Teile des Tschernobyl-Sarkophags zusammengefallen

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„Der zusammengefallene Teil ist kein essentieller Bestandteil des Sarkophags und es konnte keine Strahlenbelastung festgestellt werden.“ – Kommen Ihnen solche Sätze bekannt vor? Dann haben Sie jetzt zumindest keine Veranlassung zur Beruhigung! Am Dienstag ist ein 600 Quadratmeter grosses Stück des Überbaus über dem Reaktorblock Nummer 4 zusammengefallen, der am 26. April 1986 die bisher schwerste Nuklear-Katastrophe auslöste. Nach Angaben der Presse-Agentur Ria Novosti hatte die Belastung durch akkumuliertem Schnee den Einbruch ausgelöst. Angeblich besteht „keine Veranlassung zur Beunruhigung“ – genau wie 1986 … und in Fukushima.

Es soll sich um eine Wand und einen Teil des Daches einer Maschinenhalle handeln, etwa 70 Meter weg von der eigentlichen Betonhülle, die den zerstörten Reaktor ummantelt. Im vergangenen Jahr wurde mit dem Bau eines 1,54 Milliarden Euro teuren neuen Schutzmantels begonnen, der den rissigen alten Sarkophag ab 2015 ersetzen soll.

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51 Kommentare zu “Teile des Tschernobyl-Sarkophags zusammengefallen

  1. gnaddrig sagt:

    Dann dürfte spätestens jetzt immerhin die unbedingte Notwendigkeit der neuen Schutzhülle außer Frage stehen. Ist ja auch was wert.

  2. Hans Kolpak sagt:

    Wem nützt es? Die Angstmacherei, meine ich. Das gilt auch für Fukushima, Hiroshima und Nagasaki. Da wird ein Unglück zum 1000-fachen dessen aufgebauscht, was wirklich war, um es zu instrumentalisieren.

    http://dzig.de/search/node/tschernobyl

    • Axel sagt:

      na ich kann nur hoffen, sie treffen mit ihrer polemik von „1000 – facher Aufbauschung “ nicht einmal mit den Strahlungsopfern aus toten und Verletzen und deren Kindern und enkeln mit Strahlungsschäden zusammen. ihre 1000- fache Aufbauschung entpuppt sich dann wohl eher in 1000 – fache Schäden und 1000-fache Tränen , bedingt der Strahlungsschäden

      • Uhupardo sagt:

        Ach was, 28 der 134 Arbeiter, die nach der Havarie eingesetzt wurden, sind an Strahlenschäden gestorben, die von Fotografenblitzen westlicher Medien stammten. Die 6.848 Fälle von Schilddrüsenkrebs, die zwischen 1991 und 2005 bei Menschen auftraten, die 1986 unter 18 waren, entstanden nicht etwa durch Milch, die mit kurzlebigem radioaktivem Jod-131 verunreinigt war, sondern durch … angstvolle Pressemeldungen. Und die USA waren auch nie auf dem Mond.

        Axel, Sie sollten froh sein: Wo sich internationale Experten hemmungslos um die Wahrheit streiten, mit Zahlen, die Lichtjahre voneinander entfernt liegen, darf man sich froh und glücklich schätzen, Leute in den Blog-Kommentaren zu haben, die das alles ganz zweifelsfrei genau wissen.

        http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/tschernobyl-opfer-gezerre-um-die-strahlentoten-a-411839.html

        • Propaghandi sagt:

          Es waren eher tausende der „Liquidatoren“, die an Strahlenschäden starben. ABER, diese waren enormen Strahlenbelastungen in sehr kurzer Zeit ausgesetzt. Die gleiche Strahlung auf Jahre verteilt ist sehr viel „unproblematischer“. In Indien ist z.B. die „natürliche Hintergrundstrahlung“ telweise 25 mal höher als „bei uns“. Trotzdem gibt es nicht signifikant mehr „geschädigte“.
          Das Hauptproblem sind die Feinstäube der „alpha-Strahler“ – u.a. eben das Jod 131. Diese werden über Atmung und Nahrung aufgenommen und im Körper „eingebaut“. Ein rel. Langsamer, sehr grausamer Tod ist die Folge. Siehe A.Litwinenko.
          Nein, ich bin kein Fan oder Vertreter der nuklearbetrieben Wasserkocher! Aber man darf sich nicht von Greenpeace und co. einlullen lassen. Auch denen geht es vor allem um Geld, Macht, Einfluss und Ideologie.

          • Uhupardo sagt:

            In Österreich kam es zu einer durchschnittlichen 137Cs-Kontamination von 18,7 kBq/m². Die Maximalwerte erreichten in einigen Gegenden fast 200 kBq/m².

            Bis heute sind besonders im Süden Deutschlands Süden, Pilze, Waldbeeren und Wildtiere hoch belastet, zehnmal mehr als im Norden.

            Im Jahr 2002 wurden im Muskelfleisch von Wildschweinen aus dem Bayrischen Wald 137Cs-Werte von bis zu 20 kBq/kg gemessen. Hierbei betrug der Durchschnittswert 6,4 kBq/kg und damit mehr als das Zehnfache des EU-Grenzwertes von 0,6 kBq/kg.

            Es ist schon in Ordnung, die Dinge von mehreren Seiten zu betrachten und alle Quellen misstrauisch zu beäugen. Vermutlich gibt es bis heute weltweit _niemanden_, egal wo, der die Gesamtfolgen des Reaktor-Unfalls vollständig neutral darlegen könnte, selbst wenn er aus keiner wie auch immer gearteten Interessen-Ecke stammt, weil das Ganze hochkomplex ist. Bis dahin alles in Ordnung. Was aber unter solchen Bedingungen einfach nervt, sind diejenigen, die frei von sämtlichen Selbstzweifeln alles perfekt erklären können – zweimal, wenn es unter dem Motto geschieht: „Kernkraftwerk in die Luft geflogen, aber nix passiert.“

            • Propaghandi sagt:

              Lieber Uhu 🙂
              Das einzige was ich weiss ist, dass ich nicht wirklich viel weiss – und deshalb sehr kritisch bin. Ein grosser Teil der Strahlung regnete damals eben genau über Süddeutschland Schweiz und Österreich ab.
              Aber eben, das Problem sind die Atmosph. Tests der 50er und 60er. Klar, via Halbwertszeit kann man die Strahlenbelastung den „Ereignissen“ zuordnen. Nützt den Betroffenen aber nicht wirklich was….
              Deshalb (meine Meinung) nukl. betriebene Wasserkocher via „molten salt“ „entsorgen“ und geg. Dezentrale Energieversorgung ausbauen (Solar, Geothermie, Wind gezeiten (enormes Potential!)etc. ). so hätten wir ca. 300 Jahre Zeit, Alternativen zu entwickeln und umzusetzen. Panische „Schnellschüsse“ sind selten gut….
              Rechnen wir mit dem schlimmsten und hoffen das beste. 😉

    • aus Madrid sagt:

      Herr Kolpak! Ich bitte Sie in aller mir möglichen Höflichkeit, ihren Kommentar zurückzunehmen oder zu erklären!

