Wer hat denn was gegen Sklaven, solange er zu den Haltern gehört?

Ganz wie Sie wollen, Sie können sich das jetzt selbst aussuchen: Hier die Version, über die man (noch) lachen kann.

Und hier die andere, wichtigere, bei der einem das Lachen vergeht.

18 Kommentare zu “Wer hat denn was gegen Sklaven, solange er zu den Haltern gehört?

  1. Roland Kahl sagt:

    Sowohl die lustige als auch die ernste Variante treffen es in vollem Umfang. Ein Appell an jeden Einzelnen, ungehorsamer zu sein. Natürlich kann der Einzelne „nicht viel machen“ er will ja überleben und zumeist Teil der Gemeinschaft bleiben – aber jeder einzelne kann ein bißchen tun – sei es mal eine kleine Nachlässigkeit bei der Zustellung eines Mahnbescheids, die jemandem möglicherweise sehr schadet , sei es mal ein zugedrücktes Auge bei einer disziplinarischen Maßnahme, sei es allgemein etwas mehr Toleranz und einfach mal etwas mehr Freundlichkeit….und auch über die Mächtigen lachen. Patentrezepte gibt es nicht, aber große Dinge entstehen meist aus vielen kleinen Dingen….

  2. Ria sagt:

    Das Lied des Volkes fuer die Freiheit

  3. JoergGastmann sagt:

    Die Leute von „Freiwillig frei“ ziehen naive, närrische und destruktive Schlüsse. Die Abschaffung von Steuern und die totale Anarchie führen dazu, daß es keine Infrastruktur mehr gibt, wodurch niemand mehr Konsumenten erreichen kann, wodurch niemand mehr investiert, und da gleichzeitig niemand mehr Gesetze befolgen muß, würde die Menscheit in einem Vertzeilungsgemetzel untergehen.

    Sorry, aber wenn die Demokratie nicht funktioniert, muß und kann man sie instandsetzen, siehe „Parteienentmachtung“.

    Wenn das ökonomische System nicht im Sinne der Menschen funktioniert, kann man es mit http:/www.bandbreitenmodell.de/vision auf die Füße stellen.

    • Uhupardo sagt:

      Die Abschaffung von Steuern und die totale Anarchie führen dazu, daß es keine Infrastruktur mehr gibt,

      Totale Anarchie? Schön wär´s ja, aber das haben Sie nicht gemeint. Begriffe sind wichtig!
      http://de.wikipedia.org/wiki/Anarchie
      http://www.anarchismus.de/allgemeines/was-ist-a.htm

    • fakeraol sagt:

      Deshalb sind die Urmenschen auch in einem Verteilungsgemetzel ausgestorben und der Homo Sapiens konnte nicht entstehen.
      Deshalb gab es vor der Gründung des amerikanischen Staates auch ein Verteilungsgemetzel unter den Einwanderern, und da die Uramerikaner schon jahrhunderte lang ohne Steuern zu zahlen dort gelebt haben, hatten die keinen Grund, einen amerikanischen Staat zu gründen und deshalb ist die USA bis heute ein nicht existierender Mythos, wie Atlantis.

      Deshalb bekämpft Herr Gastmann auch alle anderen Ideen mit närrischen naiven Scheinargumenten. Man merkt deutlich, daß Ihre Phantasie nicht reicht, sich eine andere Welt als die Ihre vorstellen zu können. Sie sind dogmatisch, wie die rhömisch-katholische Kirche, die Erde ist eine Scheibe, und wer was anderes sagt, ist naiv, närrisch und destruktiv (und müßte deshalb eigentlich zur hochnotpeinlichen Befragung auf die Folterbank, bis er seinen Frefel einsieht und reuhmütig wieder in den Schoß der gastmannschen Kirche zurückkehrt).

      „und sie dreht sich doch!“, und es gibt nach andere Welten abseits vom gastmannschen Universum.

      • Uhupardo sagt:

        Retourkutsche ist legitim. Aber ab jetzt versuchen es bitte alle wieder ausschliesslich mit Argumenten, weil Abqualifizierungen anderer (Ideen) nicht weiter helfen.

