„Schwangerschaft durch Vergewaltigung ist Gottes Wille“

Wer sich an das Gruselkabinett der Republikaner erinnert, als es darum ging, wer aus dieser unerträglichen Riege von Muppets zum Präsidentschaftskandidaten aufgestellt werden sollte, wird sich über diese Aussage auch kaum noch wundern können. Richard Mourdock prägte letzte Nacht diesen denkwürdigen Satz in der Redeschlacht um einen Parlamentssitz für Indiana. Nachdem bereits vorher der Senator Tood Akin aus Missouri von „legitimen Vergewaltigungen“ gesprochen hatte, war es diesmal sein Kollege Mourdock, der für Aufregung sorgte.

„Ich glaube, selbst wenn das Leben mit dieser schrecklichen Situation der Vergewaltigung beginnt, ist es etwas, was Gott so wollte.“

Im Original:
„I struggled with it myself for a long time, but I came to realize life is that gift from God. And I think even when life begins in that horrible situation of rape, that it is something that God intended to happen.“

Später, in der Pressekonferenz, versuchte der Tea-Party-Kandidat zurück zu rudern, beschwerte sich, seine Aussage sei „missinterpretiert“ worden: Er habe nur sagen wollen, „dass Gott leben schafft“. Sein Problem: Er war längst verstanden worden – nämlich so, wie er es gemeint hatte. Deswegen sah sich Mitt Romney auch genötigt, sich von dieser Aussage zu distanzieren, wie seine Partei es schon vorher hatte tun müssen, als Todd Akin, der Senator aus Missouri davon gesprochen hatte, Schwangerschaften „aus legitimer Vergewaltigung“ seien „äusserst selten“.

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57 Kommentare zu “„Schwangerschaft durch Vergewaltigung ist Gottes Wille“

  1. Sven Boernsen sagt:

    Sollten wir Bürger eines schönen Tages aufwachen und begreifen und solche Armleuchter zur Verantwortung ziehen und auch bestrafen, dann ist es ganz bestimmt etwas, was Gott so wollte.

    • Bonsta sagt:

      Wer meint, Gott wolle irgendwas, verwechselt das sehr schnell mit dem, was er selber will. Wer bestrafen will, sollte das auch bitte auf seine Kappen nehmen und nicht Gott dafür verantwortlich machen…

      • Uhupardo sagt:

        Die einen haben das exklusive Interpretationsrecht für Mohammed, die anderen haben es für Gott. Beide wissen genau, dass ihre eigene Schäbigkeit gedeckt ist vom Religionsführer. Der Unterschied zwischen den verqueren Sekten dieses Planeten liegt nur in ihrer Grösse, nicht in ihrer Qualität begründet.

        • hajac sagt:

          Wie sagte Steven Weinberg so schön, Religionen schaffen nicht Probleme, sie sind das Problem.
          Damit hat er recht und auch wieder nicht. Aus fundamentaiistischer Sicht ist die Mourdock-Ansicht schlüssig. Gott ist allwisend, allmächtig.
          Die Leute haben die Bibel sicher nicht gelesen, sonst wüssten sie, dass bereits in der Genesis Gott den Menschen den eigenen Willen gab und damit auch die Verantwortung für ihr Tun.
          Es ist für mich immer sehr bemerkenswert, dass ich als Atheist Bibel, Koran sowie die Schriften Buddhas gelesen habe, die Christen, Juden und Buddhisten, wenn übethaupt, dann nur einen sehr schmalen Ausschnitt.

          • Herr Ärmel sagt:

            Zustimmung! Wenn du mit den Fahnenschwingern redest und ihnen Argumente aus ihren Büchern entgegenhältst, kommen sie schnell in trudeln. Wenn sie dann nicht mehr weiter wissen, gehts um den Glauben, der nicht verhandelbar ist….

  2. Die christlichen Extremisten, die Evangelikalen (die zweit einflussreichste Lobby-Organisation in den USA) sind deutlich herauszuhören. Und die sind zutiefst faschistisch.
    Die einflussreichste Lobby-Organisation in den USA ist die AIPAC das zionistische Pendant zu den Evangelikalen.