      In Hiroshima und Nagasaki wurden Menschen gezielt durch zwei Atombomben in einem Maße ohne Präzedenzfälle eliminiert. Doch, es gab einen Präzedenzfall, nämlich den ersten dieser Bombenabwürfe, was die Armee der Vereinigten Staaten von Amerika nicht zurückhielt eine zweite Bombe abzuwerfen.

      Sie sind sich in ihrem Kommentar sicher, dass es „1000-fach aufgebauscht“ berichtet wird und zum Nutzen von jemandem?

      Ist das ernst gemeint? Oder wollen sie hier nur auf sehr plumpe Art und auf Kosten der Leidtragenden solch eines katastrophalen Ereignisses provozieren, das von Experten erforscht und dem Militärapparat geplant, von Politikern exerziert wurde?
      Ich bitte Sie, ihre Aussagen zu erklären oder diese zurückzunehmen.
      Falls Sie Tschernobyl meinen, schreiben sie doch nicht Hiroshima und Nagasaki ! Also sowas!

  3. Axel sagt:

    Wie immer ist ALLES gut und es bedarf keiner Sorgen oder Ängste.

    allerdings hat uns dann die Realität immer etwas anderes offenbart !

  4. Eso-Policier sagt:

    Atomkraftwerke sind gar nicht nötig. Es gibt z. B. mittlerweile sehr effiziente Solarzellen. Zudem können u. a. die herkömmlichen Autos durch 1-l-Autos ersetzt werden. Mehr dazu auf meinem Blog.

  5. Propaghandi sagt:

    Halb so tragisch – 98% des Kernmaterials wurden eh durch Detonation in Atmosphäre geblasen. Klingt übel, ist es aver nicht wirklich wenn man die Auswirkungen der Atomtests der 50er + 60er Jahre (Atmosphärische Tests!) kennt! Gibt eine schöne Kurve dazu, da war Tschernobyl bei aller Brisanz ein „Peak“ von weniger als 10%.
    An ESO-Policier
    Ihnen ist schon bewusst, dass die „Dünnschichtmodule“ aufgedampft werden (Hochvakuumkammer von OC Örlikon oder Leybold) mit sehr fraglichen Hilfsstoffen. Auch da sagt die Industrie „…kein Problem, gelangen nichtt in die Umwelt, haben Prozess im Griff…“. Die anderen, „klassischen“ sind keinen deut besser, sprich, bei mono- und polykristallinen Zellen ist der Energieaufwand in Realität (NICHT Labor!) immer noch höher, als die Ausbeute innert 10 Jahren. Weiter benötigt man für jedes KW „Erneuerbarer Energie“ (Schwachmaten Wort!) ein Äquivalent in Form eines Schattenkraftwerkes. Dies sind meist Kohlekraftwerke, die ein vielfaches(!) an radioaktiven Isotopen etc. in die Luft blasen (vgl. Wikipedia „Strahlenexposition). Also alles „Bock zum Gärtner“ Technologien. Ausserdem löst das das „Asse“ Problem (Abfälle) nicht, selbst ohne AKW’s fallen pro Jahr mehrere Tonnen an aus Industrie und Nuklearmedizin.

    Seid nicht ideologisch dogmatisch sondern pragmatisch! Es gibt sog. „molten salt Reaktoren“ (2 liefen in DE sehr lange, wurden dann aber still und leise demontiert (nee, nicht Kugelhaufen!!!) ). Mit diesen kann der alte Atommüll zu 98.6% verwertet werden. Das Volumen sinkt um den Faktor 300, die Halbwertszeit um Faktor 1000! Nach ca. 300 Jahren ist die Strahlung weg, die Überbleibsel diesbez. ungefährlich.
    sprich, wir entsorgen den Atommüll nachhaltig und bekommen dazu noch Energie zur Nutzung. Win-Win – für Umwelt und Gesellschaft.

    • fakeraol sagt:

      Zum Lesen für alle Atomkraftfans und die Gegner und auch alle anderen:
      CrsisiMaven ist der kompetenteste Mensch, den ich zu diesen Fragen im ganzen Netz gefunden habe.

      http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=211680 Thorium-Reaktoren
      http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=216467 nochmal Thorium-Reaktoren
      http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=210922 Solarkonstante
      http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=208864 Übersicht aller Beiträge

      • Propaghandi sagt:

        Kompetent?!?! Sorry, der Typ hat zumindest bez. Thorium-Reaktordesign keinen Plan! Etwas dämlicheres, inkoharenteres habe ich nicht mal bei Greenpeace und co gelesen! Frag mal einen Nuklear- / Teilchenphysiker deider Wahl, er erklärt Dir sicher gerne worum es geht…
        SO sieht z.B. ein fundierter Beitrag aus:
        http://www.final-frontier.ch/thoriumenergie

        Beim klassischen „molten salt“ kann es zu keiner Kernschmelze kommen, da a) der Brennstoff erst im Reaktor erbrühtet wird und vor allem b) durch zunehmende Temperatur die Kritikalität abnimmt! b) kommt zu stande, weil bei steigender Temp. das Volumen wächst, somit die Masse abnimmt – und was brauchen wir für einen „Bumms“? Richtig,(kritische!) Masse! Ausserdem gibt es bei „molten salt“ keinen Kern, sondern wie der Name sagt „flüssiges Salz“!
        Ja, man könnte Immer ewas „Brennstoff“ abzweigen. Aber, wenn das geschieht, bricht der Kreislauf zusammen, die Lichter gehen aus – und das sollten wir dann merken… Es ist m.M. das einzige(!) Konzept, dass die Entsorgungsproblematik entschärft.

