„Ich habe nur das gesagt, was Jogi Löw eigentlich denken müsste“

Aus dem finsteren Reich der Psychopathen

Uli Hoeness: „Jogi Löw hätte mir längst eine Flasche Champagner schicken müssen, denn, was ich gesagt habe, das ist ja für ihn Hilfe; ich habe nur das gesagt, was er eigentlich denken müsste!“

Selbst wenn ihn die Umstehenden beim Interview für solch einen hanebüchenen Satz auslachen. Er merkt es nicht einmal. Manchmal ist hohes Selbstbewusstsein nur die Kompensation niedrigen Niveaus.

… und weil sich Jogi Löw weigert zu denken wie Hoeness das vorgibt, gewinnt die Nationalmannschaft nicht einmal mit einem 4:0-Vorsprung. Das hat er nun davon, der Jogi.
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11 Kommentare zu “„Ich habe nur das gesagt, was Jogi Löw eigentlich denken müsste“

  1. almabu sagt:

    Die Nationalmannschaft braucht einen neuen Trainer und einen Generationswechsel. Alternde Bayern-Primadonnen müssen endlich verabschiedet werden, sonst wird das nie mehr was…

  2. almabu sagt:

    Leser-Kommentar eines FERNAU im britischen GUARDIAN:

    Loew is not a football coach but a media personality. What he does well and what he likes to do is giving interviews, mingling with celebrities, dressing smartly etc. His contribution to Germany’s success on the football field is minimal. Almost everyone could have achieved the same with the superlative players the German youth system has produced and handed over to him. His tactical decisions have done more harm than good. His team selection and his changes have often been strange (but fortunately he can’t do much wrong there because of the sheer number of equally excellent players on almost every position).
    But his greatest failing is that he does not provide leadership. He probably hates being in the foul smelling locker room and prefers to spend his time far away from the team in a posh restaurant. He does not do pep speeches. He can not whip up emotions in the players. He does not have the winner gene, all he cares about is his image.
    It is high time that he is fired. Germany need a coach who can reach the players on an emotional level – someone like Klopp or Sammer.

    Dem ist wohl wenig hinzuzufügen, oder?

    • El Bernabeu sagt:

      Doch.
      Meiner Meinung nach, macht es sich dieser Leser (Löw=schlecht, deutsche Spieler=super) zu einfach.
      Man kann einen Trainer nach einem verlorenen Spiel immer leicht kritisieren die falsche Taktik oder die falschen Spieler aufgestellt (oder ein/ausgewechselt) zu haben.
      Nachher ist man eben immer schlauer (5€ ins Phrasenschwein).
      Klar machen Trainer Fehler, und Löw ist da keine Ausnahme, aber ihm Ahnungslosigkeit und Führungsschwäche vorzuwerfen ist auch nur billige Polemik.
      Sachliche Kritik sieht anders aus.
      Oder sind Mourinho und Guardiola etwa auch schlechte Trainer, weil sie im Cl-Halbfinale wegen falscher taktischen Entscheidungen das Spiel verloren haben?
      Und wenn die deutschen Spieler wirklich so super sind, wieso hat dann Bayern oder Dortmund international zuletzt keine Titel vorzuweisen?

  3. Ulrich Fiege sagt:

    a 60ger?!

  4. catalanfutbol sagt:

    Das Spiel gestern Abend zeigt auf, das den Deutschen einfach ein „Sieger-Gen“ fehlt.

    Seit 1996 mit der Nationalmannschaft und 2001 mit Champions League-Sieger Bayern, ist der Deutsche Fussball zwar (mal mehr, mal weniger) wettbewerbsfähig aber immer titellos. 2002 verlor Bayer Leverkusen im Champions League-Finale gegen Real Madrid. Das Sommermärchen 2006 war ein Nachspielzeit-Albtraum gegen Italien. 2008 verlor Werder Bremen dann das UEFA-Cup-Finale gegen Shaktar Donezk. 2010 gingen die Bayern im Camp Nou (CL-Finale) gegen Inter Mailand baden. 2012 dann auf kuriose, fast belustigende Art im eigenen Stadion. Damit man auch sieht, dass die Jugend sich einVorbild genommen hat: Die deutsche U-17-Nationalmannschaft unterlag 2012 im EM-Finale gegen die Niederlande – nach 80 Minuten fiel der Niederländische 1:1-Ausgleich, worauf das folgende Elfmeterschießen dann auch mit 4-5 verloren wurde.

    Dass gestern ein 4-0 verspielt wurde, passt da ebenfalls rein. Hoeneß sollte seiner Kritik Taten folgen lassen und sich als Nachfolger Löw’s ins Gespräch bringen. Das würde dann zeigen, dass der Bratwurst-König zwar kein Psychopath, aber ein Hochstapler ist, dem kritikresistenz durchaus unterstellt werden kann.

    • uhupardo sagt:

      Hoeness ist das perfekte Beispiel dafür, wie schnell die Maske der Sozialisation bröckelt, wenn es drauf ankommt, weil keine gefestigte Persönlichkeit dahinter steckt. Sind aber alle selbst schuld, weil es längst mal jemanden gebraucht hätte, der ihn frontal attackiert. Das Material dafür zu finden ist einfacher, als einem Baby den Schnuller wegzunehmen, denn Hoeness liefert es ständig selbst und reichlich.

      • catalanfutbol sagt:

        Es gab Zeiten, in denen Hoeneß durchaus Probleme hatte. Einmal die Kokain-Affäre rund um Christoph Daum und dann noch Willi Lemke. Beides Namen, an die sich der Bayern-Präsident ungern erinnert. Aber er hat Beides „überlebt“ und ist gestärkt aus den Situationen rausgekommen. Dass er einen Flugzeugabsturz überlebt hat, gibt ihm den Rest.

        Er fühlt sich durch diese ganzen Begebenheiten unantastbar und scheint das bei den Bayern auch zu sein, auch wenn er mittlerweile nur noch Präsident ist und so am Tagesgeschäft nicht mehr so viel zu tun hat.

  5. fischi sagt:

    Die Spieler werden wohl nach 60 Minuten die Jubelscheuche auf den Rängen entdeckt haben.

  6. Johannes Eber sagt:

    „Hoeneß“ war schon immer ein Besserwisser. Was am Fußball pervers ist, sind die schamlosen Gehälter der Manager, Trainer und Fußballprofis, die keinen Bezug zur Leistung mehr haben. Aber solange die Massen wie die Heuschrecken in die Fußballstadien einfallen, wird sich hier nichts ändern. Hier kommt mir ein Ereignis in den Sinn. Ich war in einer Zeitschriftenhandlung im Bahnhof meiner Stadt, die in Süddeutschland ist. Ich sagte zu der Verkäuferin, ich zitiere: diese Stadt ist das letzte Loch in Deutschland. Darauf ist mir unvermittelt ein Mann ins Wort gefallen und sagte zu mir, ich zitiere: da müssen sie mal ins Ruhrgebiet kommen, da ist das hier wie im Paradies. Jetzt verstehe ich warum die „Ruhrpottler“ jeden Samstag wie die Heuschrecken ins Fußballstadion einfallen um für einige Stunden der grauen und trostlosen Tristesse ihrer Umgebung zu entrinnen. Aber das wird den Heuschrecken auch noch genommen werden, wenn der „System-Crash“ kommt und der wird kommen. Dann hat die „Geld-Perversion“ des Fußballs endlich ein Ende.

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