Rettungsplan beschlossen: 100 Milliarden für spanische Banken ohne Auflagen

Willkommen Milliarden

Allen Dementi der letzten Wochen, allen Beteuerungen der vergangenen 24 Stunden zum Trotz:  Spanien beantragt die Bankenrettung und bekommt bis 100 Milliarden Euro für seine Banken – ohne weitere Auflagen. Das ist das Ergebnis der heutigen Telefonkonferenz zwischen den Wirtschafts- und Finanzministern der Euro-Zone.  Wir hatten die gesamte Entwicklung des Wochenendes begleitet und protokolliert.

Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos musste das Ergebnis vor der Presse erläutern, weil sich Mariano Rajoy wieder einmal aus dem Foto schlich und seinem Personal die schlechten Nachrichten überliess. Rajoy war vermutlich zu beschäftigt mit dem Kofferpacken, da er morgen beim spanischen EM-Eröffnungsspiel erscheinen wird, was weit wichtiger ist. Noch am Morgen hatte der Industrie- und Tourismusminister José Manuel Soria erklärt, die Regierung werde keine Rettung beantragen bis die Ergebnisse der Bankenprüfung vorliegen. Rajoy hatte noch vor 12 Tagen eine Bankenrettung durch die EU „kategorisch ausgeschlossen“.

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„Das hat mir einer Rettung in keiner Weise zu tun. Es ist ein Darlehen von Europa für Spanien zu sehr günstigen Konditionen!“

Nun ist es doch passiert und niemand in Spanien ist wirklich überrascht: Madrid beantragt bis zu 100 Milliarde Euro und die EU nickt dazu. Sparauflagen für Spanien wird es im Gegenzug nicht geben. Der Internationale Währungsfond (IWF) soll die Operation überwachen. Luis de Guindos, dessen Presskonferenz noch läuft, während dieser Artikel erscheint, erklärte befehlsgemaess die Lage so, wie es sein Chef Mariano Rajoy gefordert hatte: Das Ganze sei „keine Rettung“, schwadronierte er, sei „in keiner Weise vergleichbar mit den Rettungen von Griechenland, Portugal und Irland“. Man wolle „alles tun, um das Vertrauen der Märkte …“ und immer so weiter. Es hängt uns zum Hals heraus, immer und immer wieder Schwafeldioxid wiedergeben zu sollen.

Luis de Guindos sprach von „erträglichen Summen“, die die spanischen Banken brauchen, nannte aber keine. Man habe allerdings bei der EU die „nötigen Beträge“ angefordert: „Das, was wir jetzt brauchen, und einen nennenswerten Betrag zur Sicherheit.“ Der Minister bestätigte ebenfalls, dass die Milliarden über den Bankenrettungsfond FROB an die Banken ausgegeben werden. Damit erfüllt sich Rajoys sehnlichster Wunsch: Es ist keine Rettung Spaniens sondern „nur eine Konsolidierung des Bankensektors“. De Guindos: „Man kann hier in keiner Weise von einer Rettung sprechen! Es ist ein Darlehen mit sehr günstigen Konditionen! Von Rettung keine Spur!“

Festgestellt soll sein, wer unsere Berichterstattung verfolgt hat: Wir haben in der Sache Recht behalten, in der Form der Abwicklung und sogar in der Summe. Manchmal ist es wirklich einfach, die Absichten dieser Verbrecherbande politischen Elite zu durchschauen.

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35 Kommentare zu “Rettungsplan beschlossen: 100 Milliarden für spanische Banken ohne Auflagen

  1. almabu sagt:

    Das hast Du wirklich sehr schön formuliert, bis auf die falsche Streichung im letzten Satz!

  2. fischi sagt:

    War das mal wieder eine 180* Drehung von Merkel, oder geht ihr Stern langsam unter.
    Oder steht den allen das Wasser bis zum Hals.
    Politik für deutsche Stammtische sieht doch anders aus.

    • uhupardo sagt:

      Merkel hat ihr Ziel deutlich nicht erreicht in dieser Sache. Sie wollte den spanischen Staat als solchen unter den Rettungsschirm drängen, um ab sofort Auflagen diktieren zu können. Jetzt gehen die Milliarden ohne (Staats)Auflagen direkt an die Banken, weil die Eurogruppe nicht bereit war, der Spar-Domina in ihrem Verlangen zu folgen. Rajoy hat seinen Kopf durchgesetzt, Merkel bekommt deutlich mehr Gegengewicht in der EU.