    • Bonsta sagt:

      Die einflussreichste Lobby der Welt ist die Wall-Street! Der Rest sind „Spinner“, die sich die beschissene Welt irgendwie schöreden wollen.

      • Nun ja, nur beeinflussen diese „Spinner“ in ganz erheblichem Maße das Geschehen auf unserem Planeten! „Die Wall Street“ ist eine Straße in New York – und die macht ganz bestimmt überhaupt nichts in Bezug auf uns Menschen! Die liegt einfach nur da und die Menschen trampeln auf rum.

  3. aus Madrid sagt:

    Aber zu mir kam Gott auch und sprach über diesen und jenen Politiker. Aber das ist Privat. Ich will mich ja nicht von Eurogendfor aus dem Sessel holen lassen.

    Erstaunlich, zu welchen Schlüssen manche Leute kommen, wenn sie an einem Gedanken so lange „struggeln“.

  4. almabu sagt:

    „Die einflussreichste Lobby-Organisation in den USA ist die AIPAC das zionistische Pendant zu den Evangelikalen.“

    Das glaube ich nicht! Damit wird im Allgemeinen gemeint, dass AIPAC die einflussreichste Lobby für einen ausländischen Staat (Israel) sei, was wohl zutreffen dürfte?

    Die einflussreichsten Lobbies in den USA dürften besagte Evangelikale Christen, die Christlichen Kirchen schlechthin und natürlich die Ballerköpfe und Waffenfetischisten von der NRA sein…

    • Uhupardo sagt:

      „Das glaube ich nicht! Damit wird im Allgemeinen gemeint, dass AIPAC die einflussreichste Lobby für einen ausländischen Staat (Israel) sei, was wohl zutreffen dürfte?“

      Gracias. Erspart uns die erneute Intervention.

      • El Bernabeu sagt:

        @ Solveigh Calderin
        Einseitg geschriebener, antiisraelischer Artikel. Die Antisemiten werden ihn mit Freude gelesen haben.

        • Auf die Keule habe ich gewartet!
          Das ist der Verfasser dieses Artikels:

          http://www.uri-avnery.de/Uri Avnery ist Gründer der Friedensbewegung Gush Shalom. Der langjährige Knesset-Abgeordnete Avnery, 1923 in Beckum geboren und 1933 nach Palästina ausgewandert, gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten Gestalten der israelischen Politik. Er ist durch seine kämpferisch-kritische Begleitung der offiziellen israelischen Regierungspolitik weit über die Grenzen seines Landes hinaus bekannt geworden. Für sein Engagement für den Frieden im Nahen Osten sind ihm zahlreiche Auszeichnungen zuerkannt worden.

          • Uhupardo sagt:

            Darauf habe nun wieder ich gewartet.

            Helmut Ostermann (Uri Avnery), in Beckum geboren, lebt hervorrragend von seinem Job: Berufsjude.
            Solange er über Israel oder die Juden das erzählt, was sehr viele Deutsche hören wollen, sich aber nicht zu sagen trauen, ist sein Bankkonto immer gut gefüllt. Er ist unter unzähligen Links zu finden in fast allen Medien vertreten – ein einträgliches Geschäft, das zu sagen, was als Kritik an Israel angeblich nicht gesagt werden darf. Und völlig risikolos dazu, denn jeder wird sagen und/oder denken: Wenn ein Jude das sagt, muss es ja stimmen.

            Ebenso könnte man sich von Merkel – die ist noch bekannter und hat noch mehr Auszeichnungen und Prestige als Uri Avnery – die deutsche Wirklichkeit beschreiben lassen. Oder sein Spanienbild von Rajoy beziehen. Beides „profilierteste Gestalten der Politik ihres Landes“ und „weit über die Grenzen ihres Landes hinaus bekannt geworden“.

        • dank sagt:

          War schon mal da – aber gerne nochmals:

          http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Defamation_League

  5. almabu sagt:

    Da habe ich doch glatt die Lobby der Rüstungsindustrie und von Wallstreet vergessen, die ja auch nicht völlig ohne jeden Einfluß sind 😉

  6. almabu sagt:

    Das Zitat aus deiner Überschrift würde dir auch heute noch so mancher katholische Pfarrer sofort unterschreiben!

