Wirrkopf Westerwelle als Stimme der Vernunft

Das hat schon was, wenn Europas unfähigster Aussenminister, der in seinem eigenen Land von Beginn an maximal als medialer Weinundlachsack der öffentlichen Meinung dient, einem Doofbrindt (sagt Pispers, nicht wir … aber wir auch) die Leviten lesen darf und dabei wie die Stimme nationaler Vernunft wirkt. Da könnte man auch gleich Dieter Hallervorden zum Papst wählen. Das wirklich Schlimme daran ist: Wer wollte Westerwelle widersprechen? Es gehören schon sehr verschwurbelte Synapsen dazu, nach dem Austritt eines Euro-Mitglieds zu schreien, damit die internationalen Investoren wieder Vertrauen in den Euro haben. Werfen Sie Ihren Nachbarn achtkantig aus der Wohnung, damit die ganze Strasse endlich wieder Vertrauen zu Ihnen fasst! Gracias, una vez más, Volker Pispers.

Wenn man die CSU als Gesamtkunstwerk betrachtet, könnte man glauben, dass die Geschichte der Entstehung der Bayern vor Hannibals Alpenüberquerung doch nicht jeder Grundlage entbehrt.

Lesen Sie dazu auch:
* Wichtig! – Hut ab vor dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk!
* Schuldenkrise? Sind Sie jetzt endlich wach?

Advertisements

13 Kommentare zu “Wirrkopf Westerwelle als Stimme der Vernunft

  1. fischi sagt:

    War schon erstaunlich mal wieder was von Westerwelle zu hören, hatte schon gehofft der hat sich heimlich vom Acker gemacht.
    Die CSU mit ihrem oberstem Kasper Dobrindt versucht immer noch wie zu alten Zeiten Wahlkampf zu machen. Zum Glück funktioniert das so nicht mehr, denn auch Bayern ist nicht mehr so wie zu Strauß seinen Zeiten. Besonders die massive Zuwanderung auch aus dem Ostdeutschland hat da was politisch durcheinandergewürfelt.
    Pispers ist für mich hier in Höchstform.

  2. ProFreiheit sagt:

    Der gute Pispers sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
    Kann ja passieren bei soviel Inkompetenz bezüglich der Konstruktion des Geldsystems und der Hintergründe der Euro-Einführung und „Euro-Rettung“.

    Fakt ist: Griechenland muß aus dem Euro raus, genauso wie diverse andere Südländer, denen der deutsche Steuerzahler die Milliarden überweisen soll, welche deren korrupte Politiker und korrupten Banker verzockt haben.

    Pispers hat wohl nicht verstanden, was ein Staatsbankrott und eine Rückkehr zur alten nationalen Währung bedeutet, sonst könnte er nicht solch einen Unsinn verzapfen.
    Klar, er findet immer Lacher, welche noch weniger Ahnung von der Sache haben als er selbst.

    Deshalb , Herr Pispers, extra für Sie:

    1. Griechenland ist schon seit Jahren pleite = insolvent = zahlungsunfähig.

    2. Bailouts sind laut EU-Verträgen verboten.
    Daraus folgt zwingend, daß Griechenland seinen Gläubigern sagen muß: Ab heute gibt es kein Geld mehr.
    Keinen Euro für die Staatsanleihen und keinen Euro Zins mehr auf die Staatsanleihen.

    Nach Adam Riese bedeutet das, Herr Pispers:

    Griechenland vor der offiziellen Erklärung: 300 Milliarden Euro Schulden (sind mehr, aber nur mal als Hausnummer).

    Griechenland am Tag der offiziellen Erklärung:
    0 Cent Schulden.
    0 = Null , Herr Pispers.

    Griechenland am Tag der offiziellen Erklärung:
    Die Drachme wird als alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel
    in Griechenland bestimmt. Alle Konten, die bisher auf Euro liefen,
    werden auf Drachme umgestellt, meinetwegen 1:1 .

    Was passiert nach solch einer Währungsreform ?

    1. Die Griechen haben die Chance, mit einer vernünftigen Geldpolitik die einheimische Wirtschaft aufzubauen aus den Trümmern, die der Euro verursacht hat.

    2. Importe werden extrem teuer.
    Damit ist das Problem gelöst, daß die billigen Importe durch den Euro fast die gesamte heimische Wirtschaft zerstörten.
    Nun werden die Griechen wieder ihre geschlossenen Firmen
    eröffnen, es wird wieder Arbeit für alle geben und die Menschen
    können sich die einheimischen Produkte leisten.

