Uhupardo meint: Eine Ausstellung kann eine Botschaft sein. Die Änderung der seit langem völlig unerträglichen Plastik-Welle auf diesem Planeten, die die Nahrungskette zunehmend vergiftet, ist (wäre) Sache des lobby-hörigen Gesetzgebers, der es nicht einmal schafft, verschiedene Plastikarten auszeichnungspflichtig zu machen, um mindestens theoretisch Recycling gewährleisten zu können.

birkental

Wissenschaftler berechneten, dass in den Weltmeeren sechsmal soviel Plastik wie Plankton umhertreibt.
Traurige Berühmtheit hat die Plastikwolke im Pazifik erlangt, deren Ausdehnung die Grösse von Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen, Luxemburg, Ungarn und der Schweiz zusammen aufweist. Doch handelt es sich bei diesem so genannten ’siebten Kontinenten‘ nicht um fassbare Abfallinseln oder Müllteppiche. Das schwimmende Material folgt komplexen Strömungswirbeln unter der Wasseroberfläche. Dies ist einer der Gründe, weshalb das Phänomen der Plastikansammlungen in Meeren lange nicht entdeckt oder unterschätzt wurde.
Ein weiterer Grund ist die witterungsbedingte oder mechanische Zerkleinerung von Plastikteilchen zu Mikroplastik bis zu Staubkorngrösse, welches von den Meerestieren in die Nahrungskette eingebaut wird. Dies hat verheerende Folgen für sie selbst, wie auch für uns als Endverzehrer.

Biologin Nadia von Moos hat 2012 die zellulären Effekte von Plastikpartikeln in Miesmuscheln untersucht.klick Sie beweist, dass beim Verzehr von Plastikpartikeln sowohl physische (Verletzungen der Organe) wie chemische Schädigungen (Störung des Hormonhaushalts)…

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5 Kommentare zu “

  1. dank sagt:

    Falls noch nicht bekannt – mehr dazu im Film Plastic Planet:

    • dank sagt:

      So, das war jetzt nicht korrekt, der Vorgänger ist der Film „Plastik über alles“

      Hier kommt Plastic Planet:

  2. fischi sagt:

    Natürlich kann so eine Ausstellung helfen.
    Meine Idee zur Umwelterziehung wäre alle Schüler in den oberen Klassen mal mit so einem Müllgreifer zu bewaffnen und sie im Wald oder am Straßenrand zum Müll sammeln zu schicken.
    Die werden erstaunt sein was sich da anfindet und ich glaube auch das es viele, natürlich nicht alle, anregt mit Müll anders umzugehen.
    Allerdings so wie im Film gezeigt das aus Pflanzen Plaste hergestellt wird da bin ich ein Gegner.
    Das fehlt am Ende für die Ernährung der Weltbvölkerung.
    Genauso bin ich dagegen das Lebensmittel im Tank landen und die Autos immer größer werden.
    Auf solche Ideeen können nur Verbrecher kommen.

  3. Aufklärer sagt:

    ICh muss mir nur den Strand von Barcelona jeden Tag ansehen, da findet man alle möglichen Grössen von Plastik, von kleinsten Partiklen bis hin zu klassischen „Wegwerfflasche.“
    obwohl regelmässig die am Strand aufgestellten Mülltonnen geleert werden, bleibt immer noch genug Müll verstreut übrig. Zuviel Leute sind zu dreckig und scheren sich einen Dreck um die Umwelt.

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