Die Eliten schaffen sich ab, indem sie die Mittelschicht abschaffen

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Es hat so lange so gut funktioniert! Warum also sollte man es ändern? Never change a winning team, lautet bekanntlich seit ewig die Devise.  Doch diejenigen, die sich für die Elite halten und es laut ihrem Kontostand auch sind, haben es offensichtlich verpeilt.  Über so viele Jahre war die sogenannte Mittelschicht der Garant für ihren Reichtum.  Dieser Mittelschicht hatte man suggeriert, sie könne es auch in die Elite schaffen, wenn sie sich nur genug anstrengt.  Ein Trugbild natürlich, weit weg von der Wahrheit. Aber ungeheuer nützlich!

Der Mittelschicht ging es lange recht gut. Die Rechnungen konnten problemlos bezahlt werden. Die jährliche Urlaubsreise schaffte physische und psychische Erholung. Ab und zu gab es das neue Modell des Mittelklasse-PKW für die Mittelschicht. Und das Reihenhaus. Harmonie allerorten und relative Zufriedenheit mit dem eigenen Sein. Nicht zuletzt wegen der Aussichten, die immer wieder proklamiert wurden: Jeder, der sich anstrengt und viel arbeitet, kann es schaffen. The American Dream – überall, nicht nur in den USA. Natürlich hatte diese Mittelschicht nie wirklich die Chance, irgendwann selbst zur Elite zu gehören. Aber sie fühlte sich so und das allein war wichtig: Wir sind die auf dem Weg nach oben.

Wer aufmuckte, weil es ihm nicht so gut ging, dem wurde über den Mund gefahren: Schau uns an! Siehst du, wer sich nur genug anstrengt, der kann es schaffen. Der kann auch zur Mittelschicht gehören. Wenn du es nicht schaffst, ist es deine eigene Schuld! Dann strengst du dich eben nicht genug an! Dieser Tenor sorgte über Jahrzehnte für den nötigen Puffer zwischen aufmüpfigen Habenichtsen und den Eliten dieses Planeten: Die viel gelobte breite Mittelschicht sorgte dafür, dass „die da oben“ nicht belästigt wurden. Der Protest derjenigen, die den Ungerechtigkeiten des Systems zum Opfer fielen, wurde bereits von der Mittelschicht abgefangen und gelangte nie nach oben: „Selbst schuld!“

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Doch diese Situation ändert sich seit ein paar Jahren und zwar in gravierender Weise, besonders in Europa. Die Eliten scheinen vergessen zu haben, wie sehr sie in der Verangenheit durch den Mittelschicht-Puffer abgesichert worden sind, und haben den Klassenkampf von oben begonnen. Das zeugt nicht von besonderer Intelligenz! Drastische Streichungs- und Kürzungsprogramme in den „Schuldenstaaten“ (also in allen) sorgen dafür, dass die Mittelschicht wegbricht und täglich dünner wird. Massenentlassungen, Arbeitslosigkeit, Hypothek nicht mehr zahlen können, Zwangsräumung, Elend – die Spirale, die vorher angeblich immer nur die erfasste, die „selbst schuld“ waren, kann heute jeden in den Abgrund reissen.

Tatsächlich trifft es auch immer mehr Menschen. Erst in Griechenland, dann in Portugal, Spanien, Italien. Bald in Frankreich und am Ende sowieso auch in Deutschland, wo die viele Menschen nur noch zaghaft davon reden, dass es ihnen „doch vergleichsweise noch gut“ geht. Noch. Ende absehbar. Dieses Gefühl macht sich mehr und mehr breit. Wer es nicht weiss, ahnt es dennoch längst: noch gut, vergleichsweise. Die Mittelschicht zweifelt zunehmend daran, dass sie „es schaffen“ kann. Eher fragen sich Herr und Frau Mittelschicht, wie lange sie noch dazu gehören können zu dieser Ebene, die bisher vermeintlich Sicherheit und Wohlergehen garantierte.

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In Madrid, Athen und Lissabon trifft sich die ehemalige Mittelschicht jetzt zum Protest gegen den Absturz. Überall anders kann man getrost darauf warten …

Wir hatten es schon einmal in einem anderen Artikel gesagt: Nein, wir sitzen nicht alle im selben Ruderboot! Es ist eine Galeere mit zwölf Stockwerken. Im zweiten Stock von unten sitzen diejenigen, die 2.000 Euro oder Dollar verdienen. Mit grimmigem Gesicht verlangen sie jetzt immer noch von denjenigen unter ihnen, die weniger als 1.000 verdienen, verdammt nochmal endlich Opfer zu bringen und zu sparen, damit die Galeere gerettet werden kann. Die da ganz oben, im 12. Stock, löffeln den Kaviar, lachen sich schlapp über die Vollpfosten im zweituntersten Stockwerk und bedanken sich für die intensive Zusammenarbeit.

Doch auch im 12. Stock wird das Gelächter langsam leiser. In einer Welt, in der es zu viele Arme gibt, lebt man als Reicher nicht mehr gut. Die Bewohner von mit sündhaft teuren Sicherheitsmassnahmen abgeschotteten Reichenviertel in Südamerika können ein Lied davon singen, wenn sich einen Kilometer weiter die verschachtelten Slum-Hütten den Hügel hochziehen. Die Eliten dieses Planeten sind nur noch reich. Klug sind sie ganz offensichtlich schon längst nicht mehr. Wer den Mittelschicht-Puffer, der bisher für ihre Sicherheit gesorgt hat, mittels Klassenkampf von oben freiwillig und mutwillig abschafft, muss sich demnächst direkt und ohne schützende Mittelschicht mit denen auseinandersetzen, die jetzt brachial ins Elend gestürzt werden. Das wird kein Spass!

In den Südländern gab es 2012 den Vorgeschmack auf das, was überall automatisch und viel heftiger folgen muss, wenn mehr und mehr Mittelschichts-Angehörige abrutschen und plötzlich merken, dass sie gar nicht „selbst schuld“ waren. Die Angst davor wird auch dort spürbar grösser, wo es „uns vergleichsweise noch gut“ geht. Die einzige Frage, die bleibt: Endet das in gewalttätigen Konflikten „Eliten gegen immer mehr Arme“ – oder raffen sich immer mehr Arme und solche, die es bald werden, gemeinsam dazu auf, ein deutliches Stopp-Schild aufzustellen und zu sagen: Moment, so nicht! Das war so nicht gedacht, das darf so nicht weitergehen! Das wollen wir so nicht!

2013 wird ein spannendes Jahr. Wenn schon kein besonders angenehmes Jahr, spannend wird es in jedem Fall. Sind Sie noch Mittelschicht?

Lesen Sie dazu auch:
* Mit dem Molotow-Cocktail auf der Gartenmauer
* Bandbreitenmodell: Einfach mal die Perspektive wechseln

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74 Kommentare zu “Die Eliten schaffen sich ab, indem sie die Mittelschicht abschaffen

  1. fischi sagt:

    Nee ich war noch nie Mittelschicht, denn die wird von den Betrügern immer viel zu weit unten angesetzt.
    Gehört genau zu dem was du hier so treffend beschrieben hast.
    Die Zerstörung der Mittelschicht ist nicht nur in Europa auf den Weg gebracht, in den USA ist man da schon weiter.
    Es ist doch nur eine Frage der Zeit bis die Weltwirtschaft zusammenbricht.
    Ich glaube zwar nicht das 2013 schon die große Katastrophe kommt, aber ich hoffe das die Bewohner der unteren Etagen der Galeere mal diese anzünden.
    Die 12. Etage hat nicht anders verdient, denn die haben den Krieg angefangen.

    • Antisozialist sagt:

      Wie sieht ihre Definition von „Mittelschicht“ aus?

