Washington wird auch diesmal den Waffenbesitz nicht beschränken

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27 Tote. In einer Kleinstadt. Besser gesagt in einem grossen Dorf von 26.000 Einwohnern, in dem es im vergangenen Jahrzehnt nur einen einzigen Mordfall gab. Alles ganz schrecklich, Beileid, nachdrückliche Verurteilung … und noch ein paar Phrasen. Doch das nächste Massaker wartet schon, weil auch nach dem gestrigen Amok-Lauf in Newtown (Connecticut) in den USA keinerlei Waffenbeschränkung erfolgen wird. „Wir haben in den vergangenen Jahren zu viele dieser Tragödien durchgemacht“, sagte ein mit Tränen kämpfender Obama am Freitag in Washington. Die USA müssten nun ernsthafte Schritte unternehmen.

Müssten sie. Werden sie nicht. Seit Columbine, wo 1999 zwölf Kinder und ein Lehrer in einer Schule von einem durchgeknallten Pistolenhelden ermordet wurden, gab es in den USA 18 ähnliche Schiessereien mit etlichen Toten. Vier mehr als im Rest der Welt zusammen. Im blutigsten Vorfall starben 34 Schüler durch einen gestörten Mitschüler 2007 in der Virginia Tech Universität. Nach jedem einzelnen dieser Massaker wurden Stimmen laut, den Waffenbesitz endlich zu begrenzen, weil klar war, dass jeder dieser Attentäter viel zu leicht an die Waffen kam, die er brauchte. In Connecticut brachte der Schütze gestern nach ersten Erkenntnissen vier verschiedene Feuerwaffen mit – alle legal erworben.

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Passiert ist nichts Positives seitdem. Die Waffenlobby, die regelmässig Wahlkampagnen nachhaltig finanziert, hat immer gewonnen. Im Gegenteil: Die Hürden für Waffenbesitz sind nicht etwa erhöht worden, sondern sogar gesunken. In einigen Staaten darf man mit der Knarre seelenruhig im Freien spazieren gehen. In anderen darf man die geladene Pistole ständig im Handschufach des Autos liegen haben. In diesem Jahr wurden laut National Instant Check System 16.800.000 Waffenverkäufe registriert, doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Wenn man in Rechnung stellt, dass bei jeder dieser gemeldeten Transaktionen praktisch beliebig viele Waffen über den Tresen gehen können – von der Pistole bis zum Automatik-Gewehr -, kann man sich das wirkliche Problem der USA unschwer vorstellen.

Die Waffenbefürworter bilden die Mehrheit in beiden grossen Parteien und in der Bevölkerung. Von 2006 bis 2009 stieg der Verkauf von Gewehren um 30 Prozent an. Bei 10.000 von den 14.000 Morden, die in den USA im vergangenen Jahr registriert wurden, waren Pistolen oder Gewehre die Tatwaffe. Im Jahr 2009 kamen 600 Menschen durch Unfälle beim Hantieren mit einer Waffe zu Tode. 19.000 brachten sich per Schusswaffe selbst um. Trotz allem kam in den ersten vier Jahren Amtszeit von Obama kein einziges Gesetz durch, das den Waffenbesitz strenger kontrollieren oder gar limitieren könnte.

Der Präsident hat diesbezüglich ein paar Vorschläge für die neue Amtszeit geäussert. Keiner davon hat wirkliche Chancen auf Realisierung. Doch selbst das war schon genug, um den Vizepräsidenten der National Rifle Asoociation (NRA), Wayne LaPierre, dazu zu veranlassen, vor einem „Angriff auf den 2. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten“ zu warnen, der der Regierung verbietet, das Recht auf Besitz und Tragen von Waffen einzuschränken. Das Gesetz stammt aus dem Jahre 1791. Die zugehörige Geisteshaltung ebenfalls.

Bis zum nächsten Massaker … business as usual.

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93 Kommentare zu “Washington wird auch diesmal den Waffenbesitz nicht beschränken

  1. Ibrahim Hidayat sagt:

    Die USA unterstützen eben noch die echte Evolution nach dem Vorbild der Natur, wo die Schwachen ausgemerzt und die Starken unter Waffen gehalten werden. Nur so kann ein Volk gesund gehalten werden.

  2. Thomas sagt:

    Wer glaubt, dass Waffen Menschen töten, der glaubt auch, dass Gabeln fett machen und Autos betrunkene Fahrer.
    Und wer glaubt, mit einem Waffenverbot solche Massaker zu verhindern, ist selten dämlich. Denn die Waffen geben nur die ehrlichen Leute ab, die ihre Waffe auch legal erworben haben. Die anderen – vor allem die zukünftigen Täter aller Gattungen – behalten ihre illegal erworbene Waffe weiterhin.
    Mit einem geforderten Waffenverbot werden in der Masse nur unschuldige und normale Bürger entwaffnet, die sich dann aber nicht mehr adäquat gegen bewaffnete Verbrecher zur Wehr setzen können. Heute muss ein Einbrecher und auch ein Amokläufer damit rechnen, selbst erschossen zu werden. Mit einem Waffenverbot wäre die Gefahr viel geringer.

    Und nebenbei: Jeder, der andere umbringen will, wird das auch ohne Schusswaffen hinbekommen. Das Problem sind nicht die Schusswaffen, das Problem liegt ganz woanders.

    Uhu, du solltest dich eher mal mit den gesellschaftlichen Ursachen in diesem Kontext befassen und nicht einfach sinnlos gegen die Waffenlobby wettern. Das ist nämlich zum größten Teil Blödsinn. Und das weißt du auch.

    • Uhupardo sagt:

      Thomas, argumentieren ist legitim. Was „sinnlos“ und „Blödsinn“ ist, entscheiden nicht Sie.

    • Dude sagt:

      selten dämlich ist dieser Gedankengang! natürlich liegt das Problem nicht an der Waffe selbst, aber ohne die Möglichkeit so einfach an diese zu kommen, ist das verwirklichen eines Amoklauf-Plans schwierig bis unmöglich.

      ein Blick in die Statisitk zeigt zudem eindeutig, dass die flächendeckende Verbreitung von Schusswaffen direkt zu mehr Todesopfern durch diese führt.

      Erst denken, dann reden.

      • Antisozialist sagt:

        Gerade Connecticut hat ein sehr strenges Waffengesetz in den USA. Damit werden eben „waffenfreie“ Zonen geschaffen. Diese ziehen Ammokschützen an.

        Nur in Diktaturen wird der private Waffenbsitz verboten.

    • fakeraol sagt:

      Da Einbrecher im Waffeneinsatz geübter sind, als ihre Opfer und das Überraschungsmoment für sich haben, bewirkt das Wissen, das auch ihre Opfer Waffen besitzen können nur, daß sie noch schneller und rigoroser von der Waffe gebrauch machen.
      Waffenbesitz schützt nicht die Opfer, er führt nur zu noch mehr Toten.
      Wenn Waffenproduktion nur unter schärfter Überwachung und Kontrolle möglich wäre und Waffen ausschliesslich in besonderen Fällen an ausgesuchte Menschen ausgegeben würden (an Jäger und Wildhüter zur Berufsausübung, und nur an ganz wenige Spezialkräfte), bei denen der Einsatz extra genehmigt und exakt dokumentiert werden muss, würde das die Opferzahlen senken.

