Richtig falsche Vorträge

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Wie zum Teufel soll sich die Lage bessern, wenn ständig richtig falsche Vorträge gehalten werden? Richtig, weil sie die Auswirkungen beschreiben. Falsch, weil sie die Ursachen nicht hinlänglich analysieren und untaugliche Lösungen propagieren. Das bezieht sich auf sehr viele Texte im Netz; heute hat Focus-Redakteur Uli Dönch ein weiteres perfektes Beispiel dafür geliefert in seinem Artikel „Die Wut der Bürger steigt. Dieser Euro zerstört die Demokratie“. Manchmal ist die Hälfte der Analyse auch nicht mehr als gar nichts.

„Die einen wollen sich nicht zu Tode sparen, die anderen nicht für Zechpreller bezahlen“, bringt es der Focus-Mann auf den Punkt und schlussfolgert richtig: „Das ist die Stunde der Radikalen“ und „Derartige Hass-Exzesse aber hält das gemeinsame Europa nicht aus. Die Kombination aus Zwangssparen, Wohlstandsverlust und Radikalisierung droht das System der parlamentarischen Demokratie zu sprengen.“ – Doch dann kommt die kalte Dusche mit dem untauglichen Lösungsvorschlag: „Die gemeinsamen Währung eines in etwa gleich starken Wirtschaftsraumes in Mittel- und Nordeuropa. Wer nicht wirklich dazu gehört, muss den Euro eben aufgeben. Weil sonst das gesamte Projekt Europa zerfällt.“

Einer mehr, der die wirklichen Ursachen der Krise nicht verstanden hat und weiterhin Heftpflaster auf das offene Bein kleben will. Egal, wo man hinschaut, findet man solche „Lösungen“ reichlich. Entweder reicht es, wenn Griechenland aus dem Euro aussteigt oder – wie in diesem Beispiel – der ganze Süden, damit ein „Nord-Euro“ die Sache regelt. Wenn es nicht das ist, wird ein neues Geld-System und/oder die Abschaffung des Zinssystems gefordert, um die Situation endgültig zu bereinigen. Alles das sind Halbheiten, weiteres Herumdoktern an den Symptomen für diejenigen, denen wirkliche Lösungsansätze zu anstrengend sind: Dünnbrettbohren kurz vor 12 aber ist fatal, verschwendet, Kraft, Energie und vor allem Zeit, die wir nicht mehr haben.

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Die wirklichen Ursachen der Krise, die es schon seit Jahrzehnten gibt (… oder erzählen Sie mal den Menschen in Tansania, jetzt sei eine Krise ausgebrochen …) und deren Auswirkungen jetzt nur akut sichtbar werden, liegen ganz woanders: Vorrangig in der ungleichen Verteilung der Ressourcen und des Reichtums auf diesem Planeten. Oder, um es weniger prosaisch zu machen, in der Tatsache, dass es heutzutage „leistungsgerecht“ zu sein scheint, dass eine Friseuse oder eine Supermarkt-Kassiererin von ihrem Hungerlohn nicht leben können, während ein Investment-Banker, der Luftpapiere (Derivate) verkauft, Millionen pro Jahr einstreicht. Nur ein Beispiel für die Kluft der gesellschaftlichen Relevanz, die zwischen solchen Einkommen liegen. Weder ein anderer Euro noch ein modifiziertes Geldsystem können das beheben, auch die Abschaffung des Zinssystems nicht.

Die wachsende Schere zwischen Arm und Reich ist das Problem. Die Tatsache, dass die Wirtschaft immer weniger Arbeitnehmer braucht. Der Zwang zu immer mehr Wachstum. Der hemmungslose Umgang mit den verbleibenden Ressourcen auf diesem Planeten. Der Kollaps der Rentensystem im demografischen Wandel. – Nichts davon regelt der „Nord-Euro“, den der Focus-Redakteur als perfekte Lösung aller Probleme hinstellen will. Ihnen (und jedem anderen) sei deswegen eindringlich die Lektüre des Artikels „Wer ist schuld an der Krise?“ empfohlen, Herr Dönch. Das ist ein bisschen anstrengender als schlichte, aber untaugliche Patentrezepte zu entwickeln, jedoch auch unausweichlich erfoderlich, will man wirklich nachhaltige Regelungen schaffen, weil die Analyse dann nicht in den oberflächlichen Symptomen stecken bleiben darf.

Und nach diesem Artikel empfehlen wir Ihnen die Lektüre des Bandbreitenmodells, das sich genau mit der angesprochenen Problematik befasst, die von keinem Geldschein zu regeln ist, egal welcher Name draufsteht. Dort können Sie nachhaltige Lösungsansätze finden, die nicht an der Oberfläche bleiben, was man hier nach Belieben vertiefen kann:
Bandbreitenmodell FAQ
Bandbreitenmodell Sitemap

Ganz abgesehen aber von diesen Empfehlungen, muss endlich die Behandlung des Patienten Krise geändert werden. Es braucht die genaue und schonungslose Diagnose zuerst, auch wenn das Ergebnis weh tut. Denn sonst rutscht dieser Kontinent – so wie alle anderen – mit einem „Nord-Euro“ nur von der schleichenden Pest in die akute Cholera, und wir bleiben mit diesem untauglichen Aktionismus, der geistige Windstille ersetzen soll (die heutige Beschreibung für die „EU-Gipfel“), in exakt derselben Problematik verhaftet. Nur mit einem anderen Namen auf den Geldscheinen.  Wenn Ihr Wohnzimmertisch wackelt, Herr Dönch, ist es nicht damit getan, dem Möbelstück ein Bein abzuschneiden und es in Zukunft „Nord-Tisch“ zu nennen.