      • fischi sagt:

        Das steht doch oben im Text vom Uhu.
        Was das IDW unter Mittelschicht versteht, alleinstehende Personen mit einem Einkommen von unter 1000€ zum Mittelstand zu zählen ist nichts weiter wie zynisch und neoliberale Propaganda.

  2. Don Furioso sagt:

    Das dümmste Stück Propaganda ist, was viele Fürsprecher des ungezügelten Kapitalismus gerne als „trickle down economics“ bezeichnen. Es ist die Lüge, dass, wenn es den 1% gut geht,
    es dem Rest der Welt auch gut geht. http://en.wikipedia.org/wiki/Trickle-down_economics
    Klar, wenn sie keine Steuern zahlen müssen, schaffen sie Arbeitsplätze (wie z.B. Köche und Chauffeure), und das kommt auch der Allgemeinheit zugute. Einleuchtend, gell?

    Das Problem mit der steigenden Polarisierung in arm und reich ist (abgesehen von der Moral, aber egal), dass es immer teurer wird, einen gepflegten Lebensstil zu führen.
    Höherer Aufwand für persönliche Sicherheit ist da nur noch ein Aspekt.

    Ob sich die Elite wirklich abschafft, weiß ich nicht. Klar, einige werden dumm aus der Wäsche gucken- diejenigen die an ihre eigene Genialität glauben. Es sieht eher so aus, dass die skrupellosesten überall gewinnen. Es zahlt sich aus, ein A*******h zu sein.

    Es ist wahr, dass die Mittelschicht ein Puffer war. Aber es geht auch ohne. Um zu sehen, wie das geht, muss man nur ein paar Jahrhunderte zurückdrehen. Da spielten die Kirchen die Rolle
    des Puffers. Wenn das nicht klappt, gibt es Drogen und Kriege.

  3. Bonsta sagt:

    Schöner Artikel.

    Der Fehler war zu glauben, es gäbe überhaupt Schichten. Nein, es gibt Klassen! Auch die Arbeiterklasse, die längst keine Aussicht mehr auf einen Job hat, ist Arbeiterklasse und nicht Unterschicht, genauso wie die heute noch vielen Mittelschichtler, die jedoch auch nur Lohnarbeit verrichten und jederzeit da landen können, wo die sogenannte Unterschicht schon lange ist. Sie sind eins! Es wäre langsam an der Zeit, das wieder zur Kenntnis zu nehmen, statt sich weiter spalten zu lassen…

  4. Isa sagt:

    Ich denke, auch in Deutschland würden die Leute etwas dagegen tun, wenn sie nur wüßten was. Das Stopschild ist eine schöne Metapher, vor allem mal was anderes als das ewige „Aufwachen“ und „Aufstehen“, zu dem wir immer wieder angehalten werden. Aber das sind alles Metaphern!!

    Besonders die Spanier haben ja ordentlich auf die Mütze bekommen, als sie „aufgestanden“ sind. Ich frage mich, wieviele von ihnen jetzt noch im Knast sitzen, weil sie an einem Protestmarsch teilgenommen haben. Die Politik hat sich dadurch kein bisschen verändert, man hat im Gegenteil den Eindruck, als würden sie jetzt erst richtig durchstarten.

    Ist mit „Aufstehen“ immer nur der Aufstand, also Herumlaufen, Skandieren und Plakate schwenken gemeint, bis erst die Polizei und dann der Arzt kommt?

    Sorry, aber in dem Fall versprech ich mir von der Vorstellung aufzustehen gar nichts. Erinnert zu sehr an die offiziellen Rettungsmaßnahmen: Gift wird zu Heilmittel, wenn nur immer mehr verabreicht wird…

    Was ich mir wünschen würde – an dieser Stelle liebe Grüße an meine (hoffentlich noch auftauchenden) Kommentarkollegen – wären konkrete, Pläne, wie man richtig Druck machen kann, nämlich in Form von Ideen, die wirklich alle umsetzen können. Auch diejenigen, die keine gebrochenen Knochen o. ä. riskieren wollen, und das ist ganz offensichtlich die Mehrheit. Ist ja auch legitim.

    Ich habe in den letzten Monaten beobachtet, wie sich zunehmend Mutlosigkeit unter den Leuten breitmacht. Die meisten ahnen sehr wohl, was hier abläuft. Aber die trauen sich nicht mal, genauer hinzuschauen. In ihren Augen raubt es ihnen nur den Seelenfrieden, denn „wir können ja sowieso nichts dran ändern“.

    Und solange sich keine wirklich neue Idee Bahn bricht, haben sie in meinen Augen auch recht. Wahlen?? Ich lach mich schlapp! Petitionen, Volksentscheide, Briefe an die Abgeordneten, alles für’n A… Wenn die Polizei für die Aufstandsbekämpfung nicht ausreicht, dann kommt eben die Eurogendfor. Sogar das Militär darf jetzt ausrücken, alles legal, auch hier. Und während wir unseren städtischen Sparkassendirektor „an seiner Krawatte aufhängen“, werden wir längst von Brüssel regiert (Ffm, London, Washington, you name it!), ebenfalls legal und „können nichts dran ändern“.

    Es kann doch nicht sein, dass uns immer nur einfällt, uns zu kloppen! Selbst wenn die Völker ihre Bürgerkriege gewinnen würden – würden all die Toten und Versehrten, all die Zerstörung ihre Lebensqualität etwa steigern? Wie lange würde es dauern, bis die nächste Diktatur errichtet ist? Welche Revolution in der Menschheitsgeschichte hat jemals wirklich Frieden und Gerechtigkeit für alle gebracht? Dieses Vorgehen ist nicht gerecht, es ist nicht freundlich, und es widerspricht allem, was die Völker jetzt für sich einfordern.

    Solange „Aufstehen“ nur das bedeutet, kann man es niemandem vorwerfen, wenn er liegenbleibt.

    • Uhupardo sagt:

      “ Ich frage mich, wieviele von ihnen jetzt noch im Knast sitzen, weil sie an einem Protestmarsch teilgenommen haben.“

      Dahingehend könne Sie aufatmen: Jetzt niemand mehr. Der einzig noch Inhaftierte wurde gerade heute frei gelassen.
      http://bodenfrost.wordpress.com/2013/01/09/alfonlibertad-alfon-ist-frei/

    • Hallo Isa
      der Beitrag ist klasse, das Dilemma wird offensichtlich bei den Möglichen die gleichzeitig Ablehnung erfahren.

      liegenbleiben wäre eventuell eine Möglichkeit.
      ob eine ausreichend große Menge an Menschen dazu organisiert werden kann?
      Eine Entscheidung wäre halt auch nicht schlecht.

    • holzbock sagt:

      Besonders in Deutschland gilt immer noch die Devise, „wer sich anstrengt, bringt es auch zu was!“ das Argument, was immer noch bei Diskussionen um Armut und Harz IV angebracht wird. in den Medien und in der Politik wird das Bild vom faulen und dummen Armen vermittelt. Einem Großteil der Bevölkerung geht es immer schlechter, aber sie heben sich über die Armen indem sie floskeln aus den Medien und der Politik übernehmen und Harz IV- Empfänger runterputzen. Das ist Programm. Armut und Harz IV steht als Schreckgespenst da, wo niemand hin möchte- zu Recht. So funktioniert es perfekt als Druckmittel, was die Menschen dazu bringt, jeden Scheißjob für einen Hungerlohn anzunehmen, um nicht zu den „Asozialen“ zu gehören und nicht den Repressionen des Harz IV- Systems ausgesetzt zu sein.
      In dem herrschenden System geht es einzig um den Profit. Um den Profit zu maximieren, muss die Differenz zwischen Ausgaben und Einnahmen so groß wie möglich sein. Durch Niedriglöhne streicht der Kapitalist den Gewinn ein, den der Arbeiter erwirtschaftet. Das ist duch den gesetzlichen Schutz des Eigentums der Produktionsmittel möglich.
      Isa, wie möchtest du von zu Hause aus etwa ändern? Auch dazu müsstest du die Massen bewegen. Wenn ganz Europa im Bett bliebe, ein Generalstreik, solange bis sich was ändert. Aber damit würdest du in Deutschland gegen das Gesetz verstoßen und auch die Polizei und das Militär auf den Plan rufen. So oder so, wenn du das System angreifst, wird es mit aller ihm zur verfügung stehenden Gewalt zurückschlagen. Im „Gewaltmonopol des Staates“ ist das Wort „Gewalt“ wörtlich zu nehmen. Wenn du was verändern willst, wird es kein gemütlicher Spaziergang.