  7. Wenn deren archaisches Menschen- und Weltbild dann konsequenterweise auch noch „Schwanz ab“ als Bestrafung für Vergewaltigungen vorsehen würde, dürften diese Bibeltreuen gerne so weiter reden. Die Zahl der Vergewaltigungen würde sich nämlich in höchst engen Grenzen halten.

  8. fidel sagt:

    Bis jetzt haben hier alle dem größten Opfer – dem Kind das Lebensrecht abgesprochen.

    Ist das die neue Armut in Europa?

    • Uhupardo sagt:

      Hat sie der Kommentar von canguratoncita nun beunruhigt? Sie werden sich doch jetzt nicht trotz geistig-moralischer Überlegenheit in der Minderheit unwohl fühlen? Sie sollten noch ausdrücklich die Schwangerschaft nach Vergewaltigung für „unabbrechbar“ erklären und dem US-Senator zustimmen, damit es wirklich deutlich wird, worauf Sie hinaus wollen.

      • fidel sagt:

        Womit auch immer ein „steinzeitdummer, waffenstarrender, wallstreetbestochener“
        Klischee-Republikaner die Verantwortung der Gesellschaft zu rechtfertigen versucht – die Opfer haben es verdient.

        • Uhupardo sagt:

          „steinzeitdummer, waffenstarrender, wallstreetbestochener“

          Zustimmung – da endlich mal Gelegenheit dazu ist.

          „die Opfer haben es verdient.“

          Das „es“ sollten Sie definieren, wenn Sie verstanden werden wollen.

    • Menschen, die ihren abstrakten Vorstellungen (in diesem Fall die Idee, dass eine leicht vergrößerte Eizelle bereits einem fühlenden, denken und bewussten Menschen entspricht) mehr Werte und Rechte zusprechen als real existierenden Menschen, betrachte ich als arm.

      Von welchem Leben sprechen wir hier denn? Einem voraussichtlich verkorksten Mutter-Kind Verhältnis, einem Vater der (dem da Oben sei Dank) als Vater abwesend ist, dafür als Trauma ständig anwesend. Beste Voraussetzungen für ein Kind, würde ich sagen. Aber Hauptsache es dient Ihnen und Ihresgleichen als Instrument, um Ihre verkorksten moralischen Prinzipien zu verteidigen und auch noch dem Rest der Welt aufzudrücken.

      • fidel sagt:

        Diese leicht vergrößerte Eizelle, dieses gefühllose Zellhäufchen könnte jeder sein.
        Die Guten ins Kröpfchen, die Schlechten ins Töpfchen.
        Man sind wir schnell, lebensunwertes zu definieren.
        Euthanasie im Kreissaal oder erst in der vierten Klasse, wenn die Noten nicht stimmen?
        Vermutlich wäre es für die Gemeinschaft wünschenswert, wenn Alte nach Verlust ihrer Erinnerung/Lebensfunktionen den Löffel aus der Hand geschlagen bekommen.

        Den Zustand einer Gesellschaft erkennt man am Umgang mit den Wehrlosen….

        • „Den Zustand einer Gesellschaft erkennt man am Umgang mit den Wehrlosen….“

          Stimmt. Das trifft auch auf auf den Zustand von Einzelpersonen zu.