      • almabu sagt:

        EL PAÍS sieht das etwas anders:
        „…Rosa Díez, de UPyD, como el resto se aferra “a la mentira” del presidente al afirmar que el préstamo solo atañe a los bancos.

        “Hay que devolver el préstamo y si se utilizara todo lo que están dispuestos a darnos [100.000 millones de euros] la deuda acabaría este año siendo el 90% del PIB”, señala alarmada la representante de UPyD.

        La otra afirmación del presidente que ha contrariado a los portavoces parlamentarios se refiere a la distancia con la que afronta la petición de ese dinero porque, a su juicio, solo es responsabilidad de los bancos que lo soliciten. “El sábado mintió un ministro; el domingo, el presidente”, sentencia Joan Coscubiela, portavoz de ICV.

        “El préstamo no es a los bancos, sino al FROB, que tiene la garantía del Estado, que es quien responde”, afirma Rosa Díez, insistiendo en que el presidente “falta a la verdad”.

        Also demnach geht das Geld doch über eine durch Staatshaftung gesicherte Institution, FROB und erst dann an die Banken! Die Spanier haften also doch für den „Kredit“, der letztlich nicht zurückgezahlt werden kann, aber Spanien nachhaltig in Abhängigkeit der Troika halten kann.

        • uhupardo sagt:

          almabu, die Regierung redet nur ihre Schiene – und die Opposition nur die andere. Beide sind in diesem abartigen System nicht einmal ansatzweise verpflichtet die Wahrheit zu sagen.

          Deswegen sollten wir den grossen Zusammenhang nicht verlieren, egal wer was sagt:
          Natürlich geht das Geld über die FROB an die Banken, wie oft genug erwähnt. Damit ist die EU zufrieden, denn direkt an die Banken wäre ungesetztlich – und Rajoy ist glücklich, weil er gebetsmühlenartig wiederholen kann, es sei kein „rescate“ (Rettung). Die PR-Aktion, die „die Märkte beruhigen“ soll, hat also eine von allen tragbare Basis gefunden.

          Jetzt aber zum grossen Zusammenhang. Rajoy sagte heute, er könne jetzt zur EM fahren, „nachdem alles geregelt ist“. Darüber kann man nur weinen oder schallend laut lachen! Die Immobilienpreise fallen weiter, die Arbeitslosigkeit steigt weiter … durch all die idiotischen Merkel-Massnahmen nehmen die Probleme jeden Tag mehr zu, selbst wenn die Banken nun erstmal für den Moment auf der sicheren Seite sind. Das heisst, es wird mittelfristig unausweichlich einen neuen makroökonomischen Rettungsplan für Spanien geben müssen. Das kann die Madrider Regierung der Bevölkerung unmöglich verkaufen. Deswegen ist nun erstmal „alles geregelt“.

          Da dieser makroökonomische Hilfsplan aber folgen MUSS, ist es vollkommen müssig darüber zu diskutieren, was die 100 Milliarden nun bedeuten könnten oder nicht. Sie werden sowieso mit dem nächsten Paket verrechnet, das dann automatisch der Troika Tür und Tor öffnet. Was dann auch das Thema „Rückzahlung“ erledigt. Más claro solo el agua!

  3. Helmut Josef Weber sagt:

    Na Gott sei Dank, da haben wir mal wieder 3-4Wochen Ruhe vor den Spaniern.
    Und dann kommt die Keule, 300 bis 600 Milliarden.
    Alle wissen es und Alle tun so, als wenn sie es nicht wüssten.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

    • uhupardo sagt:

      Nach den 100 wird es jetzt vielleicht bei weiteren 250 Milliarden bleiben können, aber auch die gibt es nicht ohne ESM, den es auch noch nicht gibt. Diese Partie ist noch lange nicht zu Ende.

  4. […] Lesen Sie bitte hier weiter: * ettungsplan beschlossen: 100 Milliarden für spanische Banken ohne Auflagen […]

  5. musenroessle sagt:

    Leider nur zu wahr!
    Wenn Politiker sagen, es bestünde kein Grund zur Panik, dann weiss man ganz genau, daß man dann allen Grund hat in Panik zu geraten.

    Und wie heisst es so schön: „If panik, panik first!“

    Wobei man natürlich nicht wirklich in blinde Panik verfallen sollte, sondern die Zeit nutzen um gezielt zu handeln, bevor alle Anderen dann wirklich in Panik verfallen…

    Aber wem sage ich das hier. 😉

    • uhupardo sagt:

      Was ist gestern wirklich passiert? – Es wurde dafür gesorgt, dass Rajoy sein Gesicht wahren kann. Seine Regierung kann nun von einem “Kredit zu günstigen Konditionen” sprechen und sagen, man habe die gefürchtete Intervention Spaniens vermeiden können, weil “Europa die Strukturreformen, die wir angeschoben haben, als richtig begreift und einschätzt”.

