Uhupardo meint: Eine Ausstellung kann eine Botschaft sein. Die Änderung der seit langem völlig unerträglichen Plastik-Welle auf diesem Planeten, die die Nahrungskette zunehmend vergiftet, ist (wäre) Sache des lobby-hörigen Gesetzgebers, der es nicht einmal schafft, verschiedene Plastikarten auszeichnungspflichtig zu machen, um mindestens theoretisch Recycling gewährleisten zu können.

birkental

Wissenschaftler berechneten, dass in den Weltmeeren sechsmal soviel Plastik wie Plankton umhertreibt.
Traurige Berühmtheit hat die Plastikwolke im Pazifik erlangt, deren Ausdehnung die Grösse von Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen, Luxemburg, Ungarn und der Schweiz zusammen aufweist. Doch handelt es sich bei diesem so genannten ’siebten Kontinenten‘ nicht um fassbare Abfallinseln oder Müllteppiche. Das schwimmende Material folgt komplexen Strömungswirbeln unter der Wasseroberfläche. Dies ist einer der Gründe, weshalb das Phänomen der Plastikansammlungen in Meeren lange nicht entdeckt oder unterschätzt wurde.
Ein weiterer Grund ist die witterungsbedingte oder mechanische Zerkleinerung von Plastikteilchen zu Mikroplastik bis zu Staubkorngrösse, welches von den Meerestieren in die Nahrungskette eingebaut wird. Dies hat verheerende Folgen für sie selbst, wie auch für uns als Endverzehrer.

Biologin Nadia von Moos hat 2012 die zellulären Effekte von Plastikpartikeln in Miesmuscheln untersucht.klick Sie beweist, dass beim Verzehr von Plastikpartikeln sowohl physische (Verletzungen der Organe) wie chemische Schädigungen (Störung des Hormonhaushalts)…

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Interview Frank Stonach: So redet man mit öffentlich-rechtlichen Medien!

Frank Stonach ist vielleicht nicht der intellektuellste Mitstreiter, wenn es darum geht, das System zu kritisieren. Aber zumindest ist er jemand, der kein Problem damit hat, ein Interview im öffentlich-rechtlichen Fernsehen komplett zu detonieren, zu seinem Interview zu machen, sich das Wort zu nehmen, wenn er schon eingeladen wird.  Der selfmade-Milliardär und Magna-Chef befürwortet eine Rückkehr Österreichs zum Schilling, hält alle Ökonomen für Deppen und ist strikt gegen den ESM.

Versprochen:  Ob Sie seinen Thesen zustimmen oder nicht – unterhaltsam wird es jetzt auf alle Fälle. 😉

Freie Meinungsäusserung im Internet – frühzeitig verstorben?

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Ein Artikel unseres Gastautors transvirgas.

Nachdem ACTA erfolgreich dem Namen folgt und zu den Akten gelegt wurde, bahnen sich weitere Szenarien an, welche von einem kleinen Teil der Internetgemeinde erwartet werden, während der Großteil der User, ob der neuen Möglichkeiten des Internets trunken, die Gefahren noch geflissentlich übersehen (will).  Das ist u.a. deswegen besonders wichtig, weil allen nicht-systemgesteuerten Informationsquellen in den geplanten Volksabstimmungen zur Zukunft Europas besondere Wichtigkeit zukommt.

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Neuer Strafkatalog: Haft für Soldaten, die das Militär über Facebook kritisieren

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Staatsbürger in Uniform angeblich oder nicht? – Soldaten, die das spanische Militär über soziale Netzwerke kritisieren, müssen jetzt mit Haftstrafen rechnen. Das gilt auch für diejenigen, die solche Kritik per E-Mail äussern. Der neue Strafkatalog ist aktualisiert und berücksichtigt auch die modernen Medien, wie man sieht. Wobei es bemerkenswert ist, dass theoretisch durch das Briefgeheimnis geschützte E-Mails mit sozialen Netzwerken auf eine Stufe gestellt werden.

