Jeder muss für private Altersversicherung sorgen? Zumindest besser nicht mit einer Lebensversicherung! Warum? krisenfrei hat das anschaulich zusammengestellt. Lassen Sie sich zumindest das unterste Video nicht entgehen!

krisenfrei

  Lebensversicherungen – der größte Betrug !

Unsere Politiker, die uns immer wieder einreden, dass eine private Alterssicherung immens wichtig sei, wollen mit ihrem Geschwätz nichts anderes erreichen, als dass die Bürger eine Lebensversicherung, eine „Riester-Rente“ oder sonstigen Vorsorgeschrott abschließen. Dabei handeln sie nur im Interesse der Versicherungslobby, die von solchen Verträgen reichlich profitieren.

Das Ganze ist ein Spiel mit der Angst, so nach dem Motto: Wenn Du für dein Alter nicht privat vorsorgst, wirst Du im Rentenalter arm dran sein.  Weil der Staat lieber marode Banken aus der Patsche hilft, bleibt für den Einzahler in die staatliche Rentenversicherung leider immer weniger übrig.

Die Rente ist [schon lange nicht mehr] sicher! Das Blüm-Geschwätz war eine große Lüge. Das staatliche Rentensystem ist nichts anderes als ein Armutszeugnis unserer verlogenen Polithuren. Es wird früher oder später kollabieren. Das sagt Ihnen natürlich kein Politiker, obwohl sie es längst wissen. Deshalb sollen Sie ja…

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Politik.

10 Kommentare zu “

  1. fischi sagt:

    Kurz nach der Wende hatte meine Frau so eine Werbeveranstaltung der Deutschen Vermögensberatung mitgemacht.
    Der dicke Werbehefter war dann die Grundlage das mit meinem bescheidenen Kenntnissen und dem Taschenrechner mal nachzurechnen.
    Ich war auf das Ergebnis gekommen das man das Geld auch auf dem Girokonto lassen kann.
    Riesterrente ist doch bloss dazu da, dass die schlecht Verdienenden sich ihre Rente selber bezahlen müssen.

    • Bonsta sagt:

      Da habe ich mal gearbeitet. Du willst nicht wissen, was das wirklich für ein Verein ist. Irgendwann kam ich mit meinem Gewissen nicht mehr zu Rande. Das ist das Problem von so Leuten wie mir, deshalb werden wir nie Reich. Aber das ist es mir Wert 😉

      • fischi sagt:

        Ich bin da auch etwas vorbelastet.
        Meine Mutter hat in der DDR auch als Versicherungsvertreter gearbeitet.
        Allerdings war das System ähnlich wie jetzt.
        Der Druck auf die Vertreter wurde immer mehr erhöht, das war auch das aus für meine Mutter.
        Ehrlich gesagt mit Reich , was ist das.
        Ist es wirklich die Erfüllung wenn man im Lotto gewonnen hat.
        Frag mal einfach Leute die sagen sie möchten mal gewinnen?
        Die werden dir im Moment garantiert nichts sinnvolles sagen können was sie mit dem Geld anfangen.

  2. Bonsta sagt:

    @ Uhupardo: Findet ihr das nicht ein wenig seltsam, dieses krisenfrei?

    Da finde ich zum einen ein Buch des Hans Werner Sinn, der sich nicht nur mit seinem gfk-index regelmäßig lächerlich macht und dazu der beste Freund der Bild-Zeitung ist. Auch diese Schuldenuhr, die ebenso beim äußerst fragwürdigen Bund der Steuerzahler zu finden ist und in jeder neoliberalen PR-Sendung der letzten 15 Jahre auftauchte finde ich da. Ein Blick auf die verschiedenen Werbebanner, ist auch durchaus mal zu empfehlen…

    „Wer Gold hat, hat immer Geld“ Wirklich? Dazu ein Link: http://www.geldanlage-finanz-blog.de/664/ist-gold-zahlungsmittel-in-krisenzeiten/

    Wer in Gold investiert (aber vorsicht, man muss es sich schon ganz real erwerben, sonst hat man im Zweifel am Ende auch nichts davon), muss davon ausgehen, dass sämtliche Papierwährungen in nächster Zeit untergehen. Sollte man das wirklich annehmen? Und hätte man als Normalbürger dann nicht ganz andere Probleme?