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62 Kommentare zu “Richtig falsche Vorträge

  1. Jozo sagt:

    Der Focus und alle anderen Blätter ähnlichen Schlages haben nichts anderes zu tun als die Propagierung des Status quo. Auf die kommt es nicht an.
    Die Frage bleibt eher, wie die ganz normalen Leute von der Strasse dazu gebracht werden könnten, am alten nicht mehr festzuhalten sondern neue Formen der gesellschaftlichen Reproduktion, der zwischenmenschlichen Beziehungen, also ganz andere gesellschaftliche Verhältnisse einzugehen.
    Das Problem ist doch, dass der Kapitalismus uns als mehr oder weniger kaputte Sozialstruktur zwingt, die alten Formen auf barbarische Weise aufrechtzuerhalten, während der krasse produktive Fortschritt, der aus ihm selbst entsprang, nach ganz neuen Verhältnissen schreit. In gewisser Weise ist ihm sein eigener Erfolg zur Hürde seines weiterkommens geworden. All das, was uns seit klein an beigebracht wurde – sei fleissig und lerne dich in der Konkurenz zu behaupten, hat seinen humanen Zweck verloren, weil an der andauernden Wettmesserei der vereinzelten Leistungserbringer nicht mehr genügend Leute in adäquater Weise teilnehmen können. Die Grundlage der produktiven Konkurrenz hat sich selbst überholt und müsste endlich Platz machen für eine solidarische Kooperation aller Menschen weltweit, wenn wir die sich abzeichnende Barbarei, in die uns das Festhalten an der alten Welt treibt, umgehen wollen. Dafür müsste man aber mit sehr vielem brechen, was uns trennt aber heute noch heilig ist. Geld, Profit, Wert, Eigentum, Nation und all der ganze Scheiss, der uns fesselt. Viel zu tun wäre es.

    • Dafür müsste man aber mit sehr vielem brechen, was uns trennt aber heute noch heilig ist. Geld, Profit, Wert, Eigentum, Nation und all der ganze Scheiss, der uns fesselt.
      Nicht Nation, nur Staat.
      Die Nationen garantieren die Vielfalt der menschlichen Spezies. Die Staaten zerstören das.

    • Hackentrick sagt:

      Mit dieser Formulierung würdest Du beispielsweise in der nächstgelegenen Kneipe niemanden zum Abrücken von seinem Weltbild überzeugen 🙂 Sorry, das meine ich nicht bösartig – aber der normale Bürger reagiert auf solche Argumentationen mit Beissreflex 😉

    • Harald sagt:

      Da fallen mir die Ideen der Gemeinwohl-Ökonomie von Christian Felber (http://www.gemeinwohl-oekonomie.org) ein. Weg von ständiger Profitmehrung und extremer Konkurrenz, hin zu einem System dass allen dient und das Gemeinwohl der Menschen im Vordergrund steht!

  2. Warum um Himmels Willen sind die Politiker aller Welt zu dumm, um das einzusehen, dass die „wachsende Schere zwischen Arm und Reich“, bekämpft werden muss, und nicht einzelne Länder oder Währungen oder was auch immer.

    Warum um Himmels Willen sind die Menschen so? Je mehr sie haben, desto mehr wollen sie kriegen. Und umso weniger abgeben. „Die sollen selber arbeiten“ – hört man dann am Stammtisch. Am Deutschen, wenn über Griechen und Portugiesen gesprochen wird. Am portugiesischen, wenn es um Afrikaner oder Ukrainer geht. Einzige Entschuldigung: Die am Stammtisch, das sind ja die, die meist gar nichts oder nicht viel zum Abgeben haben. Und die, die’s wirklich haben, sind ganz froh um dieses Stammtischgeschwätz und kümmern sich um ihre nächsten Boni.

