FDP: Mindestlöhne sind schädlich für Niedrigqualifizierte

Niedrigqualifizierte müssen geschützt werden. Deswegen sind Mindestlöhne schädlich. (Florian Rentsch, FDP, Wirtschaftsminister Hessen)

Ruhe in Frieden, FDP

(Hinweis der Red.: Satire ist das untere der beiden Videos.)

Dazu passt:
* Politik ist …

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14 Kommentare zu “FDP: Mindestlöhne sind schädlich für Niedrigqualifizierte

  1. almabu sagt:

    FDP? asozial? Scheissegal! Bis auf eine Phase in den 60ern – Freiburger Programm, Karl-Hermann Flach, wenn ich mich richtig erinnere – war diese Partei entweder braun oder neoliberal und auf alle Fälle überflüssig!

  2. Unser allseits beliebter Philipp Rösler ergänzt:

    Natürlich sind die Mieten für viele Menschen hoch, sehr hoch sogar. Wir raten darum zum Kauf.

  3. alphachamber sagt:

    Da hat die FDP mal recht:
    Sehen Sie mal nach, was E.A. Ross (1866-1951), progressiver Soziologe und Eugenist (Autor des „racial suicide“ und ideologischer Stratege unter der Woodrow Wilson Administration ueber Mindestleohne schrieb!

    • Uhupardo sagt:

      Die Manie, sich in den Quellen auf Experten zu beziehen, die ein Wirtschaftssystem vor 50 oder 100 Jahren beschreiben, nimmt sprunghaft zu. Muss wahrscheinlich ansteckend sein.

      • alphachamber sagt:

        Es gibt Entitaeten die aendern sich nicht, wie die vielen Zitate der alten Griechen.
        Ein Grund fuer viele heutige Probleme ist, dass man Fehler der Geschichte widerholt. Ich weiss was Sie meinen. Aber wenn es um eine Sache ernst geht, sollte man sich doch aus so viel als moeglichen Quellen informieren. Sonst steht man noch einmal bloed da.

        • Uhupardo sagt:

          Vale, perfecto, „man sollte sich doch aus so viel als moeglichen Quellen informieren“. Wir haben E.A. Ross gelesen, Sie lesen dies hier, dann passt es wieder. So einfach und kurz definiert kann Umgestaltung sein:

          Das BBM (BandBreitenModell)

          1. Das BBM basiert auf einer einzigen (!) Steuer, der Umsatzsteuer. Sonst gibt´s keine Steuern mehr (Einkommenssteuern, Gewerbe- und sonstige Steuern entfallen).

          2. Unternehmen, die *ausreichend* gutbezahlte Arbeitnehmer beschäftigen, werden steuerlich belohnt (müssen lediglich 15% Umsatzprovision abführen), wer Personal minimiert, muss mehr Umsatzsteuer aufschlagen (bis zu 200%). Ausreichend gutbezahlte Arbeitnehmer sind gutes Geschäft für AN und AG. Wer Geschäfte in Deutschland machen will muss Beschäftigung bieten. Somit werden alle Interessen verknüpft (Kaufkraft = Ausreichende Beschäftigung + ordentliche Vergütung der Arbeitnehmer + regionale Produktion).

          3. Um in den Genuss des BBM zu kommen, müssen Mindestkriterien erfüllt werden: Eine maximale (Höchst-)Arbeitszeit, eine definierte, aber justierbare Beschäftigungsquote (pro Umsatzmillion „x“ Mitarbeiter), 4 verschiedene Arbeitsmodelle (Vollzeit, Teilzeit, Abwesende Beschäftigung, Auszubildende) aus denen die Unternehmen wählen können sowie Mindesteinkommen, die deutlich höher als die heutigen Vergütungen sind. Punkt.

          Falls noch Fragen existieren unter den einschlägigen Links im http://www.bandbreitenmodell.de nachsehen.

          • alphachamber sagt:

            Sehen Sie, Aehnliches hatte Thomas Hobbes im „Leviathan“ schon 1651 vorgeschlagen. Deshalb liebe ich Geschichte.
            Vielen Dank fuer die Diskussion.
            Alles Gute.

  4. Rüdiger sagt:

    Ich frage mich noch immer, wie es die FDP bei den Niedersachsen Wahlen auf 10% geschafft hat, und die Grünen, die ja bekanntlich die reiche Wähler hat auf 13%.

    Wie war das noch mit der Wahlurne und der Asche?

  5. Ramón Rodríguez sagt:

    Wer FDP wählte müsste entweder wegen Dummheit enteignet oder als hirntot erklärt werden.

  6. fischi sagt:

    Herrlich die Grabrede, hoffentlich ist sie nicht umsonst gehalten….
    Ich bin mir da nicht so sicher.

  7. Philipp sagt:

    Der große Volker Pispers merkte einmal an: „Wenn Sie gegen Mindestlöhne sind, sind Sie eine ‚unappetitliche Körperöffnung‘; Und wenn Sie glauben, Mindestlöhne sein schlecht für den Arbeitsmarkt, sind Sie auch noch eine verdammt dumme ‚unappetitliche Körperöffnung“.
    Recht hat er.

  8. Uhupardo sagt:

    Die FDP hat von Aufträgen mehrerer Bundesministerien an ein Verlagsunternehmen profitiert, das sich zu 50 Prozent im Besitz der Partei befindet. Die Universum Verlagsgruppe hat seit 2009, dem Jahr der Regierungsübernahme durch die schwarz-gelbe Koalition, Aufträge in Höhe von 1,4 Millionen Euro kassiert. Hinzu kamen mehrere kleine Aufträge an Unternehmen, an denen die FDP offenkundig ebenfalls beteiligt ist.

    Korruption und FDP? In einer Partei, die hemmungslos für die Niedrigqualifizierten kämpft? Wer wäre jemals auf solch eine Idee gekommen …

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