      • holzbock sagt:

        PS: In Deutschland wird nicht um sonst vermehrt über Inlandeinsatz der Bundeswehr gesprochen. Es wird schon damit gerechnet, dass die „Spaltungspolitik“ früher oder später zu Gegenwehr führen wird.

      • Antisozialist sagt:

        Wohin das Zwangsumverteilen von privatem Eigentum geführt hat, hat man ja an der UdSSR gesehen.

        Wenn es keinen Gewinn gäbe, dann wäre auch die Motivation für den „Kapitalisten“ sehr gering sein Kapital zu investieren.

        Ein Generalstreik wäre nicht schlecht, den solltest du den Gewerkschaften vorschlagen:-)

        • jigga sagt:

          „Wohin das Zwangsumverteilen von privatem Eigentum geführt hat, hat man ja an der UdSSR gesehen.“

          das ist nicht das problem. das problem ist, genauso wie heute, dass die leute nicht wissen, in welchem ökonomischen & rechtlichen umfeld sie sich bewegen. wenn ich in einem land leben würde, welches sich größtenteils über den begriff volkseigentum definiert würde ich mir meine gedanken machen, was ich als mein privates eigentum ansehe und wofür ich eigentlich arbeite/geld ausgebe. sich in einem derartigen system zb. ein grundstück zu kaufen ist unsinnig. das land war schon vorher da, ist ohne mein zutun entstanden und wird nach mir noch da sein. jemand wird also immer genug gründe finden es wieder dem volkseigentum zuzuführen (auch ohne entschädigung).

          ein ähnliches problem haben wir heute. die leute erwerben ansprüche über ansprüche (geld, rentenansprüche, zertifikate von sonstwas, …) und das in einem system, welches diese niemals wird erfüllen können. entweder bricht vorher alles zusammen oder die inflation schmilzt all diese ansprüche auf ein minimum zusammen. und trotzdem verhalten sich die leute so, als ob das alles nicht vorhersehbar ist. am ende ist dann das geheule wieder groß.
          das lustige daran ist ja zusätzlich noch, dass selbst „uns Ursel“ schon gesagt hat, sie wüsse gar nicht warum manche leute noch arbeiten, immerhin werden die rentenansprüche am ende unter hartz IV-niveau liegen. aber die leute arbeiten trotzdem noch. wer sich mit ansage veräppeln lässt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

        • holzbock sagt:

          Die Gewerkschaften sind Handlanger des Systems.
          Wenn es kein Eigentum und kein Geld mehr gibt, braucht es auch keinen Kapitalisten, der irgendetwas finanziert. Warum ist es nicht selbstverständlich, das jeder alles hat, was man zum Leben braucht, ein Dach über den Kopf, ausreichend, gesunde Ernährung, gute individuelle medizienische Versorgung, u.s.w.? Weil in dieser Gesellschaft alles zur Ware wird. Alles wird zum Geld scheffeln missbraucht! Lebensmittel werden nicht produziert, damit die Menschen gut versorgt werden, sondern einzig und allein um damit Geld zu verdienen. Wenn das Regal im Supermarkt voll ist, bekommt der hungerige Bettler vorm Supermarkt trotzdem nichts davon, wenn er es nicht bezahlt.
          Es gibt mehrere Millionen Arbeitslose in Deutschland, es ist aber alles im Überfluss vorhanden. Es muss also nicht mehr produziert werden. Wenn dann noch alle überflüssigen Geldgeschäfte wegfallen, überflüssige Verwaltung …, bräuchte jeder Bürger nur 3 – 4 Stunden täglich arbeiten und es gäbe genug für alle. Wenn genug für alle da ist, braucht es auch kein Geld.
          Die UdSSR und die DDR werden immer als schlechtes Beispiel angeführt, wenn man mit Argtumenten gegen den Kapitalismus kommt. Das waren totalitäre Scheißregime, also nicht die Alternative, von der ich schreibe. Das sind die scheiß Todschlagargumente, mit denen das mörderische kapitalistische System immer in Schutz genommen Wird. Knap eine Milliarde Menschen hungern auf der Erde, täglich verhungern 100000 Menschen. Ich frag mich, wiso dieses perfiede System so massiev verteidigt wird, auch von Menschen, die unter diesem System leiden, Niedrigloöhne, Harz IV, Burn out, und und und.

          • holzbock es ist mir eine wahrhafte Freude Ihre Beiträge zu lesen.

          • Antisozialist sagt:

            Da hast du recht, das waren Scheissregime. Aber der von dir beschriebene „Idealzustand“ wäre nur mit Zwang zu machen. Ich würde in so einem Idealzustand auch keinen Handgriff zuviel machen, da ich den Gewinn ja nicht einstreifen kann.

            • holzbock sagt:

              Wieso Gewinn? Es geht nicht um Gewinn. Du müsstest nur einen Bruchteil von dem arbeiten, was du heute schaffen mußt und du profiterst doch auch von dem, was produziert wird. Du produzierst für dich und deine Mitmenschen und nicht für einen Kapitalisten. Und den Gewinn, von dem du sprichst streichst ja nicht du ein, sondern dein Arbeitgeber. Wieso arbeitest du lieber für einen Halsabschneider, als für dich selbst?

              • fischi sagt:

                Ich kann deine Meinung voll verstehen.
                Aber erstmal ist die Zeit nicht zurück zu drehen.
                Es können nun mal nicht alle Menschen autark leben.
                Dorfbewohner, das geht schon, aber die meisten Leute wohnen in Städten.
                Mit ein paar Tomaten auf dem Balkon überlebt man nicht.
                Übrigens den Versuch gab es mit der Bodenreform in der DDR.
                Die Stadtbevölkerung war aber so nicht ernährbar.
                Ich glaube und hoffe nicht, dass wir wieder bei der Urgesellschaft anfangen müssen.

                • holzbock sagt:

                  Ich sag ja nicht, dass keiner mehr arbeiten soll, nur nicht mehr für jemanden, der damit Gewinn für sich selber erwirtschaften will, sondern jeder soll für sich und die Allgemeinheit arbeiten. Bisher wurde in der Produktion Technik nicht entwickelt, um die Arbeit für die Arbeiter erträglicher zu machen, sondern um den Profit zu maximieren, um Arbeiter gegen Maschienen einzutauschen, für die der Kapitalist keinen Lohn bezahlen muss. Langfristig ist der Einsatz von teuren Maschienen einfach billiger. Anstatt diese Vereinfachung den Arbeitern zu gute kommen zu lassen, das sie weniger arbeiten müssen um gut leben zu können, werden diese entlassen und die Verbliebenen schuften weiter wie bisher. Wenn Betriebe nicht mehr in Konkurenz wirtschaften, sondern sich zusammen tun, können sie wesentlich effektiver wirtschaften. Wenn Apple und Samsung zusammen arbeiten würden, anstatt gegeneinander zu prozessieren, könnten sie gemeinsam villeicht noch grandiosere Produkte entwickeln. Und wenn Lebensmittel zur Ernährung anstatt für den Prfit produziert werden, bekommt jeder was gutes und gesundes zu essen. Billige Füllstoffe die zur Profitmaximierung notwendig sind, würden nicht mehr gebraucht.
                  Die meisten Menschen sind aber so in diesem kapitalistischen Denken verwurzelt, sie kennen ihr ganzes Leben ja auch nichts anderes, dass sie sich kein anderes System vorstellen können und sich angegriffen fühlen, wenn man den Kapitalismus, den sie als „ihre Welt“ sehen, blosstellt, auch wenn sie in dieser Welt leiden. Sie leiden lieber weiter in einer Welt, die sie kennen, als sich einer anderen Idee zu öffnen.

