Kim Dotcom hartnäckig: Megaupload soll noch in diesem Jahr wiederkommen

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Er ist offensichtlich noch hartnäckiger als durchtrieben: Kim Schmitz, der sich gern auch als Kim Dotcom feiern lässt, will noch in diesem Jahr den stillgelegten Onlinespeicherdienst Megaupload wieder ins Netz stellen. Das geht aus Twitter-Mitteilungen des schillernden Internet-Millionärs hervor, der im Januar auf Betreiben der US-Behörden von der neuseeländischen Polizei in der Nähe von Auckland festgenommen worden war sowie mehrere seiner Mitarbeiter.

„Ich weiss, worauf ihr wartet“, twitterte Kim Schmitz. „Es kommt. Dieses Jahr. Versprochen. Grösser. Besser. Schneller. 100 Prozent sicher und unaufhaltsam.“ – Erst im Januar hatten US-Behörden die Schliessung von Megaupload wegen massiver Copyright-Verletzungen verfügt. Urheberrechtsverletzungen im Wert von mehr als 500 Mio. Dollar stehen dabei im Raum. Die USA beantragten die Auslieferung des in Neuseeland lebenden Kim Schmitz. Der Erfolg des Auslieferungsantrages steht jedoch auf wackeligen Beinen, da den Behörden sind im Zuge der Razzia schwerwiegende Verfahrensfehler unterlaufen sind.

Zuletzt legte die Verteidigung von Kim Schmitz Überwachungsvideos vor, die nahelegen, dass der Einsatz von Beamten und Ausrüstung während der Razzia unverhältnismäßig hoch war. Sollte das Gericht dem zustimmen, wollen Schmitz‘ Anwälte durchsetzen, dass die beschlagnahmten Objekte und Computerdateien nicht als Beweise vor Gericht verwendet werden dürfen.

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11 Kommentare zu “Kim Dotcom hartnäckig: Megaupload soll noch in diesem Jahr wiederkommen

  1. Hammer sagt:

    Sehr geehrter Herr Schmitz.
    Respekt!!
    Machen sie bitte weiter so wie bisher !!

    Sie sind mir Tausendmal lieber als diese
    anderen „Heckenpenner “ die uns was erzählen wollen von : Gerechtigkeit,Freies Internet,Selbstbestimmtes Leben usw….

    Gruß Helmut Hammer

    • El Bernaubeu sagt:

      Sorry, aber dieser Schmitz ist mir zutiefst unsympathisch.
      Protziger Lebensstil, ein gestörtes Ego und immer wieder Geschäftstätigkeiten am Rande der Legalität.
      Und dann gibts für ihn auch noch Applaus und die Aufforderung, er solle bitte so weitermachen?
      Versteh ich nicht und muß ich auch nicht verstehen.

      • uhupardo sagt:

        „Versteh ich nicht und muß ich auch nicht verstehen.“

        Haben wir auch nicht verstanden. Kann aber auch sein, dass Hammer selbst nicht genau weiss, was er damit zum Ausdruck bringen wollte.

  2. fischi sagt:

    Ich wußte noch garnicht wie reich man mit solchen Geschäften werden kann.
    Eigentlich schaden solche Leute dem Medium Internet mehr als sie nutzen.
    Die geben doch solchen Typen, die auf Acta oder sowas stehen, erst ihre Argumente.

  3. dank sagt:

    Mag sein, dass die Dünnbrettbohrer von Acta und Co. einen Kim Dotcom als Alibi gerne promoten und damit kaschieren, dass sie einfach Angst vor dem Web haben, vor den Möglichkeiten und der Macht der schnellen weltweiten Kommunikation. Vor einem Medium, das sich größtenteils noch nicht kontrollieren lässt.

    Reinen Kritikern von Kim Dotcom, die selbst mit Sicherheit auch gerne mit schneller Leitung und kurzen Wartezeiten unterwegs sind, sei aber mit auf den Weg gegeben:
    Der Faktor Datenmenge wurde durch solche Seiten wie Megaupload (und viele andere) im Privatbereich potenziert. Soll heißen: Nicht zuletzt deswegen sitzen wir jetzt an bezahlbaren Datenleitungen, die vor wenigen Jahren noch völlig unerschwinglich waren und nur Großkonzernen vorbehalten waren.
    Ähnlich gelagerter Fall dazu:
    Pornos treiben die Entwicklung des Netzes voran
    http://www.zeit.de/digital/internet/2012-04/internet-html5-pornografie

    Und explizit sei auch gleich gesagt: Weder das eine noch das andere Beispiel soll damit weiß gewaschen werden – aber es gibt wie immer verschiedene Sichtweisen der Dinge, wenn es um Schaden und Nutzen geht.

  4. dank sagt:

    Gesetzte lassen sich eben doch gegen die Macher einsetzten, wenn nur bekannt ist wie:
    http://www.n-tv.de/panorama/Kim-Dotcom-verklagt-Neuseeland-article9704616.html

    Da macht die Content-Mafia lange Gesichter, von wegen Downloads schaden den Umsätzen, oder doch?!
    http://www.n-tv.de/technik/Kinoumsaetze-blieben-gleich-article9619956.html

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