      • JoergGastmann sagt:

        @fakeraol: Soso. Sie finden es „närrisch naiv“ und schlagen beleidigend um sich, wenn jemand anmerkt, daß es vorhersehbar ist, was passiert, wenn es ohne Steuern keinerlei staatliche Infrastruktur mehr gibt und gleichzeitig keine Gesetze und kein staatliches Gewaltmonopol.

        Sie hingegen meinen, 7 Milliarden Menschen könnten heute wie früher die 3 Millionen amerikanischen Ureinwohner (Schätzung des Smithsonian Institut für USA + Kanada im 18. Jahrhundert) von der Büffeljagd in den Weiten der Prärie leben. Und das ist nicht „närrisch naiv“?

        Was aber wird denn tatsächlich passieren? Ohne staatliche Infrastruktur ist keine arbeitsteilige, geschützte Ökonomie existenzfähig, die 7 Mrd. Menschen ernähren kann. Also liegt u.a. das Nahrungsangebot bei einem Bruchteil der Nachfrage. Folglich wird es Verteilungskämpfe geben. Ohne Furcht vor Konsequenzen bei Gewaltanwendungen werden sich die Menschen wie bei „The Walking Dead“ gegenseitig niedermetzeln. Verfallender Wohnraum wird einfach von Stärkeren besetzt und die Schwächeren vertrieben/getötet. Selbstversorger werden geplündert. Nicht einmal primitiven Ackerbau kann man so betreiben, und primitiver Ackerbau ernährt pro Quadratkilometer 1.000 mal so viele Menschen wie die Jagd. (http://www.h-age.net/aktuelles/98-wie-viele-menschen-lebten-eigentlich-in-der-steinzeit-.html).

        In den meisten Fällen ist die Situation in einem Anarchie-Szenario zu Anfang die Gleiche wie im Film „Überleben“ (http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberleben!), in dem die Überlebenden eines Flugzeugabsturzes aus nackter Not die Toten aßen, bevor sie gerettet wurden. Nur: In einer Welt, die in Hunger und Chaos versinkt, kommt niemand, um einen zu retten. Dann geht es weiter. Dann töten sich die Überlebenden früher oder später gegenseitig, wenn sie nicht verhungern wollen. Das ist Darwins „Survival of the Fittest“, auf den entzivilisierten Homo Sapiens in Not angewendet.

        Natürlich hat der Urmensch überlebt, aber unter welchen Opfern? Wenn man sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt (http://www.feuer-steinzeit.de/ressourcen/ernaehrung.php oder http://www.h-age.net/aktuelles/98-wie-viele-menschen-lebten-eigentlich-in-der-steinzeit-.html), sind dies die Fakten: In der Steinzeit lag die Lebenserwartung bei ca. 25 Jahren. Die Kindersterblichkeit war gigantisch, viele Verletzungen und Krankheiten bedeuteten den Tod, denn medizinische Versorgung gab es praktisch nicht. Eine Schnittwunde, Sepsis, Feierabend. Von 7 Milliarden Menschen wären nach Abschaffung aller Steuern und Gesetze mit Sicherheit nach 1 Generation die meisten verhungert, von Krankheiten dahin gerafft oder im Verteilungskampf ermordet.

        Die Abschaffung von Steuern und Gesetzen ist also so verheerend wie eine Zombie-Apokalypse. Wobei alle Menschen „ökonomische Zombies“ wären, die nicht einmal andere Zombies in Ruhe lassen, sondern sich alle gegenseitig im Verteilungskampf killen, bis wieder eine Stammesgesellschaft mit ausreichend Platz existiert, um von der Jagd leben zu können. Das wären ca. 5 Quadratkilometer pro Person. In Deutschland mit seinen 357.000 Quadratkilometern wäre also Platz für rd. 71.400 Menschen. Herzlichen Glückwunsch an die Vertreter des Radikal-Liberalismus: Sie hätten den Tod von über 99,9% aller Einwohner zu verantworten. Was Pest, Cholera und alle anderen Seuchen zusammen nicht schaffen, wäre die Konsequenz der Abschaffung von Steuern und Gesetzen (siehe auch Punkt 5 unter http://www.bandbreitenmodell.de/kommunismus)

        Übrigens genügt es schon, die Steuern abzuschaffen, damit die Welt im Verteilungskampf wie in einer Zombieapokalypse versinkt. Gesetze muß man dann nicht mehr abschaffen, denn wenn niemand mehr dafür bezahlt und legitimiert wird, Gesetze durchzusetzen und Verstöße zu sanktionieren, kommt das in seiner Wirkung einer Abschaffung gleich.