    • Martin sagt:

      Nicht die UmFairTeilung ist es. Dies wurde im gescheiterten kommunistischen Modell zur Genüge propagiert. Letztendlich führt dies dazu, dass wirtschaftlich nichts mehr vorangeht und die Gesellschaft zerbricht. Es fehlen Leistungsanreize. (Den Belohnungseffekt sieht man übrigens auch im Tierreich.) Fakt ist, wenn diese Anreize fehlen, geht nichts mehr voran. Kein Arbeiter wird mehr Meister und kein Student mehr Professor, es sei denn, das Individuum verschafft sich Vorteile der anderen Art (Partei, Schwarzarbeit und -handel usw). Eine globale sozialistische Gleichmacherei würde den Lebensstandard Aller, auch den Ihren, so herunterschrauben, dass sich manche verwundert die Augen reiben. Es ist also der falsche Ansatz, bereits gescheiterte Gesellschaftsmodelle neu zu verpacken und als Lösung für alles anzupreisen.
      Natürlich muss es (bezahlte) Unterschiede bei den Arbeitstätigkeiten geben. Da ist einmal der Bildungsaufwand, den einer investiert, da ist die Gefahr am Arbeitsplatz oder die Verantwortung, welche eine unterschiedliche Bezahlung fordert und rechtfertigt. Aber, – und dies sind die heutigen Probleme:
      – Zuviele überflüssige und zu hochbezahlte Tätigkeiten,
      – Globalisierung, Produktverlagerung und Zuwanderung von Arbeitskräften zwecks Lohndumping
      – Vernetzung der Finanzindustrie und damit den Shareholder Value, welcher die Firmen Richtung Profitmaximierung drängen
      – Politik und Medien im Griff der Finanzkrake, damit Demokratieabbau
      – Zins- und Zinseszinssystem, damit Geldschöpfung und Inflation und Verschuldung usw usw.

      Und ein letztes Wort: „“Die sollen selber arbeiten” – hört man dann am Stammtisch. Am Deutschen, wenn über Griechen und Portugiesen gesprochen wird.“
      (Ich gehe nicht auf Stammtische) Bei soviel Brüderlichkeit sei gesagt, ich möchte auch nicht für Fremde geschröpft werden, mir reicht das schon für Deutsche.
      Für mich ist der Begriff „Solidarität“ ausgelutscht.

      • Martin, Sie haben vom sozialistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell und den Gründen für seinen Untergang gar nichts verstanden. Sie beten lediglich nach, was Ihnen von der westlichen Propaganda vorgebetet wurde.

        Der Rest Ihres Kommentars lässt erkennen, dass Sie auch das kapitalistische Wirtschaft- und Gesellschaftsmodell in keiner Weise verstanden haben, sondern auch einfach nachbeten.

        Ich empfehle Ihnen dringendst dem roten Link im Artikel zu folgen und über die Ursachen der Krise zu lernenl

        • Sanne sagt:

          @solveigh calderin: Ihr Kommentar zu „Martin“ ist anmaßend und unverschämt. Es würde ja bedeuten, dass Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Dies lässt sich aber aus Ihren bisherigen Kommentaren in keinster Weise ableiten. Haben Sie schon einmal etwas von Respekt gehört? Unglaublich, was Sie sich rausnehmen! Wenn Sie die optimale Lösung hätten, wären Sie wohl kaum ständig hier im Forum unterwegs sondern hätten längst etwas Eigenes auf die Beine gestellt! Also bitte ein bisschen Bescheidenheit!

          • 1. Bescheidenheit lehne ich grundsätzlich ab, vor allem wenn sie mir von anderen „empfohlen“ wird.
            2. Können mich Ihre persönlichen Angriffe nicht treffen. So etwas kenne ich schon zur genüge.
            3. I don’t feed any troll!

          • fischi sagt:

            Tut mir Leid, aber wer so einen Kommentar wie Martin schreibt muß mit solcher Antwort leben.
            Ich habe selten so einen Unfug über den Sozialismus gehört.

            • Sanne sagt:

              Aha, interessant, wer also eine andere Meinung hat, muss mit unverschämten Antworten leben! Zumal dieses noch nicht einmal auch nur im Ansatz begründet sind. Und was ist denn Ihrer geschätzten Meinung nach die Wahrheit zum Sozialmus? Wenn ich hier schon mit dem Anspruch komme, es angeblich besser zu wissen, gehört schon mehr dazu als dies nur zu behaupten. Dann gehören Fakten auf den Tisch; die finde ich aber nicht!

      • Bonsta sagt:

        „Für mich ist der Begriff “Solidarität” ausgelutscht.“

        Wenn man Solidarität mit „schröpfen“ gleich setzt, ist er das wohl. Aber das ist nicht Solidarität. Das ist nur die propagandistisch verklärte Variante dessen, was heute darunter verstanden wird. Solidarität ist keine Einbahnstraße, sondern nichts weniger als der Preis, den man für Frieden, Freiheit und Sicherheit zu zahlen hat. Ist eine Gesellschaft dazu nicht mehr bereit, wird sie das alles verlieren. Schauen wir uns doch mal um: Frieden gibt es schon lange nicht mehr, frei ist heute nur noch der, der sich das leisten kann, aber selbst der Reichste kann sich irgendwann nicht mehr sicher fühlen, wenn ganze Systeme, so wie sich Europa z.Z. entwickelt, zusammenbrechen. Selbst Könige haben des öfteren ihren Kopf verloren…

        Solidarität ist nicht zuletzt eine Vernunftangelegenheit; es ist die Einsicht, dass es ohne sie böse enden wird – für alle…

  3. Alex123 sagt:

    Ist es nicht interessant, dass Sie anderen vorwerfen die Ursachen nicht richtig zu erkennen oder zu analysieren, für sich selbst aber die absolute Weißheit in Anspruch nehmen?