        Sorry, der Typ hat keinen Plan – seine Quellen sind Magazine und Zeitungen. Ich empfehle bei solchen Themen Fachliteratur – Spiegel, FAZ, Blöd und co zählen nicht dazu!

        Zitat:
        „Ja, sehr viel mehr. Eine Atombombe zerstoert durch Druck- und Hitzewelle natuerlich enorme Landstriche – aber danach ist es vorbei, der meiste radioaktive „Dreck“ ist in hoeheren Luftschichten und kommt erst nach Jahren, wenn alle kurzlebigen Radionuklide abgeklungen sind, wieder herunter (daher der Name „Fallout“). Ein Atomkraftwerk, wuerde es ordentlich „zerlegt“, was bereits durch Meteoriteneinschlag, Flugzeugabsturz, bewussten Angriff mittels Cruise Missile oder Selbstmordkommando mit konventionellen Mitteln moeglich ist, verseucht ein grosses Gebiet auf Jahrhunderte bis Jahrtausende, nach einem Atombombenabwurf kann man bereits unmittelbar danach dort wieder bauen, siehe gerade die Paradebeispiele Hiroshima und Nagasaki!“
        Das ist mit verlaub Bullshit! Kurzlebige Radionuklide… *gröhl*
        Zitat Wiki:
        „Wesentlich für die Zusammensetzung und die Stärke des radioaktiven Niederschlages ist der Typ der Strahlungsquelle:
        Bei einer Kernwaffe auf Uran/Plutoniumbasis entsteht viel radioaktiver Niederschlag, der zwar verglichen mit anderen Atomwaffen nicht sehr radioaktiv ist, dessen Langzeitfolgen aber katastrophal sind.
        „Saubere“ Atomwaffen (nach dem Teller-Ulam-Design) erzeugen – im Verhältnis zu ihrer Sprengkraft – weniger radioaktiven Niederschlag, da bei diesem Konstruktionstyp viele nur sehr kurzlebige radioaktive Stoffe entstehen.
        Sogenannte „schmutzige“ Atomwaffen mit einer Ummantelung aus 238U erzeugen generell viel Fallout. (Anm.: Der landläufige Begriff „Schmutzige Bombe“ bezeichnet keine Kernwaffe, sondern eine konventionelle chemische Bombe, die radioaktives Material enthält und bei der Detonation ein Gebiet radioaktiv kontaminiert)

        Die Explosionshöhe spielt eine entscheidende Rolle: Bei unterirdischen und atmosphärischen Explosionen wird weniger radioaktiver Niederschlag erzeugt als bei so genannten Bodenexplosionen. Besonders viel radioaktiver Niederschlag entsteht bei halbunterirdischen Explosionen, die zwar unterirdisch gezündet werden, bei denen aber die Wucht der Explosion den Boden bis zur Erdoberfläche durchschlägt, eine Erdfontäne erzeugt und einen Explosionskrater hinterlässt.

        Eine Explosion nuklearen Ursprungs verteilt die Explosionsöfen und Haupthitzefelder anders als normale Explosionen wie z. B. Sprengstoffbomben (TNT) oder EMP-Bomben (Elektromagnetische Strahlenbomben, die Elektrogeräte zerstören). Bei diesen liegen die Punkte extrem nah aneinander und auf das Zentrum konzentriert. Bei Atomsprengungen verteilen sich die Punkte in einem Radius von 300 m–1200 m (Ältere–Neuere) womit mehrere Explosionen stattfinden und somit drastische Mengen an Fallout bis zu 13 km in die Höhe geschleudert werden. Kommt nun das Wetter dazu, kann der Fallout (wie beim Super-GAU im Kernkraftwerk Tschernobyl) über mehrere hundert oder gar tausend(e) Kilometer (je nach Wetterlage) um die Erde getrieben werden.

        Die Zusammensetzung des radioaktiven Niederschlags ist vielfältig. Wesentlich sind die Produkte, die aus der Spaltung von Uran oder Plutonium entstehen. Bekannte Spaltprodukte sind auch Isotope der Elemente Cäsium und Strontium. Ein Teil der Spaltprodukte ist gasförmig, weshalb auch bei vollständig unterirdischen Explosionen radioaktiver Niederschlag entsteht. Ursprünglich nicht radioaktive Elemente, die durch Neutronenabsorption in instabile Isotope verwandelt werden, tragen zum radioaktiven Niederschlag bei. Bei Wasserstoffbombenexplosionen wird radioaktives Tritium freigesetzt.
        Verteilung bei Nuklearwaffen“
        Alles klar soweit?

        Hiroshima war eine U235 Bombe mit „Gun Design“. Dieser Typ ist a) sehr gross, b)schwer c) inneffizient und d) schmutzig ohne Ende!!! Nach der „Zündung“ werden max. 6kg „gespalten“, die restlichen ca. 20Kg werden zu Fallout -U235 Wohl gemerkt! Wieso ist das so? Google weiss rat, falls es euch interessiert…
        Nagasaki war eine Plutoniumbombe (Implosion). Auch da liefert google schöne Treffer – es gibt u.a. ein „Atombomben Wiki“ von Physikern und nicht ideologen erstellt!

        Wenn Atombomben soooooo unproblematisch wären bez. „Neubesiedelung“, weshalb hat man wohl die „Neutronenbombe“ entwickelt?!?! EBEN!

        Sorry, meiner Meinung nach Ideologisch eingefärbter Bullshit!

        • Uhupardo sagt:

          „Sorry, meiner Meinung nach Ideologisch eingefärbter Bullshit!“

          Das bringt es leider präzise auf den Punkt. Die Quelle ist haarsträubend, nicht nur schlecht.
          Das gilt auch für sein Gebetsmühlen-Credo „Markt, Markt, Markt“, was besonders im Bereich Energie nicht gerade von Synapsenschwemme zeugt.

          • fakeraol sagt:

            Uhupardo zeig mir, wo ich die anderen Themen des dortigen Forums empfohlen habe.
            Ich habe auf das Thema „Atomkraft“ hingewiesen, auf nichts anderes (und wenn man sich mal etwas intensiver mit dem Thema beschäftigt, sieht man, wie ideologisch gefärbt „Propa-Ghandi“s Beitrag ist).