      Freilich kann man das nicht losgelöst vom übrigen Kontext betrachten, von staatlicher Gewalt und Unterdrückung, aber auch da hat im Zweifel die Polizei oder das Militär die größeren Waffenkammern in Reserve.

    • fakeraol sagt:

      Ergänzung:
      Daß die Zahl der Opfer nicht nur etwas mit der bloßen Verfügbarkeit von Waffen zu tun hat, sieht man daran, daß privater Waffenbesitz in Kanada ebenso erlaubt ist, es im Vergleich zu den USA dort aber kaum Amokläufe, wilde Schiessereien und Kriminalität mit Waffeneinsatz gibt.

      Kanada hat dank (u.a.) Tommy Douglas ein komplett kostenloses Gesundheitssystem, wärend in den USA die Hälfte der Leute überhaupt nicht versichert sind, nicht mal zu den absurden Bedingungen, die die Kassen dort anbieten.

      Das ändert aber nichts daran, daß die Staatsgewalt im Zweifel immer das größere Waffenarsenal hat und der Bürger mit oder ohne Waffe trotzdem immer der unterlegene ist (und nachdem er als angeblicher Angreifer erschossen wurde, auch nicht mehr darüber reden kann, welches Unrecht ihm widerfahren ist, was dem Staat zupass kommen dürfte).

      Nein, Waffen sind nicht die Lösung.

  3. fidel sagt:

    Es ist wirklich friedenswichtig, alle nicht staatlich organisierten Menschen gänzlich zu entwaffnen!
    Weil dann Terrorismus- und Aufruhrbekämpfung durch z.B. EUROGENDFOR so richtig erfolgreich sein kann.

    Nicht vergessen, Deutschland hätte Hitler jederzeit abwählen können….
    Ich glaube, Nordkorea hat auch etwas gegen Privatwaffen, was nur an den Amokläufern liegen kann.

    • fakeraol sagt:

      > „Nicht vergessen, Deutschland hätte Hitler jederzeit abwählen können….

      Du bist überaus schlecht informiert. Hitler wurde nicht gewählt, sondern auf Betreiben von Politikern von Hindenburg als Reichskanzler eingesetzt.
      Danach fand nur eine Wahl statt, unter massivem Terror von SA und SS, und ab dem 14. Juli 1933 hätte Hitler auch mit nur einer Stimme die absolute Mehrheit gehabt.

  4. Bonsta sagt:

    Eine der Hauptursachen für diese Serie der Amokläufe ist schon allein die Berichterstattung darüber. Auch in Deutschland überschlagen sich die Medien wieder. Dabei ist schon lange unbestritten, dass jeder Bericht darüber die Gefahr erhöht, dass es Nachahmer gibt. Die Medien liefern den Tätern auch noch nachträglich genau das, was sie damit bezwecken: Aufmerksamkeit. Damit werden mögliche Nachahmer geradezu aufgefordert, selbiges zu tun.

    Nirgends sonst sind die direkten Konsequenzen der Boulevardisierung, Gewinnorientierung und der Werteverfall in der Medienwelt, größer als hier. Heute ist es kaum mehr vorstellbar, dass ein Ereignis wie dieses nicht bis zum geht-nicht-mehr ausgeschlachtet wird, nüchtern berichtet und analysiert wird und alle zusammen sich der Verantwortung im Umgang solcher Taten bewusst werden. Es fehlt an Taktgefühl und jeglichem Einfühlungsvermögen. Wieder werden traumatisierte Kinder unmittelbar nach diesem Blutbad vor die Kamera gezerrt und zu irgendwelchen Statesments genötigt. Wieder steht eine unüberschaubare Horde von „Journalisten“ vor Ort und berichtet über jede noch so kleine Kleinigkeit. Und wieder wird irgendwo auf der Welt ein Mensch sitzen, der das sieht, lange schon ähnliches plant und jetzt, in diesem Augenblick, aus seinem Plan einen festen Entschluss machen…

  5. Daisy sagt:

    „Washington wird auch diesmal den Waffenbesitz nicht beschränken“ und das ist gut so.
    Bitte jetzt kein „Gutmensch“ aufschrei.
    Es gibt ca. 80 Milionen US-Amerikaner, somit ist die Summe von der Presse sogen. „Amokläufe“ kaum signifikant. Aber es verkauft sich wahnsinnig emotional gut.
    Die Furcht wird auch noch genährt, somit eine wunderbare Sache um die „Staatsgewalt“ noch mehr zu monopolisieren.
    Somit sind die Tränen des Präsidenten Obama falsch und hinterlistig.
    Wie der Begründer der Massenpsychologie Gustave le Bon schon erkannte, ist die Masse leicht erregbar, leichtgläubig und Sprunghaft. Ihre Emotionalität ist schlicht.
    Ich würde gerne auch die Aufregung der „Gutmenschen“ sehen, wenn die predetor Drohnen wiedermal in Afgahnistan Kinder beim Holzsuchen töten. Oh vergaß, dass ist collateral damage, bzw. Kinder II Wahl.
    Oder wenn US-Polizisten (Staatsgewalt) wiedermal unschuldige US-Citizens erschießen, solche Themen schaffen es nichtmal über den Ozean. Einfachmal „Cop Block“ eingeben und staunen.
    Der Grund warum US-Amerika solch ein Waffengesetz hat, wird in den seltensten Fällen hinterfragt.
    Die Absichten der Gründerväter war recht simpel, der Staat sollte nicht über das Waffen-Monopol verfügen um in absolutistischer Macht seine Gewalt ausüben zu können.
    Den kein freier Bürger sollte vom Staat in einer „Schutzabhängigkeit“ geraten.
    Mitleid ist sicherlich erforderlich aber gleich meine Freiheit und Mündigkeit in den Schoß des Staates deswegen zu legen. Nein Danke.

  6. peterb sagt:

    „Bei 10.000 von den 14.000 Morden, die in den USA im vergangenen Jahr registriert wurden, waren Pistolen oder Gewehre die Tatwaffe. Im Jahr 2009 kamen 600 Menschen durch Unfälle beim Hantieren mit einer Waffe zu Tode. 19.000 brachten sich per Schusswaffe selbst um.“

    Und trotzdem ist die Bevölkerung der USA in dieser Zeit gewachsen. Also warum etwas ändern?
    Sarkasmus off.

    • Antisozialist sagt:

      Mit Gesetzen kann man illegale Waffen nicht unter Kontrolle bringen. Aber um mehr Sicherheit dürfte es den Befürwortern, die Bezeichnung als G..menschen soll man hier ja nicht verwenden, einen strengeren Waffengesetzes auch nicht gehen.