    Das Bandbreitenmodell ist völlig überflüssig, da es ressourcenverschwendend, bevormundend und vollkommen gegen natürliche Mechanismen läuft.

    Sie sagen selbst, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht, aber warum? Das ist kein natürliches Gesetz, dieses Auseinanderklaffen hat seine Gründe, aber dafür muss man über den Tellerrand hinausschauen und sich in die Materie der Wirtschaft und des Finanzsystems einlesen.

    Einfache Lösungen für komplexe Probleme haben noch nie zu etwas guten geführt, eher zur Rattenfängerei.

    • Uhupardo sagt:

      „Das Bandbreitenmodell ist völlig überflüssig, da es ressourcenverschwendend, bevormundend und vollkommen gegen natürliche Mechanismen läuft.“

      Eine wirklich komplexe Kritik, die keinerlei Fragen offen lässt. Simple Parolen haben noch nie zu etwas Gutem geführt, eher zur Blamage.
      (Wir nehmen keine Weißheit für uns in Anspruch, nicht einmal Weisheit.)

      • Alex123 sagt:

        Gut dann hier eine ausführlichere Kritik.
        1. Es verbietet Vermögen über eine gewisse Grenze. (Als ich es gelesen habe, waren es glaube ich 30 Millionen)
        2. Führt es dazu, dass Unteernehmen Belegschaften aufbauen, die sie überhaupt nicht sinnvoll einsetzen können, da sie nicht vorhandene Kapazitäten damit auslasten müssten.
        3. Sind diese künstlich aufgeblähten Belegschaften bei stärkerem Wirtschaftswachstum an anderer Stelle nicht verfügbar und verzerrt so die Märkte.
        4. Würde es an der derzeit herrschenden Akkumulation nichts ändern, sowohl die Giralgeldschöpfung durch Banken, wie auch die Umverteilungsmechanismen der Zinsen werden durch das BBM nicht abgeschafft.

        Es würde schlicht eine Vollbeschäftigung zu Lasten der gesamten Volkswirtschaft führen und aller Vorraussicht ein Abwandern von Unternehmen+blühendem Schwarzmarkt entstehen.

        • Uhupardo sagt:

          Es würde nicht zu einer Abwanderung von Unternehmen führen sondern zu einer erheblichen Zuwanderung von Unternehmen. Kaum ein Unternehmen wird sich einen derartig Kaufkraft-starken Staat als Markt entgehen lassen. Ausserdem bezahlen Unternehmen in BBM-Land weder Einkommens- noch Gewerbe- oder Körperschaftssteuer.
          Den Rest des Vortrags finden Sie unter http://bandbreitenmodell.de/unternehmer

          Dies und Ihre vier Punkte wurden unter dieser Adresse bereits gründlich behandelt und besprochen und sind dort nachzulesen. Dort sollte auch die Diskussion stattfinden, um die Argumente für alle auffindbar zu halten.

  4. Hackentrick sagt:

    Ein feiner Artikel (den ich morgen verlinken werde), der in einfachen Worten alles zusammenfasst, was mir seit Jahren Magenschmerzen bereitet. Die führenden Personen in der Politik, den Medien, der Gesellschaft, etc. sind leider nicht willens (oder in der Lage), gedanklich auch nur ein kleines bisschen von dem Modell abzurücken, dass sie kennen, leben und das uns immer tiefer in den Abgrund zieht. Alternativen werden – auch vom Bürger – als Utopie und sozialistische Spinnerei abgetan.

    Man behandelt nur Symptome, anstatt die Ursachen anzugehen.

    • Uhupardo sagt:

      „Ein feiner Artikel (den ich morgen verlinken werde), der in einfachen Worten alles zusammenfasst, was mir seit Jahren Magenschmerzen bereitet.“

      Ein schöneres Kompliment gibt es gar nicht. Gracias.

  5. Andreas Schmitt sagt:

    „Es braucht die genaue und schonungslose Diagnose zuerst, auch wenn das Ergebnis weh tut.“
    Diese Diagnose hat Prof. Bontrup schon 2009 präsentiert, es kam auch 2012 die Bestätigung aus den USA, das Vermögen im Weltfinanzkasino beträgt zur Zeit 225 Billionen $, das Weltsozialprodukt aber 65 Billionen $. Das Vermögen sucht nach Anlage, deswegen wird es immer mehr Schuldenkrisen wie in Spanien und USA geben, bis man bereit ist ein Teil dieses Vermögens und ein Teil der Schulden zu vernichten. Die Vermögenden sind zur Zeit nicht bereit es zu erlauben. Die Masse versteht aber nicht, was passiert. Dieses überschüßige Vermögen will von realem Weltsozialprodukt seine Ansprüche bedient haben. Das geht nur mit Verelendung, mit Betrug und Krieg. Das ist die Lage. Wo soll da noch eine Lösung her?
    Es wird keine Lösung geben ´, weil – jetzt kommt Slavoj Zizek: Ab Minute 2.00 bis 3:49 –
    Die Krise wird als Schock-Strategie eingesetzt um kapitalistischen Spielregeln noch radikaler zu etablieren.

    noch mal Bontrup und seine Analyse, seine Lösungen sind utopisch, siehe oben Zizek und die Schock-Strategie.

