Geschenk-Tipps last minute: „LS3, bei Fuß!“

Das ideale Geschenk für jemanden, der weit weg im Wald wohnt … oder einen Stadtbewohner, der nicht ständig einen Parkplatz für sein Auto suchen will, nur weil er drei Kästen Bier kaufen möchte. LS3 ist die neue Errungenschaft der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency), kann bis zu 180 Kilogramm tragen und hört wie ein Hundpferdeselkamel. Entwickelt wurde er – oder sie? – von der Roboterschmiede Boston Dynamics of Waltham für das Pentagon.

LS3 soll den US-Soldaten auch in schwierigem Gelände, wie z.B. in den Bergen von Afghanistan, folgen können und reagiert inzwischen auch auf Sprachkommandos. Bei Anstiegen und im Wald bringt es der treue Gefährte immerhin auf 1,6 bis 4,8 km/h, im Trott schafft er schon acht Stundenkilometer und auf idealer Bodenfläche – also zum Beispiel bei Ihrem Einkauf im Supermarkt – kann er/sie mit bis zu 11,2 km/h durch die Regale fegen. Mit leichten Modifikationen in Spanien auch als Sparringspartner für Stierkampf-Training einzusetzen. Als Weihnachtsgeschenk praktisch eine Allzweckwaffe.

Apropos Waffen: Wenn Ihnen LS3 zu langweilig ist, hat Mike Fifer, der Präsident von Ruger noch ein paar Tipps, was man den Lieben unter den Weihnachtsbaum legen kann. Dabei ist allerdings eine gewisse Hartnäckigkeit empfohlen, wie er erklärt: „Es ist schwierig, die Menschen zu ihrem ersten Waffenkauf zu bringen, aber wenn sie erstmal Spass daran gefunden haben …“ – Über diese Hürde könnten Sie mit Ihrem Geschenk schon einmal hinweg helfen.

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12 Kommentare zu “Geschenk-Tipps last minute: „LS3, bei Fuß!“

  1. … und wenn die Batterien leer sind, dann wird das Vieh zur nächsten Steckdose getragen, ja?

  2. Steuben sagt:

    Soweit ich weis laufen die Dinger mit Verbrennungsmotoren und sind dadurch sehr laut, was sich natuerlich mit Verbesserungen in der Batterietechnik noch aendern kann! Es ist klar das Bestreben der Usa und der westlichen Laender zu erkennen, die Kriegsfuehrung (auch gegen das eigene Volk?) Weitestgehend zu automatisieren und den laestigen Faktor Mensch (Toetungshemmung) auszuschalten! Leider machen sie erschreckend schnelle Fortschritte!Terminator 1-3 laesst gruessen!

    • Und dennoch ist der Mensch JEDEM Automaten überlegen!

      • Steuben sagt:

        Noch trifft das zu! Aber niemand kann wirklich sagen wie lange noch! Den aufrechten Gang (eines der kompliziertesten Probleme) hat man schon gemeistert!

        • Den Menschen macht nicht sein „aufrechter Gang“ aus, sondern

          a) sein Selbstbewusstsein
          b) seine Intelligenz
          c) seine Emotionen
          d) seine Intuition
          e) sein Wissen um seine Sterblichkeit

          Wenn auch alles einzeln (vielleicht) erreicht oder gar übertroffen werden kann – ich denke nicht, dass ein Automat zu echten Emotionen fähig ist und zudem macht vieles der – für einen Automaten nicht berechenbaren – spontanen Handlungen die Summe und das Zusammenwirken dieser fünf Grund-Eigenschaften aus. Dazu kommt noch der individuelle Charakter und vieles mehr.

          Alles, was Menschen bisher der Natur „nachempfunden“ und „nachgebaut“ haben, war immer lediglich ein TEIL der Natur, nie die Natur an und für sich!

  3. fischi sagt:

    Dieses Elektromechanische Eisenschwein ist zum Erschießen viel zu schade.
    Wie wäre es denn wenn man nach dem Prinzip den Rollstuhl ersetzt?
    Sowas zu bauen ist doch eine anerkennenswerte Leistung der Techniker, aber für den Krieg ist doch sowas lächerlich.

  4. Ray sagt:

    Soll Ich Ihnen mal was verraten: Bin vor zwei Jahren den Jakobswegs gelatscht und hätte meine Seele für solch eine Möglichkeit verpfändet 😉

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