  7. Slyman sagt:

    Ich möchte nur mal einen Denkanstoss geben:
    Mann sollte mal etwas die Blickwinkel ändern und nicht immer stupide auf die Waffen schimpfen sondern vielmehr auf ein grundlegendes Problem. Ein System was Menschen erstmal zu dem macht was sie dann mit diesen Waffen ausdrücken! Es ist komplexer als immer in die selbe Kerbe zu hauen. Es gibt jede Menge Dinge, womit man Menschen umbringen kann, manchmal reicht nur ein Streichholz. Oder reden wir über unsere Regierungen, die im Laufe der Zeit Millionen Menschen umbringen …. wo sind da die „Tränen“ der Schauspieler hinter den Mikrofonen? Nebenbei nehme ich einem Obama seine Trauer KEIN Stück ab! Dieser Mann (diese Regierung/Staat) verantwortet ganz andere Morde und da fällt kein Wort der Trauer. Was da passiert ist, ist ein Drama und es macht mich traurig, aber ich habe gelernt das es nicht nur das ist was man sieht und hört … die Dinge, Ursachen und nicht selten Pläne die dahinterstehen gehen VIEL tiefer!

      • Thomas sagt:

        Die Streichholzstatistik unterscheidet nicht zwischen legalen und illegalen Waffen.
        http://www.legalwaffen.de/ein_positionspapier.html

        • Uhupardo sagt:

          Müsste man unterscheiden, stimmt.

          Denn Studien der Universität Austin/Texas haben statistisch längst bewiesen: Opfer, die mit legal erworbenen Waffen erschossen wurden, fanden das viel weniger schlimm.

          • Thomas sagt:

            Das ist genau die Art von Aussagen, die eine Diskussion hervorbringt, wenn einem die Argumente ausgehen. Die Opfer, die mit Küchenmessern erstochen wurden, fanden das auch weniger schlimm als diejenigen, die mit Butterflys erstochen wurden. Suuper Argumentationskette. 😉
            Der Anteil an Morddelikten, die mit legal besessenen Waffen stattfinden, ist verschwindend gering. Und genau die wollt ihr ja verbieten, was jeglicher Logik entbehrt, denn es ändert nichts, im Gegenteil.

            • Uhupardo sagt:

              Kommt nicht oft vor, Thomas. Aber für den Standpunkt, nicht die gesamte Bevölkerung bewaffnen zu wollen, brauchen wir nicht einmal Argumente, das schafft der Bauch allein. Und da Argumente erfahrungsgemäss nicht dazu geeignet sind, Waffennarren umzustimmen, kann man sich auch das getrost schenken. Wie Ramón schon sagte: „Ja sicher, und deswegen gehen wir morgen alle mit der geladenen Pistole statt nur einem Messer in die Disko, denn da könnte ja einer kommen …“ – Das trifft ihre „Argumentation“ recht gut.

              • Thomas sagt:

                Ist doch Unsinn. Wenn z.B. die Securitys alle Waffen tragen dürften in den Diskos, wäre damit schon Sicherheit geschaffen. Das Beispiel ist an den Haaren herbeigezogen. Aber ich lass das mal so stehen und klink mich aus. Der nicht-kommentierende Teil deiner Leserschaft hat zumindest beide Seiten gehört. Das war mir wichtig. Schönes Wochenende euch!

                • Uhupardo sagt:

                  „Der nicht-kommentierende Teil deiner Leserschaft hat zumindest beide Seiten gehört.“

                  Das ist auch in Ordnung und gut so. Buen fin de semana.

              • Antisozialist sagt:

                Das Wort „Waffennarren“ ist ein ebenso schlimmes Wort wie „Gutmenschen“. Im Umkehrschluß wären alle Waffengegner „Antiwaqffennarren“.

  8. EuroTanic sagt:

    Ich bin für den Waffenbesitz. Denn die Kriminellen werden immer irgendwie an Waffen kommen wenn sie es wollen. Mit Verboten hat man noch nie etwas erreicht. Eher, dass die Bevölkerungen der Gewalt der Kriminellen schutzlos ausgeliefert ist. Die Kriminalitätsraten mit legal beschafften Waffen sind statistisch nicht darstellbar.. Aber kommen immr schön in die Nachrichten um Auflage zu machen. Ein normaler Bürger wird mit einer legalen Waffe genauso sicher und bewusst umgehen wie mit dem Auto, dem Küchenmesser oder sonst einem Gegenstand der zum Guten oder Schlechten angewandt werden kann.

    • Bonsta sagt:

      Nun, Autos wurden auch schon häufiger für Amokläufe benutzt. Deswegen würde niemand Autos verbieten wollen. Da stimme ich deiner Argumentation überein. Kriminelle werden sicher immer an Waffen kommen, wenn sie das wollen. Auch hier kein Widerspruch. Aber wenn du mal schaust, wer die Amokläufer sind, wirst du sehr schnell feststellen, dass die meistens gar nicht aus dem kriminellen und kleinkriminellen Mileu kommen. Auch nicht aus der Unterschicht, sondern aus der gutbürgerlichen Mitte der Gesellschaft, wie man so schön sagt. Das trifft sowohl für Columbine wie Winnenden zu, und vermutlich auch hier. Eigentlich alles Orte, wo die Welt auf den ersten Blick noch in Ordnung scheint. Strengere Waffengesetzte würden sicher hier gewisse Hürden setzen, da es sehr viel schwerer ist, an Waffen zu kommen, wenn man nicht in der kriminellen Szene drin steckt. Ich sage nicht, dass es unmöglich ist, aber es erschwert die Tat enorm. Sicher ist allerdings auch richtig, dass mit Waffenverboten allein dieses Problem nicht gelöst wird.

      Ein anderes ist allerdings die Tatsache, dass Selbsmorde mit verfügbaren Schusswaffen sehr viel häufiger auch durchgezogen werden, als ohne. Das liegt vor allem daran, dass es technisch sehr viel einfacher ist, als jede andere Methode. Ein kurzer Tiefpunkt im Leben, ein vorschneller Entschluss, auch hier ist die einfache Verfügbarkeit das Problem. Wenn man länger Zeit zum überlegen hat, sich erst die nötigen Mittel besorgen muss, sich Gedanken über das „Wie“ machen muss, hat sich in dieser Zeit die scheinbar ausweglose Situation vielleicht schon wieder geändert und es kommt gar nicht erst zu einem solchen Versuch.

      Wo wir uns überhaupt nicht einig sind, ist das: „Eher, dass die Bevölkerungen der Gewalt der Kriminellen schutzlos ausgeliefert ist.“

      Wohin soll das führen, wenn sich jeder selbst zu schützen versucht? Dann fragst du irgendwann im Dunkeln nach dem Weg und wirst über den Haufen geschossen, weil der gefragte in Panik reagiert. Das kann es doch wohl auch nicht sein, oder?

      • Thomas sagt:

        Jetzt haben wir ein Problem, für das wir keine vollständige Statistik finden werden, denke ich: Du sagst, Selbstmorde und Amokläufe würden reduziert. Aber die Masse der Morde wird mit illegalen Waffen begagen. Jetzt stellt sich die Frage, was am Ende tatsächlich mehr Leben retten würde: Das Verbot von legalen Waffen oder die steigende Mordrate aufgrund der fehlenden legalen Waffen. Der von mir hier an anderer Stelle gepostete Link zum Positionspapier sagt anhand der aufgeführten Statistiken in Amerika jedoch aus, dass die Mordraten mit Schusswaffen dort am höchsten sind, wo am wenigsten legale Waffen besessen werden.

        • Bonsta sagt:

          Allein Kanada beweist, dass Schusswaffen allein nicht das Problem sind. Dort gibt es pro Kopf mehr Waffen als in den USA.