          Einer vergewaltigten Frau würden manche offenbar gerne die Entscheidungsmöglichkeit nehmen, ob sie unter diesen Umständen ein Kind zur Welt bringen und großziehen möchte/kann, oder besser nicht. Statt die Vergewaltigung zum Thema zu machen und denjenigen, der die Situation überhaupt erst verursacht hat, diskutiert man lieber über den potenziellen Mord der Mutter an dem vermeintlichen Kind und macht sie somit zur selbst Täterin. Wir können den Faden auch noch weiter spinnen und fragen, ob der Rock der Frau vielleicht etwas zu kurz war …

          Der springende Punkt ist die Entscheidungsmöglichkeit. Wenn eine Gesellschaft einer solchen Frau die Wahl gibt, ob sie die Schwangerschaft abbrechen oder ein Kind bekommen möchte, definiert sie nicht pauschal was lebens- und was unlebenswertes Leben ist – es obliegt hier den Betroffenen, aus ihrer eigenen Situation heraus selbst zu entscheiden, statt sie unmündig zu machen. Und hier stellt sich nicht die Euthanasie-Frage nach „lebensunwert“, sondern wohl eher nach den Chancen des Kindes und der Mutter, ihr Leben zu meistern. Die Verantwortung dieser Entscheidung muss am Ende sowieso diese Person für sich selbst tragen. Eine Bürde, die schon schwer genug ist. Als Nicht-Betroffener dagegen ist es immer einfach, den moralischen Zeigefinger hochzuhalten und Prinzipien zu verteidigen.

          • Die Kirche und der Staat schützen das Leben eines Kindes nur, so lange es im Bauch der Mutter ist.
            Hinterher bringen sie das selbe Kind um – auf vielfältige Weise: Hunger, Krieg, Depression wegen Dauerarbeitslosigkeit und Dauerarmut ohne eine Chance ihr zu entkommen.

            Scheinheilig? Nein, das sind Verbrechen an der Menschlichkeit!

            Diesen Herrschaften (alles MÄNNER) geht es einzig und allein um die VerfügungsGEWALT = MACHT über die Frauen und deren Körper. Darum auch ist Vergewaltigung eigentlich gar kein Verbrechen, sondern etwas, was die Frau ja selbst will, ne, fidel?

            Entschuldigung, solche menschenverachtenden Diskussionen bringen mich auf die Palme!

      • fischi sagt:

        Meine Mutter war so ein Kind.
        Verkorkstes Mutter -Kind Verhältnis ist bald noch etwas zu gelinde ausgedrückt.

        Ob solche Kinder leben sollen kann kein Politiker oder auch kein Gott entscheiden, das ist eine Entscheidung der Frau die das Kind austragen muß.

      • Guanche sagt:

        @ canguratoncita
        Bravissimo…, besser kann man(n)/frau es nicht formulieren !

        MfG

    • BoneBabe sagt:

      Das größte Opfer bei einer Vergewaltigung ist das „Kind“ dem durch die Abtreibung das Lebensrecht abgesprochen wird?

      Sprechen Sie aus dem Erfahrungsschatz einer vergewaltigten Frau?

      Woher kommt die Wertung, das grösste Opfer sei der Abgetriebene Fötus?

      Ich habe für vergewaltigte Frauen bei der Anzeige übersetzt und ich bin mir nicht sicher, ob sie Glück hatten, physisch überlebt zu haben.
      Es ist für mich absolut unvorstellbar und bestialisch eine vergewaltigte Frau zwingen zu wollen, das Kind auszutragen.

      • Uhupardo sagt:

        „Woher kommt die Wertung, das grösste Opfer sei der Abgetriebene Fötus?“

        Damit Sie nicht so lange auf Antworten warten müssen: Daraufhin kommt jetzt wieder die Definitionshoheit von „lebenswert“, die sich erst dann ändert – und keinesfalls vorher -, wenn fidel höchstpersönlich im Krankenhaus steht und vom Arzt gesagt bekommt: „Ihr Kind wird als blöde Pflanze ohne Arme und Beine auf die Welt kommen – und nun entscheiden Sie bitte.“

      • fidel sagt:

        Man konnte ja nicht ahnen, dass sich hier Vergewaltigungsopfer tummeln.
        Im Übrigen spiele ich gerne das Feinbild, wenn´s dem Wohlfühlgefühl dient.

        Ohne in der Geschichte graben zu wollen, spreche ich Vergewaltigungskindern ein Lebensrecht zu, insbesondere in Kriegsgebieten ohne Wohlstand.

        Eigentlich würde ich hoffen, dass es gesunden Gesellschaften gelingt, auch diesen Menschen eine lebenswerte Zukunft zu bieten – im Sinn von Chancengerechtigkeit.