            (Ich merke inzwischen, das es hier bei Uhupardo auch bestimmte Themen gibt, wo eine ideologische Mauer existiert und eine sachliche Beschäftigung damit deshalb nicht möglich ist, leider. [Es soll schon vorgekommen sein, das Menschen unter gleichen Begriffen verschiedenes verstanden haben und wenn man dann gleich scharf schießt, statt das erst mal zu klären …])

            • Uhupardo sagt:

              Sie dürfen gern jetzt aufhören, hier Phantome aufbauen zu wollen und das bedauernswerte Opfer zu spielen! Sie schreiben, was Sie wollen und stehen dafür gerade, wie jeder andere.

              Wenn Sie texten „CrsisiMaven ist der kompetenteste Mensch, den ich zu diesen Fragen im ganzen Netz gefunden habe“ und danach Links präsentieren, deren Inhalt absolut haarsträubend ist, dann hat das nichts mit „Ideologie“ zu tun. Womit Sie sich „sachlich beschäftigen“, ist damit offensichtlich, und wo Sie „kompetenteste Menschen im ganzen Netz“ sehen auch. Dazu muss man wirklich nichts mehr kommentieren.

          • aus Madrid sagt:

            „Synapsenschwemme“ : ) Übernehme ich in meinen Wortschatz.

    • fakeraol sagt:

      Hast Du auch eine Erklärung dafür, warum diese Wunderreaktoren „still und leise“ demontiert wurden, wenn man damit doch so ungefährlich so lange so einen tollen Profit hätte machen können?
      Und kannst Du auch die genauen Standorte in DE verraten?
      Hier http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigsalzreaktor ließt sich das doch etwas anders mit dem „tollen“ Reaktor (Korossion, Entweichen von radioaktiven Substanzen).

      Abgesehen von diesen Nebensächlichkeiten gibt es drei fundamentale Punkte, die für die Atomtechnologie als ganzes das zwingende Aus bedeuten:

      1. Effizienz
      Atomkraft liefert netto kaum bis keine Energie
      (kann ich bei Bedarf belegen)

      2. unvermeidbare Umweltverschmutzung und damit irreversible Schädigung des Erbgutes der gesamten Menschheit

      3. Solarkonstante
      Es spielt keine Rolle, wieviel Energie wir theoretisch aus egal welcher Resource (Kohle, Wasser, Atom, etc.) erzeugen können, sondern daß langfristig Energie nicht aus zusaetzlicher Erzeugung stammen darf, da sie bei der Nutzung immer in Wärme umgewandelt wird und damit die Erde erwärmt und das Klima destabilisiert.

      Und egal, wieviel radioaktiver Abfall entsteht, solange die Frage des sicheren Endlagers nicht geklärt ist (und das kann es prinzipbedingt nicht geben), ist es völlig absurd, diesen Müll zu produzieren.

      Übrigens muss jedes Auto Haftpflicvhtversichert sein, jedes Unternehmen, und für Privatpersonen ist es auch äusserst unklug, darauf zu verzichten. Die einzige Mafia, die von dieser Pflicht befreit ist, und das weltweit, ist die Atommafia, undzwar deshalb, weil das Risiko so irrsinnig hoch ist, daß keine Versicherung weltweit bereit ist, dafür eine Versicherungspolice zu bezahlbaren Konditionen abzuschließen.
      Wenn Atomkraftwerke realistisch versichert sein müssten, gäbe es sie nicht (auch keine Thorium-Reaktoren).

      • Propaghandi sagt:

        Eigentlich sollte man Verbaldirhhö ja nicht kommentieren, aber den verriss darf man so nicht stehen lassen! Beginnen wir bei Punkt1.
        Atomkraft liefert kaum „Netto“ Energie. Dazu zwei kleine Tips (nee, keine Trips!). Nennt sich „Energieerhaltungssatz“ und Thermodynamik. Energie kann nicht erzeugt, sondern nur umgewandelt werden! Sprich, es gibt keine Energiequelle, die „Netto“ mehr liefern kann! So viel gleich auch bez. „Kompetenz“ …

        2. Umweltverschmutzung, googlen Sie doch mal, woher das Cadmium und co. für Solarzellen stammen. Wenn Sie am googlen sind, die benötigte Primärenergie für einen 1m2 Solarzelle sollten Sie gleich mal mit recherchieren… Auch da werden Hilfsstoffe benötigt, die sehr toxisch sind. Auch diese bestehen aus ganz pöhsen Atomen, welche wiederum aus noch viel pöhseren Elektronen, Neutronen und Protonen bestehen, welche….

        3. Solarkonstante ist was anderes, als das, was Sie augenscheinlich darunter zu verstehen meinen – gaaaanz etwas anderes! Nochmals, wir können keine Energie erzeugen! Bitte vor Spiegel stellen und 100 mal wiederholen! „Wir können keine Energie erzeugen!“ Klar jetzt?!

        Die Erde ist kein(!) geschlossenes System, deshalb ist ihr Einwand „…Nutzung immer in Wärme umgewandelt wird und damit die Erde erwärmt und das Klima destabilisiert. “ Witzig – wenn man etwas Ahnung von der Materie hat. Ein kleines Beispiel bez. „Klima“; jedes(!) Molekül mit drei und mehr Atomen emitiert IR-Strahlung. Wichtig sind die Frequenzbänder und die „Sättigung“. Da siehts bei CO2 für die off. Theorie schon mal sehr besch…eiden aus! Ausserdem hat sich der Mars im selben Zeitraum ebenfalls um 0.8°K erwärmt, was natürlich ebenfalls mit SUV’s, Kraftwerken und dem Sprudelwasserkonsum der Marsianer zusammenhängt…oder etwa doch nicht?
        Und egal, wie viel hochtoxischer(!) Abfall bei WDV-Fassaden und Solarzellen entstehen; solange die Frage nach der Endlagerung nicht gelöst ist …blablabla …

