USA: Fünfjähriger erschiesst zweijährige Schwester mit eigenem Gewehr

Ein kleiner Junge, fünf Jahre alt, hat seine zweijährige Schwester in Kentucky (USA) erschossen. Die Tat geschah mit seinem eigenen Gewehr, das er im vergangenen Jahr geschenkt bekommen hatte. Das zweijährige Mädchen starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

my first gun

Das benutzte Gewehr vom Kaliber 22 ist diesem Modell sehr ähnlich. Es wird in den USA explizit als „My first gun“ für Kinder hergestellt.

Nach Angaben des hinzu gerufenen Arztes war die Mutter der beiden Kinder zu dem Zeitpunkt auf der Veranda beschäftigt: „Sie hörte einen Schuss, eilte in die Wohnung und fand das Mädchen fast tot auf.“ – Der fünfjährige Sohn hatte im vergangenen Jahr ein kleines Gewehr der Marke Crickett geschenkt bekommen, das ausdrücklich für Kinder als „My first gun“ hergestellt und verkauft wird. Die Eltern versicherten, sie hätten nicht gewusst, dass die Waffe geladen war.

Crickett stellt auch Waffen für Erwachsene her, doch den Grossteil des Umsatzes erzielt das Unternehmen jedes Jahr mit Waffen für Kinder und Jugendliche.

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* Washington wird auch diesmal den Waffenbesitz nicht beschränken

21 Kommentare zu “USA: Fünfjähriger erschiesst zweijährige Schwester mit eigenem Gewehr

  1. fakeraol sagt:

    Es gibt also Eltern auf dieser Welt, die einem Fünfjährigen ein Gewehr schenken, das man mit scharfer Munition laden kann.
    Zyniker würden jetzt sagen “ Darwin hatte doch Recht.
    Sorry, aber es will mir einfach nicht gelingen, mit diesen Eltern Mitleid zu haben. Das kleine Mädchen kann nichts für seine Eltern und der Junge darf den Rest seines Lebens das Trauma verarbeiten, seine Schwester umgebracht zu haben, da sind wohl schwere seelische Störungen zu erwarten, aber für die Blödheit der Eltern fehlen mir einfach die Worte.

  2. fischi sagt:

    Meine Enkel sind in dem gleichem Alter.
    Denen kann man doch keine Waffen in die Hände geben.
    Wie verblödet sind den die Amis mittlerweile?
    Wenn ich Kinder mit solchen Waffen ausstatte, hat das erstmal den Effekt den Profit der Waffenindustrie zu mehren.
    Weiterhin hilft das auch gegen die angebliche Überbevölkerung.
    Außerdem gewöhnt man schon die Kinder an Waffen und ans töten.
    Ich war am Wochenende in Polen, da wurden auch Waffenatrappen auf dem Volksfest angeboten.
    Sowas echt aussehendes habe ich hier noch nie gesehen.

  3. Ich habe die Waffe life in Florida in einem Kaufhaus gesehen und den Kopf geschüttelt. Die Waffe konnte man hinterm Tresen kaufen, die zugehörige Munition und andere Kaliber waren in langen Regalen gestapelt. Für unsereins sehr strange anzusehen.

  4. Lockez sagt:

    Machen die Kids in den USA auch Schießtraining in den Kindergärten‘
    Es ist ja schon voll krass, daß dort kleine Kinder zum Geburtstag schon scharfe Waffen geschenkt bekommen !

  5. Thomas sagt:

    Scharfe Waffen als Spielzeug für Kinder! Was soll man dazu noch sagen.

  6. heik sagt:

    Sie werden immer Dümmer!
    Also mal erlich wenn mann Intelligenz mit Helligkeit vergleichen würde…
    dann wäre ein Kuharsch ein heller raum !
    Und ausgerechnet diese Nation spielt sich überrall auf der Welt als Richter,Heil und Friedensbringer auf.
    Wenn es nicht so tragisch wäre könnte mann sich glatt Tod-Lachen

  7. EuroTanic sagt:

    Die Wahrscheinlichkeit, das diese Kinder an den Inhaltsstoffen des Plastiks sterben, dass in ihren Spielsachen steckt ist xmal grösser als von einer Waffe getötet zu werden. Was soll so eine Statistikscharade?

    • Uhupardo sagt:

      Sie hatten wahrlich auch schon hellere Tage als diesen Kommentar.
      Diese Kinder sind nicht an Plastikspieleug erstickt. Sollte das mal vorkommen, dürfen Sie einen Blog darüber schreiben. Unsere Themen suchen wir uns selbst aus.

  8. Schiess Doch sagt:

    Sarkasmus an … „Früh übt sich, wer ein Meister werden will.“ … Sarkasmus aus

    • Uhupardo sagt:

      (Anm. d. Red.: Sollten Sie hier einen weiteren Kommentar absetzen wollen, müssen Sie eine erreichbare Mailadresse angeben – siehe „About“.)

  9. Wenn ich sowas lese kann ich gar nicht so viel essen, wie ich am liebsten dingsten würde!

  10. Avantgarde sagt:

    Nach der Logik der Waffenlobby müssten sich die 2-jährigen halt ebenfalls bewaffnen um sich gegen 5-jährige verteidigen zu können.
    Was für ein irres Land😦

  11. Lockez sagt:

    Da regen sich die Pseudomoralisten über Kindersoldaten in Afrika, Südamerika und Südost-Asien auf, aaaber in den Land der Oberweltdemokratie sollen demnächst auch schon 2 jährige an Waffen ausgebildet werden?
    Das ist doch schon mehr als irre, das ist ja schon pervers.
    !

  12. Ulrich Fiege sagt:

    Das beweist sehr Eindrucksvoll, Zitat „Waffen töten nicht“? Um es aus einem Werbespot der Waffenlobby wieder zu geben? Das Gewehr gibt es für Buben auch in Blau!

  13. Roland Strauss sagt:

    Ist bedauerlich, aber Unfälle passieren nun halt einmal. Das Leben ist lebensgefährlich. Wenn Eltern nicht besser aufpassen, passieren solche Dinge. In der gleichen Zeit sind allerdings sehr viel mehr Kinder an Auto-, Motorrad- und Fahrradunfällen gestorben und niemand käme auf die Idee, diese Dinge abzuschaffen.

  14. SeLeNa sagt:

    Man kann doch nicht ernsthaft Waffen mit Fahrrädern etc auf eine Stufe stellen wollen? Da fehlt mir grad jegliches Verständnis.
    Klar kann man Kinder nicht vor allem schützen und klar ist das Leben gefährlich. Aber man kann das Mindeste tun, um sie zu schützen. Also habe ich keine Waffe im Haus (und erst recht keine Waffe für Kinder), stelle/lege Messer so weg, das meine Kids nicht enfach so dran kommen, schnalle sie im Auto an und setze ihnen beim Fahrradfahren einen Helm auf.
    Aber einem Kind ne echte Knarre in die Hand zu drücken, ist doch wohl das allerletzte. Mir tut das Mädchen leid, genauso wie der Junge. Die Eltern stattdessen müssten bestraft werden!
    Die Amis sind aber auch echt ein dämliches Volk und stellen sich immer als Big Boss dar.
    Kinderüberraschungseier sind verboten, aber ne Knarre kann man den kleinsten schon in die Hand drücken… meine Güte!

  15. fakeraol sagt:

    Schade, daß das nicht bei einem Spaziergang an der National-Rifle-Association-Zentrale passiert ist und der Junge statt seiner Schwester nicht deren Präsidenten erwischt hat. Dann hätte man dessen Familie am Grab zu seiner erfolgreichen Arbeit beglückwünschen können.

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