    „Der Kollaps der Rentensystem im demografischen Wandel.“ Das ist ein Märchen der Finanzindustrie, die bei ihren Berechnungen die Produktivietät unterschlagen hat. Es werden immer weniger Menschen nötig um gleiche Leistung zu erbringen. Ich empfehle das Buch „Lügen mit Zahlen ´“ und die Seite http://www.luegen-mit-zahlen.de/

  6. Auch wenn’s nicht zum Thema passt: Dass wordpress Werbung mit Wörtern macht, die von den Autoren im Text benutzt werden, ohne die Blogbetreiber hiervon in Kenntnis zu setzen ist im Grunde eine bodenlose Frechheit, insbesondere da es sich – wie hier in diesem Artikel – um seeeehr fragwürdige „Werbung“ handelt: die Wörter bleiben und haben, öffnen bei Berührung ein Pop-Up-Fenster, das dann ein vollbusiges Mädchen zeigt und die Bildunterschrift zeitzuficken. Das finde ich ziemlich danben, um es höflich auszudrücken. Das ist mir nicht nur hier, sondern schon auf mehreren Blogs aufgefallen. Ist das zu unterbinden? Oder passiert das nur auf meinem PC?

    Ansonsten danke ich uhupardo für diese wie immer hervorragende Analyse, die auch meiner zu diesem Artikel entspricht.

  7. fischi sagt:

    Wir haben jetzt 4 Jahre die Kriese die mit verschiedenen Namen belegt wird.
    Ehrlich gesagt glaube ich nicht das überhaupt Anstrengungen gemacht werden den Zustand zu beenden.
    Gewisse Leute verdienen an dem Zustand prächtig.
    Eher befürchte ich das der Zustand Kriese zur Normalität werden soll.

  8. Hackentrick sagt:

    Übrigens… Ich möchte anregen, dass die aktuellen Zustände nicht mehr „Krise“ genannt werden. Das Wort ‚Krise‘ klingt (beabsichtigt) so, als ob es sich nur um vorübergehende Problemchen handelt. Das, was wir derzeit erleben, sind die logischen Folgen unseres Lebensstils, unserer Weltanschauung und unserer Denkweise. Also ein normaler weiterer Schritt auf dem Weg ins was-weiss-ich…

    • Uhupardo sagt:

      Diese Anregung ist berechtigt und sehr richtig. Wir haben selbst schon darüber gesprochen und benutzen jetzt oft „Struktur-Krise“, damit klar wird, dass es keine konjunkturelle Erscheinung ist, die wieder vorbei geht wie die Herbstgrippe.

      • Genau genommen ist es auch keine „Strukturkrise“, die ja auf die Möglichkeit hinweist, diese (einzelnen) Strukturen seien zu reparieren.
        Es ist eine Systemkrise des Kapitalismus an und für sich und dem Kapitalismus innewohnend, was heißt, diese Krisen wird es immer wieder geben, solange es Kapitalismus gibt, sie ist also nicht zu reparieren. Diese Krise kann nur durch ein anderes Gesellschafts- und Wirtschaftssystem gelöst werden. Die Kräfte der Banken- und Konzern-Eigentümer streben in solcher Situation den Faschismus und Krieg an, um die ganze Schose von vorn beginnen zu können.
        Die andere Alternative ist eine menschenwürdige Wirtschafts- und Gesellschaftsform, die auf das Privat-Eigentum von Kapital jeder Art verzichtet.
        Dazwischen gibt es nichts, weil alles, was das Kapital NICHT abschafft, zwangsläufig zu den Krisen führen muss, wie wir sie heute erleben. Siehe Anfang des 20. Jahrhunderts mit Lösung 1. Weltkrieg, siehe Ende der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts mit Lösung Faschismus und 2. Weltkrieg.
        Die logische Folge darf jeder selbst fortsetzen und sie dürfte nicht schwer zu finden sein, wenn ich mich in der Welt heute umschaue.
        Und bitte nicht den Fisch…

        • Uhupardo sagt:

          Ja, es ist eine Systemkrise. Deswegen braucht es ein anderes System. Aber keins, dass diktatorisch übergestülpt wird, denn dann kann es nicht funktionieren. Deswegen – lo siento mucho – kann der Satz auch hier keinesfalls unterbleiben: Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

  9. Don Furioso sagt:

    Die andere Lösungsvariante ist auch recht populär: Dass Deutschland zur DM zurückkehrt. Manche wollen ein Pflaster auf die Wunde kleben, damit sie noch ein Weilchen weitermachen können, nach dem Motto „Solange es MIR gutgeht..“ Andere suchen nach radikalen Lösungen, einige davon erschreckend. Ich denke dabei vorallem an die sog. Libertäre, die Anhänger der Null-Steuer, Null-Staat und Tod-allen Losern – Ideologie. Ich quäle mich zur Zeit durch eines ihrer Lieblingsbücher, Ayn Rands „Atlas Shrugged“. Das sollten möglichst viele lesen, damit niemand später sagen kann „Davon haben wir nichts gewusst“. Farage scheint zu den Jüngern zu gehören.