    3. Exporte werden extrem billig.
    Das löst das Problem, daß die griechischen Produkte viel zu teuer
    wurden und deshalb die ganze Industrie den Bach runterging.
    Der Export wird blühen, ebenso wie der Tourismus, denn
    Griechenland wird preiswerter als die Türkei werden.

    Das sind die Fakten.

    Doch diejenigen, welche die Griechen mit der Euro-Zwangseinführung kaputtgemacht haben, verbreiten Weltuntergangsparolen, um den Menschen Angst vor der Drachme zu machen.
    Sie wollen die Griechen in der Euro-Zwangsjacke halten, damit die Banken und sonstigen Großkapitalisten, welche prächtig mit griechischen Schuldpapieren verdient haben, kein Geld verlieren, sondern
    auf Kosten der Steuerzahler weiter gemästet werden.

    Herr Pispers, Sie sollten sich zuerst sachkundig machen, bevor Sie gnadenlos und unqualifiziert über Leute ablästern, die hin und wieder sogar die Wahrheit sagen.
    Ich empfehle dringend den Blog von Professor Wilhelm Hankel und seine Vorträge (einfach googeln) , damit Licht in die Dunkelheit kommt:
    http://www.dr-hankel.de/prof-hankel-uber-die-gefahren-der-krise/

    Professor Hankel hat einen großen Vorteil gegenüber den verbildeten Ökonomen und Möchtegerne-Spezialisten.
    Er hat erlebt, wie bestimmte Interessengruppen den Weltuntergang beschworen haben, wenn wieder einmal die DM aufwertete. Doch diese Hetzer mußten erleben, daß es eben nicht zur Katastrophe kam, sondern zum Gegenteil: zu noch mehr Wohlstand für die Deutschen.

    Das sollten die armen Griechen und Spanier und Italiener hören
    und daraus lernen.
    Sie würden mit einer eigenen Währung viel besser dastehen und ihre Länder und ihre Bürger aus der Euro-Zwangsjacke befreien können.

    Doch leider sind die politischen Eliten dieser Länder verlogen, korrupt und inkompetent. Lieber lassen sie ihre Bürger verhungern, als das Richtige zu tun.

    Aufklärung tut not.

    • uhupardo sagt:

      ProFreiheit, der Austritt Griechenlands ist keine Tragik für Griechenland. Insofern ist Weltuntergangsstimmung tatsächlich nicht angebracht. Bis dahin haben Sie Recht. Allerdings haben Sie nicht zugehört, denn Pispers bezieht sich nicht darauf, ob oder nicht der Austritt eine Tragik für Griechenland wäre.

      Deswegen liegen Sie hier knapp neben dem Thema. Denn das ist nicht der Vortrag, den es brauchte als Antwort auf Pispers. Denn der müsste erklären, was der Austritt Griechenlands zur Lösung der Gesamtsituation beitragen würde. Darauf dürfte man gespannt sein.

      • ProFreiheit sagt:

        Sorry, uhupardo, ich liege nicht knapp neben dem Thema, sondern mitten drin.

        Der Austritt Griechenlands würde zeigen, daß sich ein Land der Diktatur der „Märkte“ und der EU-Zentralstaats-Propaganda entziehen kann und dabei gewinnt.

        Dies würde dazu führen, daß Spanien, Italien, Frankreich und hoffentlich auch Deutschland …. und der Rest der Euro-Sklaven den Zwangs-Euro abwirft und so zumindest den Rest von Demokratie und Souveränität rettet, der noch übrig ist.

        Europa braucht den Euro nicht.
        Es braucht auch keine verlogenen Regierungen, welche den EU-Zentralstaat gegen den Willen der Bürger wollen.

        Deshalb ist klar, was wir wirklich brauchen:
        Die nationalen Währungen.
        Neue „Eliten“ , oder darf es gleich die direkte Demokratie sein ?

        Nein, gewiss nicht, denn dafür sind die Menschen nicht reif.

        Wir brauchen ein anderes Geldsystem und eine andere Form
        der Demokratie. De-Zentralisierung ist das Stichwort.

        Meinetwegen auch das Bandbreitenmodell in Verbindung mit einem besseren Geldsystem, obwohl ich auf finanzcrash.de nur Hohn und Spott geerntet habe, als ich dort das BBM vorstellte.
        Egal, schlechter als das heutige Zinseszins-Schuldgeld-System kann es nicht mehr kommen.
        Da ist auch die schlechteste Alternative noch besser.