        Das Problem mit der Endlagerung stellt sich bei gewissen Designs eben massiv weniger, da nach z.B. 300 Jahren unproblematisch. Der Müll besteht schon(!) und auch ohne AKW’s kommen jährlich mehrere Tonnen zusammen aus Industrie und Medizin. Wollen Sie dies etwa verbieten? Kein Röntgen, keine Schrumpfschläuche für Elektronik mehr? Ja, Schrumpfschläuche entstehen durch Bestrahlung mit einem Gamma-Strahler. Blöd, unsere in sich verschränkte Welt…

        Übrigens, es ist ihre „Atommafia“, die Thorium bekämpft! Wer will schon, dass der gesamte(!) Energiebedarf der SChweiz mit 200’000CHF pro Jahr gedeckt wird, statt aktuell einiger Milliarden? Das selbe betriffft die Entsorgung, der Westen bezahlt viel Geld, damit am Schluss ein Mafiafrachter das ganze im Mittelmeer(!) oder Atlantik über Bord kippt! Ist natürlich die bessere Lösung als die nochmalige Verwertung…oder so…

        Dass Sie das Abschreiben beherrschen, haben Sie nun bewiesen, jetzt müssen Sie das ganze nur noch verstehen lernen. Spätestens dann werden Sie erkennen, welche „Substanz“ hinter ihren Beiträgen und Quellen steckt. Heisse Luft wäre der Ehre zuviel…

        • fakeraol sagt:

          > „Verbaldirhhö“
          Duden?

          Die erste Frage hast Du nur übersehen, stimmts?
          > Und kannst Du auch die genauen Standorte [der zwei “still und leise” demontierten Nicht-Kugelhaufen-Thoriumreaktoren] in DE verraten?

          zu 1.
          Nettes Ablenkungsmanöver, von „erzeugt“ schriebst Du, nicht ich.
          „Uranium – is it a country?“

          Anschauen und auf die Zahlen achten, den Wasserverbrauch der Uranminen und die Mengen geförderten Materials im Verhältnis zum gewonnenen Uran.

          Für eine Tonne Uran müssen fast tausend Tonnen Gestein gefördert werden. 75 – 85% der Radioaktivität der Gesteins verbleiben vor Ort unter freiem Himmel in Gruben aus Erdwällen, von wo sie ins Grundwasser versickern, vom Wind verweht werden, oder wenn ein Damm bricht, die Umgebung verseuchen. Bei der Anreicherung bleiben nochmal ca. 95% abgereichertes Uran als Müll zurück, und Atomkraftwerke haben mit ca. 30% den schlechtesten Wirkungsgrad aller Kraftwerke überhaupt.
          – weitere Zahlen im Film –

          zu 2.
          Wieder ablenken? Daß es noch weitere Umweltsauereien gibt, was genau ändert das jetzt an der Verseuchung der Erde durch den Uranabbau (,die AKW’s) und die „Wiederaufbereitungs“-Anlagen??
          Welche Folgen diese Freisetzung hat, davon haben eben „Nuklear- / Teilchenphysiker“ keine Ahnung (sollen sie auch garnicht, würde nur das Dogma von der „sauberen“ Energie und das unbeschwerte Hantieren mit dem Zeug stören).
          FRAGE:
          Können die Thorium-Reaktor-Experten etwas, das die Uran-Reaktor-Experten nicht können, können sie bei der Abtrennung der Spaltprodukte das Entweichen in die Umwelt vollständig verhindern, was den Uran-Experten in Le Hague nicht gelingt?
          Was passiert mit den Tailings der Thorium-Minen? Gibts da die gleichen Disaster wie bei denen der Uran-Industrie, gebrochene Dämme, verseuchte Flüsse und verseuchtes Trinkwasser für hunderttausende Menschen?

          zu 3.
          Ebenfalls Ausweichen. Erklären Sie doch mal mit klaren Worten, was mit der zusätzlich erzeugten Wärme passiert, statt so diffuse Andeutungen zu liefern.

          zu „Endlagerung“
          Können Sie mir eine Versicherung nennen, die bereit wäre, für einen Thorium-Reaktor eine uneingeschränkte Haftpflichtversicherung anzubieten? Sind in der Kalkulation der Thorium-Experten auch die Kosten für den 300-jährigen Betrieb der „End-„lager inclusive zu erwartender Preissteigerungen enthalten? Können Thorium-Reaktoren unter Berücksichtigung aller heute bekannten Risiken (Anschläge mit Flugzeugen oder panzerbrechenden Waffen) mit den nötigen Sicherheitseinrichtungen (Containment, das allen vorstellbaren Angriffen auch mehrfach standhält) so gebaut werden, das eine Gefährdung der Bevölkerung nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen ist („Restrisiko“ = „Gefahrenscenarien, die jenseits der Grenzen des menschlichen Erkenntnisvermögens liegen, anders ausgedrückt, alle vorstellbaren Unfallursachen zählen NICHT zum Restrisiko.“), und der Bau/Betrieb trotzdem wirtschaftlich ist?

          • Propaghandi sagt:

            @Blog-Chef
            Verstanden, schreibe nix mehr gross und so. 🙂

            Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Weiter oben finden Sie ein Strategiepapier des „psi“ und eines Vom Uhu, die viele ihrer Fragen beantwortet würden – wenn man sie liest.
            Ausserdem schrieb ich permanent, dass man zum „befeuern“ die bestehenden radioaktiven Abfälle verwenden sollte…aber eben, die „pisa“ Studie sagt ja, dass es mit Textverständnis nicht mehr so weit her ist….

