Viele sind ohne Arbeitsplatz – andere haben drei und mehr

Schlecht bezahlte Jobs verdrängen mehr und mehr reguläre Arbeitsplätze. Mehr als 1,5 Mio. Menschen in Deutschland hetzen von Job zu Job, nicht selten mit 60 Arbeitsstunden pro Woche. So kommen sie irgendwie über die Runden – und bekommen zum Lohn später kaum Rente.

Kein Auskommen ohne Mehrfach-Job. Dieser Trend wird immer stärker.

50 Kommentare zu “Viele sind ohne Arbeitsplatz – andere haben drei und mehr

  1. Nina sagt:

    Und was wäre jetzt so schlimm an einem Mindestlohn? Das habe ich noch nicht ganz verstanden… Die Einen sind arbeitslos und die Anderen müssen mindestens zwei Jobs annehmen. Ich finde das jetzt nicht so toll😥

  2. Willie sagt:

    „Jobexperten warnen…“

    In den USA gibt es schon zig Studien darüber, dass ein Mindestlohn keine Arbeitsplätze kostet. MAn hat diesbezüglich Studien in unterschiedlichen Regionen und unterschiedlichen Branchen durchgeführt.

    Nur wir Deutschen glauben immer noch an die neoliberale Propaganda, dass der Mindestlohn Jobs tötet. Darüber hinaus verbreiten wir diese „frohe Botschaft“ auch noch ständig im TV und machen den Leuten Angst.

    Wir verkommen immer mehr zu einem armen Land, in dem das Leben nicht mehr lebenswert ist, währen die Gewinne der großen Konzerne durch die Decke gehen.

    Armes Deutschland.

    • Frank sagt:

      Mindestlohn kann auch keinen Arbeitsplatz kosten!
      Oder lässt man dann einfach die Arbeit liegen? Ganz bestimmt nicht, ganz im Gegenteil, die Arbeit wird wahrscheinlich viel attraktiver werden, weil sich dann auch andere Menschen „herablassen“ um zu Kellnern etc.
      Aber bestes Beispiel ist die gute, alte Schweiz mal wieder, ich komme zwar nicht von da , habe aber beruflich sehr viel mit denen zutun und dort herrscht Mindestlohn! Dort verdient eine Kassiererin bei Aldi, COOP, Migros usw.3700 Franken Brutto (was über 3000€) sind. Und in Deutschland? 1300€ brutto.

      Und die Schweizer leben besser als die Deutschen und das mit Mindestlohn!

    • Armes Deutschland
      In Ihrem Gedankengang Willie wird die Kluft zwischen dem „einfachen“ Menschen unseres Landes und dem Handeln der Herrschenden politischen wie wirtschaftlich agierenden Klasse deutlich.
      Die Positionen der herrschenden Klasse werden aber klar und deutlich formuliert.
      Das Problem wie mir scheint ist die Positionierung der „einfachen“ Menschen als Gegenstandpunkt dazu.
      Wenn wir immer mehr verkommen zu einem armen Land, in dem das Leben nicht mehr lebenswert ist, ist dass aber nicht gerade die Schuld der herrschenden Klasse!.

  3. Andreas Czarny sagt:

    Hungerlohn am Fließband

    • Uhupardo sagt:

      Die Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte, dass eine Strafanzeige gegen Daimler-Chef Dieter Zetsche vorliegt. Der Vorwurf: gemeinschaftliche Arbeitnehmerüberlassung. Die Strafanzeige richtet sich auch gegen den Chef einer von Daimler beauftragten Logistikfirma, Michael Preymesser, sowie gegen Daimler-Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm.Anzeigeerstatter ist Benjamin Frick, Initiator von „Leak Leiharbeit“, einem privaten Zusammenschluss ehemaliger Leiharbeiter.

  4. noske sagt:

    Gestern im Weltspiegel NDR – Bericht über Spanien und die Zwangsräumungen sowie Proteste. Dann war ich mal kurz auf euronews, da wurde in den Kurzmeldungen vom gemeinsamen Selbstmord zweier Eheleute aus Italien berichtet, die sich verbrannten. Räumung weil Schulden und Kredite nicht mehr tilgbar.

    Was sind das nur für Zustände in Europa? Armut, Verzweiflung, Suizide und ewige Jubelmeldungen der Börsen. Das die Familien immer weniger werden, ein Rückhalt stets in finsteren Zeiten, das ist auch ein großes Problem.

    Selber habe ich seit längerer Zeit keine Anstellung mehr, weil wohl zu alt und zu teuer. Aber, es gibt Hoffnung. Die Rente ist nicht mehr weit. Bis dahin habe ich Sarkasmus, Mutlosigkeit und deprimierende Aussichten in Hülle und Fülle um mich herum.

    Wie eine Miete bezahlen, wenn sich nicht mal Kaution und Courtage selber finanzieren lassen, weil auch Einkommen immer niedriger ausfallen?

