegen Barca um den Dritten Platz?

        • uhupardo sagt:

          Jetzt mal nicht den Bayern-Fans Hoffnungen machen! Am Ende glauben die, es wäre tatsächlich theoretisch möglich, dass sie heute weiterkommen!

          • almabu sagt:

            Und wenn ein Meteorit einschlägt, in der Spielhälfte von Real? Oder wenn sich ein riesiges, abgrundtiefes Loch auftut? Oder wenn ein Wolpertinger, den die Bayern heimlich mitgebracht haben, CR auffrisst? Ein winzig kleines Stück Hoffnung besteht immer…

  2. […] uhupardo – Nicht einmal gegen 10! – FC Barcelona versemmelt Saison komplett in 72 Stunden […]

  3. kingkenny7 sagt:

    Ich kann es immer noch nicht ganz glauben. Ich hoffe, dass sich wenigstens Real heute durchsetzt, auch wenn es leider nichts mit dem Traumfinale mehr wird. So wenig ich Ronaldo, Pepe, Ramos und Marcelo leiden kann, so sehr würde es mich für Casillas, Arbeloa, Alonso und Özil freuen, ach und für Benzema eigentlich auch.

    Ich habe gestern Nacht übrigens auch noch ein bisschen zum gestrigen Spiel geschrieben: http://ziegenhodensuppe.wordpress.com/2012/04/25/zapp-barcelona-und-die-eisbaren/

    Chelsea – Bayern wäre zwar übrigens vielleicht auch ein tolles Finale, aber nur in der Europa League. So, bin jetzt schnell weg, bevor die Bayern Fans kommen…

  4. almabu sagt:

    90 minutos que son muy largos, 120 más o menos…

    • uhupardo sagt:

      Selbst schuld. Wenn man den Gegner nicht attackiert sondern nebenher läuft, sowohl an der Mittellinie als auch bis fast vor dem eigenen Strafraum, dann riskiert man so einen Ausgang der Sache. Bayern München hat nichts Besonderes getan, um zu gewinnen, Real Madrid hat es freiwillig abgegeben.

      • almabu sagt:

        Wer hat denn nun mehr enttäuscht, Madrid oder Barca, Messi oder Ronaldo? Deutsche Mannschaften galten nie oder selten als die besseren, aber immer als Turniermannschaften, die sich von Runde zu Runde irgendwie mit ihren Mitteln durchkämpften und dann irgendwann mal im Finale landeten…

        • uhupardo sagt:

          CR7 ist sicher als Letztem ein Vorwurf zu machen. Er hat zwei Tore beigetragen und nach unendlich viele verwandelten Elfmetern einen nicht verwandelt, weil der Torwart die richtige Ecke hatte. Real Madrid muss man einen Vorwurf machen, weil – wie Rebell sagte – die Mannschaft einfach nicht genug getan hat. Nach dem 1:0 wurde das Pressing zehn Meter nach hinten verlegt, nach dem 2:0 noch zehn Meter. Da war keine Aggressivität mehr sondern Rasenschach. Das ist zu wenig, weil es das Risiko unnötig erhöht. Im Bernabeu gilt das zweimal.

          Na schön, jetzt haben wir das Finale, das ausser den Bayern- und Chelsea-Fans niemand sehen wollte. Shit happens. 🙂 Gefallen hat mir derSatz von CR7 nach dem Spiel: „Ich entschuldige mich bei den Fans für das von heute, ihr sollt aber wissen, dass ich euch ein Finale schulde.“

          Nun wird sich Real Madrid auf die Liga konzentrieren und Barcelona auf den Danone Cup. Bis zum nächsten Mal …

  5. almabu sagt:

    Dann könnte Spanien bei EMs und WMs auf Katalonien treffen?

  6. almabu sagt:

    Einer der ganz Großen hat vorerst genug vom Fußball: Josep Guardiola, Trainer des FC Barcelona, wird den Club am Saisonende verlassen. (Zitat: SPON, Quelle: REUTERS)

    • uhupardo sagt:

      „Die Liga hat schon vor Guardiola, Mourinho und Karanka existiert und sie wird nach ihnen existieren.“ (Karanka, einer der Wenigen, die offensichtlich noch nicht genug Hirn eingebüsst haben.)

  7. 2012 « catalanfutbol sagt:

    […] FC Barcelona kann 2013 mit gemischten Gefühlen entgegensehen. Innerhalb von 72 Stunden wurden alle Titel der Saison 2011/2012 verloren. Gleichzeitig wurde im April bekanntgegeben, dass Pep Guardiola den Club verlassen wurde. Lange […]

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