Erneute Krawalle am 29-S: Lauf weg, dein Freund und Helfer kommt!

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Nach fünf Stunden friedlicher Demonstration beschliesst die Polizei um 23.15 Uhr, dass nun genug protestiert wurde und alle gefälligst nach Hause zu gehen haben. Zwei junge Frauen wollen den vermummten Polizisten Blümchen übergeben, ohne Erfolg. Danach beginnen (ab 2.17 im Film) wieder einmal die Prügeleien der Polizei – mit der einzigen Begründung, die „Demo aufzulösen“.

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Madrid: 1.400 Polizisten schützen die Volksvertreter vor dem Volk

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In Spanien wird es jeden Tag schwieriger, mehr Demonstranten aufzubieten als die Polizei Polizisten! In diesen Minuten beschützen 1.400 bewaffnete Uniformierte die Volksvertreter vor dem Volk, das Parlament vor seinen Wählern, die Abgeordneten vor dem Souverän – alles „im Namen des Volkes“, was sonst?!  Die Generalsekretärin von Rajoys Partido Popular entblödet sich nicht, angesichts einer Demonstration nahe des Parlaments von einem „Staatsstreich“ zu reden.  Wie viel Angst kann man haben, wie dumm kann man sein, um sich so zu äussern?

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Portugals Regierung knickt ein: Lohnsenkung findet nicht statt

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Da soll mal einer sagen „Protest nützt ja doch nichts …“!  Pedro Passos Coelho, Portugals Regierungschef, hat die geplante siebenprozentige Lohnsenkung für alle Bürger des Landes abgesagt.  Coelho wurde durch die Proteste aus allen Ecken des Landes in den vergangenen zwei Wochen derart in die Ecke getrieben, dass ihm nichts mehr anderes übrig blieb.  Es wird die siebenprozentige Lohnsenkung für alle Portugiesen nicht geben.  Kein Platz für Euphorie, die Küzungen werden woanders erfolgen; doch die Portugiesen feiern zunächst den Sieg über die eigene Regierung.

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Protest im Supermarkt: „Wenn man das Volk enteignet, müssen wir die Enteigner enteignen!“

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Besitz ist eine tolle Sache. Es sei denn, wenige haben alles und die meisten nichts, dann kommt es irgendwann unausweichlich zu Konflikten. So geschehen heute in zwei grossen Supermärkten Spaniens, als Gewerkschaftsmitglieder und der beinahe schon berühmte Bürgermeister von Marinaleda etliche Einkaufswagen füllen liessen, um die „abgestaubten“ Lebensmittel den Tafeln für die Bedürftigen zur Verfügung zu stellen: „Wenn man in dieser Krise das Volk enteignet, werden wir die Enteigner enteignen“, begründete Bürgermeister Juan Manuel Sánchez Gordillo die Aktion.

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„Wir sind die Polizei des Volkes, nicht der Politiker“

Protest-Bilder aus Spanien vom 19. Juli.  Polizisten, Feuerwehrleute, Lehrer, Staatsbeamte … und wer immer sich anschliessen mag.  Sie rufen sehr unmissverständliche Parolen und protestieren gegen die Kürzungsmassnahmen der Regierung.

Polizisten versichern auf einem grossen Plakat:  „Wir sind die Polizei des Volkes, nicht der Politiker!“

„Esperanza, hija de puta“, ist eine Liebeserklärung an Esperanza Aguirre (Partido Popular), die Regierungschefin der Region Madrid (hija de puta wörtlich „Tochter einer Hure“).

„Manos arriba, esto es un atraco“ – Hände hoch, dies ist ein Überfall – der wohl meist gerufene Slogan der Protestaktionen.

Ansonsten sprechen die Bilder für sich selbst. Wir hatten es bereits vorher angekündigt: „Ab jetzt gibt es keine Ruhe mehr!“

Ab jetzt gibt es keine Ruhe mehr: Hunderttausende Spanier demonstrieren in 80 Städten

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In Madrid (Foto oben) sind es gestern mehr als 100.000 gewesen, ebenso in Barcelona.  In mehr als 80 spanischen Städten brannte die Luft gleich doppelt: Auch 40 Grad Hitze konnte nicht mehr verhindern, dass die Menschen ihren Zorn auf die Strasse trugen.  Der Protest lässt sich nicht mehr auf bestimmte Berufsgruppen oder soziale Schichten reduzieren – jetzt reicht es allen.  Spanien ist ein ganz besonderes Land.  Die Menschen halten lange still, bringen Opfer.  Doch wenn sie einen gewissen Punkt überschritten sehen, gibt es kein Zurück mehr.  Dieser Punkt ist jetzt! Regierungschef Mariano Rajoy hat das unterschätzt, offensichtlich kennt er sein eigenes Land zu wenig.

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Lagarde hat etwas gemerkt! Die Proteste in Madrid gehen auch heute weiter

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Christine Lagarde hat etwas gemerkt!  Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat heute davor gewarnt, dass die Rettungsmassnahmen in Spanien nicht dafür gesorgt hätten, das „Vertrauen der Märkte“ wieder herzustellen.  Ob sie das nun ganz allein herausgefunden oder einfach sehr kompetente Berater hat, nachdem die Risikoprämie Spaniens heute 560 Punte erreichte und die Börse um 2,5 Prozent abstürzte, ist nicht bekannt.  In Madrid gehen derweil die Proteste weiter.  Tausende von Demonstranten, die meisten Beamte, sorgten dafür, dass wichtige Hauptstrassen gesperrt wurden.

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500 Beamte protestieren vor dem Parlament und dem Parteisitz der PP

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Mehrere hundert Beamte haben heute vor dem Madrider Parlament und dem Sitz der regierenden Partido Popular vor den jüngst verkündeten Sparmassnahmen der Regierung protesiert. Abgeschirmt von einem massiven Polizei-Aufgebot forderten sie den Rücktritt von Mariano Rajoy. Die Demo begann vor dem Parlamentssitz und endete vor der Parteizentrale. Polizisten, Feuerwehrleute, Lehrer, Sanitärpersonal und Angestellte des öffentlichen Dienstes schlossen sich der Veranstaltung an.

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Madrider Polizisten wehrten sich nur mit Gummi-Geschossen

Und so sieht das Ergebnis aus …

Gummi Geschosse

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Demo: Beamte sperren spontan Hauptstrasse in Madrid

 

Vor wenigen Minuten haben hunderte von Beamten in ihrem Protest gegen die gestern von der Regierung verkündeten Kürzungsmassnahmen die Castellana in Madrid blockiert, eine der grössten Strassen im Zentrum der spanischen Hauptstadt. Es war eine spontane Demonstration, die sich aus purer Wut der Versammelten ergab, denn die Protestveranstaltung der öffentlich Beschäftigten ist von den Gewerkschaften erst für morgen angesetzt.

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