    Die Fragen werden beantwortet mit: Daann muss man halt den Gürtel enger schnallen, mehr Arbeiten, sich aufraffen, nicht kleckern sondern klotzen und so weiter und so fort. So macht Leben wieder richtig Spaß, vor allem wenn man auf der Seite steht, wo die Absagen ins Haus flattern und wo Zukunft so klein geschrieben werden muss, das nicht mal ne Lupe ausreicht.

    Sämtliche Südländer geniessen bei mir einen guten Ruf, nicht nur wegen ihrer herzlichen Art sondern auch, weil sie sich noch zusammentun, um gemeinsam anzustänkern. Das ist hier in Germania nicht mal unter Arbeitslosen möglich, weil jeder jedem misstraut. Selbst wenn man dann einen Job hat, steht immer noch die Festanstellung und langfristige Beschäftigung in Frage, weil keiner in die Zukunft planen will. Ein Teufelskreis, gewollt und dank neoliberaler Fanatiker weitergeführt..

    • Noske sagt:Ein Teufelskreis,

      Nun an der Darstellung der Beiträge vieler Kommentatoren in Foren gibts nix wirklich zu nölen.
      Was mir aber immer wieder auffällt, ist die Sache, das die Kommentatoren sich nach beschreiben der Zustände zu Tode erschöpft zurück lehnen.

      • Uhupardo sagt:

        „Was mir aber immer wieder auffällt, ist die Sache, das die Kommentatoren sich nach beschreiben der Zustände zu Tode erschöpft zurück lehnen.“

        Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen! Beschreibungen müssen sehr müde machen.

  5. Bruchmüller sagt:

    Wie sieht das denn in Spanien aus? Sollen dort auch im Zuge von Reformen die Leute bis möglichst 70 Arbeit nehmen? Vielleicht verringert das dann im Rahmen eines Europäischen Programms die Jugenderwerbslosigkeit, indem der 20jährige seinen Opa mit dem Rollstuhl vom Fließband abholt und nach Hause schiebt.

    Habt ihr dort auch ein Heer von Ökononsen, die beweisen, dass es anders nicht gehen

    • Uhupardo sagt:

      Selbstverständlich, Bruchmüller, alles alternativlos auch in España, was denn sonst. Dieselben Mechanismen, fest identische Diskussionen. Rente mit 67 reicht nicht mehr aus, muss man auf 70 ausdehnen. Kündigungen müssen noch billiger werden, am besten gar nichts mehr kosten, nur so kann man teures Personal durch billiges ersetzen … und immer so weiter. Same procedure as everywhere …

    • lazarus09 sagt:

      Minumum wage meint maximum wage keiner wird mehr zahlen . In UK £6.31 fuer Erwachene ueber 21 Jahre £5.03 fuer Jugendliche 18-20. Davon ist im Grossraum London nicht rum zu kommen. Inzwischen fordert Ed Miliband von der Labour Party ein „living wage“ bis £8.55 was auch mehr halbherzig ist…

      • Uhupardo sagt:

        Man muss sich solche Dinge ab und zu an praktischen Beispielen festgemacht ansehen, um die Dimension zu erkennen.

        Wir brauchen ab und zu (etwa zweimal im Monat für je einen oder höchstens zwei Tage) je 5 Personen, die mit manuellen, recht schnell erlernbaren Tätigkeiten helfen. Die Tätigkeit an sich ist durchaus anstregend über die Stunden.

        Nun will man keine 5 Leute zweimal im Monat schwarz beschäftigen. Erstens nicht legal, zweitens wären sie denn nicht versichert, drittens könnte wir schwarze Löhne nicht als Unternehmenskosten geltend machen. Geht also nicht, will man auch nicht. Wegen der zwei Tage im Monat Leute festanstellen, verbietet sich von selbst.

        Einzige Lösung: Zeitarbeitsfirma. Die versichern, stellen eine Rechnung, alles in Ordnung.

        So bekommen wir also Rechnugen, pro Arbeitsstunde 10,50 Euro. Wenn man nun die Leute während der Arbeit fragt, was sie davon netto bekommen, lautet die Antwort: „4,03 Euro pro Stunde, aber wenigstens haben wir irgendeine Arbeit …“

        Haben Sie. Manchmal. Manchmal nicht, wenn die Zeitarbeitsfirma nicht genügend Aufträge hat. Wir stecken ihnen immer einen „Schwarzzuschuss“ zu, weil solche Entlohnungen absolut unerträglich sind, aber sonst tut das niemand, wie sie uns sagten. Wie also fristet ein Mensch sein Leben, wenn er ab und zu Arbeit hat mit 4,03 Euro netto pro Stunde? Welche Aussichten hat er, was denkt er, wie fühlt er sich?

        • lazarus09 sagt:

          Ich selbst mitarbeitend beschäftige zwei fest angestellte Mitarbeiter, ab und zu fehlen uns auch Hände. Ich greife in diesem Fall gerne auf Selbständige als Sub-Unternehmer zurück was heißt wir sprechen alles ab und ich bekomme eine Rechnung . Das ist auf gleicher Augenhöhe verhandelbar fair für beide Seiten, funktioniert allerdings mit Sicherheit nicht in jedem Gewerbezweig.