      Auf der anderen Seite hat man “den Märkten” eine PR-Summe vor die Nase gesetzt: 100 Milliarden Euro. Nach dem Motto: “Seht her, wir sind bereit, unsere Mitglieder mit den nötigen Summen zu stützen, Angriffe lohnen sich nicht.” – ES wird sich bald herausstellen, dass sich “die Märkte” davon nicht beeindrucken lassen, weil die Risse im Euro-Gebäude längst zu tief sind, als dass ein Hansaplast auf der offenen Wunde noch als gelungene Operation gelten könnte.

      Der Strudel ist in Gang gesetzt und lässt sich durch solche good will Aktionen wie gestern nicht mehr aufhalten. Spanien wird unter Druck bleiben, Italien mehr und mehr unter Druck kommen. Holland, Belgien und Frankreich stehen als weitere Angriffsziele auf der Liste jederzeit bereit. Es gibt keine Aktionen mehr sondern nur noch Re-Aktionen; Heftpflaster in letzter Minute, die dazu dienen sollen, die nächste Blutung zu stoppen.

      Das Ganze dürfte sich noch bis nach den US-Wahlen hinziehen. Wenn dann endlich klar wird, dass die USA viel mehr verschuldet sind als jeder andere und es egal ist, wer dort die Wahlen gewinnt, ist das Spiel fast sicher zu Ende.

      • musenroessle sagt:

        Schöne Analyse, danke dafür!

        Dem kann ich – leider – nur zustimmen.

        Einzige Einschränkung: Die Frage, wann das Spiel denn nun aus ist.

        Da wage ich schon lange keine Prognose mehr. Zu lange schon hätte eigentlich game over sein müssen und trotzdem läuft das perfide Spiel immer noch weiter, weil die Politik vertuscht und manipuliert wie die Weltmeister.
        Das kennt man in dem Ausmaß sonst höchstens noch von Mafia oder Leistungssport. 😉

        Klar ist: irgendwann MUSS das Spiel zuende sein, aber wann?

        Nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr?
        Oder noch später?

        Ich hab wirklich keine Ahnung…

        • uhupardo sagt:

          Ist das wirklich so wichtig? Zwei Dinge sind viel entscheidender:

          Erstens die Hoffnung, dass es ohne Krieg abgeht, denn viel mehr Positives als mögliches Ergebnis kann ich nicht (mehr) sehen.

          Zweitens sollte sich jeder innerlich möglichst intensiv darauf vorbereiten, was auf ihn zukommt. Damit ist nicht gemeint, wie man seine paar Kröten in was auch immer „rettet“, denn dabei geht es wieder nur um Geld. Vielmehr sollte sich jeder überlegen, was man wirklich braucht, um ein zufriedenes oder sogar glückliches Leben führen zu können, wenn die Welle zuschlägt. Die Rede ist nicht etwa von irgendwelchem esoterischen Schwafeldioxid, dass das wirtschaftliche/politische Schwafeldioxid ersetzen soll. Gemeint ist, dass man sich vielleicht mal in eine stille Ecke setzt und nachdenkt, wie man sich nicht von dem vernichten lässt, was nach meiner Einschätzung unvermeidlich kommen muss. Jeder mit seinem eigenen Lebensrezept.

  6. uhupardo sagt:

    Eine der wichtigsten und absehbaren Folgen der gestrigen Entscheidung ist übrigens noch gar nicht zur Sprache gekommen: Sie war eine Wahl-Werbung für die griechischen Linken! Syriza wird jubeln!

    Irland hat heute bereits verlangt, der Bailout des Landes müsse nachverhandelt werden zu „spanischen Konditionen“. Man kann darauf warten, dass Syriza das lächelnd übernimmt und darauf pocht, wie recht sie mit der Ablehnung der griechischen Sparmassnahmen hatten, die ihnen übergestülpt worden sind, wenn Spanien praktisch konditionsfrei jeden Kredit bekommt.
    http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jgKIVdFDR0pPfjM8DRclPZoylfgw?docId=CNG.55e91cfeafdbad6652e81bb4bffb4271.431

  7. Rapha sagt:

    A ver que si puedes necesitar esto. Buen bloque que tienes: -) saludos

     Ayer, los españoles supimos oficialmente que los bancos, culpables de esta estafa que estamos pagando todos, van a ser rescatados con 100.000 millones de euros. Ese dinero, que utilizarán para sanear sus cuentas y tapar SUS agujeros, esa enorme cifra que ninguno de nosotros somos siquiera capaces de imaginar, es el punto final a toda una sarta de eufemismos y mentiras con las que ayer intentó engañarnos el Ministro de Economía.