          Denkst du aber wirklich, dass Schusswaffen in bürgerlicher Hand die Kriminellen verschreckt? Das mag vielleicht bis zu einem gewissen Grade stimmen, jedoch führt das letztlich nur zu einer Gewalteskalation. Es wird dann nicht mehr gefragt, sondern gleich geschossen. Sicherer wird damit gar nichts. Das ist eine Sackgasse. Auf der Strecke bleiben dann diejenigen, die sich immer teurere Selbstschutzmethoden nicht leisten können.

          Viel interessanter ist die Frage, woher die vielen Kriminellen eigentlich kommen und was sie dazu werden ließ. Das nützt natürlich keinem gegenwärtigen Opfer der Gewalt, aber zukünftigen nützt es sehr wohl. Warum hat Kanada kein solches Problem? Warum auch Deutschland nicht? Zwei Länder, die in ihrer Bewaffnung unterschiedlicher nicht sein könnten. Also können Waffen nicht als Argument, weder für deine Position, noch meine Position verwendet werden. Es muss also etwas anderes sein, was ausschlaggebend ist.

          Wobei Kriminelle und Amokläufe zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Amokläufer sind i.d.R. nie zuvor in irgendeiner Weise aufgefallen. Gerade das ist ja das Problem. Beinahe jeder könnte es werden, aber nur die wenigsten werden es.

      • Lodur sagt:

        „Wohin soll das führen, wenn sich jeder selbst zu schützen versucht? “

        Es würde vllt. dazu führen, das hier in der BRD nicht mehr Menschen einfach so mal in der U-Bahn, auf dem Alex oder sonstwo totgetreten werden.

        • fakeraol sagt:

          Stimmt, wenn beide Schuhe anhaben, wird das Opfer totgetreten, wenn beide Waffen haben, wird das Opfer totgeschossen.
          Und danach gibts vermutlich noch eine Schiesserei auf dem Alex, bei der die Hälfte der Leute draufgeht.
          Klasse Idee, das.

      • Antisozialist sagt:

        Warum sollen gesetzestreue Bürger wegen einiger Psychos Nachteile erleiden?

  9. Ramón Rodríguez sagt:

    Ich habe mehr als einmal den Kopf geschüttelt beim Lesen der Kommentare. Es ist doch längst klar, dass der einfache Zugang zu Waffen zwar nicht die Ursache solcher Taten ist, sie aber wesentlich erleichtert. Ob nun durch frei verkäufliche Waffen in den USA oder durch Papis Sportschützen-Waffenschrank in Deutschland, auf den der gestörte Sohn Zugriff hat.

    Wer hier den hemmungslos überdimensionierten Waffenbesitz in den USA verteidigt, tritt i Umkehrschluss für freien Waffenbesitz in Deutschland oder Spanien ein. In der Welt möchte ich nicht leben. Allein dieses Thema würde mich davon abhalten, jemals ein Zelt im Land der US-Pistoleros aufzuschlagen (und es gäbe viele weitere natürlich).

    • Thomas sagt:

      Wir reden weiter, wenn du das erste Mal Opfer eines bewaffneten Raubüberfall wurdest und dich vielleicht gerne dagegen gewehrt hättest… so mit deiner MagLite oder dem stumpfen Küchenmesser. Es gilt, gleiche Verhältnisse zu schaffen. Denn der Staat kann dich in so einer Situation nicht schützen, das kannst nur du alleine. Aber das geht nicht, wenn dich einer aus 10Meter Entfernung erschießen kann, während du nur ein Messer zur Verteidigung hast. Das eigene Leben schützen und verteidigen zu dürfen ist ein Grundrecht. Und wenn andere dich mit Feuerwaffen bedrohen, kannst du dich nur mit denselben Waffen ordenlich verteidigen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich ein Waffenfreund bin. Die Argumentation gegen ein Verbot ist logisch begründet.

      • Ramón Rodríguez sagt:

        Ja sicher, und deswegen gehen wir morgen alle mit der geladenen Pistole statt nur einem Messer in die Disko, denn da könnte ja einer kommen … vaya hombre, behalte dein „Auge um Auge“ und lass mich bloss in Ruhe!

  10. Interessant, wie einige offenbar der Überzeugung sind, dass Waffen (mehr) persönliche Sicherheit bedeuten. Ist nie aufgefallen, dass mehr Waffen auch mehr Tote bedeuten? Weil davon auch Gebrauch gemacht wird, wenn man sie hat – egal ob zum Angriff oder zur Selbstverteidigung. Mit einem Küchenmesser hätte der Attentäter keine 27 Menschen umgebracht. Das ist der feine aber bedeutende Unterschied – über die Hintergründe und Ursachen, die einen Menschen zu so einer Tat bringen, kann man deswegen trotzdem diskutieren.

    Insgesamt betrachtet ist die Situation nur schizophren: die amerikanischen Bürger bewaffnen sich bis an die Zähne aus Angst vor bewaffneten Kriminellen und mit genau diesen Waffen mähen Mittelklasse-Söhne Mitschüler und Lehrer nieder. Und während man die Opfer beklagt („Warum musste das passieren?“), bombt man am anderen Ende der Welt wieder ein paar Zivilisten nieder .

    • Thomas sagt:

      Sicher wäre es besser gewesen, niemals diese Waffen zu erfinden. Sie sind aber nunmal da und man bekommt sie nicht mehr weg. Jetzt aber alle legal besessenen Waffen zu verbieten, damit die illegalen Waffenbesitzer noch besser davon kommen, wäre der buchstäbliche Schuss nach hinten.

    • EuroTanic sagt:

      Wo sind denn die Quellen, dass mehr Waffen mehr Tote bedeuten? Ich kenne diese Quellen nur in Form von Western Kinoschinken in denen wild rumgeballert wird. Dieses Bild ist aber total falsch. Im Wilden Westen wurde kaum oder gar nicht rumgeballert. Alles Hollywood MIst. Statistiken in Ländern, in denen der Waffenbesitz verboten wurde zeigen, dass die Gewalt zunimmt. In England sind Viertel, in denen Waffen für Private total verboten wurden zum Wallfahrtsort für Kriminelle geworden. Die konnten sich dann sicher sein, die einzigsten mit Waffen zu sein. Ein Paradies sozusagen.
      Wie blödsinnig ein waffenverbot ist zeigt doch die Tatsache, dass der Staat ein Waffenmonopol beansprucht. Ein Mann in Polizeiuniform und Waffe ist GUT, und derselbe Mann in Privat mit Waffe ist SCHLECHT? LOL

      • Uhupardo sagt:

        Schusswaffen pro 1.000 Einwohner, ohne Kommentar.

      • Bonsta sagt:

        Du meinst, da wo die Bevölkerung keine Waffen hat, haben sich überall die Kriminellen eingenistet? Also wäre die Konsequenz folgende: Da, wo die Kriminalität wütet, muss man einfach nur jedem nichtkriminellen Bürger eine Schusswaffe geben und das Problem wäre gelöst?

        Was für eine brilliante Logik…

        • Thomas sagt:

          Das Problem ist damit nicht gelöst, aber die Menschen haben jetzt wenigstens eine Chance, sich zu verteidigen. Und die Angreifer müssen tatsächlich fürchten, bei einem Überfall selbst erschossen zu werden. Problem nicht gelöst, aber dennoch verbessert. Der umgekehrte Weg machts den Bösen nur leichter.