          • Uhupardo sagt:

            Sí, geht hier in diesem Fall nicht, ist aber eine gute Möglichkeit, wenn es passt.

          • lazarus09 sagt:

            Wir stecken ihnen immer einen “Schwarzzuschuss” zu,

            Den wirst du dann aber aus deiner Tasche bezahlen müssen ..denn als Betriebskosten kannst du die auch nicht in die Bücher schreiben.

            Wenn ich annehme das du in Spanien werkelst denke ich das die wohl gemeinte privat Aufstockung von amtlicher Seite auf wenig Verständnis stoßen wird … oder ? Kleinkarierte Ordnungshüter werden das dann doch wohl auch als “ Schwarze “ Bezahlung auslegen spätestens wenn du das regelmäßig praktizierst .

            • Uhupardo sagt:

              Richtig, aus eigener Tasche und mit zumindest einem gewissen Risiko, aber alles besser als die Leute mit 4,03 nach Hause gehen zu lassen.

              • lazarus09 sagt:

                Ja .. wenn jeder ein wenig mehr Ehre hätte und so denken und handeln würde wäre manches anders …wobei wir bei dem leidigen Thema wären..

                Allerdings wird man mit unserer Einstellung nicht Millionär*

                * Was echt nie mein Ziel war und ist😉 ..

                • Uhupardo sagt:

                  Es ist ja nicht nur das fehlende Bestreben, Millionär werden zu wollen. Viel mehr ist es die Einsicht, dass eine Gesellschaft als Ganzes (und damit auch unsere direkte Umgebung) nicht funktionieren kann, wenn die Unterschiede zu gross werden. Insbesondere dann, wenn Menschen mit unsicherer Arbeit und solchen Hungerlöhnen logischerweise nicht mehr schlafen können.

                  Gestern gab es einen TV-Bericht, der darauf abhob, dass in Deutschland die Einbruch-Rate um 40 Prozent gestiegen sei. Wenn man spanische Verhältnisse kennt (1,9 Millionen Haushalte inzwischen ohne jedes Einkommen), kann man sich höchstens darüber wundern, wenn es nur 40 Prozent sein sollten.

                • lazarus09 sagt:

                  Beiläufig ist Zeitarbeit, wenn fair bezahlt und nur zum abdecken von Spitzen genutzt, nichts Schlechtes .. ebenso ein Minimum Lohn solange der auch wirklich ein gesellschaftliches Leben zulässt .

                  Die Realität sieht allerdings aus wie bekannt ..

              • Ellen sagt:

                Von meiner Seite einfach nur herzlichen Dank für diesen Akt mitmenschlichen Handelns.

                Es liegt tief in unserer Seele ein angeborenes Prinzip der Gerechtigkeit und der Tugend, nach dem wir unsere Handlungen und die anderer beurteilen, ob sie gut oder böse sind. Und diesem Prinzip gebe ich den Namen Gewissen.

                Jean-Jacques Rousseau
                (28.06.1712 – 02.07.1778)

  6. lazarus09 sagt:

    Eine ausgewogene angemessene Kapital/Einkommensverteilung ist der Garant für ein friedliches Zusammenleben….

    Ansonsten sieht es in UK ähnlich aus … Bei immer mehr Briten reicht es nicht mehr um Strom ( nicht mal mehr für den Key Pad, Haus dunkel ) Heizöl ( frieren im Winter ) Lebensmittel einzukaufen, immer mehr Kinder bekommen keine vernünftige Ernährung immer mehr Alte können sich nicht mehr finanzieren … Dave und sein Club der Millionäre faselt aber gerne von „Randerscheinungen “ .. wie überall eben .

    • Uhupardo sagt:

      Trend-Aufreger, jeden Tag mehr: Egal welche Talk-Show Sie einschalten, sind Abzocker immer „Schwarze Schafe, die es überall gibt“. Leute, die trotz 40 Jahren Arbeit eine lächerliche Rente beziehen, sind „Einzelfälle“ oder „Härtefälle“, von denen aus man nicht aufs Ganze schliessen darf. Sozial nicht hinnehmbare Zustände sind immer „Randgruppen“ oder „Randerscheinungen“ in den Kommentaren neoliberaler sie-wissen-genau-was-sie-tun-Drecksäcke.

      Diejenigen, die im zweiten Stock von unten der Galeere sitzen, glauben es … noch!

      (Erklärzitat Uhupardo: Es ist eine Galeere mit zwölf Stockwerken. Im zweiten Stock von unten sitzen diejenigen, die 2.000 Euro oder Dollar verdienen. Mit grimmigem Gesicht verlangen sie von denjenigen unter ihnen, die 1.000 verdienen, verdammt nochmal endlich Opfer zu bringen und zu sparen, damit die Galeere gerettet werden kann. Die da ganz oben, im 12. Stock, löffeln den Kaviar, lachen sich schlapp über die Vollpfosten im zweituntersten Stockwerk und bedanken sich für die intensive Zusammenarbeit.)

