Alexandre „Sandro“ Rosell – nicht nur Hoeness braucht gute Anwälte

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Eigentlich heisst er gar nicht Sandro, der Präsident des FC Barcelona. Geboren wurde er als Alexandre Rosell i Feliu – und so steht er dann auch als Repräsentant in den Papieren des Unternehmens „Uptrend Development LLC“ in den USA: „Alexandre R. Feliu“. Über diese US-Firma sackte der Barça-Präsident über Jahre 450.000 Dollar für jedes Spiel der brasilianischen Nationalmannschaft ein, insgesamt bisher mehr als acht Millionen, wie die Papiere beweisen, zu denen die brasilianische Zeitung „O Estado de Sao Paulo“ Zugang bekam.

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FC Barcelona muss mehr als die Hälfte des Kaders verkaufen

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Sandro Rosell war als Präsident des FC Barcelona angetreten, um sich nicht politische Dinge einzumischen, wie es sein Vorgänger Laporta getan hatte. Zumindest sagte er das und man glaubte, es ihm (dankbar) abnehmen zu können. Über die Zeit seiner Präsidentschaft hat sich mehr und mehr herausgestellt, dass Rosell diesen Vorsatz nicht einhalten konnte. Nun wird Barça als Konsequenz davon weit mehr als die Hälfte des gesamten Spielerkaders verkaufen müssen. Eine wirklich bedauerliche Entwicklung.

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Oscar für Cesc Fabregas

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Die international bekannte Schauspielschule Barcelona hat soeben mitgeteilt, dass ein weiterer ihrer Schüler gestern in Sevilla einen „Oscar“ verliehen bekam. Wir gratulieren recht herzlich!

Einige der vorherigen Preisträger aus der prestigeträchtigen Institution im Nordosten Spaniens finden Sie hier und hier.

Barcelonas Sandro Rosell: Ein Heuchler pfeift im dunklen Wald

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Sein Vorgänger Laporta wollte unbedingt in die Politik. Sandro Rosell äussert diese Absicht nicht. Sollte er aber unbedingt einplanen. Seine Mischung aus Opportunismus, Heuchelei, fehlender persönlicher Integrität und gewollt widersprüchlicher PR würde ihm eine grossartige politische Karriere garantieren. Den Sprung ins Parlament kann man ihm deswegen nur empfehlen – und zwar bevor Katalonien eventuell unabhängig wird und sein FC Barcelona dann natürlich nicht mehr in der spanischen Liga spielt.

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Champions-Auslosung: Todesgruppe für Real Madrid – Iniesta bester Spieler der Saison

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Real Madrid, Manchester City, Ajax Amsterdam und Borussia Dortmund – die Todesgruppe D für den spanischen Meister und frisch gebackenen Supercopa-Gewinner. Da wird man sich diesmal schon in der Gruppenphase der Champions League anstrengen müssen. Spannende Spiele dürften garantiert sein. Barcelona hat es mit Benfica Lissabon, Spartak Moskau und Celtic Glasgow schon fast traditionell einfacher. Bayern bekommt es mit Valencia, Lille und Bate Borisov zu tun. Málaga, der vierte spanische Teilnehmer, muss gegen AC Milan, Zenit Sankt Peterburg und Anderlecht antreten.

Spieltage

18. September: Real Madrid – Manchester City
03. Oktober: Ajax – Real Madrid
24. Oktober: BVB – Real Madrid

06. November: Real Madrid – BVB
21. November: Manchester City – Real Madrid
04. Dezember: Real Madrid – Ajax

Die Gruppen der Champions League

A: Porto, Dynamo Kiev, Paris SG und D.Zagreb
B: Arsenal, Schalke, Olympiacos und Montpellier
C: Milan, Zenit, Anderlecht und Málaga
D: Real Madrid, Manchester City, Ajax und Dortmund
E: Chelsea, Shakhtar, Juventus und Nordsjaelland
F: Bayern, Valencia, Lille und Bate Borisov
G: Barça, Benfica, Spartak und Celtic
H: Manchester United, Braga, Galatasaray und Cluj

Zum besten Spieler der Saison ist endlich einmal ein Spanier gewählt worden, mehr als verdient. Andrés Iniesta wurde ausgezeichnet, als er mit Cristiano Ronaldo und Messi auf der Bühne stand.

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* Szenen eines Spiels: Supercopa Madrid – Barcelona
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Szenen eines Spiels: Supercopa Madrid – Barcelona

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Man kann bei der Auswahl seines TV-Modells gar nicht vorsichtig genug sein. Diese Geräte sind teuflisch. Je nach technischer Beschaffenheit strahlen sie zum Beispiel Fussballspiele in ganz verschiedener Weise aus und sorgen für Verwirrung. Voodoo pur! Während einige Fernseher gestern „Real Madrid in einem überlegenen Spiel“ zeigten beim Gewinn des Superüberflüssig-Cups, strahlten andere Modelle eine Partie aus, in der zehn Mann in der zweiten Halbzeit elf Gegner an die Wand spielten. Entsprechend waren danach die Kommentare – jeder ein unschuldiges Opferlamm seines TV-Gerätes.

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Jetzt habt ihr es wirklich übertrieben, Hurensöhne!

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Der Titel hört sich an wie eine fette Beleidigung, stimmt´s? Das kann schon sein. Ist es wohl auch, wenn man es übersetzt. Es sei denn, dieser Terminus fällt auf einem Fussballplatz und vor allem in spanischer Sprache! Denn „hijo de puta“ ist praktisch der zweite Vorname eines jeden Schiedsrichters. Trotzdem wurde Real Madrids Linksverteidiger Fabio Coentrao jetzt wegen dieses Kosenamens gleich für vier Spiele gesperrt. Me cago en vuestra puta madre, lieber Fussballverband!

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