Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es: Neopresse.com

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Aus mehr als verständlichen Gründen ist viel die Rede von der Rolle der Medien in unserer Gesellschaft. Das ist zunächst einmal sehr positiv, wenn man zum Beispiel die Aussagen unseres viel gelesenen Artikels „Wie unabhängig sind die Medien wirklich?“ zugrunde legt.  Jeder erkennt inzwischen den Missstand, doch was folgt praktisch daraus?  Das Portal Neopresse.com bietet all denjenigen Schreiberlingen, denen unabhängige Berichterstattung und freie Meinungsäusserung am Herzen liegt, eine perfekte Plattform, um sofort und heute handeln zu können.  Eine kleine Entlohnung für veröffentlichte Artikel gibt es ausserdem.  Worauf warten Sie?

Das Portal sagt über sich selbst: „NEOPresse.com ist ein kritisches, freies und unabhängiges Online-Medium. Es ist unabhängig von Investoren, politischer Einflussnahme, Institutionen und politischen sowie wirtschaftlichen Interessensgruppen. NEOPresse.com möchte seine Leser und Leserinnen frei und unvoreingenommen zu den Themen Politik, Wirtschaft, Geldwesen, Gesellschaft, Sport und Kultur informieren. Dabei stützt sich NEOPresse.com nicht auf Agenturmeldungen und vermeidet somit eine Beeinflussung sowie eine eventuelle Unausgewogenheit bei den thematischen Schwerpunkten.“

 

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Ist es nicht genau das, was alle wollen und ständig verlangen? Plattformen, die sich nicht aus Mainstream speisen, den 99 Prozent eine Bühne verschaffen und ein möglichst breites Meinungsspektrum anbieten? Neopresse.com tut genau das, deswegen unterstützen wir dieses Vorhaben, das im Wachstumsprozess begriffen ist, hiermit nachdrücklich. Jeder kann dort schreiben, ob er einen eigenen Blog betreibt oder nicht. Artikel, die exklusiv auf Neopresse erscheinen, helfen mehr als „Duplikate“, obwohl auch die gern genommen werden. Wir haben das jetzt eine Weile lang ausprobiert und ausgesprochen positive Erfahrungen gemacht.

„Das Online-Medium veröffentlicht Beiträge von ausgewählten Bloggern und freien Autoren und finanziert sich durch die Platzierung von Werbung. Die Autoren werden direkt an den Werbeeinnahmen beteiligt! 50% der Einnahmen gehen an die Autoren! Die Zuteilung der Werbeeinnahmen erfolgt vollautomatisch nach den Zugriffen auf die Artikel.“ – Nun sollte sich niemand etwas vormachen: Bisher werden Cent-Beträge pro Artikel an die Autoren ausgeschüttet, das aber zuverlässig. Je grösser und bekannter Neopresse wird, desto mehr kann und wird sich das steigern. Das Portal sollte also (noch) nicht als lukrativer Nebenverdienst angesehen werden, aber es geht unbedingt in die richtige Richtung: Meinungspluralismus für Jedermann.

Wenn Sie selbst schreiben, eine fundierte Meinung haben und sich das nächste Mal lauthals darüber beschweren, dass die Mainstream-Medien der „Krebsschaden“ sind, fragen Sie sich bitte, warum Sie untätig geblieben sind und noch nicht auf Neopresse.com texten! Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es …

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11 Kommentare zu “Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es: Neopresse.com

  1. garlic221 sagt:

    Weiß einer ob man hin und wieder Artikel dort komplett für seine HP übernehmen darf? Ich meine hier für Blogs die keine Werbung schalten sondern rein der Verbreitung von Meldungen dienen.
    Gruß
    garlic 221 PLZ-CODE

    • uhupardo sagt:

      Grundsätzlich nein. Aber sie dürfen Artikel (auch unsere) jederzeit mit wenigen Zeilen anreissen und mit einem „Weiterlesen …“ auf die Originalquelle verlinken.

  2. Wunderbar, vielen Dank für den Hinweis… ! Es ist sehr richtig, dass wir etwas tun müssen. Nur meckern ist uneffektiv!

  3. neopresse sagt:

    Würde mich sehr freuen Leute zu finden die bereit sind etwas zu unternehmen gegen die Massenverblödung der Bevölkerung!
    Durch das Internet und dessen extrem effiziente, schnelle und kostengünstige Art Information zu verbreiten, haben wir erstmals die Möglichkeit den etablierten Medien wirklich etwas entgegenzusetzen.
    Danke an uhupardo für die Unterstützung!