      • lazarus09 sagt:

        Ich erkläre es gerne mit Monopoly das über das Ende hinaus gespielt wird , der “ Gewinner hockt auf Phantastillionen uneinbringlicher „Schuldscheine“ und kaufen kann er dafür auch nichts mehr … oder dem Maßsystem
        1cm – 1000 Euro, £, $ die Mehrzahl der Bürger krebst in Höhe der Fußleiste rum während der Millionär aus 10 Metern Höhe auf sie runter guckt ..und Milliardäre aus der Reiseflughöhe eines Flugzeuges grüßt… und selbst wenn man den Flugreisenden mit 90% besteuern würde müsste der noch genau hingucken um die Fußleistenbewohner zu erkennen. *abwink*

        Wer sehen will ..sieht . Die meisten wollen einfach nicht, aus welchen Gründen auch immer.

  7. Johannes Eber sagt:

    Die Mindestlohn-Debatte geht am eigentlichen Problem vorbei unter:
    http://www.querschuesse.de/die-mindestlohn-debatte-geht-am-eigentlichen-problem-vorbei/
    Heute schreibt das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) folgendes:
    Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich ist nur noch ein Vorurteil. Die Behauptung, Einkommen und Vermögen seien zunehmend ungleich verteilt, sie nicht haltbar, sagte IW-Direktor Michael Hüther gestern in Berlin. Stattdessen sei wegen des funktionierenden sozialen Ausgleichs in Deutschland eine Entspannung der Ungleichsverteilung zu beobachten.

    Welch eine Posse und das Verheerendste daran ist, daß es die Unwissenden für richtig befinden.

  8. Johannes Eber sagt:

    @ Korrektur zu meinem Kommentar: …sei nicht haltbar, sagte IW-Direktor Michael Hüther gestern in Berlin.

  9. KatKat sagt:

    Frontal21 wird immer blöder, denn:

    „Das hätten sich Peter Hartz und Gerhard Schröder mit der Einführung von Hartz4 sicher anders vorgestellt“ ist ein unerträglicher Blödsinn und Zynismus,

    haben die beiden Typen sich doch genau DAS vorgestellt, was eingetroffen ist und unter dem verbrecherischen H4-System Hunderttausende in D. bitter leiden.

    Das dreiste unmommentierte Geblöke von Schneider, Rösler & Brüderle toppen diesen Schwachsinn dann noch.

    Mannomann, das war mal eine gute Redaktion…😦

  10. fdiel sagt:

    Mit dem Mindestlohn brauchen wir auch Mindestpreise, damit das Friseurgeschäft die Mindestlöhne zahlen kann und nicht durch Konkurrenz unterboten wird (Dumping/Schwarzarbeit).
    Das gilt für ganz Europa, damit es nicht zu Leistungstourismus kommt.

    Ferner braucht es Höchstpreise, damit der Mindestlohnempfänger auch angemessen vom Lohn einkaufen kann – gilt für Lebensmittel bis Kfz und Immo. Das hätte dann den Effekt, dass Mieten nicht unendlich steigen – sogar für Ladengeschäfte!

    Die Notwendigkeit von fixierten Preisen muss sich durch alle Wertschöpfungszweige erstrecken. Es darf nicht sein, dass irgend jemand auf fremde Kosten profitiert.
    -Minen in Südamerika
    -Stahlproduktion in China
    -Kleidung in Vietnam
    -Rumänische Bauarbeiter in Berlin etc..

    Leider ist bisher jeder Staat bei dem Versuch, all diese Preise zu kalkulieren, Pleite gegangen.

    Dieses Mal klappt es bestimmt!

    • Andreas sagt:

      Was sie sagen ist Sozialismus. Wo das hinführt wissen wir.

      Es ist leider so, dass einige mehr und andere weniger profitieren. Ist mir aber lieber als Sozialismus.

      In einer normalen Gesellschaft pendelt sich der Lohn immer auf einer gerechten Basis ein weil Angebot und Nachfrage nach Arbeit sich in der Mitte treffen. Niemand würde für weniger arbeiten als er zum Leben braucht.

      In einer Krise gibt es weniger Arbeit, logisch. Eine normale zyklische Krise dauert aber nicht so lange an. Am besten der Staat macht garnichts und er hat im optimalen Fall während der guten Zeiten Rücklagen geschaffen.

      Wenn ich nun die Grenzen eines Landes komplett öffne und den Arbeitsmarkt liberalisiere, kann sich kein Gleichgewicht mehr einstellen, Weil die Angebotsseite der Arbeit (Arbeiter) immer schneller wächst als neue Arbeitsplätze enstehen.

      Schlimmer als zyklische Krisen sind strukturelle Krisen, die entstehen wenn z.B nicht in Bildung und Ausbildung investiert wird oder keine modernen, zukunftsträchtigen Betriebe angelockt werden oder werden können weil es den Menschen an Bildung fehlt. Lösungen brauchen hier mehr Zeit.

