krisenfrei

Die Ostdeutschen zahlten die Reparationen, stärkten mit Fachkräften die Personaldecke, exportierten zu Dumpingpreisen Waren, die die Versandhauskataloge im Westen füllten.

Nach 1990 wurde das DDR-Volksvermögen vom Westen geplündert, es war die größte Industriedemontage in der Geschichte der Menschheit und kein Volk auf Erden wurde so enteignet wie das Ostdeutsche, da 95% des Treuhandvermögens jetzt im West- Besitz ist.

Aus 600 Milliarden Treuhandvermögen wurde am Ende eine Schreckensbilanz von minus 237 Milliarden D-Mark. Eine selbsttragende Wirtschaft ist in Ostdeutschland nicht mehr möglich, es werden immer große Transferzahlungen von West nach Ost notwendig sein, woran die BRD langsam ausblutet.

Die Treuhand nach dem Zerfall der DDR hatte den größten wirtschaftskriminalistischen Betrug in Deutschland zu verantworten und die Menschen wurden einfach nur verkauft. Wann werden die Treuhandverbrecher endlich vor Gericht gestellt?

Der Westen schuldet dem Osten mehr als 5 Billionen Euro, um diese Schuld abzutragen , müssten jährlich 25 bis 30 Milliarden Euro…

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Politik.

10 Kommentare zu “

  1. Darum haben wir im Osten das alles schon durch, was Griechenland, Spanien und die anderen Euro-Länder jetzt erleben und kennen die Abläufe, Auswirkungen, die in dieser Formel zusammengefasst werden kann:
    Vollkommene Zerschlagung einer einst intakten Wirtschaft + komplette De-Industrialisierung eines ganzen Landes = Enteignung des ganzen Volkes + Entvölkerung dieses Landes + Verarmung der „Gebliebenen“.
    Diese Gleichung gilt für alle Euro-Länder, in denen diese Mafia-Bande einfällt!

    Die Annektion und der Ausverkauf der DDR waren der Probelauf für alle anderen Länder seit dem. Der Euro wurde mit dem selben Zweck und nach dem selben Muster mit den logischerweise selben Konsequenzen installiert. Ein paar Konzerne und Banken – allen voran die Deutsche Bank, die jetzt anfängt, in Russland richtig „aufzuräumen“ – waren und sind die Profiteure dieser Raubzüge.

  2. Johannes Eber sagt:

    Gut, daß diese Thematik hier angeschnitten wird. Auch die westdeutsche Großindustrie war an der schamlosen und niederträchtigen Ausplünderung des Volksvermögens der Deutschen Demokratischen Republik in hohen Maße beteiligt und zudem konnte unliebsame Konkurrenz beseitigt werden. Die dafür verantwortlichen Personen in Wirtschaft und Politik sind und bleiben gemeine Volksverräter, die sich am Volksvermögen schamlos bereichert haben.

  3. WsdV-Blog sagt:

    Der Raubzug dauert an! – Ein trauriges Kapitel der Geschichte, welches leider in den „Bildungseinrichtungen“ vergessen wird zu lehren. Mit dem ESM und Fiskalpakt ist der Bürger mit im Boot und wird auch dafür geradestehen müssen, wenn alles geraubt wurde.

    Wer genaueres zum ESM usw. erfahren will, kann das auf folgender Seite tun: http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2012/02/17/warnung-an-mdbs-ii-der-esm-bank-vertrag

    Ich bin mir aber nicht sicher, ob es denn die ratifizierten Verträge sind.

  4. Johannes Eber sagt:

    Noch einen Nachtrag zu meinem Kommentar:
    am 01. April 1991 wurde „Detlev Karsten Rohwedder“ ermordet. Rohwedder war zu dieser Zeit Vorstand der Treuhand und entschiedener Widersacher einer gnadenlosen Abwicklungs-Privatisierung ostdeutschen Volksvermögens.
    Bis heute konnte der Mord nicht aufgeklärt werden.