            2. In China liegen aktuell 900’000m3 Thorium auf Halde (gilt als unverkäufliches Mineral). Dies kommt daher, dass dieses Material beim Abbau und „Veredeln“ der seltener Erden anfällt. Diese werden u.a. für Solar, Wind (Getriebelose Generatoren enthalten pro kw (Kilowatt) 200Kg Neodym), Handy und Computer Anwendungen etc. benötigt. Wissen Sie, was als Abfall bei der Neodymförderung anfällt?
            http://de.wikipedia.org/wiki/Neodym
            Ach, Getriebelose Windkraftanlagen sind sooo effizient und Umweltfreundlich…ja, ich bin ein zynisches Rektum… 🙂
            In CH wurde Diskutiert, ob man das „Neat Gestein“ (Sedrun) aufbereiten soll, da eben 2% Uran. Die Fachidioten (wir Wissen ja, was passiert, wenn man grün mit rot mischt) haben sich durchgesetzt und so wird mit dem Abraum halt ein Seitental aufgefüllt. Ökologisch natürlich völlig unbedenklich.
            Im Gegensatz zu ihnen (der via Quellen behauptete, dass Atomwaffen absolut unproblematisch sind im vergl. zu Atomkraftwerken, wegen kurzlebiger Nuklide) habe ich diese Sauereien nie bestritten oder in Abrede gestellt! Das dürfte eigentlich (wer mit der Gabe des Lesens und Verstehens ausgestattet ist) anhand meines Post bez. „Tschernobyl“ und den anderen klar ersichtlich sein. Sonst hätte ich dem Uhu wohl kaum für die Veröffentlichung seines kritischen Dokuments gedankt, welches ich gerade ausgiebig studiere.
            Sie haben recht! Natürlich haben Nuklearphysiker keine Ahnung über die Toxizität und arbeiten deshalb im Sommer nur mit Badelatschen und T-Shirt. Ich meine, jeder kennt das Problem von seinem Hausarzt, dem man als Patient auch immer erst sagen muss, was das Problem ist und welche Präparate / Methoden / Therapien angewendet werden müssen. Alles Tölpel, überall nur Tölpel…*PiePiepPiep, Leute wie Du hab ich Lieb…*

            Zitat:
            „zu 3.Ebenfalls Ausweichen. Erklären Sie doch mal mit klaren Worten, was mit der zusätzlich erzeugten Wärme passiert, statt so diffuse Andeutungen zu liefern.“

            http://de.wikipedia.org/wiki/Energieerhaltungssatz
            http://de.wikipedia.org/wiki/Thermodynamik
            http://de.wikipedia.org/wiki/Solarkonstante
            http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz

            Lesen Sie Bitte(!) das Dokument weiter oben (Paul Scherrer Institut). Da ist u.a. auch die Lagerung der Abfälle erklärt.

            Jetzt etwas klarere Sicht oder immer noch gelbe Schwaden vor den Augen?

            Ps. Ich verwende Wikipedia als Quelle, da Sie anderes (nebst gelben Foren und Seiten) anscheinend nicht lesen….

            So, nun bin ich mal an der Reihe
            Belegen Sie mir Bitte wie versprochen, warum Atomkraft Netto keine Energie liefert. Nicht mit youtube Filmchen, sondern mit einer Arbeit, die der akademischen Betrachtungsweise standhält (wie vom Uhu geliefert als Bsp.)

            Bez. Wirkungsgrad und Primärenergie
            http://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle
            http://de.wikipedia.org/wiki/Erntefaktor#Erntefaktoren_und_Amortisationszeiten_einiger_Kraftwerkstypen

            Bezüglich der benötigten Stoffe für Solarzellen. Sollte man nicht bauen und verwenden dürfen, solange Gewinnungs- und Entsorgungsproblematik nicht geklärt ist.
            http://de.wikipedia.org/wiki/Cadmiumtellurid
            http://de.wikipedia.org/wiki/Cadmiumsulfid
            http://de.wikipedia.org/wiki/Indium#Toxizit.C3.A4t_und_Sicherheit

            Bei einer Lagerdauer von 300 Jahren spricht man idR. Nicht von einem Endlager! Glauben Sie nicht? Letzter link bez. Fusion ansehen! Auch da müssen gewisse Stoffe 500 Jahre „gelagert“ werden…

            Falls Sie jetzt auf die Idee kommen sollten, (zukünftige) Fusionskraftwerke über den grünen Klee zu loben…

            http://de.wikipedia.org/wiki/Fusionskraftwerk#Umweltaspekte_und_Sicherheit

            Gruss
            Propaghandi
            (Pseudo beinhaltet das Wort „Propaganda“, welches früher anstatt des Wortes „Werbung“ verwendet wurde und m.W. auf „Edward Bernays“ zurück geht).

  6. EuroTanic sagt:

    Da ist eh keine Strahlung drinne. Alles Klamauk um hunderte MIllonen Euro von den Weststaaten abzuzocken. Für den schrottigen Sarkophag. Alles dokumentiert, von Anfang an. Und die Russenmafia lacht sich schlapp weil der deutsche Steuerzahler (und andere) immer wieder Millionen nachschiessen.

  7. Wir regen uns über Tschernobyl und Fukushima auf und haben Angst vor der Strahlenbelastung?
    Wir fürchten uns vor einem Atomkrieg?
    Pardon, seit gestern kann ich darüber nur noch zynisch lachen, nachdem ich das hier gefunden habe:

    Angesichts dieses Videos frage ich mich, wie es kommt, dass wir alle noch leben? Ich habe den Eindruck, hier ist etwas ganz oberfaul…

    • Axel sagt:

      um Gottes willen, die „da oben“ sind wirklich völlig krank ….. diese waffen gehören sofort abgeschafft und dieser ganze nukleare Dreck gleich mit.
      Irgendwann knallt es mal so dermaßen und dann ist dieser ganze planet nur noch ein Haufen Elend und derzeit, bedauerlicher weise bewegen wir uns wieder einmal in dieses dann Dritte Desaster

      • Fragen Sie sich nicht, wie es kommt, dass wir nicht alle längst an dieser immensen und andauernden Strahlendosis gestorben oder mindestens völlig mutiert sind?
        Ist Ihnen klar, dass rund 3.000 Atombomben-„Tests“ (das heißt Atombomben wurden gezündet!) mehr als nur EIN Atomkrieg sind? Ist Ihnen klar, dass es also rund fünfzig Jahre lang einen fast permanenten Atom-Krieg gab?

        Und wir leben!? Die Erde ist nicht geborsten (unterirdische Tests), die Fische sind immer noch genießbar (Tests auf hoher See), die Atmosphäre (und damit wir alle) ist nicht völlig verstrahlt? Der atomare Winter ist nicht ausgebrochen? Wir sind nicht degeneriert und mutiert?

        Was läuft hier falsch? Was stimmt hier nicht?