          • Klasse. Angreifer tot, der Überfallene auch. Das ist eine grandiose Verbesserung.

            Wenn die Abschreckungsthese stimmen würde, dann gäbe es in den USA deutlich weniger Kriminalität, als in Deutschland, da der Überfallene eventuell auch eine Waffe in der Tasche hat. Dem ist leider nicht so. Wo Not und die sozialen Unterschiede groß genug sind, wird es immer Kriminalität geben – egal wie viele Waffen im Umlauf sind. Aber je mehr Waffen zur Hand sind, desto mehr wird von ihnen Gebrauch gemacht und leider wissen Kugeln nicht zwischen Täter und Unschuldigen zu unterscheiden.

            • Gnatz sagt:

              Ach ja dann schauen sie sich mal Kanada oder die Schweiz an dort hat auch fast jeder eine oder mehrere Knarren und es passiert weniger als in den Ländern wo Waffen verboten sind.
              Die meisten Menschen die durch Waffen getötet werden sind Opfer von Kriminellen oder dem Staat und den Kriminellen ist es egal ob Waffen legal oder nicht sind. Im Gegenteil ein Verbot von Waffen schafft für solche Leute nur wieder neue Märkte.

              • Haben Sie es persönlich überprüft – also bei zehntausenden Schweizern und Kanadiern in die Nachttischschublade gesehen, oder wie kommen Sie zu diesem fundierten Wissen?

                Dass in Kanada oder in der Schweiz die Todesopfer durch Schusswaffen (unabhängig von der Zahl der Waffen) sich in den Grenzen halten, liegt zunächst mal an der deutlich geringer ausgeprägten sozialen Kluft. Dort wo es weniger Armut gibt, gibt es auch weniger gewaltsame Übergriffe. Vergleichen Sie diese beiden Länder mit Brasilien oder Südafrika und es wird deutlich, dass Armut noch gefährlicher ist, als Waffen es sind.

                ABER: Es wird für keinen sicherer, wenn neben dem Einbrecher auch noch der Hausbesitzer eine Knarre hat, denn natürlich wird jeder sie benutzen, wenn einer dem anderen gegenüber steht. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dann zu einer Schießerei mit Toten kommt ist sogar noch größer, als wenn nur der Übeltäter bewaffnet wäre. Dasselbe gilt auch für Polizeieinsätze, bei denen die Beamten bei jedem Bürger davon ausgehen müssen, dass er selbst eine Schusswaffe in der Tasche hat. Dementsprechend wird dann eben mal zuerst geschossen, und dann erst gefragt.

                Eine ganz eigene Gefahr scheint mir aber noch von etwas ganz anderem auszugehen: Angst und Panik vor Bedrohungen, vor denen man meint, sich mit Schusswaffen zur Wehr setzen zu müssen. Ohne diese Panik würde sich eine Grundschullehrerin in einem verschlafenen Nest keine 5 Knarren zulegen. Und dass solche Waffen nicht nur zur Selbstverteidigung dienen, wissen wir ja jetzt.

              • aus Madrid sagt:

                Es geht in diesem Artikel nicht um einen Kriminellen sondern um einen geistig verwirrten, der anstatt zu Schiessübungen vielleicht zum Psychologen oder Psychater gebracht hätte werden sollen.
                Vielleicht machen Schiessübungen, sensible Seelen sehr nervös, so wie auch die Video-Spiele aus der funny Funindustrie, die unter anderem bei Militärsoldaten in ihrer Ausbildung eingesetzt wird, um naturgegebene Hemmschwellen abzubauen.

                Führt Gewalt zu mehr Gewalt?

                Führt ein wachsender Waffenmarkt in einer Zeit in der die Kriminalität ebenso boomt zu mehr Sicherheit?

                Welche Schlüsse können aus Statistiken ziehen, welche die Täter nach dem Geschlechteranteil untersucht?

      • Antisozialist sagt:

        Viele unserer leiben und guten Mitbürger leiden an Hoplophopie:-)

    • Lodur sagt:

      „…dass Waffen (mehr) persönliche Sicherheit bedeuten.“

      Doch tun sie. Schau Dir Kriminalitätsstatistiken in den USA an und vergleiche sie mit der Schärfe der Waffengesetze in den einzelnen Staaten! Und Du wirst feststellen müssen, das in den Staaten mit den schärfsten Gesetzen die Kriminalitätsrate mit am niedrigsten ist.
      Oder schau Dir London an. Als alle Handfeuerwaffen verboten wurden, ist die Kriminalität um 150 % gestiegen. Warum? Ganz einfach, weil die Kriminellen wußten, das nur noch sie mit illegalen Waffen bewaffnet waren. Denn dieses ganze Verbotsgeschrei betrifft doch nur legale Waffen.

  11. Angstbürger sagt:

    Ich könnte heulen, wenn ich das Foto der beiden Kinder ansehe!!!
    … was heißt, könnte … :-((

    • Thomas sagt:

      Ich auch. Hab selbst ne kleine Tochter. Sowas zerrt echt an den Nerven. Dennoch liegt das Problem nicht bei den Schusswaffenbesitzern, die ihre Waffen ordenlich kaufen und registrieren lassen. Diese Argumentationskette ist nur auf den ersten Blick richtig.

      • Uhupardo sagt:

        „Dennoch liegt das Problem nicht bei den Schusswaffenbesitzern, die ihre Waffen ordenlich kaufen und registrieren lassen“

        Zumindest im Falle einiger Amokläufe in D mit etlichen Toten stimmt das. Da war´s nicht der kaufende und registrierende Papi, sondern der sich an Papis Waffenschrank bedienende Sohn „aus gutem Hause“! Deswegen müssen die Waffenschränke da auch weg.

        • Thomas sagt:

          Nochmal, ihr überseht oder unterschätzt die Folgen eines solchen Verbots. Mehr kann ich dazu leider nicht mehr sagen.

          • fischi sagt:

            Deine Argumente sind genau die gleichen die die Waffenlobby vorbringt.
            Vorhin durfte ein Ami Waffenlobbyist in der ARD sagen wenn die Lehrer und Hausmeister in den Schulen Waffen tragen könnten, wäre das nicht passiert.
            Komplett krank!
            Übrigens auch ein Verbrechen, sowas in der Tagesschau zu bringen.
            Zu der ganzen Thematik muß man aber auch wissen, dass 40% der Industriearbeitsplätze in den USA mit der Rüstung zu tun haben.
            Dazu kommen die Betreiber von Schießplätzen, Schießlehrer usw.
            Übrigens ist der EU, Friedensnobelpreisträger Pfui Teufel, auf den letzem Gipfel nichts besseres eingefallen das der Rüstungssektor weiter ausgebaut werden soll.
            Und Thomas, das Töten geht nicht wie im Film.
            Es ist erwiesen, dass in 1.Weltkrieg nur 20% der Soldaten gezielt geschossen haben, die anderen hatten Angst vor dem Töten.