    Es, a su vez, el principio de un desastre cuyas consecuencias sufriremos durante varias generaciones. El dinero irá a parar a los bancos, sí, pero los responsables de devolver esa deuda, de responder por ella, somos todos: el FROB, entidad a la que irá a parar la exorbitante cantidad en un primer momento, es un órgano público dependiente del Ministerio de Economía; su aval, por tanto, y los que pagaremos los intereses de la devolución de ese préstamo, somos nosotros.

    Además, el rescate bancario llevará consigo la imposición de condiciones como la obligación del FROB de tomar medidas “adicionales y rápidas” para mejorar la situación bancaria.De Guindos asegura que serán los bancos quienes asuman el pago de los intereses. MIENTE. El ministro de finanzas alemán, Wolfgang Schäuble, declaró ayer que no son los bancos, sino España, quien recibe el dinero, y que será el país quien “tendrá que negociar su reestructuración bancaria con el FMI y el BCE“. El gobierno no aclara en qué consistirán las exigencias de la troika, pero el comunicado del eurogrupo ya habla de “reformas estructurales”. Reformas que nos obligan a sacrificar nuestras inversiones de base, sin las que no tendremos ninguna posibilidad de despegar económicamente.

    Ya ha ocurrido en otros países. Los ciudadanos de Grecia, Irlanda y Portugal no han visto, desde que fueron rescatados, más que la merma de sus servicios públicos, la disminución de sus salarios, los recortes en las pensiones y prestaciones o la pérdida de sus derechos laborales. Han presenciado cómo la política de sus países ha dejado de depender de sus urnas, y cómo cada medida impuesta, supuestamente, a los bancos, lo único que consigue es deteriorar sus condiciones de vida. No queremos pasar por lo mismo.

    No queremos escuchar más mentiras. No queremos pagar esta estafa. No queremos arruinar nuestro futuro por la incompetencia, la avaricia y la falta de escrúpulos de otros. Nadie nos ha preguntado si estamos de acuerdo con hipotecar España. Si el gobierno fuera justo, honesto y responsable para con los ciudadanos les consultaría al menos si están dispuestos a pagar o no los errores del 1%.

    • uhupardo sagt:

      Gracias, de acuerdo en todo, con un solo matíz:
      „Los ciudadanos de Grecia, Irlanda y Portugal no han visto, desde que fueron rescatados, más que la merma de sus servicios públicos, la disminución de sus salarios, los recortes en las pensiones y prestaciones o la pérdida de sus derechos laborales.“

      En España lo notamos desde mucho antes del rescate (que lo es) de ayer. No hace falta presionar a nadie desde fuera: Rajoy es el mejor alumno de Merkel y los recortes los impone el solo sin que tenga que intervenir nadie.

      • Rapha sagt:

        Claro, la crisis se nota hacia tiempo, per el último medió año se a puesto que no veas. Están cortando las pensiones. Mi tio por ejemplo le faltan 100 euro al mes y los gastos suben. Por eso le faltan casi 200 €. Hayn jubilados y familias que se van a morir de hambre. Pero la crisis no viene del estado la mierda que hacian era meter casi todo el dinero en los bancos o mejor dicho en el horno. y encima solamente en Madrid estan echando de 30 hast 40 familias cada día solamente en Madrid dé las casas. En toda españa 400 familas al dia. Porqué los bancos suben el interés y ya no hay alguien quién lo puede a pagar.

        Claro que se lo nota en España y cada dia lo notan mas personas.pero igual los ricos y los politicos siguen con la fiesta. Hay que celebrar las fiestas cómo caigan. Menos la mayoria de la gente.

        A ver quien va ser el próximo pais a quien lo va tocar? Si es almenia van a decir los alemanes que la culpa tiene, Grecia, Italia, irlanda, Portugal y España. Pero que Europa solamente es un casino para los ricos, los bancos, S&P, moodys, fitch y los políticos no lo quiere ver nadie. Y asi se baja la titanic en una menuda fiesta…..