      Die Krise die wir heute erleben übertrifft die vorgenanten Krisen noch um vieles. Es wird systematisch Kapital aus Europa abgesaugt. Staaten zahlen Kredite und Zinsen zurück, die sie garnicht aufgenommen haben, Neben den normalen Staatsschulden müssen Wettgeschäfte der Banken bedient werden. Diese Wettgeschäfte sind wie Spielgeld, das nachher in echtes Geld getauscht wird. Dieses Geld wird den Völkern geraubt. Wenn sich heute ein Staat Geld leiht bezahlt er nicht nur Zinsen sondern auch die Wetten der Bankster.
      Glaubt etwa jemand ernsthaft Griechenland hätte in so kurzer Zeit auf normalen Weg neu Schulden im dreistelligen Milliardenbereich anhäufen können?

      Die Politiker sind nur die Statthalter der Banken, die dafür sorgen, dass das Geld der Bürger in die Hände der Bankster fliesst

      • fischi sagt:

        Andreas , haben sie den Sozialismus reell erlebt?
        Fidel,das haben die Kapitalisten auch schon entdeckt.
        Da wurden Kartelle gebildet um die Preise künstlich zu erhöhen.
        Aber den Kapitalisten hat das auch nur bedingt geholfen.

        • Andreas sagt:

          Ja ich lebte schon vor dem Ende des Ostblocks.

          Die Krise, die wir heute erleben ist keine Krise des Kapitalismus. Verwechseln sie bitte nicht Neoliberalismus mit Kapitalismus.
          Wir sind heute Zeugen eines grossangelgten Verbrechens der internationalen Grossbanken.

          Zu sagen, diese Banken sind kapitalistische Betriebe ist zu kurz gedacht.
          Die EU dient ausschliessich dazu, die Völker auszurauben.

          Denken sie immer an den Spruch, Geld ist nie weg, es ist nur woanders.

          Die EU an sich ist schon eine sozialistische Veranstaltung mit dem Ziel die Bürger zu berauben, ihn unfrei zu halten und die Bürger in eine sozialistische Wirtschaftordnung zu zwingen.

          Warum gibt es wohl Kommissare wie in der UDSSR.
          Gerade die Planwirtschaft der EU bedeutet doch Arnut und Ressourcenverschwendung auf höchstem Niveau

          • Uhupardo sagt:

            „Verwechseln sie bitte nicht Neoliberalismus mit Kapitalismus.“

            Damit das niemand verwechselt, sollten Sie jetzt vieleicht den Unterschied so erklären, dass es jeder versteht.

            • Andreas sagt:

              Jetzt wird schwierig🙂 Ich versuchs mal kurz

              Der Neoliberalismus und die Globalisierung dienen dem Zweck die Massen zu enteignen und zu unterjochen. Das sehen wir besonders schön in Europa. Die Banken vergeben unseriöse Kredite, und spielen Kasino, Wenn die Banken in Schieflage geraten muss der Staat mit Geld einspringen welches er sich bei denen leiht die die Krise verusacht haben. Um das zu bezahlen muss er es dem Volk wegnehmen, da er ja selbst kein Geld besitzt.

              Der Kapitalist hingegen ist auf kaufkräftige Menschen angewiesen, weil er ja etwas verkaufen will. Einem Armen kann man nichts verkaufen. Ein Kapitallist braucht Frieden um seinen Geschäften nachgehen zu können, Krieg ist der Worst Case, da sowohl Kunden, Zulieferer, Partner, und Produktionsmittel verloren gehen.

              Der Neoliberalist will Macht über die Völker um sie auszusaugen, Dafür gebraucht er auch das Mittel des Krieges (siehe Irak, Lybien, Syrien).

              Kapitalismus ist Freiheit, Neoliberalismus Unterdrückung

              • Uhupardo sagt:

                Sehr schön, vielen Dank. Wobei Sie etwas vergessen haben auszuführen. Der Kapitalist will nicht ein System mit möglichst viel Freiheit, sondern derjenige sein, der innerhalb des bestehenden Systems den höchsten Gewinn macht – sagen Sie nicht, das sei dasselbe. Ist es nicht.

                Wenn das nun die Definitionen sind, die Sie da genannt haben, was ist dann das nach Ihrer Definition, was Sie in diesem Link beschrieben finden:
                https://uhupardo.wordpress.com/2012/07/13/wer-ist-schuld-an-der-krise/

                • Andreas sagt:

                  Dass in einer Krise einer dem anderen Schuldzuweisungen gibt ist menschlich aber nicht zielführend. Man muss schon Ross und Reiter nennen

                  Die Rolle Deutschlands sehe ich als Erfüllungsgehilfen internationaler Grossbanken. Wenn ein Herr Debelius, Deutschland Chef von Goldman Sachs, Merkels Berater ist, sagt das alles. Die Krise die wir heute erleben ist eine von den Banken bewusst geschaffene Krise. Die Schulden die heute bedient werden resultieren nicht aus real aufgenommenen Krediten sondern aus Casino Wetten der Banken bei denen nicht gewonnen werden kann.
                  Merkel als Statthalter der Banker hat die Aufgabe, die Regierungen anderer europäischer Länder zu zwingen zu sparen und Geld an die Banken zu liefern. Wobei mir der Begriff sparen nicht gefällt. Wenn Geld aus der Rentenkasse genommen wird ist das Raub.