                • fischi sagt:

                  Ja Holzbock was du am Anfang schreibst wurde uns vor ein paar Jahrzehnten in der Schule versprochen.
                  Genannt Kommunismus, aber davon war ich nie so richtig überzeugt.
                  Was aber dagegen steht ist der Mensch.
                  Wir sehen alle so ungefähr gleich aus aber ich glaube du wirst nie zwei Menschen finden die genau der gleichen Meinung sind.
                  Das alle für die Allgemeinheit arbeiten funktioniert bloß für kleinere Gruppen, aber nicht für die Gesellschaft.
                  Was ich aber an deinem Post nicht so richtig verstehe warum du noch grandiosere Produkte brauchst.
                  Ich bin der Meinung und mache es auch so weit das ich nicht unbedingt den neuesten Unfug der wieder als die Rettung des Kapitalismus hoch gejubelt wird kaufen muß.
                  Und weiterhin bin ich der Meinung um so größer die Firmen sind ob nun Konzerne oder früher Kombinate um so mehr Macht ballt sich da zusammen.
                  Das sieht man doch jetzt sehr deutlich, die Dax Konzerne erpressen doch die Politik und das war in der DDR genau so.
                  Ist es denn wirklich ein Wunder wenn viele Menschen weiterhin an den Kapitalismus glauben?
                  Die werden doch mit einer Propaganda die seinesgleichen sucht möglichtst 25 Stunden am Tag beschallt.

      • jigga sagt:

        die eigentliche, etwas ausformuliertere, antwort auf isa kommt gleich, aber dies an dieser stelle vorweg. ein generalstreik ist in deutschland zwar verboten, aber wie will man ihn denn im endeffekt abwenden? die leute zur arbeit prügeln? da besteht doch ein erheblicher unterschied, zwischen ‚in aufgeheizter stimmung demonstranten verprügeln‘ und ‚bei leuten an der haustür schellen und diese mit vorgehaltener waffe zu ihrem arbeitsplatz scheuchen‘.

        • Hallo jigga ….„ein generalstreik ist in deutschland zwar verboten, aber wie will man ihn denn im endeffekt abwenden?“

          der Generalstreik ist quasi verboten, er ist nicht durch das Streikrecht gedeckt, der politische Generalstreik wurde durch Gerichte ausgeschlossen, es gäbe aber eine Ausnahme die durch das Grundgesetz bezogen auf GG20 Abs4 gedeckt wäre.
          Sie haben aber völlig recht im Endeffekt ist er nicht abwendbar gedeckt oder nicht.

    • jigga sagt:

      Wie einige Kommentare es hier schon beschrieben haben, bleibt auch meiner Meinung nach, als einzige Möglichkeit nur der Streik. Meines Erachtens gibt es dort einige Möglichkeiten.

      1. Generalstreik. Nichts geht mehr.
      2. Streik aller nicht lebensnotwendigen Ebenen. Sprich Energie & Nahrung laufen weiter wie bisher, alles andere wird bestreikt.
      3. Qualifizierter Streik 1. Einige kleine, aber wichtige Bereiche treten abwechselnd in den Streik. Fluglotsen, Müllabfuhr, Zugführer, Kindergärten/Kitas, …
      4. Qualifizierter Streik 2. Wir wissen ja anhand namentlicher Abstimmung wer, wann, wofür gestimmt hat. Wir bestreiken diese Personen. Kein Brötchen beim Bäcker. Kein Taxi. Keine Müllabfuhr. Kein Eintritt ins Kino/Theater. Kein Restaurantbesuch. Einfach die Abgeordneten bundesweit zu personae non gratae erklären.

      Eine andere Möglichkeit die es noch gäbe wäre natürlich die, dass Personen die durch ihren Beruf aufgefordert sind sich an diversen Schweinereien zu beteiligen, dies einfach unterlassen. Angesprochen sind in Deutschland da vor allem Jobcenter-Mitarbeiter. Jedes System braucht zum Erhalt doch einge gewisse Masse an Mitläufern, die einfach nur Befehle ausführen. Wenn diese Masse wegbricht, bricht jedes System über kurz oder lang zusammen.

      Das Dilemma was alle Vorschläge eint ist aber, dass Abweichler belohnt werden, falls es doch keine Änderung gibt. Zusätzlich denken zuviele derer, die diesen Maßnahmen nicht abgeneigt sind, sie wären eine zu kleine Gruppe. Im Mainstream finden solche Diskussionen nicht statt oder werden, wie durch löschen von Beiträgen, Abschaffen von Foren, Manipulieren von youtube-Zahlen, etc. einfach unterdrückt.

  5. Sam sagt:

    2009 oder 2010 (?) wagten ein Manager und ein Politiker darauf hinzuweisen,
    das wenn man der * Basis * alles abnimmt, auch nichts mehr reinkommt.
    Leider habe ich die Namen der beiden vergessen, was seltsam ist.
    Da läßt so jemand schon mal etwas intelligentes los und ich kann mir die Namen nicht merken. Kann auch daran liegen das man seitdem, meines Wissens, nichts mehr von ihnen gehört hat.

  6. […] Es hat so lange so gut funktioniert! Warum also sollte man es ändern? Never change a winning team, lautet bekanntlich seit ewig die Devise. Doch diejenigen, die sich für die Elite halten und es laut ihrem Kontostand auch sind, haben es offensichtlich verpeilt. Über so viele Jahre war die sogenannte Mittelschicht der Garant für ihren Reichtum. Dieser Mittelschicht hatte man suggeriert, sie könne es auch in die Elite schaffen, wenn sie sich nur genug anstrengt. Ein Trugbild natürlich, weit weg von der Wahrheit. Aber ungeheuer nützlich! Hier weiterlesen: uhupardo […]

  7. derquerdenker sagt:

    Isa, danke für deinen Kommentar. Für mich ist klar: es geht so nicht weiter. Wer protestiert, wird inhaftiert oder instrumentalisiert. Sehr schnell fertig hat die Hochfinanz, wenn wir diesen ganzen Globalismus- und Technik- und Konsum-Mist auf die Müllhalde der Geschichte werfen. Back to the roots. Selbstversorgung, Tauschhandel, sich in kleinen, familiären, dörflichen Einheiten zusammenfinden udn sich selbst helfen. Kein Umsatz, keine Steuern. You know? Radikal zu Ende gedacht: Das Steinzeitdorf. Oder das Weiler. Der Markt muss wieder dahin, wo er mal war: zu den Menschen. Selber produzieren. Die Menschen müssen wieder leben wie Menschen, wie es ihnen entspricht, von und mit der Natur – und nicht als entwurzelte, internationale Lohnsklaven. Jeder sein eigener Manager. Oder seines Glückes Schmid. Autark, unabhängig, frei.
    Anfang machen mit wählen gehen, aber ungültig. Raus aus dem Papiergeld, Konten räumen etc.
    LG

    • Isa sagt:

      yo querdenker, das ist es!

      System austrocknen anstatt weiter zu stützen, Kreisläufe schaffen in der nächsten Umgebung und diesem System seine eigene Überflüssigkeit unter die Nase reiben!

      Boykott volle Lotte, das kann wirklich jeder ganz bequem von zuhause aus. Zum Arbeiten können sie mich zwingen, aber wenn’s ans Konsumieren geht, sind sie machtlos – da können sie nur auf meine eigene Blödheit setzen, und die lichtet sich mit zunehmender Verschärfung der Situation.