        • fakeraol sagt:

          Nun, zum Beispiel, das in den Bergen, weitab von jedweder „Zivilisation“ genetisch geschädigte Populationen von Fischen gefunden wurden, fortpflanzungsunfähige Zwitter.
          In einem Trinkwassersee in der Schweiz ebenfalls 25% der Fischpopulation mit derartigen genetischen Schäden.
          Die Zashl zeugungsunfähiger Männer hat in den letzten Jahrzehnten rasant zugenommen, was in den Medien natürlich nicht thematisiert wird. Dazu muss man allerdings sagen, daß auch die Vergiftung der Natur durch die Rückstände der Pharmachemie-Industrie aus Krankenhäusern und der Ausscheidungen der „Medizin“-Nutzer damit zu tun hat.

          • daß auch die Vergiftung der Natur durch die Rückstände der Pharmachemie-Industrie aus Krankenhäusern und der Ausscheidungen der “Medizin”-Nutzer damit zu tun hat.

            Eben.
            Und dazu kommt ganz sicherlich das Benutzen der uran-ummantelten Munition während des Jugoslawien-Krieges? Erst seit dem (1990!) begannen die Krebsraten und die Anzahl der Missgeburten signifikant an zu steigen (Geburten geistig und körperlich behinderter Menschen UND Tiere – die wir gar nicht zu Gesicht bekommen?)

            Warum, so frage ich mich, gab es diese Auswirkungen nicht bei diesen vielen Atom-Bomben-Tests? Das kann nicht damit zu tun haben, dass diese in „unbewohnten“ Gebieten erfolgten, denn weder Strahlung noch der Atom-Staub fragt nach Grenzen und bewohnt/unbewohnt, der ist – wenn er ist – überall!

            Ich bin noch beim Fragen, ich habe keine Antworten.
            Allerdings scheint es mir, dass die Schäden an der Natur (also auch an uns Menschen), die durch die chemische Industrie geschaffen werden/wurden bei weitem höher zu sein als die durch die vielen Atom-Bomben-Tests… warum ist das so?

            • fakeraol sagt:

              Das die Pharmachemie-Mafia uns und die Erde schleichend vergiftet, heißt allerdings nicht, das die radioaktive Belastung durch die Atommafia nicht existiert.
              Wenn es keine Atomindistrie gäbe, müsste man davon ausgehen, daß der natürliche Vorrat der Erde an Radionukliden mit der Zeit (über Millionen Jahre) abnehmen müsste.
              Was heute als „natürliche“ Hintergrundstrahlung gemessen wird, enthält aber auch die Strahlung der durch Atombombentests, Uranförderung und -verarbeitung, -„wiederaufbereitung“ und die Atomkraftwerke in die Luft geblasene und z.B. in den Ärmelkanal und die Luft angelassenen http://www.youtube.com/watch?v=AeP2qlWWUDM radioaktiven Partikel.
              Das hinterhältige daran ist, das man zwar den statistischen Anstieg von Krebserkrankungen insgesamt, und speziell in der Nähe atomtechnischer Anlagen belegen kann, aber nicht in einem konkreten Fall die Auslösung durch ein inhaliertes strahlendes Partikel, weil die Strahlung schon im Körper absorbiert wird, also von aussen nicht messbar ist.

              Natürlich fallen nicht alle Menschen auf einmal wie die Fliegen um, die Auswirkungen der Verseuchung mit strahlenden Teilchen zeigen sich erst nach Jahrzehnten in ihrer ganzen Breite:

              Auswirkungen von Atomkraft-Werks-Radioaktivitaet ueber Jahrhunderte …Widerlegung beschwichtigender Schein-Argumente …
              (Additive Strahlenbelastung, Genom versus Phaenotyp, Ahnenschwund etc.)
              http://dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=210877
              Was hat die Lebensdauer mit einer akuten Verstrahlung zu tun und der daraus abgeleiteten Erbgutschaedigung?
              http://dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=210904
              Menschen werden im Grundsatz von Radioaktivitaet staerker geschaedigt als (die meisten) Tiere
              http://dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=210928
              Widerlegung der Behauptungen, es geben in der Umgebung von Tschernobyl keine Mutationen usw. (mit weiteren Nachweisen).
              http://dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=211022

              Wissenschaftliche Studien: nur noch 20% der Kinder in Weissrussland heute gesund
              http://dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=210893

              Ich empfehle dringend, sich erst mal Zeit zu nehmen und mehr als nur die ersten 3 Zeilen zu lesen, bevor man darüber urteilt.

        • garfield080 sagt:

          Ist Ihnen klar, dass rund 3.000 Atombomben-”Tests” (das heißt Atombomben wurden gezündet!) mehr als nur EIN Atomkrieg sind? Ist Ihnen klar, dass es also rund fünfzig Jahre lang einen fast permanenten Atom-Krieg gab?

          ihnen ist aber auch klar, daß es schon ein „kleinen“ Unterschied macht, ob 3000 A-Bomben verteilt über 70 Jahre hochgehn, oder innerhalb von 2 Tagen? V.A. was den nuklearen „Winter angeht“

          Sorry, der Post kann doch echt nicht ernst gemeint gewesen sein…?

          wenn ich hochrechne, wieviele Autos in den vergangen 70 Jahren über eine Brücke gefahren sind, macht das sicher auch ein paar Mega-Tonnen… komisch daß die Brücken noch stehen he?!?

          Was die Strahlung angeht – im Moment der Explosion wird zwar alles in einem bestimmten Umkreis verstrahlt, langfristige Kontamination entsteht durch Atombomben aber sowieso kaum.

    • aus Madrid sagt:

      Die gute traurige Arbeit ist von dem japanischen Künslers Isao Hashimoto und heißt „2053“, wegen der Anzahl der Atomexplosionen von 1945 – 1998. Es fehlen die Atomtests von Nord-Korea von Oktober 2006 und Mai 2009.

      Unter dieser Seite ist mehr Information zu seiner Arbeit und zu ihm zu finden:
      http://www.ctbto.org/specials/1945-1998-by-isao-hashimoto/

      Hier noch ein Link, anscheinend von einer Firma die für die US Regierung diesbezüglich die Daten liefert.
      DTRA Verification Database operated by SAIC on behalf of the U.S. Department of Defense http://www.rdss.info/index.html

      • aus Madrid sagt:

        Noch nicht genug mit Atom und Peakoil… jetzt, oder schon längst Fracking.
        Ein langes Video. Gasland, von Josh Fox, der 2010 mit dem Oscar zum besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.

