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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Politik.

8 Kommentare zu “

  1. Andreas Schmitt sagt:

    Die einzige Währung ist menschliche Arbeit, alles andere ist nur die Frucht einer auf Arbeitsteilung organisierter Gesellschaft. Punkt. Eßt doch euer Gold und Silber und legt es auf die Wunden und schmerzende Glieder, ob es euch helfen wird? Diese Gold- und Silberwährungen sind auch mit ihren Völkern untergeganen. Es waren die üblichen Wenigen, die das Gold gehortet haben und die Gesellschaft für sich arbeiten ließen. Nein, es ist keine Lösung, es ist nur noch ein Problem. Aber was kann man erwarten, wir alle wurden verblödet.
    Die Top-Blödheit heute für foldende Meldung:
    „Eines der größten Probleme der Euroländer ist der Fachkräftemangel: »In Bezug auf die mittelfristigen Folgen der Krise sind Unterschiede bei den Fähigkeiten zwischen Arbeitskräfteangebot und -nachfrage gestiegen. Diese zunehmende Diskrepanz ist einer der größten Herausforderungen, für die Arbeitsmärkte in der Eurozone«, zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Europäischen Zentralbank.“ deutsche mittelstands nachrichten
    Dagegen sagt suedeutsche zeitung:
    „Noch nie war in Zeiten der Währungsunion die Zahl der Arbeitslosen in den 17 Euro-Ländern so hoch: Mehr als 18 Millionen Menschen sind ohne Job. Verheerend ist die Lage vor allem in Südeuropas Krisenländern. In Spanien findet mehr als jeder zweite Jugendliche keine Arbeit mehr. “
    Da haben wir die ganze Verblödung und Manipulation, die Arbeitslosen will niemand haben, das sind keine Fachkräfte mehr!

  2. EuroTanic sagt:

    Eine goldgedeckte Währung ist in diesem System nur ein FiatMoney mit angeblicher Golddeckung. Es wird dann eine letzte Brandmauer der globalen Finanzmafia um ihre Pfründe vor einem totalem Verlust zu bewahren. Die Goldreserven sind mehrheitlich in den Händen, die jetzt auch das „Geld aus dem Nichts“ System kontrollieren. Es würde sich an den Besitzverhältnissen also nichts ändern. Auch nicht an der „Denke“ des System, nach ewigem Wachstum, Zinseszins etc. Nichts würde sich ändern. Wir brauchen ein neues Bewusstsein.

  3. flurdab sagt:

    Wer braucht eigentlich Geld?
    Wie kann es sein das alles schon jemanden gehört?
    Wer hat die Erde aufgeteilt?
    Wer hat mehr Anspruch als ich und wenn warum?
    Wer legt die Werte fest und warum kann er das?

    Geld war immer nur ein Tauschmittel.
    Heute ist es eine Religion, und für die meisten Opium.
    Niemand würde es brauchen wenn die Menschen begreifen würden wie es funktioniert.
    Fest steht, man kann Geld nicht essen.