      Find ich super! Allein die Vorstellung, dass plötzlich ganz Deutschland aus Protest die (Schrödersche Bild-Bams-)Glotze ausknipst – wow… Ich glaube, das wäre der Moment, in dem sie zum allerersten Mal richtig Angst kriegen würden!

    • Antisozialist sagt:

      Das schaffen max. 5% des Volkes. Der Rest muss im Hamsterrad weiterlaufen.

  8. tom sagt:

    querdenker:
    100% zustimmung. wir sollten schon mal anfangen, dass von dir aufgezählte prozedere zu üben! … viell dafür dieses facebook nutzen, einen termin festlegen und einige zeit ??? bestmöglich nix mehr machen, was mit diesen system zusammen hängt.
    kaum vorstellbar, was passiert.
    doch ich muss zugeben, ein gedanke schleicht sich wie so oft schon, heran: viele viele betroffene haben nicht (mehr) den mut, haben angst um den meist schäbigen arbeitsplatz. der fernseher funktioniert noch, na also 🙂
    heißt das nun, die menschen gehen erst dann auf die straße (verweigern sich) wenn es ihnen RICHTIG dreckig geht?
    ich fürchte ja – und dann, in dieser situation, aktionen einbringen, tauschhandel zB zu organisieren – ojeoje – dass stelle ich mir wirklich sehr schwierig vor.
    es stimmt = je mehr nachdenklichkeit, desto mehr tränen –

    verdammte kakke – was haben wir nur zugelassen 😦

  9. Hajo Selzer sagt:

    Betrachten wir doch mal die Mentalität der Deutschen. Die wird am deutschen Michel trefflich dargestellt. Die Schlafmütze bis über die Ohren gezogen und sich um nichts kümmern. „Die da oben werden es ja schon richten“.

    Ich bezweifle mittlerweile, dass der Deutsche frühzeitig wach wird. Aber er wird es werden müssen und was dann passiert (von einem Extrem ins Andere) kennen wir aus der deutschen Geschichte. Dann Gnade uns Gott. Das heißt, dass wir, also jeder hier an Bord, weiter aktiv sein muss, um wach zu rütteln – nicht nur im Internet, sondern auch im Alltag, „Face to Face“ (ach wie hasse ich diese Anglezismen) von Angesicht zu Angesicht, im Freundeskreis, Beruf und auf der Straße.

    Nach dem Motto: Steter Trofen höhlt den Stein werden wir dann hoffentlich einen kleinen Schneeball zur Lawine machen

    • Isa sagt:

      Stimmt, Hajo, Reden ist hier Gold – ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich mittlerweile mit vielen Leuten überraschend schnell einig wird: Kaum noch jemand ist wirklich glücklich mit der Situation, die meisten sind extrem gestresst und haben unterschwellig starke Ängste.

      Ich denke, das Bild des Michels (verzeiht mir das Wort, eigentlich kann ich es nicht ausstehen) trifft vor allem auf die Mittelschicht zu – man ist traditionell brav, arbeitsam und geduldig, fühlt sich am wohlsten, wenn man im Mainstream mitschwimmen kann, bezieht sein Wissen aus den Mainstream-Medien und entbehrt deshalb einer gewaltigen Menge an entscheidenden Informationen. Viele klammern sich regelrecht an dieses heimelige Gefühl, im System gut aufgehoben zu sein, und wehren sich mit Händen und Füßen gegen Aufklärung (was ich ebenfalls für ein Symptom der Massensuggestion halte, die hauptsächlich auf den Mainstream einwirkt: „Ihr sollt nicht wissen…“). Da bringt Reden wenig, Insistieren führt eher zur Verhärtung von Meinungsfronten.

      Es gibt aber auch unter den typischen „Michels“ mehr und mehr Leute, die schon begonnen haben, sich ernsthaft Gedanken zu machen. Ganz zu schweigen von denjenigen, die den Halt schon verloren haben, durch Entlassung oder einfach psychischen Bankrott, und obendrein scheint es eine wachsende Anzahl von Menschen zu geben, die einfach aus Mitgefühl für das Leben auf dem Planeten und aus innerer Erkenntnis heraus eine Veränderung wollen. Die haben schon ein offeneres Ohr für neue Gedanken. Vor zehn oder fünfzehn Jahren noch waren alle im Kaufrausch und auf dem Karrieretrip, aber inzwischen ist der Boden bereitet, und jetzt muss gesät werden!

      Ich denke, jedes Wort hat das zehnfache Gewicht, wenn man es nicht nur ausspricht, sondern auch lebt, auf eigenes Risiko. Vormachen, so dass die „Michels“ am lebenden Beispiel sehen, wie man der Situation erfolgreich beikommt und konstruktive Impulse setzt.

      Die meisten von uns sind doch erst mal Herdentiere und genießen es jemanden zu haben, der vorangeht. Wenn Familie und Freundeskreis mitkriegen, dass ich aus Protest und Überzeugung kein Fleisch mehr esse, meine Mainstreamzeitung abbestellt und die Glotze aus dem Fenster geschmissen habe, dass ich die guten Äpfel nicht gekauft, sondern von einem herrenlosen Baum gepflückt habe, Fahrrad statt Auto fahre, dem Nachbarn ein Ster Holz gehackt habe, damit er mir die Klospülung repariert etc. pp., dann dürfte der Eindruck doch ein ziemlich nachhaltiger sein – umso mehr, wenn ich nicht nur dabei bleibe, sondern jede Gelegenheit nutze, um noch eins drauf zu setzen.

      Und all diejenigen, die den Verrat des Systems irgendwann selbst zu spüren bekommen, haben dann das Glück, auf die Strukturen zurückgreifen zu können, die von den tapferen Pionieren schon etabliert wurden.

      Die Veränderung beginnt bei uns, da wo es uns selbst betrifft, und von dort strahlt es aus, erfasst irgendwann andere, die dann ihrerseits beginnen auszustrahlen, alle aus persönlicher Einsicht und Überzeugung. Graswurzelrevolution in ihrer schönsten Form, würde ich sagen…

      • Hallo Isa……..Und all diejenigen, die den Verrat des Systems irgendwann selbst………..

        Es handelt sich nicht! um einen Verrat des Systems an wem auch immer. Das System ist so konzipiert.

        • Isa sagt:

          Stimmt! 🙂 Der Verrat ist inhärent, ebenso wie die vorhergehende Vortäuschung falscher Tatsachen (ich sach nur: „Bankenrettung ist alternativlos!!“)

  10. webmax sagt:

    Hier wird der Begriff Mittelschicht völlig verkannt. Die ist sowas von Wurscht… Der Mittelstand ist gemeint :
    „Die in Deutschland gebräuchliche Bezeichnung Mittelstand steht nach quantitativen Kriterien für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU bzw. teilweise SME für engl. small and medium[-sized] enterprises) und nach qualitativen Kriterien für die Familienunternehmen.“

  11. Adept sagt:

    Ich bin 57 Jahre alt und kann nur zustimmen.
    In meiner Jugend war das Einkommen breiter Bevölkerungsschichten sehr wenig gespreizt: Ein Arbeiter verdiente Netto 1000 DM , ein extrem gut Verdienender das Zehnfache.
    Mindestens 90 Prozent der Bevölkerung befanden sich in diesem Bereich,
    es gab fast keine Arbeitslosigkeit (lag immer unter 5 Prozent)
    und der Anteil der Reichen mit höherem Einkommen lag ebenfalls bei
    maximal 5 Prozent.
    Das gesamte Volkseinkommen kann nicht problemlos immer weiter gespreizt werden; wenige Höchstverdiener saugen das Volkseinkommen auf und die Masse verarmt dadurch immer schneller.
    Breite Bevölkerungsschichten sahen sich selber früher auch mit kleinem Einkommen als Mittelschichtler. Inzwischen können z.B Münchner mit
    3000 Euro Netto und Familie (Frau und zwei Kinder) gerade so ohne Stütze über die Runden kommen. Von Vermögensaufbau keine Rede !
    Diese Familien haben jetzt Unterschichtprobleme.
    Ein Arbeiter mit 1000 DM Netto hat sich 1968 bei uns im Dorf ein Haus gebaut und abbezahlt ! Und heute ? Da ist Zerstörung auf ganzer Linie !