  8. almabu sagt:

    Ya está! Irlanda pide para su rescate „the same thing like spain“:

    http://www.zerohedge.com/news/spain-greece-after-all-here-are-main-outstanding-items

  9. almabu sagt:

    Rajoy: Es mentira! No fue un rescate, ni una ayuda, fue simplemente un favor de España á la UE!

  10. almabu sagt:

    Rajoy y su equipo niegan tres veces: rechazan que haya rescate, que existan presiones internacionales y que haya condiciones más allá de la banca. Esa es una maniobra „de política interna“, pero las ayudas „están estrechamente vinculadas al cumplimiento del Pacto de Estabilidad, diga lo que diga el Gobierno“, dijeron este domingo fuentes comunitarias.

    En otras palabras: España tiene a partir del sábado menos libertad.

    • uhupardo sagt:

      Das ist es doch, was ich sagte, almabu.

      „es la típica jugada comunitaria: permite salvar la cara al Ejecutivo, que lleva días agarrándose a los eufemismos, pero también a los países más duros, Alemania y sus satélites, cuyos Gobiernos esgrimen ya esas condiciones que aún están por conocer.“

      Einerseits darf Schäuble gegenüber jedem Medium versichern, natürlich gebe es Auflagen für die Restrukturierung des Finanzsektors. Andererseits darf Rajoy die Gebetsmühle „keine Auflagen für den makroökonomischen Sektor“ bemühen. Alles das ist erneut Schwafeldioxid, solange nicht explizit und Punkt für Punkt die Konditionen für diesen „zinsgünstigen Kredit“ publiziert werden.

  11. […] spanischen Uganda-Knaller auf: Unmittelbar vor den Verhandlungen zur “Bankenrettung” (psst!, darf man keinesfalls so nennen, auch wenn der Kaiser nackig dasteht) am Wochenende hat Ministerpräsident Rajoy seinem […]

  12. […] Sie dazu auch: * Rettungsplan beschlossen: 100 Milliarden für Spanien * Rajoys Stunde der Wahrheit in Neusprech * Die gesamte Entwicklung der spanischen Bankenrettung am […]

  13. uhupardo sagt:

    Rajoy will die Einzelheiten der (nicht)Rettung vor Juli nicht erklären. Wozu auch? Hauptsache er weiss, was vorgeht.

  14. uhupardo sagt:

    Ein Artikel, der fast zu 100 Prozent unsere Auffassung widerspiegelt.
    http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=19744

  15. uhupardo sagt:

    Es wird eng unterm Rettungsschirm. Nach Irland, Portugal und Griechenland will nun auch Spanien Hilfe von den europäischen Partnerländern beantragen. Das Problem: Egal woher man das Geld nimmt, es bleibt nicht mehr viel übrig.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/geld-fuer-spanien-laesst-rettungsfonds-esm-und-efsf-schrumpfen-a-838233.html

  16. fischi sagt:

    Sehe ich das richtig das die ganze angebliche Bankenrettung bis jetzt real blos aus Absichtserklärungen besteht?
    Was sowas in der schnelllebigen Zeit so wert ist, ich glaube diesen Verbrechern kein Wort.

    • uhupardo sagt:

      Na danke, die feste EU-Zusage „Wir überweisen euch bis 100 Milliarden, ihr müsst nur den Betrag sagen“ ist schon wesentlich mehr als eine Absichtserklärung. (Uhupardo-Zusatz: Vorerst 100 Milliarden …)

      • fischi sagt:

        Da hab ich mich wohl wieder nicht richtig ausgedrückt.
        Das Geld scheint klar zu sein aber mit den Bedingungen…
        Das steht in jeder Zeitung etwas anders und da scheint erstmal überhaupt nichts klar zu sein.
        Spekuliert wird vor allen über die Beteiligung des IWF.

  17. […] sich die EU am Samstag bereit erklärt hat, Spanien 100 Milliarden für de Bankenrettung zu überweisen, fragt sich alle Welt: Aber zu welchen Bedingungen? Auch diese Frage ist jetzt […]

  18. […] Spanische Zinsen erreichen kritische 7-Prozent-Marke * Rettungsplan beschlossen: 100 Milliarden für spanische Banken ohne Auflagen * Scheiss auf eure Kinder, ganz ehrlich * Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt * […]

  19. […] Studie die Grossbanken Santander, BBVA oder Caixabank.  DIe EU hatte bereits signalisiert, dass bis zu 100 Milliarden für die spanische Bankenrettung zur Verfügung stünden. Bewerten:Share […]

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