  10. Guanche sagt:

    In Bezug zu Artikel über Nigel Farage vom 30.10.2012 !
    Das die Kommentar-Funktion dazu deaktiviert ist, hat an sich schon Mainstream-Charakter ?!!
    Der eigentliche Artikel geht auch nicht wirklich über ein Zeitungsniveau hinaus, welches ich aus Respekt gegenüber Euch, nicht aussprechen möchte !
    Was ist los mit Euch/Dir, haben wir irgendetwas verpasst ??!!
    Ich bin dieses mal über Umwege auf den Artikel aufmerksam geworden, wobei der Tenor über den Artikel eindeutig schwerste Enttäuschung über Uhupardo zum Ausdruck brachte… ein Aussage möchte ich zitieren, die da lautete : „sind die gekauft worden?“
    Ansonsten, schliesse ich mich dem Kommentar von „ellen“ 30.10. /15.22 Uhr an…..!

    Que pasa tio ?

    Ostias…..

    (Zensur?)

    Über eine Stellungnahme würden sich einige sehr freuen !

    • Uhupardo sagt:

      Die Kommentar-Funktion in dem angesprochenen Artikel wurde von uns nicht deaktiviert. Jetzt, nach Ihrem Hinweis, haben wir auch gesehen, dass es dort keinen Kommentarkasten gibt und bemühen uns, das (über wordpress) zu regeln, was hoffentlich möglich ist.

      Dass dieser Artikel in gewissen Kreisen „eindeutig schwerste Enttäuschung“ (Achtung! Das schreibt sich gerade hier „Ent-Täuschung“!) auslöste, ist richtig und wird von uns ausdrücklich begrüsst. Welches „Niveau“ Sie dem Artikel zubilligen wollen oder nicht, spielt keine Rolle. Dem Text an sich haben wir nichts hinzuzufügen.

      • Bonsta sagt:

        Ist mir auch schon aufgefallen, dass da nix zu kommentieren geht, wolte ich euch doch danken für diesen Hinweis. Das Video kannte ich nicht, Nigel Farage sehr wohl. Auch über diverse Links, die ich auf ihn bekam. Irgendwann habe ich mich mal näher mit ihm befasst und bin zu dem Schluss gekommen, dass er eher zu der Sorte gehört, die ich gerne als „VT-Spinner“ bezeichne – etwas verwirrt, aber harmlos und im Grunde auf der richtigen Seite. Nun, da ich diese Aussage von ihm gehört habe, verstehe ich dann auch diverse Rechtsknaller nicht mehr, denn dass die der Deregulierung der Finanzwelt etwas abgewinnen können, ist unwahrscheinlich. Allerdings sind deren Themenschwerpunkte auch völlig andere, weshalb sie wohl über solche vermeindlich vernachlässigbaren Positionen hinwegsehen, oder sie gar nicht kennen. Letztlich gehört Farage auch nur zur „neuen Rechten“, Marktradikale, die nur die populistische Schiene fahren. Haben sonst die Libertären eher etwas von Anarchismus, sind das Nationalisten, letztlich aber mit dem selben untauglichen und feudalen Wirtschaftsmodell.

        • Uhupardo sagt:

          Es ist halt dieselbe Geschichte wie bei den anderen derselben Familie (Jörg Haider, Strache, Blocher, Wilders …): Da protestiert einer laut und aggressiv, spielt sich verbal als Vertreter des kleinen Mannes gegen die Mächtigen auf; man hört zwei Positionen, denen man zustimmen kann und zack – ist der Mann als Zeitzeuge für den Protest gewählt, weil man den Rest einfach überhört. Es lohnt sich aber unbedingt, in allen Fällen den Dingen auf den Grund zu gehen, wie gerade dieses Beispiel aus unserer Sicht überdeutlich zeigt.

      • Zu besagtem Artikel über Farage, wollte ich mich auch gerne äußern. Aber der „Antwort“-Kasten fehlt.

        Wenn wir Georg Schramm gut finden, müssen wir auch Farage zulassen dürfen. Pausenclowns sind manchmal sehr aufschlussreich, wobei ich lieber Georg Schramm zuhöre.

        Aber, Uhu, manchmal denke ich wirklich, ich sei bei EsoWatch gelandet. Die waren auch nicht erpicht darauf, eine andere Meinungsnuance als ihre eigene zu hören. Und schrecklich unversöhnlich.

        • Uhupardo sagt:

          Sie machen einen Fehler, wenn Sie Farage den Status „Pausenclown“ zugestehen. Bei einem Kabarettisten mag das durchgehen (auch wenn es respektlos gegenüber seiner Arbeit ist), bei einem Politiker mit Machtstreben aber nicht. „Wir“ müssen also den Farage-Vortrag sicher nicht „zulassen dürfen“ (Sie sollten den Singular setzen und von sich reden, wenn Sie andere Leute nicht in unzulässiger Weise vereinnahmen wollen).