    Wie steht ihr eigentlich zu dem völlig unbegründet dahingeschriebenen Satz, dass Norbert Blüm ein Lügner ist, obwohl er ein ganz entschiedener Gegner der Riesterrente war und ist, womit sich der anschließende Artikel ja gerade auch befasst?

    Was soll das überhaupt für ein Alternativangebot am Ende sein? Statt einer staatlichen und ebenso privaten Rente sollen wir alle Gold und Silbertaler im Keller einlagern? Das klingt im besten Fall wie ein Anlagetipp für einige Wenige, als gesellschaftliches Modell kann man das ja wohl kaum ernst nehmen. Wer sich jedoch auf das Gebiet der Spekulationen und Geldanlagen begeben will, denn um nichts anderes handelt es sich hier, sollte schon sehr genau wissen, was er tut. Ansonsten könnte es sehr schnell sein, dass man sich als Gubby im Haifischbecken wiederfindet…

    Meine Meinung: Krisenfrei ist keineswegs so selbstlos, wie ihr das seid. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, sagte schon meine Omma. Aber das ist nur meine Meinung. Wenn ihr das anders seht, bitte sehr.

    • Uhupardo sagt:

      Fangen wir beim Ende an: Die Tatsache, ob jemand „selbstlos“ einen Blog betreibt (gemeint ist wohl ohne finanzielle Einnahmen irgendwelcher Art wie Uhupardo), hat keinerlei Stellenwert. Sachaussagen zu Themen aller Art sind nicht falscher oder richtiger, wenn jemand mit seinem Blog Einnahmen generiert oder nicht. Alle Uhupardo-Artikel hätten denselben Aussagewert, wenn wir beispielsweise über Werbebanner Einkünfte generieren würden, was uns wie jedem anderen zusteht, weil der Betrieb eines Blogs mit hoher Aktualisierungsrate (wie krisenfrei oder Uhupardo) zweifellos Geld kostet. Dass wir auf Einnahmen verzichten, ist also unser Privatvergnügen, sagt aber rein gar nichts über Inhalte aus.

      Ob jemand in Gold und Silber investiert, ist „Glaubensfrage“. Was wir grundsätzlich davon halten, hatten wir bereits ausgeführt in „Die Gold-Propheten – Skrupellosigkeit als Geschäftsmodell“.
      https://uhupardo.wordpress.com/2012/05/27/die-gold-propheten-skrupellosigkeit-als-geschaftsmodell/

      Wir können uns nicht daran erinnern, dass krisenfrei jemals Anlagetipps für Spekulationen abgegeben hätte – aber selbst wenn, wäre das die freie Entscheidung dieses Blogs.

      Ob man Blüm als „Lügner“ bezeichnen darf, wäre ein langes Thema. Wohin „Die Rente ist sicher“ führt, sieht man spätestens jetzt deutlich: in die Altersarmut.

      Generell aber sollte man versuchen zu differenzieren. Wenn wir – wie hier – einen Artikel über Lebensversicherungen rebloggen, der aus unserer Sicht wichtige Informationen enthält, ist dafür nicht Bedingung, dass wir mit allem einverstanden sein müssen, was ein Blog, der sich mit fast unendlich vielen Themen beschaftigt wie krisenfrei, sonst noch enthält. Auch die (legitime) Finanzierung des Blogs spielt dabei keinerlei Rolle – ist nicht unser Bier.

      Das kann man übrigens auch als generellen Ratschlag an jeden anderen weitergeben. Ein Beispiel: Gar nicht so selten bekommen wir Mailzuschriften wie „Bis jetzt habe ich Ihren Blog immer gerne gelesen, aber was Sie jetzt über … (Thema bitte selbst einsetzen) … schreiben, ist unerträglich, deswegen werde ich zukünftig …“

      Auf solche Leute muss man als Blogbetreiber dann zwangsläufig gern (zwangsläufig UND gern) verzichten, denn sie wollen sich nicht informieren, suchen nicht nach Erkenntnisgewinn, sondern nach einer persönlichen Bibel, wollen nur die eigene Meinung reproduziert sehen. Sobald etwas aus diesem Schema fällt, sind sie Ent-Täuscht – ihre Täuschung entfällt also. Diese Täuschung resultierte daraus, dass wir gar keine Absicht haben, jemandem seine Meinung zu bestätigen sondern Themen zur Diskussion zu stellen.

