Es ist alles viel schlimmer: Zwei Mehrwertsteuer-Erhöhungen in einer

cine

Das ganz dicke Ende hatte Rajoy bewusst ausgespart, als er vorgestern die Mehrwertsteuer-Erhöhung verkündete: Viele Produkte und Dienstleistungen, die bisher dem reduzierten Mehrwertsteuer-Satz von acht Prozent unterlagen, steigen nicht etwa innerhalb ihrer Kategorie auf jetzt zehn Prozent; viel mehr werden sie „hochgestuft“ und nun mit 21% besteuert, also auf einen Schlag um 13% mehr.  Das wird u.a. den Tod sehr vieler Kinos in Spanien bedeuten, denn Eintrittskarten zu kulturellen Veranstaltungen aller Art werden nun für einen grossen Teil der Spanier unerschwinglich.

Finanzminister Cristóbal Montoro, der öfter als jeder andere die Mehrwertsteuer-Erhöhung der PSOE-Vorgänger-Regierung (2010) als „kompletten Irrsinn“ bezeichnet hatte, sagte jetzt über die Massnahme seiner Regierung: „Das ist nicht einfach, aber man muss mit Realismus handeln, wegen der Lage, wegen der Empfehlungen (Brüssel ist gemeint) und wegen der Notwendigkeit, das Defizit zu reduzieren“ – auf Merkel-Deutsch: alternativlos. Doch viele unternehmerische Sektoren des Landes haben heute die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen.

crismont

Bei den Kinobesitzern angefangen. Eine solch drastische MwSt.-Erhöhung (von 8 auf 21%) für Eintrittskarten zu allen kulturellen Veranstaltungen werde das Aus für hunderte von spanischen Lichtspielhäusern bedeuten, versichern sie.  Minister Montoro sagt es diesmal klar: „Bis auf den Transport, das Hotel-Gewerbe – was den Tourismus einschliesst -, und die allerwichtigsten Grundlebensmittel steigt alles vom reduzierten auf den normalen Steuersatz.“  Also um 13 Prozent.  Man habe die Einführung auf den 1. September gelegt, um „allen Zeit zu geben, ihre Vorbereitungen zu treffen“ – na, und um die touristische Hochsaison an spanischen Küsten halbwegs unbeschadet zu lassen in diesem Jahr, oder, Herr Minister?

Theater, Zirkus, Kino, Diskotheken, aber auch Begräbnisse werden jetzt empfindlich teuer, ebenso wie der Friseurbesuch oder Blumen.  Viele Menschen werden auf solche Dinge ab jetzt schlicht verzichten müssen.  Im superreduzierten Mehrwertsteuersatz von vier Prozent verblieben nur noch ganz wenige Dinge: Käse und Eier, Früchte und Gemüse, Bücher, Zeitungen und Zeitschriften sowie Medikamente.

Die Liste weiterer Kürzungen und Streichungen ist so lang, dass wir vorerst auf Vollständigkeit verzichten. Darin finden sich u.a. die Kürzung der Beamtengehälter, die Kürzung des Arbeitslosengeldes nach einem Jahr Bezug, höhere Steuervorauszahlungen für Freiberufler und um 100 Prozent höhere Schulgebühren für die höheren „nicht obligatorischen Klassenstufen“ (Gymnasium).

Aber eine tolle Neuerung gibt es auch. „Schlussverkäufe“ gibt es jetzt nicht mehr. Es darf ab sofort das ganze Jahr nach Herzenslust und überall mit Rabatt verkauft und konsumiert werden.

Die spanische Bevölkerung dürfte mehr und mehr entsprechende Antworten darauf haben.

Lesen Sie dazu auch:
* Jetzt wird es bunt: MwSt. von 18 auf 21 Prozent, weitere Kürzungen in allen Bereichen

Advertisements

20 Kommentare zu “Es ist alles viel schlimmer: Zwei Mehrwertsteuer-Erhöhungen in einer

  1. […] Sie dazu auch: * Es ist alles viel schlimmer: Zwei Mehrwertsteuer-Erhöhungen in einer * 25 Fakten, warum das System irreparabel ist * Wir haben über unser Verhältnisse gelebt * […]

  2. Leider wird sich die Wut gegen die Regierung, vielleicht gegen Deutschland und Brüssel, nicht aber gegen das kapitalistische System, das die Ursache für dieses „Spanien für Europa reif zerschlagen“ und „die Menschen zum Krieg aufwiegeln“ ist.
    Oder siehst Du irgend eine Organisation, die in die Richtung geht: Abschaffung des räuberischen und in sich kriminellen kapitalistischen Systems zum Zwecke der Errichtung einer wahrhaft menschlichen und gerechten Wirtschaft und damit Gesellschaft?