                  Merkel zwingt Politiker anderer EU Länder, ihre Völker zugunsten der Banken auszurauben. über die Troika wird ihnen dann Geld versprochen damit sie noch einige Zeit an der Macht bleiben können. Deswegen machen sie auch bei der Schweinerei mit.

                  „So argumentiert auch der New Statesman in der eingangs erwähnten Kritik an Merkel, indem er “den Top-Bankern der Welt” die Schuld am Ausbruch der Krise gibt, die aber durch Merkels “Defizit-Fetischismus” verschlimmert werde.“

                  Das nenne ich mal Chuzpe.

                • Uhupardo sagt:

                  „Dass in einer Krise einer dem anderen Schuldzuweisungen gibt ist menschlich aber nicht zielführend. Man muss schon Ross und Reiter nennen“

                  Warum weichen Sie jetzt aus, haben Sie doch gar nicht nötig. Sie haben vorher über Kapitalismus und Neoliberalismus referiert. Bleiben wir also bei Ihren Definitionen. Die Frage war: was ist dann das nach Ihrer Definition, was Sie in diesem Link beschrieben finden, in dem Ross und Reiter glasklar benannt sind.
                  https://uhupardo.wordpress.com/2012/07/13/wer-ist-schuld-an-der-krise/

          • Sie irren sich in Ihrer Analyse Andreas

            Die Akkumulation wie die logische Konsequenz Überakkumulation sind in dem K-System fester Bestandteil.
            Da hilft es nicht weiter mit Nebelkerzen(Kapitalismus, Neoliberalismus, Planwirtschaft, böse Banken) um sich zu schmeißen.
            Das sind nur Spielformen, in einem zeitlichen Kontext gesehen, von Anfang und Ende des K-Systems als solches.
            Die Tatsache das unser System immer mal wieder hochgefahren wurde hängt nicht von dem System als solches ab!.

        • fidel sagt:

          Es gibt keine Kartelle für schlecht bezahlte – bürgernahe – Dienstleistungen (Friseur, Service, Reinigung). Es war nicht ein Kapitalist, sondern ein Gesetz, dass die Leiharbeit möglich gemacht hat. Wer sich am Lobbyeinfluss in der Politik ärgert, muss Wirtschaft von Politik trennen – was unrealistisch ist, weil Politik immer am Geld hängt.

          Grundsätzlich ist die böse Wirtschaft das Ergebnis aller staatlichen Eingriffe seit 1945. Keine Schraube wird gekauft, ohne dass dies nicht durch staatl. Institutionen erfasst würde. Keine Investition, Stelle oder Kauf, ohne dass der Staat nicht per Gesetz (Arbeits-, Sozial-, Steuer-, Straf- , Handels-, Gewerbe-, Aussenwirtschafts-, Subventions-) Einfluss auf die Entwicklung nehmen würde.

          Wer Missstände sieht, kann im Rahmen seiner Möglichkeiten versuchen etwas zu ändern. Der Gesetzgeber kann es nicht, sonst wäre die Welt nicht so bescheiden.

          • lazarus09 sagt:

            Demokratie ( Bürgerliche, Proletarische wird niemals einer sehen ) ist ein Werkzeug in den Händen der reichen Minderheit zur Ausbeutung und Unterdrückung der Mehrheit der Bevölkerung…….Dein Einfluss, soweit man von Einfluss reden kann wenn bereits vorbestimmt ist was überhaupt zur Wahl steht , endet praktisch nach der Abgabe des Stimmzettels…Ich will nicht langweilen mit einer Regierung die sich ihre Gesetzentwürfe von den zukünftigen Profiteuren aus der „freien Wirtschaft™ „schreiben lässt welche dann eilends durchgewunken werden ( Richtlinenkopetenz Parteitreue blabla=Diktatur )… wie gesagt ich will nicht langweilen …

            • fidel sagt:

              Demokratie ist ein Chimäre. Die Erfinder waren Sklavenhalter und Räuber. Platon hätte sich niemals der „dummen“ Souveränität einer Masse unterworfen; deshalb hat er auch von einer Gelehrtenherrschaft fabuliert.
              Wie steht es mit deinem Demokratieverständnis, wenn die Schweiz per Volksabstimmung private Sturmgewehre genehmigt?
              Überhaupt berufen wir uns nicht bloß deshalb auf Demokratie, weil wir zufällig der beherrschten Masse der Mehrheit angehören?

              Ich frage mich schon lange, warum der souveräne Wähler vor der Wahl weise genug ist das richtige politische Modell zu wählen (z.B. BBM) um nach der Wahl bei allen wichtigen Entscheidungen (KV, RV, AV, BU, LV, Reisefreiheit, Infrastrukturprojekte u.v.a.m.) wie ein kleines Kind bevormundet zu werden?

              Ja ist es nicht richtig Menschen, die nicht fähig sind ihre Kreditverträge zu verstehen zu de facto entmündigen? – Natürlich nicht, weil es ein Ausdruck von Freiheit ist, eigene Fehlentscheidungen treffen zu dürfen. Genauso wie beim Ehepartner ;o) …..