        Sie haben natürlich Recht, wenn Sie meinen, es gäbe noch andere Welten als die im „Gastmannschen Universum mit Bandbreitenmodell“. Wie http://www.bandbreitenmodell.de/vision beweist, ist die Welt mit Bandbreitenmodell die mit der höchsten Lebensqualität. Ihr Ideal ohne Steuern und Gesetze läuft hingegen auf eine Zombie-Apokalypse hinaus. Mag jeder Leser selbst entscheiden, was attraktiver ist. Viel Spaß beim Ärgern und vielen Dank für immer neue Ideen für meine Blog-Artikel, in denen ich närrische Ideen auseinander nehme!

        • Uhupardo sagt:

          Nehmen Sie es von Uhupardo, einem Blog, der das Bandbreitenmodell seit langer Zeit aktiv unterstützt, dann hat es vielleicht einen anderen Stellenwert: Wer Argumente hat, braucht kein „närrisch naiv“.

          Zweitens beweisen Sie mit diesem Beitrag und etlichen Formulierungen („Ohne staatliche Infrastruktur“, „Ohne Furcht vor Konsequenzen bei Gewaltanwendungen““, „Survival of the fittest“, „ohne Steuern und Gesetze“, „Zombie-Apokalypse“ … ohne Anspruch auf Vollständigkeit) ausschliesslich, dass Sie von anarchistischen Organisationsformen rein gar nichts verstehen und es immer noch mit „purem Chaos“ gleichsetzen. Damit sind Sie in der Bevölkerung zwar in zahlreicher Gesellschaft, aber wahrlich nicht in guter! Etwas analytisch „auseinander nehmen“ ist immer legitim und im Gemeininteresse sogar immer gut. Das setzt aber einen minimalen Informationsstandard beim Analysten voraus. Der fehlt Ihnen noch, obwohl wir Ihnen schon entsprechende Links geliefert hatten.

          P.S.: Letztmalig bitten wir darum, hier Ideen zu besprechen, das braucht keine Abqualifizierung anderer Ideen, es sei denn mit Argumenten.

          • JoergGastmann sagt:

            Als „närrisch naiv“ hat mich fakeaol in seinem Kommentar vom 12.08. bezeichnet, und ich habe iihn da nur zitiert. Unter http://www.bandbreitenmodell.de/kommunismus habe ich meine Kritik an der Anarchie begründet. Auszug (Punkt 5):

            5. Anarchismus, Räterepubliken & Co.

            Je nach Definition (auch in dieser Frage sind die Anhänger uneinig) beinhaltet der Kommunismus eine andere staatliche Organisation. Einige Kommunismus-Anhänger wollen eine repräsentative Demokratie (die ihren Namen auch mit Leben füllt).

            Andere wollen eine Räterepublik. In einer Räterepublik gibt es keine Gewaltenteilung und 2 Arten Parlamente: In Wohnbezirken, die so klein sein müssen, daß sich alle Bürger untereinander kennen, sollen statt Gerichten die Bezirksräte/Nachbarn über ihre Nachbarn richten. Zudem soll radikal basisdemokratisch über Politik entschieden werden. Die Räte entsenden wiederum Vertreter in die nächsthöheren Parlamente zwecks überregionaler Entscheidungen. Die zweite Art Parlament regiert über Betriebe. Da es keine Unternehmer mehr gibt, sind alle Mitarbeiter gleichberechtigte Chefs. Im Betriebsrat fallen alle unternehmerischen Entscheidungen. Hierarchien gibt es ebenso wenig wie Gehaltsunterschiede. Motivation gibt es allerdings auch nicht mehr (siehe 3.), und wer am lautesten schreit, setzt sich durch.

