Unsinnige Regelung: Gelbe Karten und das Champions-Finale

Die Rückspiele im Halbfinale der Champions League werden zur reinen Zocker-Partie! Viele der wichtigsten Spieler in den vier Mannschaften laufen Gefahr, sich eine gelbe Karte einzuhandeln und damit das Finale des wichtigsten europäischen Club-Wettbewerbs zu verpassen. Im Gegensatz zu Europa- und Weltmeisterschaften werden die Verwarnungen bis ins Finale nicht gestrichen. Die vorbelasteten Spieler müssen jetzt höllisch aufpassen: Eine unsinnige Regelung!

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Angst geht um: Europas Börsen stürzen ab

Europaweit rot eingefärbte Börsenbarometer haben den Wochenanfang in so etwas wie einen „kleinen schwarzen Montag“ verwandelt. Die Angst geht um auf dem Kontinent. Angst vor der schwächelnden Wirtschaft in China, vor der Talfahrt der Euro-Zone, vor der politischen Ungewissheit in Frankreich und Holland – alles das zusätzlich zu den Zweifeln gegenüber den Sparmassnahmen, die Brüssel überall verlangt, mündeten in in ein generelles Verkaufsklima, durch das alle europäischen Börsen drastisch Punkte einbüssten.

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In einfachen Worten: Was genau ist der ESM und warum ist er so gefährlich?

Ganz nach dem Uhupardo-Motto  „So einfach wie möglich und alle mitnehmen“:

Dieses Video erklärt so einfach wie möglich, was der ESM genau ist, wie er funktioniert und welche immensen Gefahren er darstellt.

Die neun Minuten Film sind gut investiert, um entscheiden zu können, ob und wie sehr man sich gegen den ESM engagieren muss. Hier wird eine Firma gegründet, die zwar vor Gericht klagen aber niemals verklagt werden kann – weder der ESM noch sein Personal können in irgendeiner Weise belangt werden, egal was passiert.

Es geht nicht um die 700 Milliarden, die überall in der Presse auftauchen, es geht um alles! Denn der ESM kann in Zukunft jeden beliebigen Betrag anfordern, der dann von den Mitgliedsstaaten sofort zu bezahlen ist. Und: Der ESM ist unauflöslich, wenn er erstmal beschlossen wird.

In einfachen Worten: Warum Schulden nicht die Ursache der Krise sind

Stellen wir uns einfach vor, Sie verstehen nicht so wahnsinnig viel von Wirtschaft, lesen aber immer eifrig mit, ohne wirklich den Zusammenhang so richtig zu bekommen. Sie fragen sich, wie diese Krise entstanden ist, wer über seine Verhältnisse gelebt hat, wo die Schuldigen sitzen und wie man das Ganze jetzt noch regeln kann.

Sie fragen sich u.a.:

Haben Staatsschulden irgendetwas mit Inflation zu tun? (Antwort: nein)

Haben Preise mit irgendetwas anderem als mit Lohnstückkosten zu tun? (Antwort: nein)

Warum mästet die EZB die Banken statt direkt Staatsanleihen zu kaufen. (Antwort: Gute Frage!)

Hat Griechenland mehr falsch gemacht als Deutschland? (Antwort: nein, im Gegenteil!)

Wie kann man das Ganze jetzt noch regeln, bevor der Kessel definitiv explodiert? (Antwort auch darauf im Video)

Alle diese und viele andere Antworten bekommen Sie in ganz einfachen Worten (diesen Vortrag versteht wirklich jeder) von Professor Dr. Heiner Flassbeck, dem Direktor der Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien, UNCTAD.

Nehmen Sie sich diese Stunde Zeit, es wird Ihnen helfen, die Zusammenhänge zu begreifen.

(Vielen Dank für den Tipp an http://krisenfrei.wordpress.com)

Staatsstreich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

Bisher musste die Direktion der beiden Sender des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Spanien – TVE1 und TVE2 – per Zweidrittel-Mehrheit des Parlaments gewählt werden. Damit waren besonders die beiden grossen Parteien, die konservative Partido Popular und die sozialdemokratische PSOE, dazu gezwungen, einen gewissen Proporz in den Verhandlungen zu erzielen, bevor es in die Abstimmung ging. Heute hat die konservative Regierung ein Dekret erlassen, dass es erlaubt, die Direktionen der öffentlichen Sender „mit absoluter Mehrheit“ zu wählen – eine absolute Merhheit, die die Konservativen seit der Wahl im vergangenen Jahr innehaben. Die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit bei der Abstimmung ist vom Tisch.

