Alexandre „Sandro“ Rosell – nicht nur Hoeness braucht gute Anwälte

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Eigentlich heisst er gar nicht Sandro, der Präsident des FC Barcelona. Geboren wurde er als Alexandre Rosell i Feliu – und so steht er dann auch als Repräsentant in den Papieren des Unternehmens „Uptrend Development LLC“ in den USA: „Alexandre R. Feliu“. Über diese US-Firma sackte der Barça-Präsident über Jahre 450.000 Dollar für jedes Spiel der brasilianischen Nationalmannschaft ein, insgesamt bisher mehr als acht Millionen, wie die Papiere beweisen, zu denen die brasilianische Zeitung „O Estado de Sao Paulo“ Zugang bekam.

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Doping gab es immer nur in der DDR und in Spanien

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Haben Sie bei dem Titel des Artikels auch so gegähnt wie wir, als wir in der Vergangenheit solche Aussagen in den Kommentaren zu unseren Artikeln gefunden haben? – Nun, jetzt es raus und offiziell: Doping in Westdeutschland seit … immer. – „Auch im Fussball wurde und wird gedopt“, hatte Ex-Sprinterstar schon 1977 behauptet. Das jedoch wird auch jetzt nicht zu beweisen sein, weil der DFB den Wissenschaftlern, die die jüngste Skandalstudie erstellt haben, derartige Bedingungen stellte, dass die freiwillig auf eine Untersuchung verzichteten.

Wir können es Ihnen nur wärmstens empfehlen, selbst wenn es viel Text ist. Lesen Sie diese Studie selbst, es ist ein echter Kriminalroman, bei dessen Lektüre Sie feststellen werden – es ist alles viel schlimmer und skupelloser als Sie sowieso schon längst vermutet hatten: Klick

Lewandowski geht nicht zu den Bayern

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Zumindest nicht in diesem Sommer. Nach der nervenden unendlichen Geschichte der vergangenen Wochen hat BVB-Sportdirektor Michael Zorc jetzt ein Machtwort gesprochen.

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Jesé – ein Canario für Bayer Leverkusen

Dani Carvajal spricht inzwischen ganz ansprechend Deutsch.  Anders als Raúl, der in zwei Jahren Schalke keinen einzigen Satz raus brachte.  Bei Bayer Leverkusen hat Carvajal in dieser Saison einen sehr soliden Job abgeliefert.  Der Club würde ihn gern behalten, doch Real Madrid zieht die Rückkauf-Option: zurück in die spanische Hauptstadt.  Zeit wird es, denn in der ablaufenden Saison musste Essien allzu oft aushelfen, wenn Arbeloa verletzt oder gesperrt war.  Wenn also der neue Trainer kein Veto einlegt, wird Dani Carvajal ab Herbst den Aussenverteidiger im weissen Dress geben.

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Mourinho geht, Ancelotti kommt

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In „gegenseitigem Einvernehmen“ wird die Beziehung beendet, versichert Florentino in der Pressekonferenz. Das angebliche Einvernehmen hat mehr ökonomische als sonstige Gründe. Spielt auch keine Rolle mehr am Ende. Mourinho packt die Koffer und allein das zählt jetzt. Einige Leser hatten sich gewundert, warum wir so schweigsam geworden sind und die Berichterstattung über Real Madrid ausblieb. Der Grund ist ganz simpel: Uns fehlte schlicht die Lust dazu. Solange jemand auf der Trainerbank sitzt, den man nicht mal im Albtraum als Nachbarn haben möchte, solange jemand verkorkster Psyche alles tut, um den Madridismo weitmöglichst zu spalten, war Schweigen die für uns beste Alternative.

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Hoeness verklagt Staatsanwaltschaft … nicht

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Ein Gastkommentar von Blend

Das Ex-Denkmal hat die Staatsanwaltschaft gar nicht verklagt. Die Klage kommt von einer Münchner Kanzlei ohne jegliches Mandat vom FC-Bayern-Präsidenten, die damit einen Krieg mit der Staatsanwaltschaft anfangen will … und der Papst kauft sein Doppelbett bei Ikea.

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Finger weg von Ulrich Hoeness!

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Entrüstung ist der einzig richtige Begriff: In dieser Redaktion brach heute Morgen erheblicher Zorn aus.  Die Staatsanwaltschaft München soll gegen Ulrich Hoeneß wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermitteln. Das kann einfach nicht wahr sein!  Das moralische Fussballgewissen der Nation, den europäischen Chefankläger aller unsauberer Praktiken selbst unter solch ungeheuerlichen Verdacht zu stellen – da hört der Spass wirklich auf!  Wir fordern die Staatsanwälte nachdrücklich auf, die inakzeptablen Ermittlungen sofort einzustellen!

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Real Madrid entthront ManUnited: Wertvollster Fussball-Club der Welt

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Über Jahre war Manchester United Spitzenreiter dieser Liste. Jetzt sind die Briten von Real Madrid abgelöst worden. Nach der neuen Forbes-Liste sind die Spanier erstmals nicht nur Umsatz-Weltmeister sondern auch der wertvollste Club der Welt mit 3,3 Milliarden Dollar. Dahinter folgen Manchester United mit 3,17 und der FC Barcelona mit 2,6 Milliarden Dollar. Auf Platz vier und fünf finden sich Arsenal (1,326) und Bayern München (1,309).

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Mourinho und die FIFA-Verschwörung

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Nur gut, dass Liga-Pause ist und einem der Gesprächsstoff trotzdem nicht ausgeht. Während sich Barcelonas Präsident Sandro Rosell mit einem (weiteren) nationalistischen Vortrag lächerlich macht und Jogi Löw angestrengt versucht, seine Überarbeitung zu verringern, erklärt Madrids Trainer Mourinho, wie unerträglich verschwörerisch die Welt zu Werke geht, nur um seine Stellung als unbestreitbare Nummer 1 unter den Trainern dieses Planeten nicht anerkennen zu müssen.

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Bundestrainer Jogi Löw will weniger arbeiten

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Anders kann man seinen Vorschlag kaum verstehen: „Der Terminkalender ist übervoll. Da wäre Abhilfe nötig. Ob es aus sportlicher Sicht sinnvoll ist, zweimal gegen Länder wie Kasachstan, Andorra, San Marino oder die Färöer anzutreten, darüber kann man schon diskutieren“, sagte Löw dem „Kicker“. Wenn solch eine Aussage von einem beliebigen Bundestrainer kommt, na schön. Aber ausgerechnet von Löw?

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