  12. đeя вαeяeиαυfвıиđeя sagt:

    Reblogged this on đeя Bαeяeиαυfвıиđeя oder Kultur-Soeldner.

  13. […] Lesen Sie dazu auch: * Ziviler Ungehorsam: Steuer-Amnestie, aber für alle – Yo no pago! * Protest weitet sich aus – Yo no pago * “Ich zahle nicht”: Tumulte und Festnahmen in der U-Bahn * Neue Partei kanalisiert die Protestwelle: Partido X – die Zukunftspartei * Die Eliten schaffen sich ab, indem sie die Mittelschicht abschaffen […]

  14. KingBalance sagt:

    Zitat: Prof. Dr. Hans See (1998)
    Wirkungslosigkeit der Politik untergräbt die Legitimation der Demokratie. Demokratie wird unglaubwürdig, angreifbar. Sie nimmt Schaden. Andauernde Massenarbeitslosigkeit, um sich greifende Not, beängstigende Alltagskriminalität, Jugendarbeitslosigkeit und Jugendkriminalität fördern nicht nur bei den Ewig-Gestrigen, sondern auch unter Jugendlichen das Verlangen nach dem starken, dem autoritären Staat. Soziale Mißstände, gegen die seitens des Staates nichts unternommen wird, nichts unternommen werden kann, weil der Staat gegenüber der Wirtschaft sein Gewaltmonopol, seine Macht, geltendes Recht entschlossen durchzusetzen, aufgibt, provozieren Politikverdrossenheit, Demokratiefeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit. Die Mißstände haben viele Ursachen. Eine wesentliche, die aber in unverantwortlicher Weise totgeschwiegen oder klein geredet wird, ist die Wirtschaftskriminalität.

    googelt mal und lest den Rest !!!

  15. Johannes Eber sagt:

    Nach „Femdom Merkel“ geht es Deutschland seit der Wiedervereinigung noch nie so gut wie heute. Dazu ein wirklich lesenswerter Bericht mit dem Titel „Die Welt lacht über die Dummheit der Deutschen“ unter: http://www.bullionaer.de/ziemann.php/goldnews/20130109Die_Welt_lacht_ueber_die

  16. Johannes Eber sagt:

    @ Lieber Uhupardo,
    vielen Dank für Deine Wertschätzung. „The Guardian“ schrieb, daß in Spanien die realen Einkommen von im Jahr 1998 bis zum Jahr 2011, um 13 % zugelegt haben sowie in Deutschland im gleichen Zeitraum um 7 % gestiegen sind. Mir ist jedoch bewußt, daß seit der Euro-Einführung am 01. Januar 2002, die Lebenshaltungs- und Produktionskosten in Spanien massiv angestiegen sind. Deswegen ist in Spanien, die Zunahme der realen Einkommen in diesem angegebenen Zeitraum nur marginal; weshalb Deine Kritik berechtigt ist. Aber, daß die Welt über die Dummheit der „Deutschen“ lacht, muß ich nachhaltig bejahen!

    • Uhupardo sagt:

      “ Aber, daß die Welt über die Dummheit der “Deutschen” lacht, muß ich nachhaltig bejahen!“

      Woher wissen Sie das? Wohin und wie weit sind Sie denn in letzter Zeit über die Grenzen des Landes hinaus gekommen?
      Seien Sie versichert, dass „Lachen“ exakt nicht das ist, was viele Länder Deutschland (der Politik der deutschen Regierung) gegenüber empfinden. Die Termini lauten ganz anders.

  17. Johannes Eber sagt:

    Nachtrag meines Kommentars. In Deutschland sind im gleichen Zeitraum, die Lebenshaltungskosten ebenso massiv angestiegen. Die tatsächliche Inflationsrate beträgt in Deutschland jährlich zwischen 6 % bis 8 %; alles andere ist von der „mainstream-media“ sowie den „research-institutions“ eine glatte und dreckige Lüge!

  18. Johannes Eber sagt:

    Lieber Uhupardo,

    nochmals zu Deutschland; alle Daten saisonbereinigt als Index (Jahr 2000 = 100). Reale Exporte seit 2000 bis Q3 2012: reale Exporte +92,82 %, reale private Konsumausgaben +7,10 %, reale Arbeitnehmerentgelte +1,62 %; deswegen lacht die ganze Welt über Deutschland! Diese Wirtschaftspolitik Deutschlands hat die europäischen Südstaaten mit ins Desaster geführt. Nachzulesen bei querschuesse.de

  19. Johannes Eber sagt:

    @ Lieber Uhupardo,

    ich bin ganz Deiner Meinung, mir ist gewiß nicht nach Lachen zumute. Ich wollte nur auf die Diskrepanz in Deutschland beim Export und den Arbeitnehmerentgelte hinweisen oder anders ausgedrückt „die unschlagbaren Eigenschaften des deutschen Michels“. Oh, wie ich die liebe!

    • Uhupardo sagt:

      „auf die Diskrepanz in Deutschland beim Export und den Arbeitnehmerentgelte hinweisen“

      Das wäre ja auch mehr als berechtigt gewesen – oder ist mehr als berechtigt. Sie wissen schon, was ich gemeint hatte.

    • Johannes Eber
      den ursprünglichen Beitrag/Link den Sie einstellten, ist doch einfach eine typische angelsächsische Kampfschrift die einzig darauf abzielt mich(d.Michel) zu blamieren.
      Das geht ja schon im ersten Thema „Großprojekte“ los.
      Dort wird doch in typisch systemischer Manier bemängelt/lächerlich gemacht, das der Michel es wagt eine „Einspruchskultur“ zu haben.
      Ja wenn der Michel noch nicht einmal mehr gegen ein dröges Bauprojekt seine Klappe aufmachen kann/soll, weil sonst die Zivilisation verreckt, wo bitte sollte er der Michel überhaupt noch?(ich brauch keine Antwort auf diese Frage!)

      Mein Beitrag darf auch gerne unter Kollektivschuld-Reflex abgehakt werden.

  20. Johannes Eber sagt:

    Nochmals harte Fakten zu Deutschland.
    Im Jahr 1970 besaßen die reichsten 10 % der Gesellschaft 44 % des gesamten Vermögens. Heute besitzen die oberen 10 % 66,6 % des Gesamtvermögens, das reichste 1 % besitzt 35,8 % und das reichste 0,001 % 22,5 %
    Im Jahr 1960 betrug der Anteil von Mehrwert-, Mineralöl- und Lohnsteuer 38 % des Gesamtsteueraufkommens, die Gewinnsteuer hatte einen Anteil von 35 %; im Jahr 2010 hat sich der Anteil der Massensteuern mit 71 % fast verdoppelt, die Gewinnsteuer der Reichen liegt nur noch unter 20 % Resultat: Auslöschung der Mittelschicht in Deutschland!

    • Hallo Johannes Eber….. die harten Fakten sind klar.

      Ich bin einfacher Arbeiter/Mensch und schon eine Zeitlang da!
      kann verstehen/nachvollziehen was Sie mit den % meinen.
      Es ging mir nicht um die %-Fakten, sondern um den zielgerichteten Ideologischen „Müll“ der mithilfe von harten Fakten zu einer Wahrnehmung/Ausrichtung „verhelfen“ soll.
      Solche Beiträge verfolgen Ziele! mit Hilfe von %-Fakten. Dass ist etwas anderes als eine reine Aufklärung, die Ihnen dann die Anstrengung/Mühe selbst überlassen sich auszurichten.