        Zurück zum Thema: Griechenland raus, danach Domino-Effekt = alle raus aus dem Euro und gut ist.

        Mitten im Thema.
        Es gibt ein Buch mit dem Titel:
        „Gebt uns unsere DM zurück“ , es wäre wohl zuviel verlangt, wenn ich den Inhalt hier wiedergeben sollte.

        • uhupardo sagt:

          ProFreiheit, wenn sie glauben, der Griechenland-Austritt würde eine Austrittslawine lostreten, na schön. Unwahrscheinlich, aber wer weiss. Viel wahrscheinlicher ist der allgemeine Austritt aller ohne Austritt, also der Crash.

          (Was das BBM angeht: Immer her schicken, die Spötter, ins entsprechende Posting. Wenn es nämlich um Daten, Fakten und Berechnungen geht, werden die sehr schnell ruhiger. Übrig bleiben dann solche Künstler wie neulich „Ja, aber da kann irgendewas passieren, weil immer irgendwas passiert, was, weiss ich aber auch nicht“.)

      • Ulrich sagt:

        Wer ernsthaft daran glaubt das ein Austritt von wem auch immer, (beim Eintritt verhielt es sich evt. anders) helfen würde Europa zu retten, hat die Ursachen des Versagens in Europa nicht erkannt geschweige denn begriffen? Wer denkt das wie Pilze aus dem Boden schießende Suppenküchen in Griechenland das Versagen der Griechen wäre, sollte sich die Gewinn und Verlustrechnungen der Bank und Finanzindustrien zu Gemüte führen.

        Wahrscheinlich falsch eingehängt…egal!

      • ProFreiheit sagt:

        Wer ernsthaft daran glaubt das ein Austritt von wem auch immer, (beim Eintritt verhielt es sich evt. anders) helfen würde Europa zu retten, hat die Ursachen des Versagens in Europa nicht erkannt geschweige denn begriffen?

        Es gibt viele Ursachen des Versagens in Europa und sonstwo auf der Welt und begriffen habe ich wohl die meisten davon.
        Wer glaubt, diese Ursachen in 3 Sätzen auf einem Blog erklärt zu bekommen, hat wohl nicht begriffen, wie die Welt läuft ?

        Natürlich ist die Abschaffung der jetzigen korrupten und undemokratischen EU notwendig und an erster Stelle die Abschaffung des Euros, denn dieser zerstört die Demokratien und den Wohlstand der Nationen.

        Wie dumm, daß der Euro bewußt und gezielt genau zu dieser Zerstörung des Wohlstandes zwangseingeführt wurde
        und noch viel dümmer, daß sämtliche Regierungen und Parlamentarier EU-Zentralstaat-Verfechter sind, welche den Menschen den Kopf verwirren mit ihrem Weltuntergangsblödsinn
        und „Krieg in Europa“ und „Europa zerbricht, wenn der Euro scheitert“.

        Vernünftige Ökonomen ( es waren Hunderte) haben exakt vorausgesagt, was die Zwangseinführung des Euro bringen würde.
        Sie wurden in den Massenmedien lächerlich gemacht, totgeschwiegen und als Europa-Feinde bezeichnet.

        Der Euro wurde zwangseingeführt, um exakt diese Krisen hervorzubringen, welche wir jetzt sehen.
        Verstehen Sie das etwa nicht ?
        Dann kennen Sie sich leider nicht aus in den Dingen.

        Die Abschaffung des Euros ist der erste Schritt heraus aus der Zwangsjacke und der Diktatur.
        Die nächsten Schritte wären die Einführung eines anderen Geldsystems und einer Form der direkten Demokratie, welche
        sich als Vorbild die Schweiz nehmen könnte.

        Wir brauchen auch eine Begrenzung der Einkommen und ein anderes Bodenrecht. Näheres dazu können Sie bei Egon-W-Kreutzer nachlesen:
        http://www.egon-w-kreutzer.de/Geld/Sammlung%20Geld.html

        Mit den heutigen Parteien und der Herrschaft der Banken und Konzerne gibt es leider null Hoffnung auf die Umsetzung von richtigen Dingen.

        • uhupardo sagt:

          „Verstehen Sie das etwa nicht ?
          Dann kennen Sie sich leider nicht aus in den Dingen.“

          Sie würden wirklich gute Kommentare schreiben, ProFreiheit, wenn Sie nicht zu oft glauben würden, solche Sätze nötig zu haben (war die Retourkutsche auf Ulrich in diesem Fall, ich weiss).