  4. Das Prinzip „teile und herrsche“

    „Dem Gold verdanken wir die Arbeitsteilung und damit auch die Kulturgüter, denen wir uns erfreuen. Dem Gold aber verdanken wir auch wieder, dass von den geschaffenen Gütern der bei weitem größte Teil, und zwar das Beste, dem Schmarotzertum verfällt. Ist doch das Gold der Vater des Kapitalismus. Dank seinen körperlichen (Edelmetall) und seinen gesetzlichen Vorrechten (gesetzliches Zahlungsmittel) nimmt das Goldgeld eine Ausnahmestellung ein unter den Gütern, deren Austausch auf das Geld angewiesen ist. Das Goldgeld ist darum auch zum allgemeinen Sparmittel geworden, und der Sparer gibt es nicht wieder heraus, es sei denn, dass man ihm einen Zins verspricht. Früh oder spät verfällt aber alles Geld, das der Staat als Tauschmittel in Umlauf setzt, der Kasse irgendeines Sparers, sodass wiederum alles umlaufende Geld aus den Sparkassen kommt, also mit Zins belastet den Markt betritt, um seine Tätigkeit als Tauschmittel zu erfüllen. Diese Doppeltätigkeit des Geldes als Tauschmittel und als Sparmittel ist gegensätzlicher Natur und als Missbrauch des Tauschmittels zu betrachten. Dadurch, dass dem Güteraustausch nur verzinsliches Geld zur Verfügung steht, wird der Zins Vorbedingung der Warenerzeugung überhaupt.
    …So kam mit dem Gold und der Arbeitsteilung zugleich der große Friedensstörer, der Zins, auf die Welt. Die Arbeitsteilung an sich verlangt keinen Zins. Wer sollte da auch Zins zahlen und weshalb? Die Arbeitsteilung hätte also den Menschen allgemeinen Wohlstand bringen sollen, da sie ja kein Vorrecht einzelner, sondern allen Menschen zugänglich ist. Aber aus den Händen des Goldes empfing die Menschheit diese Götterkraft nur unter der Bedingung des Zinses, und damit auch der Trennung der Menschen in arm und reich. Als ob neidische Götter der Menschheit den Machtzuwachs nicht gegönnt, die Unabhängigkeitserklärung der Menschen vom göttlichen Gängelband gefürchtet und dem dadurch vorgebeugt hätten, dass sie nach dem Grundsatz „teile und herrsche“ den Zins als Spaltpilz in die Menschenfamilie eingepflanzt hätten!“

    Silvio Gesell („Ist der Bürger- und Völkerfrieden vereinbar mit der Goldwährung?“, 1916)

    In einer Volkswirtschaft sind die Waren das Angebot und das Geld bildet die Nachfrage. Der Gegenwert allen umlaufenden Geldes ist immer der Wert aller gegenläufig umlaufenden Waren, die aktuell dagegen getauscht werden, und nicht „beliehene Sachwerte“, eingelagerte Goldklötzchen oder sonst irgendetwas. Das heutige Papiergeld ist deshalb Zinsgeld (fehlerhaftes Geld mit parasitärer – der wesentlichen Tauschfunktion widersprechenden – Wertaufbewahrungsfunktion), weil es gänzlich unreflektiert dem Edelmetallgeld der Antike nachgeäfft wurde!

    Die wirklich interessante Frage ist, warum eine halbwegs zivilisierte Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstehen konnte. Willkommen im 21. Jahrhundert: http://www.juengstes-gericht.net

  5. Martin Hark sagt:

    Sehr interessanter Artikel. Meiner Meinung nach hat Silber noch wesentlich mehr Potenzial als Gold. Es gibt unzählige Gründe dafür (Industrienachfrage, geringere Reserven /kürzere, Nachfrage aus Asien, neue Industriezweige, Zurückgewinnung der Stellung als Anlageobjekt). Der letzte Grund ist sicherlich der Bedeutendste. Aktuell ist der Silberpreis jedoch noch stark von der Industrienachfrage und somit von der wirtschaftlichen Lage abhängig. Aus diesem Grund muss man das Jahr 2013 sicherlich noch genau betrachten, wie es wirtschaftlich läuft bzw. welchen Einfluss dies auf den Silberpreis hat. Durch die sinkenden Silberreserven wird jedoch auch der Zeitpunkt kommen wo Silber nicht mehr von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig ist. Spätestens dann erkennt man dass der Silberboom eingesetzt hat!

    • Uhupardo sagt:

      Den Link zu Ihrer Silber-Verkaufsseite, der Ihre „Meinung“ unterstützen soll, haben wir rausgenommen. Aus zwei Gründen: Erstens, weil wir gefragt werden wollen, bevor hier jemand Werbung macht – und zweitens, weil das so viel objektiver ist und sich jeder selbst seine Meinung zu Ihrem Text unbeeinflusst bilden kann. Das ist sicher ganz in Ihrem Sinne.

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