Alles ist Markt, alles ist Wirtschaft: Vorsicht Operation!

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Lassen Sie sich diesen Film nicht entgehen! Er zeigt wie kaum ein anderer, dass „Markt“ und „Wirtschaft“ heute ausnahmslos jeden Lebensbereich unserer Gesellschaft bestimmen. Viele medizinische Eingriffe sind nicht nur teuer, sondern auch unnötig – und manche sogar schädlich. Operiert wird trotzdem, denn teure OPs bringen den Kliniken satte Gewinne. Die Ärzte werden immer häufiger zu Erfüllungsgehilfen der Finanzabteilung. Wer nicht mitmacht, ist out, berichtet ein Insider: „Wenn ein Arzt nicht in Reih und Glied läuft, dann wird er plötzlich nicht mehr zu Operationen eingeteilt. Wenn so was nicht fruchtet, dann wird er gemobbt und abgemahnt, bis er kündigt.“

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Klare Ansage: Ärzte werden sich Regierungsanweisungen widersetzen

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Schon mehr als 1.000 spanische Ärzte zeigen der Madrider Regierung ganz öffentlich den Stinkefinger und kündigen an, sich den neuen Vorschriften keinesfalls beugen zu wollen. Sie würden alle ihre Patienten weiterhin behandeln, versichern sie, ob das nun legal sei oder nicht. Es könne nicht angehen, dass man Menschen, deren Papiere irregulär sind, medizinische Betreuung verweigere. Das Gesundheitsministerium bezeichnet diese Haltung als „illegal“. Der Streit ist programmiert.

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Ärzte-Bestechung ist jetzt keine mehr … oder so

Wie soll man es denn sonst formulieren? – „Ärzte-Bestechung jetzt legal“ vielleicht?

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Die Bankenkrise (nicht: Staatsschuldenkrise!) deckt derzeit alle wichtigen Themen zu.  Andererseits nützt es schon lange nichts mehr, etwas einen „Skandal“ zu nennen, weil die Skandalinflation innerhalb der aktuellen Ära der Beliebigkeit viel zu gross geworden ist.  Doch alles kann man nicht einfach unter den Euro-Tisch fallen lassen.  Dieses Thema gehört unbedingt dazu.

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Drastisches Sparprogramm und Steuererhöhungen in Spanien

Jeder, der es wissen wollte, hat es gewusst. Vor allem Mariano Rajoy (PP), der schon seit Monaten innerhalb seiner Partei darüber redete, dass das Defizit acht Prozent erreichen würde. Nur öffentlich durfte vor der Wahl keinesfalls darüber gesprochen werden. Deswegen hatte der jetzige Regierungschef im Wahlkampf hundertmal angekündigt, es werde keine Steuererhöhungen geben. Jetzt, mit der absoluten Mehrheit in der Tasche, ist alles plötzlich ganz anders: Steuererhöhungen (6,2 Milliarden) und der grösste Einschnitt aller Zeiten, was die öffentlichen Ausgaben angeht: 8,9 Milliarden Euro.

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