  21. Johannes Eber sagt:

    @ Lieber „abfallwirtschaft“,
    genau das war mein Anliegen, daß „wir Deutschen“ unfähig sind, dieses bankrotte, politische und korrupte System mit ihren hochverräterischen Politiker und Richter in Deutschland ein für allemal zu beseitigen. Wie sagte Friedrich von Schiller so treffend: Die Obrigkeit hört erst auf zu herrschen, wenn die Untertanen aufhören zu kriechen. Aber dies wird in Deutschland erst umgesetzt werden können, wenn dieses menschenverachtende, kapitalistische und korrupte System in sich zusammenfällt und es in Deutschland mindestens 10 Millionen registrierte Arbeitslose geben wird.
    Die Zeit wird kommen, wenn die deutsche Mittelschicht von diesen Volksverräter ausgeblutet worden ist, darauf kann ich Ihnen eine Garantie geben.

    • Uhupardo sagt:

      „Aber dies wird in Deutschland erst umgesetzt werden können, wenn dieses menschenverachtende, kapitalistische und korrupte System in sich zusammenfällt und es in Deutschland mindestens 10 Millionen registrierte Arbeitslose geben wird.“

      Es haben schon mal 7 Mio. gereicht. So lange ist das auch wieder nicht her.

    • Hallo lieber Johannes Eber ….
      Schiller… gefällt mir das hat Logik.

      Ich möchte aber auf den Vorwurf der sich gegen unser Volk richtet eingehen.
      Der deutsche Michel bekommt den Arsch nicht rum.

      OK ich selbst habe auch schon auf diese Art „argumentiert“. Dass war aber weniger einer nüchternen Betrachtung der Lage geschuldet, eher einer Erwartungshaltung. Die Erwartung als solche ist selbsterklärend.
      Aber wie sieht es denn mit der tatsächlichen Lage aus?

      Ist es denn nicht so, das zu mindestens Teile unseres Volkes sich ständig im Kampf mit dem herrschenden System befinden.
      Dass mag zwar nicht der erhoffte Volkssturm sein, aber aus meiner Sicht Johannes gibt es doch kaum einen gesellschaftlichen Bereich in dem unsere Leute nicht aktiv sind.
      Stichworte zuhauf: Datenschutz- Schulreform-GG-Klagen usw das ganze Spektrum.

      Gehen wir doch mal in den Vergleich Johannes, betrachte was das Ausland so alles bewerkstelligt.
      Sicher auch solche Aktivitäten wie Oben!
      dazu noch Massendemos-Generalstreicks-Häuserzüge- abfackeln usw.

      Und jetzt? was kommt den bei allem dabei rum Johannes?
      Partiell gesehen sicher Erfolge wie Misserfolge. Aber den radikalen Befreiungsschlag kann ich nirgendwo wo erkennen.

      Gibt es eine neue Herrschaftsform in Spanien, Griechenland England usw also einen revolutionären/evolutionären Erfolg zu vermelden?
      ich will nicht deprimieren, jede Zeit hat auch einen qualitativen Aspekt. Ich sehe aber aktuell auch keinen Hebel der die gesellschaftlichen Verhältnisse radikal umwirft.

      Die Logik von Johann Christoph Friedrich von Schiller ist aber immer notwendig und Voraussetzung.
      Aus meiner Sicht mangelt es unserem Volk NICHT daran, in keinster Weise. Entziehen wir also NICHT unnötig unserem Volk und uns Selbst damit die Kraft, die wir noch brauchen werden!

  22. Johannes Eber sagt:

    @ Lieber „abfallwirtschaft“,
    Deine Argumente respektiere ich. Über den Rechtsweg ist in Deutschland nichts mehr zu erwarten bzw. erreichen, da das Bundesverfassungsgericht politisch wie wirtschaftlich befangen ist und daher alle rechtlichen Eingaben/Klagen abschmettert. Die Schweiz ist für mich ein Vorbildmodell der „wirklichen direkten Demokratie“. In Deutschland haben wir eine „demokratische Diktatur“. Warum ist es in Deutschland nicht möglich, das „Schweizer Modell“ umzusetzen?

    • fischi sagt:

      Johannis, die Schweiz ihr Demokratiemodell ist auch jahrhundertelang gewachsen, das stülpst bestimmt Deutschland nicht über.
      Außerdem wovon begründet die Schweiz noch ihre angebliche Demokratie, doch nur auf Geld.
      Was allerdings auf ziemlich kriminelle Konzerne beruht.
      Die angeblich weiße Weste der Schweiz beruht doch am Ende auf den skrupellosesten Rohstoffkonzernen der Welt, auf den gefährlichsten Nahrungsmittelkonzernen und vor allem aus Schwarzgeld der ganzen Welt.
      Ob die sogenannten Eliten der Welt oder die schlimmsten Diktaturen der Welt, die Schweizer Banken haben mit deren Schwarzgeld kein Problem.
      Ich denke mal du hast das Video von Professor Hankel zur Grundlage des Post genommen.
      Aber wer Milton Friedmann in den höchsten Tönen lobt der gehört zum System.

      Abfallwirtschaft, bitte nicht Michel, der ist in Hamburg.
      Aber ein Post mit dem ich voll einverstanden bin.
      Seht doch mal bloß die ganzen Klagen gegen die Harz 4 Bescheide.
      Klar ich unterschreibe auch öfter Petitionen.
      Aber da muß man gewöhnlich auch seine Identität freigeben.
      Ich kann es voll verstehen wenn viele Angst davor haben

    • Hallo Johannes Eber
      was den Rechtsweg angeht bin ich ganz bei Dir Johannes, der Rechtsweg wird immer von den Herrschenden Kräften definiert.

      Also was die hochgelobte Schweiz betrifft, mag ja ein Stückchen besser sein.
      Aber mal aus der Sicht das die Schweizer Herrschaft einfach mal beschlossen hat!, den Franken an den € zu binden,
      ohne das eigene Volk zu befragen! scheint mir NICHT gerade zu dem Hohelied schweizerischer Verhältnisse als Dein Beispiel zu passen.
      Das war eine glatte Enteignung in % der Schweizer Bürger und der Abwägung im Verhältnis Export-Tourismus Interesse der Entscheider zu sein. Ich sehe da wenig Differenzen im Vergleich Deutschland-Schweiz.

      Also die Frage des Warum! habe ich eigentlich schon Beantwortet, …..“Ich sehe aber aktuell auch keinen Hebel der die gesellschaftlichen Verhältnisse radikal umwirft.“

      ich biete aber mal was an Johannes………..

      „Resümieren wir das Resultat:

      Die einzig praktisch mögliche Befreiung Deutschlands ist die Befreiung auf dem Standpunkt der Theorie, welche den
      Menschen für das höchste Wesen des Menschen erklärt. In Deutschland ist die Emanzipation von dem Mittelalter nur möglich als die Emanzipation zugleich von den teilweisen Überwindungen des Mittelalters. In Deutschland kann keine Art der Knechtschaft gebrochen werden, ohne jede Art der Knechtschaft zu brechen. Das gründliche Deutschland kann nicht revolutionieren, ohne von Grund aus zu revolutionieren. Die Emanzipation des Deutschen ist die Emanzipation des Menschen. Der Kopf dieser Emanzipation ist die Philosophie, ihr Herz das Proletariat. Die Philosophie kann sich nicht verwirklichen ohne die Aufhebung des Proletariats, das Proletariat kann sich nicht aufheben ohne die Verwirklichung der Philosophie.