            Schuld sehe ich noch ganz wo anders.
            Dieser ungezügelte Kapitalismus baut so einen Leistungsdruck auf der sich bei einigen leider so auswirkt.
            Dazu gehören auch die absichtlichen Falschfahrer auf der Autobahn, das Umbringen von ganzen Familien oder auch die Spanier die in ihrer Verzweiflung aus dem Fenster springen.
            Und das die Amokläufe besonders oft in den USA stattfinden liegt daran das dort die Schere zwischen arm und reich und das dort der Neoliberalismus besonders wütet.

            • aus Madrid sagt:

              „Vorhin durfte ein Ami Waffenlobbyist in der ARD sagen wenn die Lehrer und Hausmeister in den Schulen Waffen tragen könnten…“ Daraus wollte ich noch ein Argument der Übertreibung formulieren!

              Demnach gehört neben das Pausenbutterbrot auch ein Coltchen.

              Ich stelle mir vor, alle Waffenbesitzer in dem Ort verteidigen sich gerechtfertigt mit ihren Waffen. Eilen hin, zum Fokus des Bösen und verteidigen sich ordentlich, rechtmässig. Dabei ist gewährleistet, das keine Waffe aus Wut oder Hass eingesetzt wird, nur zur Verteidigung.

              Psychologen und Psychater sind dann überflüssig, kann der Staatshaushalt einstreichen.

        • Antisozialist sagt:

          Eben nicht! Die Psychos müssen in die Anstalt.

  12. Hackentrick sagt:

    […] „das Gesetz stammt aus dem Jahre 1791. Die zugehörige Geisteshaltung ebenfalls“ […]

    Meinen guten, alten Kant verordne ich auch in dieses Zeitalter. Sollte ich den jetzt auch mit dem Label ‚oldfashioned‘ auf den Müll schmeissen?

    Zum US-Waffenrecht habe ich mich in einem Kommentar zu einem anderen Thema schon mal positiv geäussert (ich wundere mich immer noch darüber). Vielleicht beginne ich das Verständnis der US-Amerikaner zum Thema Bürger und Staat langsam zu verstehen… und so althergebracht finde ich das dann gar nicht angesichts aktueller Entwicklungen.

    Ernsthaft: Es ist natürlich erschreckend, wie einfach Waffen in den USA erhältlich sind. Aber wenn ich mir die Waffenbesitzstatistiken für Deutschland anschaue, sind wir (statistisch) auch ein waffenstarrendes Volk.

    Es ist die Gesellschaft, die verkommen ist. Hüben, wie drüben…

  13. matrixsun sagt:

    mal abgesehen davon, dass waffen allgemein nichts auf dieser welt verloren haben, für alle die in frieden leben möchten, denn frieden ist noch nie mit waffengewallt erzeugt worden. waffen sind immer das falsche mittel.

    ach diese rührende geschichte ……
    ….. hört sich irgendwie nach GLADIO an, alles manipulation, heranzüchtung von geisteskranken, die CIA kennt sich damit sehr gut aus und wenn der zeitpunkt gekommen ist schicken sie ihn los und zwar ziel genau.

    gar keine frage ……. waffenlobby ist überflüssig,
    aber diese probleme sitzen viel ….. viel tiefer,
    damit wird heutzutage politik gemacht.

    mit leid und angst lenkt man die menschen und viele fallen drauf rein.

    mehr als 27 tote haben die amis locker jeden tag im irak produziert und das über jahre.
    mehr als 27 tote haben wir in libyen jeden tag produziert.
    mehr als 27 tote gibt es jeden tag auf dieser welt, gut möglich das es auch stündlich ist.

    das problem sind in erster linie nicht die waffen, sondern der oder die jenige, die diese dinger immernoch in die hand nehmen und benutzen. zusätzlich zähle ich noch alle dazu, die dieses in auftrag geben und oder unterstützen und zwar vom waffenfabrikbesitzer bis hin zur putzfrau die den laden sauber hält und alles was dazu gehört.

    für mich gehören auch die menschen dazu die weiterhin ihre steuern bezahlen und damit dieses system stillschweigend unterstützen, wie z.b. in deutschland ……… das friedliche deutschland, hat eine sehr grosse waffenindustrie, spielt krieg in afganistan und verschenkt auf kosten der steuerzahler Atomuboote nach israel ……… wer da noch seine steuern zahlt ist in meinen augen mittäter. —- weiter —-
    da unsere steuergelder auch europa und die uno erreichen, können wir uns gleich libyen, syrien … etc. mit an die backe nageln, denn auch dafür sind wir verantwortlich, weil wir ihnen unsere unterstützung geben, auch wenn es nicht gewollt oder bewusst gemacht wird, kommt das geld mit dem die menschen gekillt werden, mit aus deiner tasche.

    ich wünsche allerseits noch einen schönen abend
    liebe grüsse
    von
    matrixsun

  14. EuroTanic sagt:

    „dass waffen allgemein nichts auf dieser welt verloren haben,“
    Dann verbiete bitte auch gleich 95% aller Putz- und Reinigungsmittel. Denn die sind auch tödlich und legal zu kaufen. Und da kannste auch gleich im Garten weitermachen. Da kannste gleich nen Haufen Pflanzen verbieten, Mit denen kann man gleich ganze Strassenzüge vergiften. Ist doch völlig unsinnig diese Verbieterei Orgien. Als wenn Verbote jemals irgendetwas bewirkt hätten.

    • Uhupardo sagt:

      Ja, das stimmt. Spüli ist genau dasselbe wie ein Automatikgewehr. Manchen Menschen muss man vorsorglich recht geben, um sie nicht zu verunsichern.

      Im Prinzip tut die NRA genau dasselbe, wie einige Kommentatoren hier. Angst schüren und Waffen als Lösung beschwören. Mit einem entscheidenden Unterschied. Die NRA ist intelligent genug, damit noch einen klaren Zweck damit zu verbinden: 300 Millionen Schusswaffen in Privatbesitz, die Waffenindustrie scheffelt Geld ohne Ende, finanziert damit etliche Sitze im Kongress, sichert sich die Macht.

      Das Attentat von Newtown wurde nicht mit Messern verübt, auch nicht mit Spüli. Es wäre auch mit Messern und Spüli so nicht einmal möglich gewesen. Verübt wurde es mit zwei Pistolen und einem halbautomatischen Sturmgewehr. Gekauft und legal angemeldet von Mami. So wie vorheretliche Male auch, nicht nur in den USA. Das sind die Fakten.

      • EuroTanic sagt:

        Es komen auf der Welt jahrlich mehr Menschen durch Putz- und Renigungsmittel um als durch Waffen. Lassen wir es doch bitte bei der Freiheit und Vernunft. Jedes Individuum kann tun und lassen was es will, solange man niemandem anderen schadet. Ergo darf ich eine Waffe besitzen, mich nötigenfalls damit verteidigen, aber sonst nix. Alles andere ist Despotie.

        • Uhupardo sagt:

          „Lassen wir es doch bitte bei der Freiheit und Vernunft.“

          Mit Freiheit hat das nichts zu tun, was Sie vorschlagen, mit Vernunft schon mal überhaupt nicht.