  5. fischi sagt:

    Johannes so habe ich das auch in einem Beitrag gesehen.
    Aber ich halte das für eine Legende.
    Kohl hat doch mit dem Amt jemand betraut der 100% hinter ihm steht.

    • Johannes Eber sagt:

      @ Lieber fischi,

      „Detlev Karsten Rohwedder“ wurde am 03. Juli 1990 vom Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik zum Vorsitzenden der Treuhandanstalt bestimmt; zum 01. Januar 1991 übernahm er das Amt des Präsidenten der Treuhandanstalt, das er bereits seit August 1990 kommissarisch wahrgenommen hatte. Seine Aufgabe war die Sicherung, Neuordnung und Privatisierung des Vermögens der Volkseigenen Betriebe der DDR. Auf einer USA-Reise zur Information und Gewinnung von Investoren für die Betriebe im Beitrittsgebiet stießen seine sozialverträglichen Privatisierungspläne auf einiges Unverständnis. Rohwedder gehörte seit dem Jahr 1971 der SPD an und war somit keine von “ Altbundeskanzler Kohl“ betraute Person.

  6. almabu sagt:

    Es gibt eine ganze Reihe politischer Morde aus jener Zeit, die bis heute ungeklärt sind, was keinen Verantwortlichen auch nur im Geringsten zu stören scheint…

  7. fischi sagt:

    Johannes, als Betroffener konnte ich keinen Unterschied zwischen Rohwedder und Breuel feststellen.
    Und bei SPD, gut Schröder, Müntefering, Clement und Konsorten, ich sehe da keinen Politikunterschied zur CDU.
    Gut, ich wollte doch was schreiben über die Folgen der größten Privatisierungswelle hier im Osten.
    Die meisten Leute haben hier in der Textilindustrie gearbeitet, da ist fast nichts von übrig beblieben.
    Fast neue Schweizer Maschinen haben die niederländischen Schrotthändler abgefahren.
    Da ging es um etliche Werke mit mehren 1000 Beschäftigten.
    Ein weiterer großer Arbeitgeber war Robur.
    Da wurden große Anstrengungen von den Mitarbeitern unternommen aber das wurde ebenfalls geschlossen.
    Und so ging es vielen kleineren Betrieben auch, ganz wenig hat überlebt.
    Es haben sich später auch neue Betriebe angesiedelt, aber Arbeitsplätze sind das blos ein Bruchteil.
    Wohnungen gibt es hier übermäßig viel, knapp sind die die Harz4 bezahlt.
    Der Kohlegrube haben bestimmt die wenigsten nachgetrauert, da war schon die große Erweiterung in Vorbereitung.
    Heute ist daraus ein See geworden, die Kleinbahn gibt es noch und die Stadt wurde auch nicht weggebaggert.
    Der jetzige Zustand ist eher traurig.
    Große Teile der Jugend zieht der Arbeit hinterher.
    Von den alten Gebäuden in der Stadt wird immer mehr abgerissen.
    Die Innenstadt hat weniger Geschäfte wie in der DDR.
    Von hier betrachtet was nach der Wende doch erstmal eine gewisse positive Stimmung, aber seit der SPD Regierung unter Schröder ging es steil Bergab.

    • Johannes Eber sagt:

      @ Lieber fischi,

      „Detlev Karsten Rohwedder“ konnte seine „sozialverträglichen Privatisierungspläne“ nicht umsetzen, da er ermordet wurde. Die „Breuel“ hat die „Volkseigenen Betriebe der Deutschen Demokratischen Republik“ regelrecht verscherbelt in wessen Auftrag auch immer. „Schröder“ (Agenda 2010 und Hartz 4) und „Breuel“ hasse ich für das, was sie getan haben.
      Aber der Kapitalismus wird auch an seiner Gier zugrunde gehen. Ich kann warten und dann ist Zahltag!

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