      Wenn alle innern Bedingungen erfüllt sind, wird der deutsche Auferstehungstag verkündet werden durch das Schmettern des gallischen Hahns“ (M/E)

      mir scheint einfach die Zeit und ihre Qualität dafür noch NICHT reif zu sein!
      Aber Johannes wir arbeiten daran!
      ich finde es aber auch scheiße noch nicht angekommen zu sein 🙂

      • Uhupardo sagt:

        „Die einzig praktisch mögliche Befreiung Deutschlands ist die Befreiung auf dem Standpunkt der Theorie, welche den
        Menschen für das höchste Wesen des Menschen erklärt. In Deutschland ist die Emanzipation von dem Mittelalter nur möglich als die Emanzipation zugleich von den teilweisen Überwindungen des Mittelalters. In Deutschland kann keine Art der Knechtschaft gebrochen werden, ohne jede Art der Knechtschaft zu brechen. Das gründliche Deutschland kann nicht revolutionieren, ohne von Grund aus zu revolutionieren. Die Emanzipation des Deutschen ist die Emanzipation des Menschen. Der Kopf dieser Emanzipation ist die Philosophie, ihr Herz das Proletariat. Die Philosophie kann sich nicht verwirklichen ohne die Aufhebung des Proletariats, das Proletariat kann sich nicht aufheben ohne die Verwirklichung der Philosophie.

        Wenn alle innern Bedingungen erfüllt sind, wird der deutsche Auferstehungstag verkündet werden durch das Schmettern des gallischen Hahns” (M/E)“

        Verstehen Sie jetzt, was gemeint war mit „Wer nie konkret wird, muss sich nie die Schürze dreckig machen“? Wolkige Philosophie ist nicht nur sehr einfach. Sie ist auch zu einfach und hilft niemandem wirklich weiter. Klingt aber immer gut. Zumindest bis es einen gibt, der Konkretisierung einfordert. Dann wird´s allerdings meist bitter, wenn man keine Antworten hat.

        • Ja klar ich verstehe Sie schon Uhupardo!
          Aber Sie haben doch auch keine Antworten! nur Forderungen.

          Uns brennt doch allen der Arsch an der selben Stelle, aus dem selben Grund!.
          Bin ich das Problem? ich versuche doch auch nur mich mitzuteilen.

          • Uhupardo sagt:

            Nein, Sie sind nicht das Problem, ganz im Gegenteil! Das war auch nicht gemeint.
            Gemeint war: Es hilft alles nichts, Antworten (Forderungen, zur Diskussion zu stellende Alternativmodelle) müssen konkret sein, um für einen Neu-Start, der sich – heute oder morgen – sowieso ergeben muss, bereit zu stehen. Das ist weit schwieriger und macht ungeheuerlich mehr Arbeit als phlisophische Grundaussagen? Natürlich. Aber unverzichtbar, für alles andere fehlt jetzt die Zeit.

            • Ja Uhupardo Ihnen mag die Zeit fehlen!
              Ihr Modell der menschlichen Zukunft mag Ihnen besser erscheinen als mir das Meine, auch OK.
              Ich stehe doch genau so bereit wie Sie selbst.
              Was soll denn die Differenz sein die Sie phlisophische Grundaussagen nennen?.
              Wenn Sie Uhupardo der festen Überzeugung sind, das Sie ein Modell für dass Danach benötigen auch OK!
              ich bin der Meinung wir brauchen ein Modell wie das Bestehende überwunden wird!
              mir Selbst ist doch „wurst“ was danach kommt! das entscheide doch nicht ich. Lesen Sie doch mal selbst im Thread was da alles als Mögliches gedacht werden kann!

              • Uhupardo sagt:

                „ich bin der Meinung wir brauchen ein Modell wie das Bestehende überwunden wird!
                mir Selbst ist doch “wurst” was danach kommt!“

                Das ist zumindest eine definierende Aussage. Auch wenn mindestens der zweite Satz von diesem Stuhl aus nicht zu verstehen ist. Aber jeder ist eine ganze Welt …

                • Eben Uhupardo der 2-Satz scheint mir auch das Problem im Verstehen zu sein.
                  Ich kann, noch will ich den Menschen ein fertiges Modell für ihren Lebensabend anbieten.
                  Aus meiner Sicht müssen die Menschen das schon selbst vollbringen. Ich bin Marxist und eben nicht gut meinender Sozie der weis was Sache ist!.
                  Das ist die Differenz wo wir Beide uns nicht verstehen, was mich nicht wundert. Dennoch richtig ist jeder ist eine ganze Welt.

                • Uhupardo sagt:

                  Es geht nicht „um das Wissen, was Sache ist“ sondern um das Bemühen darum.

                  „Aus meiner Sicht müssen die Menschen das schon selbst vollbringen.“

                  Wer muss? Die Menschen? Dazu gehören Sie nicht? Wer dann?
                  Oder „die sollen mal machen“, damit man Ihnen dann das fertige Modell anbieten kann?

  23. Den Beitrag versteh ich nicht wirklich! eventuell !?
    Das BBM weis nicht was Sache ist?
    Also müssen immer die Menschen!
    klar wer denn sonst und ich auch!
    ich biete den Menschen nix ausser eben das an ! Die Menschen bieten sich selbst was an oder eben nicht. Was habe ich damit zu schaffen?

  24. Johannes Eber sagt:

    Warum ist es in Deutschland nicht möglich, die „direkte Demokratie“ umzusetzen?
    Zur Information: das „establishment“, welches sich als Elite bezeichnet, wie Großindustrie, Geldhäuser und Politiker werden in diesem Kommentar aufgrund ihres moralischen, geistigen und sittlichen Verfalls grundsätzlich als „Buscht“ definiert.
    – weil der „Buscht“ ein durch und durch verfilztes Konglomerat ist und dies nicht will
    – weil dem „Buscht“ das herrschende System ihren Privilegien zuträglich ist bzw. diese absichert
    – weil der „Buscht“ grundsätzlich gegenüber dem Volk mißtrauisch ist

    Dem Bürger (Wahlvieh) wird suggeriert, wenn er bei Wahlen sein Kreuzchen setzen darf, daß er Entscheidungen in Wirtschaft und Politik beeinflussen kann. Das ist ausgegorener, blanker Unsinn,
    vergleichbar den Mount Everest in eine Streichholzschachtel unterzubringen. Mit den Wahlen wird die „demokratische Diktatur“ in Deutschland verfestigt und zementiert und dienen sogleich dem „Buscht“ als Alibifunktion ihres korrupten Systems.
    Gibt es dagegen ein Mittel?
    – nicht mehr zur Wahl gehen
    – abwarten (und Tee trinken; von mir auch Bier, Wein, Schnaps, Saft und sonstiges Getränk) bis sich das hab- und raffgierige System selbst zerfleischt und aufgefressen hat.
    Setzen wir dann das Bandbreitenmodell um? Dann volle Kraft voraus!
    Und noch etwas zur Schweiz. Wichtige und grundsätzliche Gesetzesentscheidungen werden in den Kantonen und im Bund vom Volk bestimmt. Ihr Vorteil, die Neutralität.

  25. Johannes Eber sagt:

    Noch eine Ergänzung meines Kommentars.
    Wer oder was sind „Buscht“?
    Mit „Buscht“ werden skrupellose Personen bezeichnet, die andere Leute um ihr hart erarbeitetes Geld und dadurch in ihre Abhängigkeit bringen. Sei es durch Wucherzinsen, mickrige Sparzinsen, Armutslöhne sowie brutale Steuerabgaben (Massensteuern in Deutschland im Jahr 2010 bei 71 %, im Jahr 1960 bei 38 %). Dieser „Buscht“ beeinträchtigt und zerstört durch ihr schamloses Gebaren, den Lebensraum- sowie die Lebensqualität anderer Leute. „Friedrich II. der Große“ sagte schon: Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß. Diese Marke ist schon weit überschritten. Eines nicht allzufernen Tages muß dieser „Buscht“ vor dem „deutschen Volke“ Rechenschaft und Zeugnis ablegen und dann Gnade ihm Gott!

  26. […] zwingen Regierung zum Umdenken * Bereits mehr als 2 Mio. Arbeitslose sind ohne jedes Einkommen * Die Eliten schaffen sich ab, indem sie die Mittelschicht abschaffen * Gemachte Armut in Spanien, Deutschland und […]

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