          Ihr letzter Absatz richtet sich ausschliesslich gegen Sie selbst, wenn überhaupt. Sie und jeder andere dürfen hier jede Meinung tippen und sogar unsanktioniert Werbung für Ihre eigene Seite machen, wie Sie gemerkt haben. Wenn Sie allerdings mit dem Echo nicht umgehen können, sind Sie schlicht auf der falschen Seite gelandet. Erwarten Sie also nicht, dass wir in unserem Wohnzimmer wichtige konträre Standpunkte unkommentiert stehen lassen. Ob Sie das dann als „unversöhnlich“ bezeichnen, ist unerheblich.

  11. flurdab sagt:

    “Die Wut der Bürger steigt. Dieser Euro zerstört die Demokratie”.

    Diese Überschrift sagt doch schon alles und vor allem komplett schamlos.
    Es geht doch de fakto darum die Demokratie zu zerstören und eine Diktatur zu errichten.

    Im übrigen hat die demographische Entwicklung nichts mit der angeblichen Nichtfinanzierbarkeit der gesetzlichen Rentenversicherung zu tun.
    Das ist nur die übliche Propaganda der Bertelsmannstiftung und der INSM.

  12. Bonsta sagt:

    Was ich kurios finde ist, sollten die „Südländer“, was Frankreich und Irland mit einschließt, heute ernsthaft beginnen, eine Alternative zum Euro zu entwickeln, hin zu einem kontrollierten und strategisch gut vorbereiteten Austritt in einen gemeinsamen Südeuro, wären es die Nordstaaten, allen voran Deutschland, mit ihrem Exportmodell, die praktisch über Nacht in eine schwere Wirtschaftskrise stürtzen würden, während die Südländer zum ersten Mal seit Jahren gemeinsam eine echte Handlungsalternative hätten.

    Dass solche Gedankenspiele in den durch die Krise schwer gebeutelten Ländern durchaus gemacht werden, kann ich mir sehr gut vorstellen. Im Moment ist das nur Theorie, aber irgendwann werden sich die Staaten wie Spanien, Griechenland, Portugal ect. entscheiden müssen, wie es weiter geht. So geht es jedenfalls nicht. EIn Austritt eines einzelnen Landes, wäre ökonomischer Selbstmord, weshalb die Mehrheit in diesen Ländern auch nicht aus dem Euro will. Offensichtlich kapieren die Leute da, was auf dem Spiel steht. Hierzulande ist das ein aussichstloses Unterfangen, Klarheit in der Sache zu vermitteln. Immernoch glauben die Menschen bei uns, Griechenland wäre ein Problem für den Euro, was angesichts der wirtschaftlichen Größe dieses Landes schon immer völlig absurd war, oder die Staatsschulden wären die Hauptursache. Spätestens seit Spanien in der Kise steckt, zieht auch das Argument nicht mehr. Mal abgesehen davon, dass auch Deutschland bei den Staatsschulden alles andere als gut da steht. Aber wen interessieren schon Fakten…

    Solche Blindgänger wie der vom Focus sind in deutschen Medien die Normalität. In Deutschland herrscht ein intelektuelles Niveau, welches jeden Limbo-Wettbewerb gewinnt. Die Ideologie hat den Verstand außer Kraft gesetzt und lieber schießt man sich ins eigene Knie, als dass man endlich abkehrt von dieser fatalen Politik. Das Gesabbel vom Rauswurf einzelner Länder, oder den Nord/Süd-Euro, ist schon grenzdebil, da bei Fortführung dieser Politik, sich diese Frage von selbst erledigen wird – auf die eine oder andere Weise. Nur wird es eben kein Glück für den Norden bedeuten, sondern eine Katastrofe.

    • Andreas Schmitt sagt:

      „In Deutschland herrscht ein intelektuelles Niveau, welches jeden Limbo-Wettbewerb gewinnt. “
      Wo soll es besser sein? Gerade setzen doch alle europäischen Politiker die Merkel-Agenda um. Zitat: „Diese deutschen Konzepte zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit zwingt die Kanzlerin nun auch noch allen anderen europäischen Staaten auf. Das Ergebnis kann logischerweise nur sein, dass es der großen Mehrheit in ganz Europa schlechter geht, dass alle Arbeitnehmer geringere Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen haben, dass sie alle gegen die großen Lebensrisiken schlechter abgesichert sind. Wer sollte bei diesem Wettlauf nach unten der Gewinner sein? Selbst wenn ganz Europa zur wettbewerbsfähigsten Region der Welt ausgehungert wäre, dann würden doch die anderen Währungsregionen, um einer Überschuldung zu entgehen, schlicht ihre Währungen abwerten (müssen), und dann wäre die ganze europäische Hungerkur vergebens.“ Quelle:http://www.nachdenkseiten.de/?page_id=14913
      Wo wohnen die schlauen Europäer?