              Ausbeutung unfähiger Menschen ist unsterblich. Sie zu befreien bedarf es Aufklärung anstelle von Revolutionen, Gesetzen und „anderer“ Herrschaftsmodelle.

              • lazarus09 sagt:

                Freie Schafe auf freien Koppeln unter freien Wölfen ..oder was ? Wobei nicht mal mehr der biologisch körperlich stärkste im Rahmen eines Naturgesetzes agiert sondern Leister deren einzige Leistung darin bestand im richtigen Bett mit dem richtigen Namen geboren zu sein die stärkeren stellen ..die können dumm wie Brot sein und dazu schwächliche Couch potatos, ab einem gewissen Vermögen gibt es nicht mehr viel was sie falsch machen können ..dafür hält man sich in seiner blasierten Dummheit Finanzberater ..Harhar
                Also Chancengleichheit ist definitiv ein Märchen …

                Wie du siehst hab ich große Probleme mit deinem Ausbeutung unfähiger Menschen ist unsterblich. Sie zu befreien bedarf es Aufklärung anstelle von Revolutionen, Gesetzen und “anderer” Herrschaftsmodelle.

                Wie frei bist du also wenn du als Bringschulder zur Welt kommst und dein Leben lang für den Platz auf dieser Welt an einen zahlen musst dem scheinbar von Gott, oder sonstwem, das Land samt allem was da kreucht und fleucht zur persoenlichen Bereicherung überlassen wurde, was heist das du von Geburt an verdammt bist mindestens eine Zecke mit zu füttern nämlich deinen Vermieter….dazu und wegen all den weiteren Zecken an dir, brauchst du dringend einen Platz in Onkel Tom’s Hütte . Was aber wenn Onkel Tom lieber seine Sklaven aus dem Ausland holt oder gleich die Farm ins Ausland verlegt und dich zwar nicht mehr als Nutzmensch ausbeuten will weil teuer, wohl aber weiter seine Miete von dir will und zwar nicht zu knapp weil es soll sich ja „rentieren“ ? Wie frei bist du oder wie “ faehig“ oder “ unfaehig “

                Wenn sich eine Gesellschaft verschulden muss um den Mark zu räumen ..? wie genau willst du deinen Kredit Vertrag lesen ..?

                Ich gebe dir bei unfähig recht wenn darum geht das die Leute die Besitztitel der Reichen unhinterfragt anerkennen, bei Springer Berterlsmann Mohn und Burda denken lassen und glauben beim Monopoly* könnte jeder gewinnen.

                * Obwohl da ja wirklich am Anfang alle die gleichen Chancen haben😉
                Die Fürsten und und ihre gekauften Regelmacher lieben es die Regeln und Definitionen ihren Bedürfnissen entsprechend festlegen zu können – Konditionierung ist toll ,sich selbst konditionierende Pawlowsche Nutzmenschen die Perfektionierung der Konditionierung..diesen Jahrtausende alten Kreis gilt es zu durchbrechen …

                • fidel sagt:

                  Es ist nicht leicht aus deinem Post einzelne Fakten herauszufiltern, ohne selbst eine emotionale Lawine loszutreten.

                  Freiheit ist auch eine Chimäre. Sie ist das höchste politische Ziel. (Zitat Acton).
                  Natürlich gibt es keine Chancengleichheit, wer zöge den Fremde seinen Kindern vor? Du etwa?

                  Platon wusste um die Schwäche seiner Gelehrten und hat gleich eine ganze Ansammlung von Vorschriften nachgelegt, die die Gefahr nur bestätigen.

                  Ja wir sind alle Schuldner unseres Lebens. Diese Unfreiheit ist reine Angst. Diese Angst wird politisch bewirtschaftet (Steuern, Sozialversicherung etc…). Die Aufklärung suchte die Befreiung aus alle den Fesseln und blieb auf halben Wege stecken, sie scheitert bis heute an jenen, die es zu befreien gilt.

                  Ausbeutung hat so viele Gesichter, dass ich mich nicht auf Onkel Toms Huette festlegen mag.

                  Verschuldungszwang ist auch eine Chimäre. Außer staatl. Verschuldung geht jeder von uns seine Kredite freiwillig und egoistisch ein. Sorgten sich Schuldner mehr um ihre Verantwortung gegenüber ihrer Familie und dem Ausmaß ihres Kreditrisikos, wären die heutigen Probleme geringer.
                  Staatl. Verschuldung ist der Versuch die kapitalistische Bereinigung zu verhindern; die Bereinigung, die große Vermögen verdampfen lässt. Verlieren Mohn, Bertelsmann, Porsche, Quandt, Burda, Reentsma ihre Investments, leiden deiner Ansicht nach die Falschen – die Arbeitnehmer. Was also tun? Enteignen und neue – staatliche – Fürsten schaffen? Um den Preis aller staatlichen Unternehmungen weltweit – der unausweichlichen Pleite?