      Dabei kommt es logischerweise unvermeidlich vor, dass Artikel erscheinen, die selbst einem Leser gründlich missfallen, der mit der generellen Uhupardo-Linie fast immer übereinstimmt. Wer dann die Tatsache, dass ein Text gegen seine persönliche Meinung geht, zum Anlass nimmt, hier nicht mehr zu lesen, hat seine eigene Entscheidung und Wahl getroffen. Das muss er grundsätzlich selbst wissen und hat mit unserer redaktionellen Linie nichts zu tun.

      Ähnlich ist es auch mit jedem anderen Blog. Wir finden z.B. auf krisenfrei oft viele wertvolle Gedanken und Informationen. Ab und zu auch (übernommene) Texte, die bei uns nur Augenrollen verursachen wie hier. http://krisenfrei.wordpress.com/2012/12/05/die-lugenpresse-in-auflosung/

      Das ist aber völlig normal, und man sollte nicht einen Text oder irgendeinen Werbebanner zum Anlass nehmen, grunsätzliche Urteile zu fällen. Selektiv lesen erstens ist wichtig. Und zweitens brät immer nur im eigenen Saft, kommt intellektuell keinen Schritt weiter, wer nur dort liest, wo seine Meinung bestätigt wird. Statt dessen darf und sollte man sich durchaus auch immer dort informieren, wo Reibungsflächen existieren, gegensätzliche Positionen vertreten werden, denn sonst tritt jede Diskussion auf der Stelle und jeder beschäftigt sich nur noch mit seiner Meinungsbibel.

      Ganz grundsätzlich und in der Summe von hunderten von Artikeln fällt für uns die krisenfrei-Bilanz unbestreitbar positiv aus, weil wir nicht verpflichtet sind, jeden Artikel zu unterschreiben. Das kann man wahrlich nicht über jeden Blog sagen, den wir fast täglich trotzdem lesen.

      • Bonsta sagt:

        Zu allererst mal dazu: “Bis jetzt habe ich Ihren Blog immer gerne gelesen, aber was Sie jetzt über … “

        Nee nee, so schnell werdet ihr mich nicht los 😀

        Generell zu differenzieren, ist ein guter Tipp. Ich bin lange genug hier, um zu wissen, wie ihr das versteht. Ich weiß auch sehr wohl, worum es euch mit diesem Beitrag ging. Es ist auch vollkommen richtig, nicht einfach nur nach Bestätigung seiner eigenen Meinung zu suchen. Wir sind uns diesbezüglich vollkommen einig. Ich wäre gar nicht hier, würde ich so an die Sache rangehen, denn ich bin sehr oft nicht eurer Meinung. Aber ich weiß, dass ihr es ehrlich meint, und das ist das Entscheidende. Bei krisenfrei bin ich mir da nicht so sicher. Ich kann das bei weitem nicht so beurteilen, wie wahrscheinlich ihr, denn ich kannte diese Seite zuvor überhaupt nicht. Umso erstaunter war ich, was ich da auf den ersten Blick fand. Aber das schilderte ich bereits.

        Es ist natürlich eine Sache, einen Artikel zu rebloggen, bei dem es um die Abzocke von Versicherungen geht und wie der Staat das auch noch stützt. Aber der Artikel hat eine Tendenz, die ihr offensichtlich (ich kannte eure Meinung zum Thema Gold zuvor nicht) nicht teilt.

        Wie gesagt, ich kann diese Webseite nicht wirklich beurteilen, aber ich habe eine Ahnung. Ihr sagt: „Ob jemand in Gold und Silber investiert, ist “Glaubensfrage”.“ Das ist richtig. Es ist aber etwas anderes, wenn jemand dafür massiv Werbung schaltet und die Tendenz der Artikel genau in diese Richtung geht. Dann besteht die Möglichkeit, dass es nicht nur Glaubensfrage ist, sondern ein Geschäftsmodell. Wie gesagt, es besteht die Möglichkeit, das muss nicht heißen, dass dem auch so ist.

        Das ist es auch, was ich mit selbstlos meinte. Ich meinte damit nicht, dass Blogbetreiber generell kein Geld verdienen sollten. Das ist quatsch. Vermutlich war das auch einfach unglücklich formuliert meinerseits. Einige meiner Lieblingsblogs finanzieren sich weitgehend durch Werbung, DVD, Buchverkauf und Spenden. Und ich bin der letzte, der diese nicht unterstützen würde, soweit es mir möglich ist.