        Fair wäre es ferner, diesen Gedankengang sogar einem Republikaner zu zu billigen.
        Wenn man jeden Gedanken, nur weil er aus der falschen Ecke komm, abwertet, können wir gleich die Keulen raus holen.

        …und ja, das Kind ist das größte Opfer, es darf sich weder Vater noch Mutter auswählen.
        So chancengerecht ist das Leben.

        • Ja, kein Kind kann sich seine Eltern aussuchen. Und ein Kind einer vergewaltigten Frau MUSS unbedingt in dieses Leben geworfen werden – am besten in armen Kriegsgebieten. Damit es chancengerecht auf diesem Planeten zugeht.

          Kommt es nur mir so vor, oder ist diese Logik wirklich krank?

          Wer bitte garantiert diesen Kindern, dass sie eine lebenswerte Zukunft haben, nachdem sie der Abtreibung entronnen sind? Menschenfreunde mit Einfühlungsvermögen wie Sie?

          • Uhupardo sagt:

            „Kommt es nur mir so vor, oder ist diese Logik wirklich krank?“

            Meinen Sie jetzt: noch kranker als die Logik, dass – ob fidel, Akin oder Mourdock – sich immer Männer mit verquerer Moralvostellung anmassen, darüber entscheiden zu dürfen, was Frauen mit ihrem Körper zu tun und zu lassen haben?

            Schwer zu entscheiden … das wird höchstens noch geschlagen von Sätzen wie „Man konnte ja nicht ahnen, dass sich hier Vergewaltigungsopfer tummeln.“

          • fidel sagt:

            In Kriegsgebieten ist Vergewaltigung eine Waffe. Abtreibungen mangels Infrastruktur lebensgefährlich. Was ist krank daran den Opfern zu helfen?

            Abtreibungen nach Vergewaltigungen sind im Westen kein Massenproblem. Die paar Kinder auf die Welt zu bringen und zur Adoption frei zu geben, dürfte mehr helfen als Schaden – bei der Nachfrage.

            Das heißt nicht, dass Frauen gezwungen werden, aber anbieten kann nicht krank sein. Ich glaube, dass nicht alle vergewaltigten Mütter ihren Anteil am Kind abtreiben wollen.

            Bisher kam von mir kein hartes, verächtliches Wort. Eurer Feinbild wartet nur darauf auf irgendwas loszugehen. Viel Freude damit…

  9. kingkenny7 sagt:

    Wie kann etwas, das nicht existiert, überhaupt einen Willen haben?

  10. almabu sagt:

    „Wie kann etwas, das nicht existiert, überhaupt einen Willen haben?“

    Fragen Sie mal dazu Ihren „Inneren Schweinehund“, der weiss das!

  11. Hackentrick sagt:

    Ich finde es beängstigend, wie sehr sich die Republikaner von der Tea-Party-Bewegung immer mehr in’s Extreme und Lächerliche treiben lassen. Nicht, dass ich ein Freund der Republikaner wäre – aber in deren Reihen sollten doch genügend intelligente Leute sein, um dem Einhalt zu gebieten.

    Mich widern diese Pseudo-Christen an, die nicht Toleranz, Nächstenliebe und Demut leben, sondern nur Feuer und Schwert predigen. Doch wie heisst es so schön: „Wer mit dem Schwert lebt, kommt durch das Schwert um.“ Oder so ähnlich…

    • Uhupardo sagt:

      „Ich finde es beängstigend, wie sehr sich die Republikaner von der Tea-Party-Bewegung immer mehr in’s Extreme und Lächerliche treiben lassen.“

      Hat aber nicht nur Nachteile, wenn man es von der anderen Seite her aufzäumt, oder?

