Die Frage ist nicht, ob das Finanzsystem scheitert, sondern wann!

Man kann sich durchaus fragen, welche Art Leute das sind, die erst ein komplettes wirtschaftswissenschaftliches Studium absolvieren und selbst zum Turbokapitalisten werden müssen, um dann erst, viel später, zu begreifen, was wirklich abläuft. Aber bitte: Erkenntnis besser spät als nie. Matthias Weik und Marc Friedrich zu ihrem Buch „Der größte Raubzug der Geschichte“. Die Audio-Qualität ist zwar wirklich lausig, doch die Sendung kann trotzdem vor allem dazu dienen, denen die Situation zu erklären, die immer noch dem Trugschluss unterliegen, dass eine „Rettung“ im aktuellen System möglich ist, wenn man es nur richtig anpackt.

Ein paar unsortierte Kernsätze aus dem Interview

– Es ist fahrlässig, wenn Sie Ihr Geld auf der Bank lassen!

– Die Frage ist nicht, ob das Finanzsystem scheitert, sondern wann!

– Banken sind schon längst nicht mehr kreditwürdig und bekommen trotzdem Geld.

– Die Profiteure des Finanzsystems werden alles dafür tun, Profiteure des Finanzsystems zu bleiben.

– Bargeldloser Zahlungsverkehr hilft nur den Banken: Der Faktor 100.

– Der Euro zerstört Europa, fördert die Extremisten und Separatisten.

– Reine Zeitfrage, wann es Deutschland auch erwischt.

– Der ESM ist ein Geschenk an die Finanzindustrie – undemokratisch, aufgebaut auf Lug und Trug.

– Dies ist ein epochaler Wandel: Wir alle werden verlieren!

– Wenn es knallt, dann weltweit.

… und wie immer in diesem Kontext verweisen wir zum Schluss auf den wichtigsten Link:
* Wer ist schuld an der Krise?

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4 Kommentare zu “Die Frage ist nicht, ob das Finanzsystem scheitert, sondern wann!

  1. Helmut Josef Weber sagt:

    Wie lange unser Finanzsystem noch so weiter existiert hängt u. a. von 3 Faktoren ab.
    1. Wie weit lassen unsere Politiker die Verelendung und Verarmung fortschreiten?
    2. Wie lange dauert es noch, bis es zu Aufständen und Plünderungen im größeren
    Rahmen kommt?
    3. Wie weit gehen wir kurzfristig weiter in Richtung Diktatur?
    Davon hängt u. a. ab, wie lange das jetzige Finanzsystem noch weiter geführt wird.
    Man sollte aber Menschen nicht unterschätzen, die keine Zukunft mehr sehen, außer der Aussicht auf Verelendung und Altersarmut.
    Hätte man gleich 2008/9 das Finanzsystem gegen die Wand gefahren, ginge es uns heute wie Island.
    Wir hätten durch ein tiefes Tal gehen müssen und die Banken wären pleite.
    Mit den Milliarden die alleine für Griechenland aufgewendet werden, hätte man mit den Billionen die zur Bankenrettung verwand wurden und die noch für weitere Staaten aufgewendet werden müssen, die größten Härten der dann auch enteigneten Sparer lindern können.
    Vor vielen Jahren kam der Satz auf:
    „Das werden mal unsere Kinder und Enkelkinder bezahlen müssen“.
    Nein– wir müssen es bezahlen; heute durch höhere Abgabe und Steuern und als Rentner mit Armutsrenten bis zum letzten Atemzug.
    Wenn die Menschen wüssten, wie weit ihre Rentenkassen schon geplündert sind, was von den Versprechen der Lebensversicherer zu halten ist und was die Inflation in den nächsten 10 Jahren aus unserem Geld machen wird, wäre das letzte Fünkchen Hoffnung auch noch verflogen.
    Die Staaten unter dem Rettungsschirm werden nur „gerettet“ damit sich die Erfolgsstory Island nicht wiederholt.
    Das Land hat bewiesen wie man sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen kann, wenn man die Banken pleite gehen lässt und eine eigene Währung hat.
    Griechenland dagegen hat heute mehr Schulden als vor den „Rettungsmilliarden“.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  2. Ich glaube, dass unsere(?) Bolitiker nicht verstehen dürfen oder lesen dürfen, was da zur „ABSTIMMUNG“ bereitliegt. Oder können sie garnicht s -lesen….?

    Gesetze machen für die hier wohnenden Menschen ist die Lösung
    anstatt alles für den §§-Reiter und €/Dollar/money-Produzenten durch Fiatmoney durch EinlagenVervielfachung= die Illegalen Gelddruckmaschinen zu erlauben.

  3. Johannes Eber sagt:

    Dazu eine hervorragende Abschiedsrede von „Ron Paul“ im Repräsentantenhaus am 14. November 2012; nur zu empfehlen unter
    http://www.verlag-jm.ch/print.php?id=4

  4. […] Lesen Sie dazu auch: * Wer ist schuld an der Krise? * 25 Fakten zum Nachdenken: Warum das System irreparabel ist! * Deutschland gegen Europa * Die Frage ist nicht, ob das Finanzsystem scheitert, sondern wann! […]

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