Unheimliche Geschäfte

Ob Liborzins, Spekulation mit Nahrungsmitteln oder Emissionszertifikate – immer noch wird in solch einem Beitrag von „Geldinstitut“ geredet. Und immer noch wird gefragt, ob der Deutschen Bank „ihr Profitstreben wichtiger war als ihr guter Ruf“ oder ob der Geldladen vielleicht seine Bilanz gefälscht hat. Als hätten sich solche Dinge nicht längst von selbst beantwortet.

„Was ist los mit der einst so angesehenen und stolzen Bank?“, lautet die Frage im gestrigen ZDF-Programm „Unheimliche Geschäfte“. Die Antwort: Nichts Besonderes! Zumindest nichts, was mit dieser und jeder anderen Bank nicht immer schon los war. Was sich jetzt ändert – zu langsam, zu wenig – ist die Sichtweise auf die Banken, die noch nie etwas anderes waren als Geldläden, die verkaufen und Gewinne machen wollen wie jedes andere Unternehmen auch.

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Bestätigt: Bankeinlagen sind nirgendwo mehr sicher

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Wenn die Scham verschwindet, regiert es sich viel angenehmer. Der niederländische EZB-Rat Klaas Knot hat jetzt das bestätigt, was der Chef der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem vor ein paar Tagen erst in die Welt gesetzt und dann halb dementiert hatte: Zwangsabgaben auf Bankeinlagen werden ab sofort „Teil des Prozesses sein, wie in Europa Banken liquidiert werden“.

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Lebensmittelpreise: Der Markt wird es schon regeln

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Auszüge aus einem Text von Heiner Flassbeck, den sie hier komplett lesen können.

„Investmentbanker, Hedgefonds, und andere Spekulanten tun nichts anderes, als die Preise irgend eines Gutes, oder den Preis eines Abkömmlings dieses Gutes, also eines Derivates, so schnell nach oben zu treiben, dass alle Dummköpfe dieser Welt sehr bald überzeugt sind, dass man mit solchen Papieren Geld verdienen kann. Wenn dann die Dummköpfe in die Märkte einsteigen, steigen die smarten Investmentbanker und Hedgefondsmanager aus.

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Yayoflautas besetzen deutsches Konsulat in Barcelona

Etwa 100 Rentner haben am Freitag Filialen der Deutschen Bank und danach das deutsche Konsulat in Barcelona besetzt.  Sie liessen sich nicht abweisen, bevor sie die Gelegenheit bekamen, der Vize-Konsulin ein Protestschreiben zu übergeben, in dem sie beklagen, die Bankenrettung dürfe nicht zu Lasten derjenigen Menschen gehen, die unter der Krise leiden.

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Deutsche Bank lässt auf den Tod wetten

 

Banken kaufen Lebensversicherungen von Leuten auf, die ihre Police nicht mehr brauchen und lieber verkaufen, statt sie aufzulösen. Je früher der Verkäufer stirbt desto besser – für die Bank. Das ist vielleicht morbide, aber noch gar nichts gegen schmutzigen Geschäfte der Deutschen Bank, die Kleinanleger auf den Tod von Menschen wetten lässt.

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Lagarde, Schäuble und Van Rompuy tanzen um das Feuer

Christine Lagarde hat die Zeichen der Zeit erkannt! Die „Wirtschaft ist in einer gefährlichen Lage“ folgert sie messerscharf in der französischen Sonntagszeitung „Journal du Dimanche“ und fordert die „europäischen Staaten zur Geschlossenheit in der Schuldenkrise“ auf. Der Brüssel-Gipfel am 9. Dezember habe seine Aufgabe nicht gemeistert, bedauert die IWF-Chefin. Die Staats- und Regierungschefs der EU seien einerseits nicht genug ins Detail gegangen und andererseits seien „die Grundprinzipien zu kompliziert“.

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