    Ich sehe nur blinde Wut. Von den Gewerkschaften und Parteien ist nichts zu erwarten, die wirken gegen die anderen (Parteien) nur, um die eigene Macht zu etablieren und zementieren und benutzen dafür die berechtigte Wut der Menschen.

    Das ist nicht speziell spanisch, das ist global!

    • aus Madrid sagt:

      Hallo Solveigh Calderin,

      Keine Wut, sondern Emotion. Und keine Angst, sondern etwas tun – Das geschieht. : )

      Die blinde Wut ist in keiner Weise der Tenor der Demonstranten.

      Es geht auf Seite der Protestieren bis jetzt sehr demokratisch zu. Demokratischer als auf anderen…, meiner Meinung nach. Und zivilisierter. „Demokratisch“ steigern finde ich etwas seltsam… , aber das ist die Sprache.

      Ich kann das nur aus Madrid berichten, aber es geschieht Landesweit – Weltweit?¿

      Viele versammeln sich in kleineren Gruppen in ihren Stadtbezirken in den so genannten Asambleas wo jeder seine Meinung äussern kann, zuhören kann, einen Vortrag halten kann usw. Meistens finden die Treffen auf öffentlichen Plätzen statt, so dass viele sich spontan dazusetzen.
      Die Menschen aus dem 15M resultierend, haben viele verschiedene Kommissionen in Themenbereiche aufgeteilt. Es sind alle Bereiche dabei und viele Vorschläge entstehen, die sehr innovativ sind. Es gibt die Kommission der Ökonomie, der Politik, Der Kultur, die comisión legal, die juristische Themen behandelt. u.s.w

      Ich habe auf einer dieser interessanten Versammlungen zwei sehr sehr junge Männer, die neben mir sassen, sagen hören: „Jo, Macho! Nunca he aprendido tanto de política!/ Ich habe nie vorher so viel über Politik gelernt!“
      Und das, mit Begeisterung! Es herrscht hier vielmehr eine Emotion, dass man etwas Çändern will und muss, die die (mittlerweile immer öfter) Massen auf die Strasse bringt, wie gestern.

      Es ist aber keine Euforie. Die Leute sind sich sehr Bewusst und sind informiert. Es geht um ihre zukunft und die der nächsten Generationen. Da spasst man nicht mit herum und mit einem momentanen Anbüller an einen vermeintlichen „Schuldzuzuweisenden“ Akteur der Präkaritätsförderung, ist für eine Änderung nicht genug.

      Die Emotion ist Energie, die dann für die „Weiterbildung“ eingesetzt wird, nicht auf einer demo verpufft.
      Die Leute „rüsten“ sich mit Information, mit Wissen. Ganz genau so handeln sie, wie in dem Gedicht von Bertholdt Brecht, das Sie auf Uhupardo eingesetzt hatten.

      Das ist die Atmosphäre und keiner kann 15M definieren, obwohl viele es Versuchen und einer Art Definitionsdrang verfallen. Aber am nächsten kommt man dieser, wenn man 15M schreibt.

      15m bin ich einen Nachmittag lang, weil ich zufällig mit meinen Einkäufen auf eine debatierende Gruppe auf einem Platz stosse, mich leise dazusetze, um nur zuzuhören.
      15M ist jemand, der sich aktiv als legale Unterstützung für Verhaftete Demonstranten einsetzt.
      15M ist jemand, der informiert, über das was geschieht in den Netzwerken.

      Krieg? Ganz im Gegenteil. Hier waren gestern wieder viele auf der Strasse. Unter ihnen Polizisten (auf beiden Seiten; ), Feuerwehrleute, Beamte, … und 15M machen dann in dem Moment alle aus, die mitmachen in den Köpfen oder auf der Strasse.
      15M … ist auch in Deutschland.

      LG

      • aus Madrid sagt:

        Bitte entschuldige manche RSF, ich werde in Zkft. nochmals durchlesen vor dem „reinhängen“ !

      • Vielen herzlichen Dank für diesen Einblick, aus Madrid. Ich wünsche Euch Glück, Mut, Zorn und Freude am Gelingen.
        Ja, Spanien ist Deutschland, absolut.

        P.S. Die Rechtschreibfehler sind Nebensache. Der Inhalt ist wichtig.

  3. Andy sagt:

    Da muß doch der König von Spanien eingreifen als erster diener des volkes .

