Banken: Wenn Sie nicht „Nein!“ sagen, wird sich nichts ändern!

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Banken-Bashing ist modern und wer sich dem nicht anschliesst, liegt nicht im Trend. Viele reden nur noch von „Bankstern“, sehen in den Geldläden die Wurzel allen Übels – und vergessen dabei, dass es sich dabei um Wirtschaftsunternehmen handelt, die nichts weiter tun als alle anderen Firmen: In der kürzest möglichen Zeit mit dem geringst möglichen Einsatz das meiste Geld für ihre Aktionäre verdienen! Das und nichts anderes ist in diesem System ihre Aufgabe.

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Richter annuliert Hypothek wegen „Zins-Missbrauch der Bank“

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Auf den Kanarischen Inseln ist Richter Juan José Cobo Plana ein kleiner Volksheld, seitdem er damals den Fussball-Club U.D. Las Palmas als Konkursverwalter vor dem Verschwinden gerettet hatte. Jetzt übt er sein Amt auf der kleinen Insel Lanzarote aus und redet auch dort konsequent Klartext.  Soeben hat er die Hypothek eines Inselbewohners annuliert, der kurz vor der Zwangsräumung stand. In der Begründung macht er aus seinem Herzen keine Mördergrube.

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Das Zwangsräumungsgesetz und die Panik der Banker

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Sie sahen dunkle Wolken über ihren Bankfilialen aufziehen und mussten reagieren. Am 6. November trafen sich in Madrid die Repräsentanten der Gruppe 1 der spanischen Bankenvereinigung (AEB) zum Essen, also diejenigen der grossen Geldläden (es gibt Leute, die immer noch von „Finanz-Instituten“ reden). Soeben hatte die Regierung verlauten lassen, sie wolle Gesetze ändern, um das Zwangsräumungsproblem in den Griff zu bekommen – und jetzt schrillten bei den Bankern die Alarmglocken.

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54-Jähriger hängt sich eine Stunde vor der Zwangsräumung im Patio auf

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Miguel Ángel Domingo hat die angespannte Situation nicht mehr ausgehalten. Der 54-Jährige hängte sich heute Morgen im Patio seines Hauses auf, nur eine Stunde bevor die Beamten zur Zwangsräumung seines Hauses erschienen. Sein Bruder fand ihn nach dem Frühstück gegen neun Uhr an einem Strick baumelnd im Patio seines Hauses in Granada und verständigte die Polizei. Während die Beamten noch im Haus waren, erschien wenig später das Zwangsräumungskommando plötzlich in der Tür und stellten per Datenabgleich fest, dass das Haus nicht mehr geräumt werden musste; nur noch die Leiche wurde zwangsgeräumt.

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Spaniens braucht 51 – 62 Milliarden für die Bankenrettung

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Die Madrider Regierung wollte warten, bis die Bankenprüfung beendet ist, bevor sie die „Rettung“ beantragt.  Jetzt liegen die Zahlen der Consultings Oliver Wyman und Roland Berger vor:  Gebraucht werden laut dieser Analyse 51 bis 62 Milliarden Euro. Das ist sehr viel Geld, aber weniger als viele Beobachter erwartet hatten.

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Situation ist schlimmer als nach dem Lehman-Zusammenbruch

Die Risikoprämie erreicht historische Höchststände, die Börse stürzt ab auf Werte von 2003, der Kreditmarkt ist für die Banken fast hermetisch geschlossen. Ist die Situation also schon so schlimm wie 2008, als Lehman Brothers zusammenbrach? – Antwort: Nein, sie ist weit schlimmer! Dieser Meinung ist zumindest die Grossbank BBVA in ihrem Report für die US-amerikanische Börsenaufsicht (SEC), den Sie hier abrufen können: Klick

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Legaler Raub: Die neuesten Bank-„Gebühren“

Nur eine Bank zu eröffnen ist noch krimineller als eine auszurauben! Der Satz ist längst nichts Neues mehr, erhält aber jeden Tag neue Nahrung. Das jüngste Highlight setzte gerade die Banco Popular: Wer bei einer Popular-Filiale etwas bar einzahlen will, kann das natürlich tun. Wenn er aber einen „Verwendungszweck“ hinzu setzen will (z.B. eine Rechnungsnummer oder ähnlich), kostet das ab sofort 1,50 Euro. Die Banken saugen sich in letzter Zeit „Gebühren“ aus den Fingern, über die man wirklich lachen könnte, wenn die Kunden nicht drunter leiden würden.

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