    • Ulrich sagt:

      kann den Kommentar nicht passender einhängen deswegen hier.

      Denke nicht das wir ein anderes Bodenrecht oder Einkommen benötigen die wie in der Planwirtschaft festgelegt sind, denn Konkurrenz belebt das Geschäft und die wurde zerstört durch schröders Agenda, Herr Schröder gehört ins Gefängnis. Auch denke ich nicht das der Euro das Problem darstellt, er wurde zu einem Problem gemacht und das was Europa zusammenführen sollte, wird von Banken oder der Finanzindustrie zu Grunde gerichtet, es sind die üblichen Verdächtigen, schauen sie sich die Banken und die Geschichten dazu in den letzten 100 Jahren an.

      Wenn Banken dieses Europa führen, und die handelnden Akteure sowie die Institution und deren Handlungsweisen innerhalb und Außerhalb der EZB selbst gehören Juristisch betrachtet auf den Prüfstand und nach meinen Recherchen ebenso direkt in den Knast. Island hat da ein paar brauchbare Vorgehensweisen gezeigt. Denn wenn statt Wohlstand für alle Suppenküchen wie Pilze aus dem Boden schießen stimmt was nicht und es sind weder faule Griechen, Spanier, Portugiesen, Italiener und „wir“ sind auch nochmal dran und „unsere“ Verarmung sind die Profite der beteiligter Banken..

      Das war jetzt die Kurzform!

      • ProFreiheit sagt:

        Beim besseren Bodenrecht gibt es weiterhin Konkurrenz.
        Bei Interesse bitte hier nachlesen:
        http://www.egon-w-kreutzer.de/Geld/Grundlagen16.html

        Die Beschränkung der Einkommen ist absolut notwendig, weil es sonst automatisch zum Nil-Effekt kommt: Das Vermögen sammelt sich bei Wenigen und die große Masse verarmt immer mehr.
        Bei Interesse bitte bei Dr. Wo nachlesen:
        http://www.meudalismus.dr-wo.de/index.htm

        Oder hält es jemand für richtig und ethisch, wenn die Brüder Albrecht (ALDI) umgerechnet einen Stundenlohn von mehr als 900.000 Euro bekommen, dafür daß sie ihre Angestellten massiv ausbeuten und gnadenlos die Konkurrenz fertigmachten und die Lieferanten zu reinen Sklaven degradierten ?

        Man kann ja über die Höhe des monatlichen Einkommens diskutieren, aber 40.000 Euro monatlich müßten jedem geistig klaren Menschen reichen, alles was darüber ist, sollte umverteilt werden zum Wohle aller.

        Der Euro ist ganz klar eines der Hauptprobleme.
        Noch nie hat eine gemeinsame Währung für wirtschaftlich unterschiedlich starke Länder funktioniert, wer die Geschichte nicht kennt, ist dazu verdammt , dieselben Fehler zu wiederholen.
        Bei Interesse mal auf dem Blog von Professor Hankel vorbeischauen:
        Die Krisenlüge und andere volkswirtschaftliche Märchen:
        http://www.dr-hankel.de/

        Der Euro wurde nur zu einem Zweck zwangseingeführt:
        Um die Krisen zu verursachen, die wir jetzt haben.

        Dass viele Banker und Politiker (Schröder, Kohl, Merkel, Fischer, Eichel, Obama, Bush, Sarkozy, Berlusconi und so weiter und so fort) hinter Gitter gehören, darin sind wir uns einig.
        Ebenso alle Parlamentarier, welche für den ESM und die Bailouts seit 2010 gestimmt haben.

        Vielleicht haben Sie die Reportage über Goldman Sachs gesehen ?
        Diese Bank regiert Amerika und Europa wie eine Krake.
        Ja, und unsere Politiker stützen das und tanzen nach deren Melodien. Dafür gehören sie alle ins Gefängnis, völlig richtig.

        Doch das hängt leider alles zusammen:
        Das Geldsystem, die Politik und die grundlegende Gesellschaftsordnung.

        Das war ebenfalls eine gekürzte Fassung einer Kurzform.

  3. dank sagt:

    Und noch was, was mir zur Gummi- und Tränengasorgie in Spanien letztens ins Auge gestochen ist (sicherlich schon einigen bekannt oder vermutet) zu Genua 2001:
    http://www.taz.de/blah/!98723/
    Bleibt zu hoffen das solche false flags zum Sternmarsch auf Madrid ausbleiben…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s