Viele sind ohne Arbeitsplatz – andere haben drei und mehr

Schlecht bezahlte Jobs verdrängen mehr und mehr reguläre Arbeitsplätze. Mehr als 1,5 Mio. Menschen in Deutschland hetzen von Job zu Job, nicht selten mit 60 Arbeitsstunden pro Woche. So kommen sie irgendwie über die Runden – und bekommen zum Lohn später kaum Rente.

Kein Auskommen ohne Mehrfach-Job. Dieser Trend wird immer stärker.

Precht und Juncker: Wer ist schuld an den Schulden

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Richard David Precht im Gespräch mit Ex-Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker, der bekennt, sich „oft hilflos gefühlt“ zu haben und diese Position „nicht gerne“ bekleidet zu haben. Angesichts der zunehmenden Macht der Finanzmärkte befinde sich das Primat der Politik in Auflösung. Doch die Politik sei nicht so hilflos, wie oft behauptet wird.  Sie könne sich durchaus das Heft zurück nehmen, das man ihr aus der Hand genommen hat.

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Die Welt sieht überall gleich aus!

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Sieht sie natürlich nicht! Aber oft schon sehr ähnlich. Jedenfalls mehr, als es einem lieb sein kann in diesem Such(t)spiel, das gerade unsere Redaktion in Ihren Bann geschlagen hat:  „Geoguessr“ wurde von Anton Wallén aus Schweden entwickelt.

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Live-Bilder: Demonstrationen im ganzen Land zum 2. Geburtstag von 15-M

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Aus verschiedenen Stadtteilen Madrids treffen gerade Demonstranten im Sternmarsch an der Puerta del Sol in Madrid ein. Es ist längst nicht nur der 2. Geburtstag der Bürgerrechtsbewegung 15-M – viel mehr soll auch heute der geharnischte Protest gegen die Massnahmen der Regierung von Mariano Rajoy Vorrang haben, die Spanien ins Elend stürzen. Während die Zinsen für Staatsanleihen wieder auf einem finanzierbaren Niveau angekommen sind und die Börsen steigen, sind inzwischen fast zwei Millionen Familien ohne jedes Einkommen, sechs Millionen Menschen sind arbeitslos.

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Berlusconi beschimpft Richter und kündigt Justizreform an

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Erst am vergangenen Mittwoch ist Berlusconi zu vier Jahren Haft wegen Steuerbetrug verurteilt worden und die Linke sagte keinen Ton. Am Samstag führte er eine Strassendemonstration gegen Richter und Staatsanwälte an, bei der zwei Minister der aktuellen Regierung mitmarschierten, und forderte die Justiz in lautem Ton heraus: „Sie wollen mich aus der politischen Szene eliminieren, doch sie werden es nicht schaffen. Ich werde jetzt sofort eine grosse Justizreform anschieben.“ – Und die Linke, die ihn seit zwei Jahrzehnten heftig kritisiert hatte, sagte erneut kein Wort dazu.

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Spitzensteuersatz? – Das ist doch gar nicht das Thema!

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Ein Gastkommentar von Blend

Jetzt kocht sie wieder die Diskussion über den Spitzensteuersatz, den die Grünen auf 49 Prozent setzen wollen. Worüber soll da diskutiert werden, bitte? Ob jemand, der mehr als 80.000 Euro im Jahr verdient, für diese zwölf Monate 100 Euro Steuern mehr bezahlen kanndarfsollmuss? Darüber wollt ihr mit mir reden? Seid ihr bescheuert oder was? Hier krebsen so viele Leute am Existenzminimum herum und die Debatte soll sich darum drehen, ob alle Beträge, die jemand über 80.000 Euro hinaus (also nur das, was darüber liegt!) verdient, in den Spitzensteuersatz fallen dürfen?

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„Dies ist eine eingebildete Demokratie!“

Man muss mit Dirk Müller wahrlich nicht in allem übereinstimmen, was er so äussert. Vor allem, weil sein Hauptinteresse nicht das Gemeinwohl ist, sondern darin liegt, Geld zu verdienen über Cashkurs, Buchpräsentation usw. Doch zumindest der erste Teil seines Vortrags trifft den Kern der Sache.

Indignados trollen Bankia

So macht man das! Banken ärgern, kreativ und Spass an der Sache! Grande!

Bodenfrost

Kreativer Anti-Banken-Protest heute in Spanien: Im Rahmen der Aktion toque a Bankia (in etwa: bei Bankia anklingeln) sollten heute möglichst viele Bankia-Filialen mit lustigen und lästigen Aktionen lahmgelegt und der Alltagsbetrieb unmöglich gemacht werden. Laut Veranstaltern – darunter auch 15M – ist das in 27 Fällen gelungen, bei denen die Angestellten angesichts des Ansturms kapitulierten und ein „wegen technischer Schwierigkeiten vorübergehend geschlossen“-Schild an die Tür hängten.

Bankia hingegen spielte die Auswirkungen des Protests herunter und sagte, dass weniger als 20 Zweigstellen betroffen waren, auch dort die Schließungen nur vorübergehend waren und dass der Betrieb im Großen Ganzen normal und ungestört ablief.

Dass Menschen mit Wut im Bauch und Schalk im Nacken viel Phantasie an den Tag legen, wie man eine Bank trollen und deren Arbeit behindern kann, bewiesen die Teilnehmer an der heutigen Aktion: Ein- und Auszahlungen von Cent-Beträgen, kurze Flashmobs – beispielsweise schleppte eine Gruppe eine Guillotine in eine…

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Der Goldene Windbeutel 2013

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Es geht nichts über richtig süsse Kinder! Wer wollte da widersprechen? – Deswegen muss geklärt werden, auf welche Art man am meisten Zucker in diese Kinder bekommt. Da hilft „Kommunikation“ … was natürlich etwas ganz anderes ist als beispielsweise „Marketing“. Zwei vollkommen verschiedene Dinge. Deswegen ist auch „Capri Sonne“ kein, also nicht nur, nicht ganz ein Produkt, das sich an Kinder richtet. Da hat foodwatch aber böse daneben getreten! Nur gut, dass sie sich dafür entschuldigt haben!

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Grüne in NRW entmündigen nicht nur Wirte sondern alle Menschen

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Wenn man Menschen schützen und dem Begriff „Freiheit der Entscheidung“ überhaupt noch irgendeine Bedeutung beimessen will, wäre es ganz einfach. Nur eine Beispiellösung:

1. In Kneipen bis 100 Quadratmetern Fläche entscheidet der Inhaber, ob Raucherkneipe oder Nichtraucherkneipe.

2. In Gaststätten von mehr als 100 Quadratmetern Fläche muss ein separater klimatisierter Raucherraum eingerichtet werden, wenn geraucht werden soll.

Zwei Punkte und das war´s schon. Diese oder andere Lösungen des Problems standen zur Verfügung. Keine davon kam zum Zuge: In NRW wurde soeben das schärfste Nichtraucherschutzgesetz in Kraft gesetzt. Das Rauchen wurde verboten und nicht nur in Kneipen. Raucherclubs darf es nicht mehr geben und das strikte Verbot gilt auch für Festzelte, Betriebs- und Vereinsfeiern oder Brauchtumsveranstaltungen.

Das ist Entmündigung von Staats wegen. Wirte haben kein Bestimmungsrecht mehr über ihren Betrieb, Menschen werden in jeder Weise gegängelt. Weil das noch nicht genug ist, muss auch noch Denunziantentum gefördert werden, wie es jetzt…

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