        Entscheidend ist, worauf jemand hinaus will. Ich weiß nicht, zumindest nicht nach Lesen dieses Artikels, worauf krisenfrei hinaus will. Um es konkret zu formulieren, denn ich hatte es schon im ersten Beitrag angedeutet. Als Sicherung der Altersvorsorge kommt am Ende der Tipp (so fasse ich das auf), Gold zu kaufen. Das ist kein gesamtgesellschaftliches Konzept, sondern nur eines, für welche die es sich leisten können. Es ist völlig unbrauchbar für Leute, die in derartigen Verträgen stecken und völlig unbrauchbar für die allermeisten Menschen in Europa, weil sie schlicht keinen Cent für derartiges übrig haben. Es ist ein (Anlage)Tipp für Menschen mit finanziellem Background. Es sei dahingestellt, ob dieser richtig oder falsch ist. Es ist aber auf keinen Fall das, worum es euch geht, denn es geht euch (wie mir) um einen Ausweg aus der Misere und nicht, wie man möglichst sein Schärflein ins Trockene bringt.

        Fakt ist aber auch, dass Gold sehr wohl ein Spekulationsobjekt ist. Spekulative Märkte werden manipuliert, gepusht und es werden immer die Profis sein, die dabei absahnen. Ich kann – wie gesagt – nicht beurteilen, ob krisenfrei zu den Überzeugungstätern zählt, oder zu den Profis, die nur die Fische angeln wollen. Darum ging es mir. Es war nur ein (Warn)Hinweis. Ein Hinweis, der auf ganz konkreten Zweifeln fusst.

        Um nun dazu zu kommen, denn diese Frage stellte ich nicht umsonst: „Ob man Blüm als “Lügner” bezeichnen darf, wäre ein langes Thema. Wohin “Die Rente ist sicher” führt, sieht man spätestens jetzt deutlich: in die Altersarmut.“

        Genau das meine ich; es ist ein langes Thema. Aber gerade das vermeidet der Artikel gründlich. Wie gesagt, es war nicht Blüm, der die Riesterrente wollte, und es ist fraglich, ob nicht genau dies in die Altersarmut führen wird. Deswegen ist es unfair, einen Artikel, der sich mit der Abzocke der Versicherungskonzerne mit Hilfe des Staates befasst, so zu beginnen. Ich muss gestehen, dass ich nicht zuletzt ihm mein „Erwachen“ zu verdanken habe. Deswegen bin ich wahrscheinlich auch etwas empfindlich diesbezüglich. Blüm gehört zu jenen, die unsäglichster Diffamierungskampagnen ausgesetzt waren und sowas kotzt mich einfach an. Man sollte nicht auf der selben Welle reiten.

        Es war mir ein dringendes Bedürfnis, das klarzustellen.

        PS: Grundsätzliche Urteile fälle ich extrem selten 😉

    • aus Madrid sagt:

      Hallo @Bonsta,

      Wenn ich einen Artikel umzingelt von Bannern die für Goldinvestitionen sehe, dann stelle ich mir oft die Frage: Wie kann die Redaktion (?) dafür werben und im gleichen Artikel sich dagegen aussprechen, was genau die werbenden Betriebe betreiben?
      Oft interessiert mich der Inhalt sehr, die Annoncen und Reklamen stören sehr. In digitaler Form noch mehr als in gedruckter, da sie sich oft vor die zu lesenden Buchstaben schieben und weggeklickt werden müssen, am Rande stetig blinken, oder sogar sprechend ein Produkt anpreisen.
      Die Zeitungen El Pais, ABC & haben zum Beispiel neben Immobilienannoncen, zur Zeit über besonders günstige Versteigerungsobjekte, auch immer schon zahlreiche Annoncen Prostituierter verschiedenster Disziplin veröffentlicht.
      Weiter habe mir mal die Mühe gemacht, die Reklamen einer gedruckten Version der Zeitschrift Spiegel zu zählen. Das Ergebnis: fast die Hälfte waren Themenartikel, der Rest Werbung.

      Sind die Redaktionen denn so sehr abhängig von dieser Geldeinnahme?
      Danke Uhupardo für Eure Arbeit und Bannerfreien blog!

      LG

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