      • Bonsta sagt:

        Die Antwort gibst du schon selbst in deinem Kommentar. Zwang ist etwas anderes, als der Glaube an die Wirksamkeit dieser Politik. Ich will jetzt gar keine „Beweiskette“ für meine These bringen, ich will nur darauf hinweisen, dass es überall echte Kontroversen gibt, nur nicht hier. Ein gutes Beispiel ist der 007-Artikel auf Uhupardo. Wo gab es zuletzt auch nur etwas annähernd vergleichbares in Deutschland? Wann hat sich hierzulande eine Persönlichkeit zuletzt so weit hinaus gewagt? Das einzige, was mir an vergleichbarem einfällt ist Judith Holofernes. Aber was steht dem Gegenüber? Wie viele haben sich dieser unsäglichen Kampagne dieses Drecksblattes angeschlossen? Das meinte ich z.B. mit intelektuellem Limbo. Das betrifft nicht einfach nur Politiker. Damit könnte ich ja sogar noch leben!

  13. Uhupardo sagt:

    Der FOCUS hat übrigens die Veröffentlichung dieses Links zum erwähnten Artikel abgelehnt, wie wir gerade erfahren haben. Nicht wirklich erstaunlich.

    • Don Furioso sagt:

      Heißt das, der Focus will Ihnen den Link gerichtlich verbieten? Geht das überhaupt, zumal Sie ja kein Geld damit verdienen? Was haben Sie vor? Dies ist übrigens für jeden Blogger interessant.

      • Uhupardo sagt:

        Nein, es ging nur darum, dass ein Uhupardo-Leser unseren Text unter dem Artikel des Focus-Redakteurs (also im Online-Focus) verlinken wollte. Das wurde ihm von den Focus-Moderatoren nicht gestattet.

  14. Der Artikel hat 4 „silberne Uhus“ verdient.

    uhu

  15. […] Was wäre denn die Alternative gewesen ohne den Euro? Weitermachen wie bisher? Immer mehr Umverteilung von unten nach oben – oder, wie Andreas Popp richtig sagt, von fleissig zu reich? Diese Tendenz wäre ebenso fortgeführt worden wie die Ignoranz gegenüber gesamt Afrika und anderer strukturschwacher Staaten, die im Kalkül der Industriestaaten bestenfalls als Ressourcen-Lieferant und als Territorium für facettenreiche Machtkämpfchen eine Rolle spielen. Durch die jetzt nicht mehr existierenden Auf- und Abwehrtungsspielchen zwischen den europäischen Währungen hätte man den Status Quo, wie seit Jahrzehnten, noch lange einfach so weiterführen können. Ganz in Ruhe und gemütlich, ungestört von jetzt überall aufflammenden Bürgerprotesten, EU-Panik-Gipfeln und richtig falschen Vorträgen. […]

  16. […] Sie dazu auch: * Richtig falsche Vorträge * “Mit dieser Politik gibt es kein Licht am Ende des […]

  17. […] niedrig oder nicht finanzierbar. Zu oft und mit zu hoher Frequenz werden in dieser Krise richtig falsche Vorträge gehalten, die dann ganz falsche Antworten nach sich ziehen müssen. Wenn man nicht endlich einmal […]

  18. […] und Gesicher hervorbringen würde, aber an der Situation rein gar nichts ändert. Schluss mit den richtig falschen Vorträgen! Sich von einem kompletten System verabschieden zu müssen, an dessen Funktionieren man ein Leben […]

  19. Uhupardo sagt:

    Und jetzt schwafelt er wieder vom „Nord-Euro“, der Henkel bei „Hart aber fair“. Unerträgliche richtig falsche Vorträge.

    • Das sind wohl schon handfeste Pläne.

      Ich habe schon mehrmals von einem so genannten „Kerneuropa“ oder „Nordeuropa“ oder „Rumpfeuropa“, das auf jeden Fall die südliche, bereits ausgeplünderten Regionen Europas ausschließen soll, gelesen.
      Ich befürchte, dass dies durchgesetzt wird und mit solchen Vorträgen, Reden, Artikeln, Meinungsäußerungen in die Köpfe der Menschen als alternativlos hineingetröpfelt werden soll – und nein, es gefällt mir nicht…

      Deutschland will wieder „groß und stark werden“ – Großmannssucht gepaart mit Hegemonie-Ansprüchen hat diesem Land noch nie gut getan…

      • Uhupardo sagt:

        Ich habe schon mehrmals von einem so genannten “Kerneuropa” oder “Nordeuropa” oder “Rumpfeuropa”, das auf jeden Fall die südliche, bereits ausgeplünderten Regionen Europas ausschließen soll, gelesen.

        Richtig, das hätten sie gerne, die Herrschaften. Deswegen muss man dringend dafür sorgen, dass die südliche Region austritt und Deutschland auf den eingegangenen Verpflichtungen sitzen lässt – statt auf den evtl. Austritt Deutschlands zu warten, um einen „Nord-Euro“zu gründen. Aber, wie wir wissen, das löst das Grundproblem in der Substanz auch nicht.

        • Aber, wie wir wissen, das löst das Grundproblem in der Substanz auch nicht.

          Eben drum. Es lenkt wo wunderbar vom Grundproblem ab und gibt mal wieder ein bißchen Zeit, die Menschen – im Norden und Süden – weiter auszurauben.

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