          Da Sie es ignoriert haben, gern noch einmal:
          Das Attentat von Newtown wurde nicht mit Messern verübt, auch nicht mit Spüli. Es wäre auch mit Messern und Spüli so nicht einmal möglich gewesen. Verübt wurde es mit zwei Pistolen und einem halbautomatischen Sturmgewehr. Gekauft und legal angemeldet von Mami. So wie vorheretliche Male auch, nicht nur in den USA. Das sind die Fakten.

          • Grübler sagt:

            Die persönliche Freiheit endet dort wie die Rechte anderer beginnen.

            Als Vater und legaler Waffenbesitzer bin ich mir meiner Pflichten bewusst und halte diese entsprechend verschlossen. Kinder auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten kann meiner Meinung nach aber nicht allein durch verbieten funktionieren. Ich verstecke auch keine Autoschlüssel, Küchenmesser, Silversterkracher, Feuerzeuge, Computerspiele,…

            Schusswaffen sind eigentlich (Gottseidank?) nicht zum Töten von vielen Menschen in kurzer Zeit geeignet. Wegen ein paar Idioten soll nun die Freiheit aller beschnitten werden? Wenn wir an 9/11 zurückdenken, dann sollten auch Flugzeuge verboten werden. Bomben, Gas, Viren und Bakterien sind noch effektiver als Schusswaffen, zwar verboten aber jedoch ebenso einfach zu erhalten/produzieren.

            Am besten wir schaffen das Geld ab, weil sich dann keiner mehr Waffen kaufen kann…

            Achja, und wenn die zukünftigen Attentäter/Terroristen die effektiveren Methoden entdecken, dann werden diese Grundsatzsiskussionen wohl auch enden.

    • matrixsun sagt:

      lieber eurotanic,
      in deinem letzten satz stimme ich dir vielleicht aus einem blickwinkel zu, denn ich halte auch verbote für überflüssig und dennoch bewirken sie immer etwas, ob es jetzt das eintritt, was damit bezweckt werden sollte, ist wohl eher seltener der fall.
      wenn du meinen text aufmerksam lesen würdest, wirst du feststellen, dass ich nicht ein einziges mal ein verbot gefordert habe, das hast du leider aus meiner wortwahl so interpretiert.

      lasst uns doch einmal ein paar fragen gemeinsam stellen, um etwas mehr licht in die sache zu bekommen und unser bewusstsein im thema waffen ein bisschen zu erhöhen:

      1.) wofür werden putz- und reinigungsmittel hergestellt ?
      2.) wofür werden giftpflanzen erhalten oder gezogen ? (gemeint sind damit alle natürlichen giftpflanzen)
      3.) wofür werden waffen hergestellt ?

      es geht ja auch hauptsächlich darum wofür ich etwas kreiere oder nutze und nicht was möglich ist, denn dann müssen wir auch wattebäuschen mit einrechnen oder so ziemlich alles was es gibt.
      antwort auf:

      1.) diese mittel werden zum reinigen hergestellt.
      2.) diese planzen werden aus dekorativen gründen gezüchtet oder auch auf aus gründen der arzneimittelherstellung.
      3.) diese gegenstände werden zum töten hergestellt und in seltesten fällen als sportgerät benutzt.

      wenn man sich die richtigen fragen stellt, sieht man sehr schnell, was einen guten zweck beinhaltet und das was einen guten zweck erscheinen lassen soll, aber in wirklichkeit genau das gegenteil schafft, wo wir ja in unserer welt genügend beispiele für haben.

      ich weiss auch nicht ob es so eine gute idee ist, gewallt mit gewallt zubekämpfen, auch dafür haben wir eigendlich genügend beispiele in der welt, das dieses nicht funktioniert.

      wir sollten uns lieber gemeinsam neue wege suchen, denn die alten funktionieren ja nicht wie man überall sehen kann.
      es gibt immer mehr als nur 2 möglichkeiten, man muss sie nur suchen.

      schönen abend und alles liebe
      von
      matrixsun

  15. Wenn es stimmt, dass die Tatwaffen der Mutter gehörten, widerlegt im konkreten Fall eindeutig die These, dass legaler Waffenbesitz zur Selbstverteidigung von Haus und Familie (die Mutter hatte die Waffen wohl kaum gekauft um Raubüberfälle zu begehen) positiv einzuschätzen ist. Verteidigen konnte sich damit niemand. Im Gegenteil. Genau diese Waffen dienten dem Sohn, um Grundschulkindern das Licht auszuknipsen. Aber das ist sicher nur ein tragischer und sehr bedauerlicher Einzelfall. Sonst töten diese Waffen natürlich nur Verbrecher.

    Warum die Mutter ein Waffenarsenal zuhause hatte, ist eine weitere interessante Frage. Die Familie lebte in einer ruhigen Kleinstadt ohne nennenswerte Kriminalitätsrate. Trotzdem fühlte sich die Frau offenbar in Gefahr. Man weiss ja schliesslich, welch gefährliche Menschen dort draussen unterwegs sind. Sieht, hört und liest man doch ständig. Thomas kann sich sicher gut in die Dame hinein fühlen. Nur dumm, dass am Ende die Gefahr nicht von Aussen kam, sondern aus ihrer eigenen Familie, vollstreckt mit ihren eigenen Waffen.

  16. Sven Boernsen sagt:

    Es gibt Verrückte. Manche bringen Präsidenten um. Manche bringen wehrlose Kinder um. Schrecklich!

    Es gibt Eliten, die uns Menschen unterdrücken wollen, die eine NWO anstreben. Sie freuen sich über jeden Verrückten, der Präsidenten umbringt oder kleine Kinder. Das ist die Rechtfertigung um (heute noch) freie Amerikaner zu entwaffnen. Es ist auch die Rechtfertigung die Waffenschränke harmloser Schützenbrüder in Deutschland zu leeren.

  17. BoneBabe sagt:

    Vielleicht ein bisschen am Thema vorbei:

    „das nächste Massaker wartet schon“ und es wird wahrscheinlich das vorherige noch toppen.

    Im Netz wird (fälschlicherweise) Morgan Freeman zitiert

    „TURN OFF THE NEWS…….

    Morgan Freeman’s brilliant take on what happened yesterday :

    „You want to know why. This may sound cynical, but here’s why.

    It’s because of the way the media reports it. Flip on the news and watch how we treat the Batman theater shooter and the Oregon mall shooter like celebrities. Dylan Klebold and Eric Harris are household names, but do you know the name of a single *victim* of Columbine? Disturbed
    people who would otherwise just off themselves in their basements see the news and want to top it by doing something worse, and going out in a memorable way. Why a grade school? Why children? Because he’ll be remembered as a horrible monster, instead of a sad nobody.

    CNN’s article says that if the body count „holds up“, this will rank as the second deadliest shooting behind Virginia Tech, as if statistics somehow make one shooting worse than another. Then they post a video interview of third-graders for all the details of what they saw and heard while the shootings were happening. Fox News has plastered the killer’s face on all their reports for hours. Any articles or news stories yet that focus on the victims and ignore the killer’s identity? None that I’ve seen yet. Because they don’t sell. So congratulations, sensationalist media, you’ve just lit the fire for someone to top this and knock off a day care center or a maternity ward next.

    You can help by forgetting you ever read this man’s name, and remembering the name of at least one victim. You can help by donating to mental health research instead of pointing to gun control as the problem. You can help by turning off the news.“

    Auch wenn er das nicht gesagt hat, inhaltlich stimme ich damit überein.
    Die „Berichterstattung“ bietet dem Gestörten eine optimale Plattform um erinnert zu werden.