            Es gab in Frankreich, Deutschland, Ungarn, Polen, der Slowakei und der Sowjetunion viele Versuche, Räterepubliken zu etablieren. Manche sind nach Monaten gescheitert, andere nach wenigen Jahren. Mal wurden sie gewaltsam aufgelöst, mal sind sie durch Konstruktionsfehler implodiert. Daß alle Versuche (ebenso wie alle Kommunismusversuche) gescheitert sind, hindert deren Anhänger nicht daran, sie unbeirrt weiter zu fordern, statt sich zu fragen, wo die Konstruktionsfehler liegen und wie man sie beheben könnte.

            Eine radikale Basisdemokratie besitzt durchaus ihren Charme. Allerdings macht sie nur Sinn, wenn die Bürger politisch mündig sind, und nicht (wie heute) die meisten Bürger von Regierungsparteien via Bildungssystem und Medien so desinformiert und manipuliert sind, daß der Schwarm zu dumm für eine Schwarmintelligenz ist. Eine radikale Basisdemokratie wäre also theoretisch machbar, setzt aber viel Bildungsarbeit voraus.

            Bei Betrieben ist keine Chance erkennbar, wie ein Rätesystem funktionieren soll. Wer engagiert sich, wenn es keine Gehaltsunterschiede gibt? Wie sollen erfolgreiche Entscheidungen über Produkte und Investitionen fallen, wenn die meisten Menschen sich (wie die heutigen Wähler) überhaupt nicht für Ökonomie, Systeme und das Umfeld ihres eigenen Jobs interessieren? Woher soll die Motivation für unternehmerisches handeln kommen (siehe 3.)?

            Darüber noch weit hinaus gehen die Anhänger des reinen Anarchismus. Wie man im Wikipedia-Artikel oder unter anarchismus.de sieht, gibt es auch hier unterschiedliche Definitionen. Der gemeinsame Nenner ist die „Abwesenheit von Herrschaft“. Niemand hat Macht über was auch immer. Da Geld Macht ist, gibt es auch kein Geld mehr (zu welchen Problemen das führt: siehe 4.). Anarchie ist nicht gleich „Anomie“ (Zustand fehlender Normen). In der Anarchie gilt als Norm, daß alle Menschen einander respektieren, incl. deren Freiheit, Eigentum und andere Grundrechte. Da aber niemand die Macht hat, diese Rechte gegen Rechtsverletzungen durchzusetzen, ist das gewaltsame Chaos der Anomie die wahrscheinlichste Konsequenz der eigentlich geordneten, gewaltfreien Anarchie. Wenn die zu große Anzahl rücksichtsloser, egozentrischer Menschen nicht in Grenzen gehalten wird, setzen sich die Stärksten durch. Es liegt kein Widerspruch darin, wenn jemand behauptet, Anarchismus sei die natürlichste Gesellschaftsform. Das ist ja gerade das Problem. In der Natur fressen die Starken die Schwachen. Die Demokratie hingegen ist die Gesellschaftsform, die die Schwachen am wirksamsten schützt (sofern eine Demokratie nicht von Machtmenschen pervertiert wird).

            Machen wir uns also nichts vor:

            Selbstlose Arbeit in einer anonymen Masse, bei der alle Menschen alle Produkte erhalten, die sie wünschen, und das auch noch zur rechten Zeit und ohne das Tauschmittel Geld, ist ebenso utopisch wie eine friedliche Koexistenz in einer Anarchie.

            • Uhupardo sagt:

              „Als “närrisch naiv” hat mich fakeaol in seinem Kommentar vom 12.08. bezeichnet, und ich habe ihn da nur zitiert.“

              Perdón, übersehen! Schon der Beitrag hätte in den Trash gehört.