  4. Nick Mott sagt:

    Dann wird den Spaniern wohl nichts anderes übrig bleiben als genau DEN Sektor zu boykottieren und zu sabotieren, von dem sich diese „Regierung“ noch Umsätze erwartet – also Transport und Tourismus.
    Arbeitsniederlegung SOFORT und auf unbestimmte Zeit – nur so tut es weh.
    Das ist auch legal – wenn Streikrecht dies nicht zulässt, kann man auch gleich kündigen – es läuft eh alles auf dasselbe hinaus, denn wer da noch glaubt, er könne sich über einen unterbezahlten Job in dieser Branche durch die Krise retten, der hat nicht verstanden, was noch auf ihn zukommt!
    Außerdem können diejenigen, die sich aus diversen Gründen das nicht leisten können/mögen dann wenigstens diejenigen unterstützen, die auch für deren Rechte den Kopf hinhalten.
    Wenn diese Minimalsolidarität nicht existiert, dann kann man Spanien getrost abschreiben?!

    Natürlich werden da nicht alle mitmachen, trotzdem gibt es schöne Ideen dafür, wie man den Touristen einen „Urlaub“ in diesem krisengeschüttelten Land vermiesen kann und wie man das Transportwesen aus dem Tritt bringt – aber, falls überhaupt, dann JETZT!
    Später ist auf jeden Fall zu spät…

  5. aus Madrid sagt:

    Nick Mott, das bringt mich auf eine Idee:
    vielleicht kann man die Touristen auch zu verschiedenen Veranstaltungen einladen, wo man sie „animiert“ mit Programmen und diese, ohne das es merken, ihre Gehirne aktiviert haben in eine andere Richtung…. nicht die der Verblödung – Hmmm!
    Wir brauchen also eine Comisión Turimo! : )

  6. sunnyromy sagt:

    jo… wie hiess es gestern oder so in einer schlagzeile irgendwo … „mission Griecheland accomplished – jetzt Spanien!“ …. *heul*

  7. Johannes Eber sagt:

    Zwei wesentliche Ursachen der Eurokrise möchte ich nachfolgend aufzeigen:
    Die strukturellen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der Staaten in der Eurozone bei der Einführung des Euros als Barmittel am 01. Januar 2002 waren viel zu unterschiedlich. Hinzu kam noch die Umsetzung der „Agenda 2010“ in Deutschland durch „Schröder“ und „Steinmeier“.

    Dadurch haben sich in den Staaten der südlichen Eurozone die Produktions- und Lebenshaltungskosten schlagartig immens erhöht. Durch die „Agenda 2010“ wurden in Deutschland die Arbeitslöhne im mittleren und unteren Einkommensbereich gnadenlos nach unten katapultiert und somit die Staaten in der südlichen Eurozone an die Wand gedrückt. Dadurch waren diese Staaten gezwungen Kredite aufzunehmen um ihren Wirtschaftskreislauf aufrechterhalten zu können.

    Dieser Wettbewerbsvorteil hat der „deutschen Großindustrie“ hervorragende Gewinne eingefahren. Dies drückt sich wie folgt aus: Deutschlands Exportvolumen beträgt 51,97 % des nominalen Bruttoinlandsprodukts im Q1 2012, während die realen Exporte seit 2000 bis Q1 2012 um +84,44 % stiegen, gab es bei den realen privaten Konsumausgaben einen lauen Anstieg von +5,86 % und die realen Arbeitnehmerentgelten erzielten endlich ein Niveau von über dem Jahr 2000, mit einem Minianstieg von +0,59 % seit 2000.

    So sieht sie aus, die wirkliche Genese des deutschen XXL-Aufschwungs! Die Marktwirtschaft ist ein gegenseitiger Wirtschaftskreislauf und kein Boxkampf mit „knock-out“, wie ihn die „deutsche Großindustrie“ inszeniert hat. Und dann kommen die Target2-Salden bei der „deutschen Bundesbank“ von 728.567 Mrd. Euro hinzu. Hier werden die deutschen Ersparnisse an die „EZB“ verpfändet um den deutschen Export zu finanzieren. Eine „absolute Schizophrenie“ der dafür Verantwortlichen.

    Gibt es noch Lösungsansätze? Ich versuche es bei meinem nächsten Kommentar aufzuzeigen. Aber es wird sehr, sehr schwierig werden, da der „Karren“ so tief im Dreck steckt, daß er kaum noch flottzumachen ist.
    Quellenangaben absolut verläßlich sind von http://www.querschuesse.de

    • uhupardo sagt:

      Muchas gracias, Johannes, Sie bringen den Wirtschaftskrieg innerhalb Europas perfekt dokumentiert auf den Punkt.

