„Més que un clúb“: Wie viel dem FC Barcelona Katalonien in Wirklichkeit wert ist

abgesagt

Heuchelei ist eine wirklich eine der besonders widerlichen Charaktereigenschaften. Insbesondere dann, wenn sich jemand in regelmässigten Abständen freiwillig auf die Kanzel stellt, eine hochmoralische Predigt hält, auf die wichtigen Werte verweist – und dann genau das Gegenteil davon tut, was er dem Volk mit erhobenem Zeigefinger gepredigt hatte. So wie jetzt der FC Barcelona, der bei jeder Gelegenheit versichert, „Més que un clúb“ (mehr als ein Club) zu sein mit deutlich nationalistischem (regionalistischem) Hinweis darauf, man gehöre zu Katalonien, nicht etwa zu Spanien.

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Was du nicht willst, das man dir tu, das tu auch nicht, was willst du hier!

bandera esp

Manche Artikel geraten unausweichlich sogar dann zur Satire, wenn man sich um sachliche Berichterstattung bemüht. Das passiert vor allem dann, wenn alberne Befindlichkeiten der einen mit den albernen Befindlichkeiten der anderen kollidieren und beide vor Schmerz aufheulen. Ein gutes Beispiel dafür produziert sich gerade vor dem spanischen Pokal-Finale zwischen Barcelona und Atlétic Bilbao, das in dieser Woche (Freitagabend) in Madrid stattfindet.

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„Ein Esel mit Brille bleibt ein Esel“

José Mourinho hat einen „Sprecher“. Wozu braucht ein Trainer einen Sprecher, wenn er ständig selbst mehr den Mund aufmacht, als seinem Verein gut tut? Eladio Paramés heisst der Mann (Foto), der jetzt dafür sorgte, dass ganz Spanien den Wasserträger des Übungsleiters kennt.

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Raub im Campo Nuevo

Dazu muss man nicht viel sagen: Zwei Hand-Elfmeter nicht gegeben, ein Tor von Sergio Ramos aberkannt. Iker Casillas rief nach dem 2:2 laut im Kabinengang: „Teixeira (Schiedsrichter) auf die Fiesta mit ihnen, geh´ mit ihnen feiern.“ Das fasst es in der Summe ganz gut zusammen. Der Raub im Campo Nuevo (Camp Nou für die Katalanen) ist zu offensichtlich, als dass es unbemerkt bleiben könnte.

Real Madrid hat eine gute Partei abgeliefert, Mourinho hoffentlich endlich gelernt, dass man mitspielen muss, statt sich, wie vergangene Woche, im Bunker zu verkriechen. Um die Copa del Rey ist es nicht wirklich schade und Real Madrid ist die Dreifachbelastung los. Sollte das heutige Spiel dazu gedient haben, das nötige Selbstvertrauen bei Trainer und Spielern für die kommenden Begegnungen gegen Barcelona in Liga und (vermutlich) Champions aufzubauen, war der Abend gut investiert.

Antworten: Verlässt Mourinho Real Madrid am 30. Juni?

Klartext zu aktuellen Gerüchten, Teil 2

Florentino Pérez hat Mourinho nicht verpflichtet, um Barcelona zu schlagen. Nicht deswegen! Er hat diesen Trainer geholt, um Konkurrenzfähigkeit zu beweisen, um nicht von Real Irún und Alcorcón aus dem spanischen Pokal geworfen zu werden, um nicht Jahre hintereinander im Achtelfinale der Champions auszuscheiden, um in der Liga Tabellenführer zu sein mit fünf Punkten Vorsprung vor der Mannschaft, die für das Non-Plus-Ultra des Fußballs gehalten wird.

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Real-Madrid-Fans sind sauer: Mourinho erstmals im Kreuzfeuer

Die Zeiten, in denen sich die Madrid-Fans wie ein Mann hinter José Mourinho gestellt haben, sind definitiv vorbei. Erstmals jetzt, nach dem Hinspiel der Copa del Rey, regt sich in Spanien deutlicher Widerspruch gegen „The Special One“. Selbst die Hardcore-Fans beginnen an der Urteilsfähigkeit und vor allem am Taktikverständnis des Trainers zu zweifeln. Man könne zwar gegen Barcelona verlieren, heisst es, aber nicht auf solche Art. Als Hauptschuldiger wird erstmals Mourinho ausgemacht.

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Pepe muss gehen

Der Zweck heiligt nicht alle Mittel – und schon gar nicht, wenn der Name Real Madrid damit verknüpft ist. Es sollte für jeden Madridista jetzt unerheblich sein, ob der spanische Fussballverband nach dem gestrigen Spiel der Copa del Rey nun beschliesst, Pepe mittels Videobeweis zu sanktionieren oder nicht: Der Club selbst muss die entsprechenden Massnahmen beschliessen und öffentlich machen.

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