                  Die politischen Rettungsentscheidungen heute, erhalten die Reichtümer und die Arbeitsplätze. Natürlich profitieren die alten/neuen Reichen besonders, schwindet doch das letzte Risiko. Der Irrtum der Politik ist, dass die Bereinigung nicht aufzuhalten ist – zum Schaden der Schuldner, die nur an ihre Wünsche und nicht an den Verlust ihrer „kleinen“ Freiheit denken.

                  Ich würde diese Diskussion am liebsten bei einem Manchesterliberalen beginnen, dem zu Ehren von den Arbeitern ein Denkmal errichtet wurde – für erfolgreich beendete Hungersnöte.
                  Richard Cobden – Champion of the Poor
                  http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Cobden

  11. Joachim Lang sagt:

    „Die da ganz oben, im 12. Stock, löffeln den Kaviar, lachen sich schlapp über die Vollpfosten im zweituntersten Stockwerk und bedanken sich für die intensive Zusammenarbeit.“

    So herzerfrischend böse der Vergleich mit der Galeere auch ist, er reicht nicht aus. Die Wirklichkeit ist noch viel schlimmer. Diejenigen, die sich schlapp lachen, würde ich eher im oberen Mittelfeld verorten, z.B. in den Regierungskreisen unser parlamentarischen Demokratien, und bei deren Begünstigten.

    Über die im 12. Stock ist wenig bekannt. Sie werden all das vermutlich mit einem Achselzucken in Kauf nehmen, weil sie es nicht sehen wollen und weil sie es nicht sehen brauchen, weil sie nämlich die Möglichkeit haben, es in Gänze aus ihrem Gesichtsfeld auszublenden.

    Die folgenden beiden Interviews mit Prof. Krysmanski fand ich in diesem Zusammenhang sehr aufschlussreich:

  12. Nur mal kurz zum typischen fdp blä blä von Reiner Brüderle im Beitrag.
    „Es sind übrigens heut auch andere Arbeitszeitmodelle bei Teilzeitarbeit Halbtagesbeschäftigung führt es da zu, dass man dann öfters zu zwei Jobs kommt.“

    Das ist Typisch fdp.
    Dieser Brüderle Typ hat noch nicht einmal begriffen, dass es keinerlei Differenz zwischen Teilzeit oder Halbtags-Job gibt!
    Dass ist lupenreinstes Geschwätz von einem Hirntoten -Zombie.

    Das TzBfG:
    http://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/BJNR196610000.html

    Und eine Kausalität die garantiert/ unterstellt das man einen zweiten Job bekommt gibts auch nicht.
    Das Gesetz der Hirntoten fehlt bis dato noch.

  13. Herr Lehmann sagt:

    Das ist doch alles so gewollt! Gewinnmaximierung eben, die USA sind doch Vorbild. Da wir selber keine „Negersklaven“ hatten, wurden halt sog. Einwanderer ins Land geholt. Mit Hilfe derer das Lohnniveau weiter gesenkt wurde und wird.
    Denn es kommen ja immer mehr, wer dass ablehnt ist Nazi, Basta!

  14. Lockez sagt:

    Ich würde kein Finger rühren wenn ich mehr als 60 Stunden die Woche arbeiten müßte und dennoch am Hungertuch hänge, das bringt der Gesundheit herzlichst wenig!
    Sollen doch mal die Ober-Chefs (Manager) und Aktionäre ihren Buckel hinhalten bei einen ausbeuterischen Minilohn, dann würde evtl. ein Umdenken stattfinden.
    Leider sind solche Aasgeier meistens selbst nicht in der Lage hart und viel zuarbeiten, denn diese Minusmenschen lassen lieber Sklaven, Tarifbrecher und Biobots arbeiten (Leih- und Zeitarbeit).

    Und den Herrn Lehmann kann ich da nur Recht geben in Sachen Nazi!
    Oder man wird als Kommunist abgestempelt wenn man solch ein Text wie ich es geschrieben habe abliefert.

  15. zacharias baldus sagt:

    Ich verstehe nur nicht, warum die Leute das mit sich machen lassen ? Das ist doch Ausbeutung, Sklaverei !

    Es gibt auch Aufstockerleistungen, die sollten die betroffenen EINFORDERN, denn den Sklaverrei ist längst abgeschafft ! Grade die Mutter im Beitrag mit ihrer Tochter, dass steht der rechtmässig zu !

    Oder sind manche Menschen einfach zu dumm dazu ? Oder werden Sie medial so „umerzogen“ dass sie schön brav wie Sklaven arbeiten ?

    Wenn Bankmanager den Karren tief in den den Dreck fahren, Politiker sich nicht an Verträge halten, dann hat man doch als Bürger das gute Recht und kann die Leistungen auch einfordern, wenn das Geld aus einer Arbeit nicht zum leben reicht !

    Wiedeking kriegt 10 Millionen – pro Jahr. Was macht der eigentlich dafür ?

    Schon längst haben wir schreiende Ungerechtigkeiten – liebe Multi-jobber, stellt euch einfach auf eure Hinterfüsse und weigert euch euch ausbeuten zu lassen !

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