    • aus Madrid sagt:

      Johannes Eber, bitte, bitte, schaffen Sie es! Und bringen sie es so rüber, wenn möglich und nicht zu viel erfordert, dass es eine 12-Jährige auch begreifen könnte mit etwas nachschauen von Begriffen.
      Ich werde derweil in Dingen wie Target-2 etwas lernen : )

      • Johannes Eber sagt:

        Lieber „aus Madrid“,

        habe herzlichen Dank für Deinen Kommentar über den ich mich sehr gefreut habe. Ich werde mein möglichstes versuchen aber es wird nicht leicht sein. Die vom Großkapital abhängige „mainstream-press“ und deren willfährigen Politiker haben in den vergangenen Jahrzehnten bei der Bevölkerung „ganze Arbeit“ geleistet. Dies gilt es nun aufzuarbeiten. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, der kein Spaziergang werden wird, da mit erbitterten Widerstand der „herrschenden, sogenannten Eliten“ zu rechnen ist.
        Ich wünsche Dir einen schönen, erholsamen und sonnigen Sonntag in Spanien. Muchas gracias

      • aus Madrid sagt:

        Hallo Johannes Eber!
        Danke für Ihre Antwort und lieben Worte.

        Es sind hier Aktionen innerhalb des 15M wach geworden und tasächlich durchgeführt worden, die den Bankia – Vorsitzenden und ehemaligen IMF-vorsitzenden Herrn Rodrigo Rato vor Gericht bringen werden. Die Anklage lautet unter Anderem Betrug.

        Dieser Herr wurde von den Politikern ummantelt und geschützt, wie viele andere auch, aber es ist nun erreicht worden und der Angeklagte hat sogar öffentlich bekannt gegeben, dass er so bald als Möglich vor Gericht aussagen möchte.

        Leider nur auf Spanisch und Englisch etwas dazu gefunden, von der Internationalen Kommission des 15M in Barcelona:

        http://acampadabcninternacional.wordpress.com/2012/05/23/15mparato-inicia-una-campana-ciudadana-para-identificar-y-juzgar-a-los-responsables-de-la-estafa/

        Die herrschenden Eliten haben die Kontrolle nicht mehr im Griff und bald auch nicht mehr in der Hand.
        Ich hoffe nur, dass diese EU-Sonderkampfeinheiten nicht von der Spanischen Regierung nach Spanien gebeten werden. Wo bleibt eigentlich die Menschenrechtskommission der EU? die gibt es doch auch! Oder trinken die mit denen wohlmöglich zusammen Kaffee?

        LG nach Deutschland!

  8. Johannes Eber sagt:

    Muchas gracias „uhupardo“ für Dein Lob, das einem zu Lesen gut tut. Vor nicht allzulanger Zeit hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Wirtschafts-Journalisten und einer stellvertretenden Direktorin einer staatlichen Förderbank. Deren Wissen über die ökonomischen Zusammenhänge der Weltwirtschaft war für mich erschreckend. Auch befürchte ich, daß die Verursacher (Großindustrie, Banken, mainstream-press und Politiker) der Wirtschaftskrise bzw. Geldsystemkrise alle Register ziehen werden um „Sündenböcke“ zu finden um von ihrem „eigenen schändlichen Tun“ abzulenken. Meine Sorge gilt, daß man versucht, die Völker Europas gegeneinander aufzuhetzen. Das darf NICHT geschehen!!!!!! Hier müssen wir die Hebel mit aller zur Verfügung stehender Kraft ansetzen. Es wird ein sehr harter und steiniger Weg werden. Allen Lesern, Kommentatoren und der Redaktion wünsche ich einen schönen, sonnigen und wenn möglich, erholsamen Sonntag.

  9. […] Beamte haben heute vor dem Madrider Parlament und dem Sitz der regierenden Partido Popular vor den jüngst verkündeten Sparmassnahmen der Regierung protesiert. Abgeschirmt von einem massiven Polizei-Aufgebot forderten sie den […]

  10. […] Rajoy am 11. Juli genau das: Er erhöhte die Mehrwertsteuer von 18 auf 21 Prozent, wobei allerdings das Kleingedruckte für die Bevölkerung noch schlimmer war als die Erhöhung an […]

  11. […] Sie dazu auch: * IWF verlangt von Spanien weitere MwSt.-Erhöhung in 2014 * Es ist alles viel schlimmer: Zwei Mehrwertsteuer-Erhöhungen in einer * Ab jetzt gibt es keine Ruhe mehr Bewerten:Share […]

  12. […] Überschrift: Spanien! * Steuer-Amnestie soll 25 Milliarden Schwarzgeld ans Tageslicht bringen * Es ist alles viel schlimmer: Zwei Mehrwertsteuer-Erhöhungen in einer * Barzahlungen über 2.500 Euro sind jetzt illegal; Auslandskonten müssen registriert werden […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s