Back to Franco 3: Kritische raus! Regierung lässt öffentlich-rechtliches TV „säubern“

AP1

„Sie haben mich entlassen, weil ich Journalismus mache!“, hat Ana Pastor ihre 360.000 Twitter-follower unmissverständlich wissen lassen. Die telegene Moderatorin mit den unbequemen Fragen wird Mariano Rajoys Regierung in Zukunft nicht mehr stören können. Damit geht die Säuberungswelle im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Spaniens weiter. Schon gestern waren zwei ihrer Kollegen gefeuert worden, die in ihren beliebten Programmen gewagt hatten, Regierungsvertreter kritisch zu hinterfragen.

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Ahmadinedschad interviewt (von) Claus Kleber

Drei Uhupardo-Schlussfolgerungen aus dem neuesten Interview mit dem Regierungschef des Iran:

1. Die mediale Verteufelung von Ahmadinedschad als Fazit des Interviews erschliesst sich dem Zuschauer nicht.

2. Nachrichtensprecher und Interviewer sind zwei verschiedene Dinge. Claus Kleber sollte es lassen.

3. Verleugung des Holocaust – warum beharrt Ahmadinedschad auf diesem Standpunkt, der ihm nur schadet?

Welches sind Ihre Schlussfolgerungen? Schreiben Sie es in die Kommentare.

Iran dreht Frankreich und England den Ölhahn zu

 

Das Ölministerium hat es am Sonntag offiziell bekannt gegeben: Frankreich und Grossbritannien erhalten ab sofort kein iranisches Öl mehr. Teheran kommt damit dem Ölembargo zuvor, das die EU im Januar beschlossen hatte und das schrittweise bis zum 1. Juli in Kraft treten soll, um Iran zu Zugeständnissen im Thema Atomprogramm zwingen soll. Daraufhin hatte Teheran seinerseits einen Ausfuhrstopp angekündigt. Jetzt bangen vor allem die südeuropäischen Länder um ihre Energieversorgung.

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