            • Uhupardo sagt:

              “ Da aber niemand die Macht hat, diese Rechte gegen Rechtsverletzungen durchzusetzen, ist das gewaltsame Chaos der Anomie die wahrscheinlichste Konsequenz der eigentlich geordneten, gewaltfreien Anarchie.“

              Nein, denn was bringt Sie dazu, davon auszugehen, dass dass niemand die Macht hat, Rechte zu schützen? Sie sehen immer noch „Anarchie“ und sehen die „Chaos“-Alarmlampe, über die Sie nicht wegkommen. Selbstverständlich gibt es auch in einer anarchistischen Organisationsform die Möglichkeit, Rechtsverletzungen zu ahnden. „Abwesenheit von Herrschaft“ (was Sie auch in die Chaos-Ecke schieben) bedeutet z.B., dass es natürlich Gremien gibt, die Entscheidungen fällen (und damit „Herrschaft“ ausüben), die sich jedoch nach dem beendeten Projekt auflösen, um keine zementierten Machtstrukturen zuzulassen, wie sie heute gang und gäbe sind.

              Dass basisdemokratisch von unten nach oben Repräsentanten gewählt werden, ist richtig so. Wenn diese Repräsentanten Entscheidungen fällen, üben sie auch Macht aus, was sonst, und ohne Repräsentanz geht es nicht, wie schon mehrfach erklärt (nicht jeder von 50 Mio. kann und will! zu jedem Zeitpunkt über alles abstimmen). Diese Machtstrukturen dürfen nur nicht zu zementierter Macht gewisser Gruppen führen, deswegen müssen sie projektbezogen gestaltet werden. Das ist nicht einfach, aber zum Beispiel die EZLN-Dörfer in Chiapas (Mexiko) beweisen sehr gut, wie man so etwas macht.

              Basisdemokratie ist schwierig, braucht andere Bildung als bisher etc.? Ja, natürlich. Aber dass das Parteiensystem am Ende ist, wollen Sie doch kaum bezweifeln wahrscheinlich? Als definitive Lösung werden wir um basisdemokratische Strukturen, in denen sich verantwortliche Entscheider, beraten von Experten in der jeweiligen Materie, nicht wieder in eine zementierte Machtelite verwandeln, nicht herum kommen. Bis dahin ist das Bandbreitenmodell die ideale Lösung, weil es sofort (sehr kurzfristig) für den richtigen Weg sorgen kann.

            • fakeraol sagt:

              > „Da aber niemand die Macht hat, diese Rechte gegen Rechtsverletzungen durchzusetzen, ist das gewaltsame Chaos der Anomie die wahrscheinlichste Konsequenz der eigentlich geordneten, gewaltfreien Anarchie.

              Sie argumentieren überhaupt gern mit einer „wahrscheinlichsten Konsequenz“, für die Sie keinerlei logische Begründung oder historische Belege liefern, das ist mir schon öfter aufgefallen bei Ihren Texten.

              > „Selbstlose Arbeit in einer anonymen Masse, …

              Das hat nichts mit Altruismus oder Idealismus zu tun, sondern nur mit der Einsicht, daß die Menschheit nur auf zwei Arten existieren kann:

              > entweder mit Hierarchie, Gewalt und Unterdrückung, was unweigerlich früher oder später zu ihrem Untergang führen wird,

              > oder damit, jedem Menschen das gleiche Recht auf angemessene Teilhabe am Reichtum der Erde und ein Leben ohne Angst vor dem Verlust der eigenen Existenz zuzugestehen, selbst wenn man zu jeglicher Empathie unfähig wäre, nur aus dem Verständnis heraus, daß keine moralische Rechtfertigung dafür existiert, für sich selber mehr zu fordern, als man bereit ist, auch anderen zuzugestehen.

        • fakeraol sagt:

          Im Feudalismus war die Lebenserwartung auch niedrig und die Kindersterblichkeit hoch, obwohl die Bauern ihren „Zehnten“ gezahlt haben. Für viele Drittewelt-Staaten gilt das heute noch, trotz Steuern und Gesetzen.
          Nicht nur die amerikanischen Einwanderer, auch andere Völker haben sich die benötigte Infrastruktur selber gebaut, statt sich in einer „Zombie-Apokalypse“ gegenseitig zu zerfleischen und auszurotten, ganz unabhängig davon, ob es staatliche Steuern oder Gesetze gab.
          Hollywood-Katastrophen- ,-Zombie- , und -Endzeitfilme haben wenig mit der Realität zu tun. Es gibt keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen „keine Steuern zahlen“ und „auf einem einsamen Andenberg abstürzen“.