    • Anna sagt:

      Genau so sehe ich das auch, die „Schein-Heiligen“ sind für mich die schlimmsten. In der Oeffentlichkeit tun als ob man kein Wässerlein trüben kann und hintenrum mit anderer Männer Frauen rummachen. Keiner von denen hat nicht schon seine Frau betrogen oder eine Dauergeliebte bis es rauskommt. Dann tut „Mann“ reuemütig. Wie erbärmlich doch das alles ist.
      Vergewaltigung ist und bleibt Vergewaltigung und jede Frau sollte selbst über ihren Körper verfügen können und sich nicht von so Deppen-Politiker etwas vorschreiben lassen müssen.

    • Andreas Schmitt sagt:

      Mich widern diese Christen an, mit ihrer Toleranz, Nächstenliebe und Demut.
      Sie sollen endlich auf Christus hören:
      „Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos
      geworden ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts
      mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu
      werden.“
      „Meint nicht, dass ich gekommen sei, Frieden
      auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu
      bringen, sondern das Schwert. 10.35 Denn ich bin gekommen, den
      Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer
      Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
      10.36 und des Menschen Feinde [werden] seine eigenen
      Hausgenossen [sein]. 10.37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt
      als mich, ist meiner nicht wuerdig; und wer Sohn oder Tochter
      mehr liebt als mich, ist meiner nicht wuerdig; 10.38 und wer
      nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht
      wuerdig. 10.39 Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und
      wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.“
      Habt Mut zum Kampf um eure Menschenwürde, das ist die Botschaft!

  12. Don Furioso sagt:

    Wann immer sich die Menschheit in Richtung Vernunft und Aufklärung bewegt hat, kam es zum Backlash. Die Taliban sind überall, nicht nur in Afghanistan, und es ist mir egal wie sie ihre unsichtbaren Freunde nennen. Es ist mir egal, ob sie sich Christen, Moslems oder Wahre {setze hier eine beliebige ethnische Gruppe ein} handelt – ich finde sie alle gleich toxisch. Es ist immer dasselbe,und sie werde von Puppenspielern im Hintergrund gesteuert, die ganz irdische monetäre Ziele zu verfolgen. Ist es nicht interessant, dass gerade diejeningen, die sich so um befruchtete Eizellen sorgen, nur allzugerne Kinder anderer in den Krieg schicken, im Namen ihres Gottes?

    • templarii sagt:

      Die „Aufklärer“ waren die Taliban. Lesen Sie mal was die verrückten Aufklärerischen Revolutionen angerichtet haben. Ein Gemetzel ohne Ende. Massenmord überall.

  13. […] Russland, in der islamischen Welt oder den USA (ein schrecklich-schönes Beispiel: “Schwangerschaft durch Vergewaltigung ist Gottes Wille” auf […]

  14. „Es gibt keinen Gott, der straft. Gott, die Ursubstanz des Seins, ist reine Liebe. Der Mensch ist selbst verantwortlich für das, was ihm widerfährt. Er schafft seine Zukunft selbst.“
    (Channeling – Jesus Christus; 97 12 01)

  15. Idioten gibt das, ich fass das einfach nicht! 😦

  16. templarii sagt:

    Man hat herausgefunden dass bei Abtreibungen nach Vergewaltigungen viele Frauen noch verzweifelter sind als ohne die Abtreibungen. Die Frauen tendieren dann zum Selbstmord. Eine Abtreibung ist furchbar und höchstdramatisch.

    Man kann seelisches Heil nicht per Dekret festlegen, aber eine Frau die zu ihrem Kind sagen kann: „Ich hasse meinen Vergewaltiger nicht mehr, weil er Dich gezeugt hat.“ ist ein Ausweg aus der tragischen Situation. Die Liebe überwindet das Böse.

    Treibt man aber einfach ab, fügt man dem Bösen noch etwas zusätzlich Böses hinzu. Das macht die Sache noch viel tragischer und schlimmer.

    @Stefan parlow
    Channeling ist Böse. natürlich gibt es einen strafenden Gott. Sonst gibt es keine Gerechtigkeit. Oder finden Sie es gerecht dass ein Vergewaltiger für seine Tat nicht bestraft wird? Ist das für sie Gerecht?

    Templarii – recognoscere.wordpress.com

  17. […] Lesen Sie dazu auch: “Schwangerschaft durch Vergewaltigung ist Gottes Wille” […]

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