        Englisch mit Spanischen Untertiteln.
        http://vimeo.com/38843993

        : (

  8. Bastille sagt:

    Nach meinem letzten Stand sind 550 Millionen Euro für den Bau schon gezahlt. Dass da in der Ukraine mitverdient werden will, ist auch zu erwarten.
    Die wichtigste Frage ist ja aber wohl, verbessert ein dichter Sakopharg die Lage wirklich oder nicht? Ein paar Karten mit Angaben der Strahlenarten und Belastung wären da schon mal interessant. Auch der Hinweis in der Dokumentation „Der Millionensarg“, dass weitaus mehr Kernbrennstoff als offiziell angegeben ausgeworfen wurde macht da mal neugierig.

    • fakeraol sagt:

      Könnte etwas Licht ins Dunkel bringen:

      • Bastille sagt:

        Der zusammenhang zu Fukushima sind also Erdbeben. Also sind an geologischen Bruchlinien Atomreaktoren besonders gefährlich (z.B. in der deutschen Eiffel).
        Natürlicherweise steht diese Information den Interessen der Lobbys von Atomenergie und schnellem Technologischen Fortschritt entgegen. Das erklärt auch, warum sowjetische Meldungen viele Jahre nicht hinterfragt wurden.

        Fazit bleibt für mich, die Folgen eines schweren Unfalls in Atomkraftwerken sind nicht beherrschbar und nicht mal durch mehrere Generationen zu beseitigen. Langfristig sind andere Technologien der Energieerzeugung vorzuziehen und weiterzuentwickeln.

        Nun bleibt nur noch zu klären, ob man gegen die Folgen überhaupt etwas unternehmen kann. Die Beiträge mit dem Thorium-Hochtemperatur Reaktor geben da ein wenig Hoffnung, was die Beseitgung der langlebigen Abfälle betrifft. Wenn das wirklich funktioniert, sollte man diese Kraftwerkstechnik aber nicht als langfristige Alternative einsetzen. Wenn der „alte“ Atommüll verbrannt ist, haben diese Reaktoren ja immer noch Verseuchungsgefahr für mehrere Tausend Jahre. Das würde der Zeitpunkt sein, wo Atomenergie endgültig verschwinden muss.

        • fakeraol sagt:

          Richtig. Keiner von uns hier ist in der Lage zu prüfen, ob im Fall Tschernobyl wirklich ein Erdbeben der Auslöser war. Ich persönlich halte das nur für glaubwürdiger als die Darstellung der etablierten Presse, die Russen wären so „weich in der Birne“ gewesen, mit so etwas runzuspielen wie Kinder. Ideologisch verbohrt, ja. Aber nicht verrückt.

          Unabhängig davon ist es aber einfach eine Kette logischer Schlüsse, daß Atomkraftwerke Wasser zur Kühlung brauchen, und daß Seen ohne Zu- und Abfluß schnell überhitzt und damit biologisch tot wären, und das fliessendes Wasser den Weg des geringsten Widerstands sucht und damit solche tektonisch aktiven Gebiete (Bruchlinien) der zu erwartende Verlauf von Flüßen ist.
          Dadurch stehen Atomkraftwerke in bebengefährdeten Gebieten, wo sie eigentlich am wenigsten hingehören, siehe Fukushima.

          • aus Madrid sagt:

            Von Menschen und Atomwissenschaft:

            An einem Forschungsinstitut einer renommierten Universität in den USA Ende der 50-er Jahre. Medizinstudenten und Mitarbeiter des Instituts werden gefragt, ob sie gegen ein Entgelt von 20 Dollar an einem Experiment teilnehmen wollen, bei dem Pillen geschluckt werden sollen, die mit einem geringen Anteil an radioaktivem Kohlenstoff „angereichert“ werden, um zu erforschen, wie und ob die radioaktiven Partikel ausgeschieden werden.
            Die Studenten sind informiert und skeptisch, andere Mitarbeiter sind machen sofort mit.
            Den Studenten wird die Dollarmitmachquote erhöht, sie machen mit. Der Versuch wird von einer Firma in Auftrag gegeben. Universität und Firma gewinnen daran …

            Der Autor und Wissenschaftler kommt zu dem Schluss: „Das Land ist Dollar-besessen, ohne Zweifel, keiner der Teilnehmer nagt am Hungertuche und war gezwungen das Geld zu nehmen.“

  9. fischi sagt:

    Hauptauftragnehmer ist ein Baukonzern aus Frankreich, deutsche Firmen sind auch beteiligt.
    Die Dreckarbeit wird dann wohl bei den Ukrainern bleiben und das Steuergeld bekommen mal wieder die Großkonzerne.

    • fakeraol sagt:

      Gleiches Prinzip, wie die Bankenrettung 2.0, die es ja laut dem Merkel nicht geben sollte, und die deshalb „Griechenland-Rettung“ heißt. Die leiten das Geld jetzt entweder an die hauptsächlich deutschen Banken weiter, die deren Schuldpapiere (Staatsanleihen etc.) halten, oder an deutsche (und französische) Rüstungsfirmen.

  10. fischi sagt:

    Wenn die Atomenergie nicht so gefährlich währe und die Strahlung ungefährlich ist würden die Dinger in jedem Krieg eingesetzt.
    Das die so schön peng machen ist gewollt, bloß die Strahlung hält bis jetzt die Kriegstreiber von einem Einsatz ab.

  11. fischi sagt:

    Nee, sieh mal das Video genau an.
    Die Amis haben die ganzen Jahre genau das gleiche Gebiet genutzt.
    Hab mal einen Bericht gesehen das dort nur ein paar wacklige schilder stehen das dieses Gebiet nicht zu betreten ist.
    Bei den Russen weiss ich nicht so genau, denn die haben für ihre Tests immer andere Orte genutzt.
    Aber verstrahlte Gebiete nennen sich dort Sperrgebiete und die sind wirklich gesperrt.
    Verstrahlen, die Test waren meist unterirdisch und wie stark die waren, zeigt da Video auch nicht.
    Keine Ahnung, was so ein Test kostet, aber die SU hat es damals gesprengt, aber die Amis werden sich auch nicht von dem Wettrüsten erholen.

  12. đeя вαeяeиαυfвıиđeя sagt:

    Reblogged this on đeя Bαeяeиαυfвıиđeя oder Kultur-Soeldner.

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