        • fakeraol sagt:

          „Sorry, this comment could not be posted.“ <<< ?
          Softwarebug oder geheimnisvoller Filter?
          Ich hab jetzt ewig dran gesessen, Belege und Fakten zu sammeln und alles möglichst sachlich auszuformulieren.
          Jetzt ist der ganze Text im Nirvana und ich kann nicht mal zurück gehen, um ihn rauszukopieren.😦

        • fakeraol sagt:

          > „Soso. Sie finden es …
          Genauso wie Sie: … naive, närrische und destruktive …

          > „Sie hingegen meinen, 7 Milliarden Menschen könnten heute wie früher die 3 Millionen amerikanischen Ureinwohner (Schätzung des Smithsonian Institut für USA + Kanada im 18. Jahrhundert) von der Büffeljagd in den Weiten der Prärie leben.
          Unzulässiger Vergleich, 7 Milliarden Menschen weltweit zu 3 Millionen Ureinwohnern im Gebiet USA/Kanada ins Verhältnis zu setzen.
          1. Kanada (34.900.000) + USA (313.900.000) = 348.800.000 Ureinwohner UND Einwanderer, nicht 7 Milliarden. Verschiedene Quellen geben an, daß es heute sogar nur noch 2,79 Mio Ureinwohner in den USA gibt, für Kanada geben Quellen zwischen 2 und 4% der Bevölkerung des Landes an, TROTZ moderner Landwirtschaft, Steuern, und staatlicher Infrastruktur.
          2. gilt das Smithsonian Institut als sehr konservativ, andere Quellen sprechen von bis zu 18 Mio.
          3. erfolgte die Besiedlung des amerikanischen Kontinents erst relativ spät und im 18 Jh., auf das sich das Smithsonian Institut bezieht, waren die Ureinwohner durch die europäischen Einwanderer stark dezimiert worden. Sich auf solche Zahlen zu beziehen und auch zu verschweigen, daß bis Ende des 16ten Jh. nur ca. 500 Mio Menschen auf der Erde lebten und das schnelle Wachstum erst mit Beginn genau dieses 19ten Jh. einsetze, ist nicht seriös.

          > „Nicht einmal primitiven Ackerbau kann man so betreiben, und primitiver Ackerbau ernährt pro Quadratkilometer 1.000 mal so viele Menschen wie die Jagd.
          > „… bis wieder eine Stammesgesellschaft mit ausreichend Platz existiert, um von der Jagd leben zu können. Das wären ca. 5 Quadratkilometer pro Person.
          Sie zitieren Ihre Quelle falsch.
          Nicht „5 Quadratkilometer pro Person„, sondern „eine fünfköpfige Familie [braucht] als Minimum ein Jagdgebiet von ca. 5 km²„, also 1 km²/Person.
          Nicht „pro Quadratkilometer 1.000„, sondern „Und durch primitiven Ackerbau können sich fast 1000 Menschen von 5 km² ernähren.„, also 200 Personen/km²

          Macht dann für Deutschland nicht 71.400, sondern 357.000 primitive Jäger, oder 71.400.000 primitive Bauern, wobei Sie noch erklären müssten, durch welchen Umstand das gesamte Wissen über moderne Jagd und modernen Ackerbau auf einen Schlag verloren gehen sollte.

          > „… damit die Welt im Verteilungskampf wie in einer Zombieapokalypse versinkt.
          Auch wenn Sie es noch so oft wiederholen, Ihr Horrorscenario wird nicht eintreten, weder werden 7 Milliarden Menschen „wie im Film “Überleben”“ auf einem einsamen Andenberg abstürzen, noch wird den Menschen als einzige Lösung „wie bei “The Walking Dead”“ einfallen, sich gegenseitig abzuschlachten, wenn die Infrastzruktur nicht mehr durch einen „Staat“ gebaut wird. Die Menschen, die das auch heute schon tun, heute im Auftrag des „Staates“, lösen sich ja nicht in Luft auf, wenn „der Staat“ nicht mehr existiert.

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