    • uhupardo sagt:

      No hay de que. Wer solch ein Projekt, das klar Pluralismus befördert, mit erheblichem Arbeits- und Zeitaufwand auf die Beine stellt, ohne zunächst jede Aussicht auf finanziellen Gewinn, hat Unterstütung wirklich verdient.

  4. Bonsta sagt:

    Interessant, ich habe erst diese Woche eine Doku über die Wendezeit gesehen, wo sich damals haufenweise neue Zeitungen gegründet haben, die sich völlig unabhängig voneinander „Die Neue Zeitung“ nannten, um den „Systemmedien“ (wörtliches Ziat) etwas entgegen zu setzen. Anfangs mit Begeisterung aus den Händen der Macher gerissen, änderte sich das schlagarig, als der Westen mit seinen etablierten Presseerzeugnissen auftrat. Ironisch dabei, dass es ausgerechnet Springers „Die Welt“ war, die auf ihrer Werbetour durch den Osten in der Doku gezeigt wurde. Auch waren plötzlich Zeitungen, die nichts mit Politik zu tun hatten, sehr gefragt, wie „Praline“ und „Wochenend“. Die vielen „Die Neue Zeitung“ gab es schon kurz danach nicht mehr.

    Wirklich lustig fand ich dabei, dass die damaligen Systemmedien heute diejenigen sind, die noch am weitesten vom Mainstream entfernt sind. Tatsächlich zeigte die Doku eine Ausgabe vom „Neues Deutschland“, die es ja heute noch gibt.

    @Neopress: Hut ab vor deiner Arbeit, aber erwarte nicht den Erfolg. Dann ist die Enttäuschung nicht so groß, denn am Prinzip, welches „Die Neue Zeitung“ vom Markt fegte, hat sich seit damals nichts geändert. Auch nicht durch das Internet! Höchstens, dass die Menschen heute noch wesendlich weniger politisch interessiert sind, als damals. Der Grund war natürlich die politische Zeitenwende, solche Ereignisse politisieren nun mal alle Menschen.

    Aber eine solche Zeitenwende steht ja vermutlich sehr bald wieder ins Haus. Also, nur Mut und viel Erfolg. Das meine ich überhaupt nicht ironisch. Wer weiß denn schon, was die Zukunft bringt? Auch wenn sich Geschichte oft zu wiederholen scheint, ähnelt sie sich jedoch nur… Vielleicht sind es ja immer die kleinen Unterschiede, die echte Veränderung ausmachen.

    • Hackentrick sagt:

      @Bonsta: Ich sehe das nicht so skeptisch. Nach der Wende konnten die westdeutschen Verlage die neue Konkurrenz deshalb verdrängen, weil sie im Bereich Printmedien die entsprechende Power für Marketing, Vertrieb und Distribution hatten.

      Im Online-Bereich verhält es sich anders. Der uhupardo-Blog und andere zeigen ja beispielhaft, wie schnell kleine, unabhängige Medien eine stetig wachsende Leserschaft finden und sich entsprechend verbreiten!

      • uhupardo sagt:

        Einverstanden mit Hackentrick! Natürlich ist die Mainstreampresse weiterhin die Mainstreampresse. Doch nicht nur bröckelt sie – sie ist auch ganz offensichtlich gezwungen, die „alternativen Medien“ zu berücksichtigen. Nicht selten werden inzwischen Themen, die im Netz kursieren, auch von den Mainstream-Medien aufgenommen und besprochen.

        Nur ein aktuelles Beispiel von heute:
        http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/verschwoerungstheorien-der-wirtschaft-das-gluehbirnen-kartell-a-848406.html

        Wir hätten uns vor weniger als einem Jahr auch nicht vorstellen können, 100.000 gelesene Seiten pro Monat zu verzeichnen. Das sind dann schon ernstzunehmende Zahlen, die durchaus Kreise ziehen, wie man anhand von Artikel-Übernahmen und Kommentaren überall im Netz glücklicherweise nachvollziehen kann. Also vielleicht kein Grund zur Euphorie, aber schon lange kein Grund zum Pessismismus! Die Medienwelt ändert sich spürbar, auch wenn noch keine Mauern eingerissen werden.

        • Sven Boernsen sagt:

          Genau Uhu! Denken wir an den Josephspfennig. Exponentielles Wachstum führt hier unweigerlich zum Kollaps. Exponentielles Wachstum der alternativen Medien könnte ja vielleicht ebenfalls … Wir wollen nicht übermütig werden!
          Trotzdem: Dranbleiben – wir sind die Guten!

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