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„Schäuble, hilf!“ – Katalonien bestätigt Pleite der Region

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Katalonien ist die dritte Region nach Valencia und Murcia, die jetzt Gelder aus dem nationalen Rettungsfond beantragen muss, um ihren laufenden Verpflichtungen nachkommen zu können.  Das bestätigte heute Mittag der Sprecher der katalanischen Regierung, Francesc Homs, der sich strikt weigerte, das als „Rettung“ zu bezeichnen und deswegen etliche verbale Pirouetten drehen musste, um diesen Terminus zu vermeiden. Über die Summe, die Katalonien, das mit 42 Milliarden Euro verschuldet ist, in Madrid anfordern will, gibt es noch keine näheren Angaben.

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Spanische Börse verbietet Leerverkäufe bis Ende Oktober

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Spaniens Börse hat heute Leerverkäufe untersagt, ab sofort und für die nächsten drei Monate bis zum 23. Oktober, um die „Volatilität des Marktes“ zu beschränken. Diese Art von Luftpapieren des Kasino-Kapitalismus wird, ähnlich wie die Derivate, besonders gern von Hedge Fonds eingesetzt. Dahinter steht die heutige Äusserung ausgerechnet des spanischen Wirtschaftsministers Luis de Guindos – wohlgemerkt früher Chief Executive Officer von Lehman Brothers in Spanien und Portugal -, man müsse jetzt etwas gegen die „Irrationalität“ und die „extreme Nervosität“ der Märkte tun.

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Witz der Woche in Spanien

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„Bloss keine Troika in Madrid – dann müssten wir knallharte Sparauflagen erfüllen!“ – Das ist der Witz der Woche in Spanien, dessen Sinn sich ausserhalb der Landesgrenzen vielleicht nicht sofort erschliesst. Der Hintergrund: Seit Monaten redet Regierungschef Mariano Rajoy davon, man müsse alles tun, damit das Land nicht unter den Rettungsschirm schlüpfen muss, denn sonst kämen die mit den schwarzen Anzügen aus Brüssel und würden Spanien harte Sparauflagen auferlegen. Das Volk begegnet dem inzwischen mit grinsendem Sarkasmus: Noch härtere Sparauflagen als die, die Rajoy längst verkündet hat? Wer sollte denn noch Angst davor haben?

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Drucker oder Handy kaputt? – Schuld ist die „geplante Obsoleszenz“

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Wachstum und Konsum sind wichtig – deswegen sind langlebige und grundsolide Geräte, die ein halbes Leben lang halten, ganz schlecht für´s Geschäft. Hersteller bauen absichtlich Defekte ein, damit das Gerät, möglichst pünktlich nach Ablauf der Garantiefrist, schnell den Geist aufgibt. Auch die Aufforderung zum Energiesparen ist gut für steigenden Konsum und die unternehmerische Bilanz, ob es stimmt oder nicht. Das Portal „Murks? Nein danke!“ wehrt sich gegen solche Machenschaften.

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Ergebnis Bankenrettung: Risikoprämie und Zinsen schlagen heute sämtliche Rekorde

Ab jetzt gibt es keine Ruhe mehr: Hunderttausende Spanier demonstrieren in 80 Städten

“Wir sind die Polizei des Volkes, nicht der Politiker”

Wo bleibt der Aufschrei?

25 Fakten zum Nachdenken: Warum das System irreparabel ist!

Wer ist schuld an der Krise?

Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt

Davon haben wir nichts gewusst!

„Wir sind die Polizei des Volkes, nicht der Politiker“

Protest-Bilder aus Spanien vom 19. Juli.  Polizisten, Feuerwehrleute, Lehrer, Staatsbeamte … und wer immer sich anschliessen mag.  Sie rufen sehr unmissverständliche Parolen und protestieren gegen die Kürzungsmassnahmen der Regierung.

Polizisten versichern auf einem grossen Plakat:  „Wir sind die Polizei des Volkes, nicht der Politiker!“

„Esperanza, hija de puta“, ist eine Liebeserklärung an Esperanza Aguirre (Partido Popular), die Regierungschefin der Region Madrid (hija de puta wörtlich „Tochter einer Hure“).

„Manos arriba, esto es un atraco“ – Hände hoch, dies ist ein Überfall – der wohl meist gerufene Slogan der Protestaktionen.

Ansonsten sprechen die Bilder für sich selbst. Wir hatten es bereits vorher angekündigt: „Ab jetzt gibt es keine Ruhe mehr!“