    Es ist nicht schwierig, illegal eine Waffe zu erwerben.

    Waren alle diese Massaker eine wirklich spontane Angelegenheit, eine Momententscheidung?
    Hätten sie nicht stattgefunden, wenn der Ausführende noch ein, zwei Tage extra gebraucht hätte, um sich die Waffe zu besorgen statt an den Waffenschrank zu gehen?

  18. kingkenny7 sagt:

    Einige hier haben offensichtlich zu viele Western geschaut. Viele dieser Scheinargumente pro Waffenbesitz sind dermaßen absurd, dass ich nur darüber lachen kann. Würde ich ja gerne mal sehen, wie Ihr nachts mutig zum Schrank sprintet, um Euer Gewehr zu holen, wenn plötzlich eine bewaffnete, maskierte Person in Eurem Schlafzimmer auftaucht. In Wahrheit nässt Ihr wahrscheinlich Euer Laken ein…

    • garlic221 sagt:

      Anscheinend hast Du zuviel Western geschaut. Denn niemand würde sich ein Gewehr aus dem Schrank holen sondern seine handliche Handfeuerwaffe zücken. Die liegt bekanntlich im Nachtschrank.
      Und was viele nicht wissen. In den vereinigten Wirtschaftsgebieten der BRD muß die Polizei bei einem Anruf des Geschädigten nicht erscheinen. Sie kommt sicherlich heute noch, aber was ist morgen, wenn die Raubzüge erst richtig losgehen? Da habe ich lieber eine Handfeuerwaffe zu Hand. Wir werden sehen wer hier bald einnässt …auf diesen Tag bin ich schon heute gespannt.

    • Uhupardo sagt:

      „Viele dieser Scheinargumente pro Waffenbesitz sind dermaßen absurd, dass ich nur darüber lachen kann.“

      Wohl dem, der noch drüber lachen kann.

  19. Ramón Rodríguez sagt:

    Thomas sagt:
    15. Dezember 2012 um 18:55
    Ist doch Unsinn. Wenn z.B. die Securitys alle Waffen tragen dürften in den Diskos, wäre damit schon Sicherheit geschaffen. Das Beispiel ist an den Haaren herbeigezogen.

    Ja genau, weil Disko-Türsteher weltweit als besonders seriöse Instanz bekannt sind!

    Thomas könnte wenigstens innerhalb seiner eigenen verknödelten Argumentation konsequent bleiben! Schon auf dem Weg zur Disko und von der Disko nach Hause kann jemand mit dem Messer in der Hand erscheinen. Also nimmt man die Wumme besser gleich von zu Hause mit. Das ist es, was Thomas dauernd unterstützt. Dann sind alle Disko-Besucher bewaffnet und die seriösen Türsteher sowieso. Zusammen mit der normalen Portion Ecstasis und Alk wird es eine geile Party! Die Waffen-Fans hier haben doch alle im wahrsten Sinne des Wortes den Schuss nicht gehört!

    Aha, das Beispiel passt nicht? Warum? Weil Thomas darauf keine Antwort hat?

    Welches hätten wir denn gern?

    Den Student, der in die Uni geht?

    Den Familienvater, der mit Schaum vor dem Mund genauso schnell die geladene Pistole aus dem Handschuhfach holt, wie er dich mit Schaum vor dem Mund samt Stinkefinger auf derAutobahn rechts überholt?

    Sind nach den Kommentaren, die ich hier gelesen habe, noch Fragen warum bei mir beim Thema Volksbefragung so gar ekeine Euphorie aufkommt?

    FRagen über Fragen! Und warum werden jetzt hier konkrete Antworten ausbleiben?

  20. ST.Haben sagt:

    Leider bekommen immer mehr Menschen auch in den USA Probleme ihr Leben wie früher “ Recht normal “ leben zu können. Arbeitslosigkeit und fehlende Krankenversicherung aber auch das sich ändernde Umfeld und eine Entwicklung die so gar nicht erwartet wird sind wohl mit der Grund dafür. Das es in solchen Extremsituationen zu Kurzschlüssen und Verzweiflungstaten kommen kann ist klar.Leider ist aber in den nächsten Jahren weiterhin diese Entwicklung zu erwarten und es scheint mir diese laxe Gesetzgebung dieser Zeit nicht mehr angemessen. 1791 haben auch noch andere Maßstäbe und auch ein anderer Bildungsgrad geherrscht. Tun wir nicht so als hätte sich die Welt nicht verändert. Auch in den USA ist die reine selbsjustiz verboten und folglich eine solch überdimensionale Bewaffnung eine unkontrollierte Gefahr und eine Gesellschaft sollte dies nicht verantworten müssen.

  21. Grübler sagt:

    http://www.ryot.org/22-children-stabbed-at-chinese-elementary-school/35114

    Zufällig genau am gleichen Tag in einem anderen Land, nur mit einem Messer ausgeführt…

  22. Uhupardo sagt:

    Mehr als 900 Lehrer und andere Beschäftigte der Schulen in Ohio verlangen Gratis-Unterweisung in Waffengebrauch, um ihre Schüler zu schützen. In Texas sind laut Reuters bereits 400 Lehrer in ein dementsprechendes Seminar eingeschrieben.

    • fischi sagt:

      Das wird so weit gehen bis ein Lehrer aus Versehen einen Schüler erschießt.
      Und dann?
      Lynchjustiz?

      • fakeraol sagt:

        Wieso aus Versehen? Wegen des ersten Lehrers, der aus Überforderung wegen überfüllter Klassen etc. einen schnodderig und aggressiv gewordenen Schüler erschießt, werden dann alle Schüler gegen ihre Lehrer bewaffnet und der Hausmeister erhält ein gepanzertes Räumfahrzeug mit Granatwerfer und panzerbrechender Bewaffnung, falls sich einer der Schüler hinter einer Betonwand verschanzt hat. Und das polizeiliche Rollkommando rückt dann gleich mit einem Kampfpanzer an, falls ein Schüler den Räumpanzer des Hausmeisters übernommen hat.

        Damit der Bürger sich heute noch adäquat gegen den Staat verteidigen kann, braucht er sowieso einen Leopard und einen bunkerminenfesten Bunker, und Mittelstreckenraketen und eine Mininuke. Da sitzt er dann 24/7 am Abzug, damit er abdrücken kann, wenn der Einbrecher kommt.

  23. Uhupardo sagt:

    http://www.nzz.ch/aktuell/panorama/teenager-nach-mord-an-fuenf-menschen-festgenommen-1.17951401
    In New Mexico hat ein Teenager seine Eltern und drei Geschwister umgebracht. Tatwaffe war wieder ein Sturmgewehr.

  24. Uhupardo sagt:

    Siehe Titel unseres Artikels:
    Der amerikanische Präsident Obama hat im Ringen um schärfere Waffengesetze eine Niederlage im Senat erlitten. Die Mehrheit der Kongresskammer stimmte gegen schärfere Kontrollen von Waffenkäufern.

  25. […] Lesen Sie dazu auch: * Washington wird auch diesmal den Waffenbesitz nicht beschränken […]

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