Die Opposition bezeichnet das als „medialen Staatsstreich“ und wie die Dinge gerade in Spanien laufen, fehlt dem Chronisten sogar die Lust, über die dummdreiste Ausrede zu berichten, die Mariano Rajoy und sein Regime für die Neuerung parat haben.

Keine Gesundheitsfürsorge mehr für Ausländer ohne Steueranmeldung

In Zukunft reicht die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt nicht mehr! Wer als Ausländer in Spanien keine Steuer-Anmeldung hat, bekommt keine Gesundheitsfürsoge – und fertig! Die Madrider Regierung ist der Meinung, diese Massnahme sei gerechtfertigt, weil man damit 500 Millionen Euro einsparen könne. Der „Missbrauch des Systems“ soll damit verhindert werden. Damit wischt Mariano Rajoy sogar das vom Tisch, was sein grosser Mentor José María Aznar erst im Jahr 2000 eingeführt hatte.

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Back to Franco reloaded: Innenministerium kriminalisiert Parteien und Gewerkschaften

Das Innenministerium will politische Parteien und Gewerkschaften auch strafrechtlich verantwortlich machen für alle Schäden, die bei Demonstrationen entstehen können, die durch diese Institutionen anberaumt werden. Eltern sollen ausserdem für alle Schäden haftbar gemacht werden können, die ihre Kinder bei solchen Gelegenheiten angerichten. Zu diesem Zweck soll jetzt das Strafgesetzbuch Spaniens entsprechend geändert werden.

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Clásico gefährdet: Mourinho protestiert bei UEFA wegen Spieltag-Ansetzung

Das Spiel aller Spiele in Spanien ist gefährdet: Am Samstagabend sollen der FC Barcelona und Real Madrid im Campo Nuevo (Camp Nou) aufeinander treffen. Der nationale Meistertitel hängt davon ab. Doch José Mourinho, der Übungsleiter der Hauptstädter, legte gegen diesen Termin jetzt offiziellen Protest bei der UEFA ein. Nicht zum ersten Mal sieht der portugiesische Trainer von Real Madrid die Fairness der Spieltag-Ansetzungen mit Füssen getreten und ist nicht bereit, erneute Benachteiligungen zu tolerieren. Schon im letzten Jahr habe er sich gegen diese Willkür gewehrt, wetterte Mourinho, diesmal will er den offziellen Protest gnadenlos durchziehen, auch wenn damit die Austragung des grossen Derbys in Frage gestellt wird.

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Das gab es noch nie: Der König entschuldigt sich!

Das hat es noch nie gegeben! Nach seinem missglückten Botswana-Ausflug hat sich Spaniens König Juan Carlos mit einer kurzen Stellungnahme entschuldigt, bevor er das Krankenhaus verliess: „Es tut mir leid, ich habe einen Fehler gemacht, wird nicht wieder vorkommen!“ Für nicht-Spanier wahrscheinlich die normalste und logischste aller Reaktionen auf die „Elefanten-Panne“, doch im Lande ein historisches Ereignis. Der König, der im Krankenhaus die Zeitungsberichte und Fernsehsendungen verfolgt hatte, beschloss am Ende, kein kühles Statement aus dem Königspalast zu schicken sondern noch in der Tür des Krankenhauszimmers eine persönliche Nachricht direkt in die Kamera zu sprechen.

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Kirchner droht Spanien mit weiteren Verstaatlichungen

Die Madrider Regierung sollte sich vorsehen! Während der spanische Regierungschef Mariano Rajoy alle Hebel in Bewegung setzt, um eine internationale Allianz zu schmieden, die Sanktionen gegen Argentinien in Szene setzt, droht Cristina Fernández de Kirchner in Buenos Aires mit weiteren Verstaatlichungen. Es gebe ja auch noch Telefongesellschaften, „unter ihnen spanische“, oder ausländische Banken, die eventuell zur Disposition stünden, sagte die argentinische Regierungschefin mit deutlichem Hnweis auf diejenigen Firmen, an denen spanische Unternehmen beteiligt sind oder bei denen sie gar die Mehrheit haben.

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