Auch auf den Kanarischen Inseln werden die Banken enteignet

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4.100 Familien haben auf den Kanarischen Inseln bereits ihre Wohnung verloren, weitere 9.400 stehen kurz vor der Zwangsräumung. Angesichts dieser Situation hat die Regierung der Kanaren nun beschlossen, dass andalusische Gesetz zu kopieren und Banken in gleicher Weise zu enteignen. Paulino Rivero (Coalición Canaria), der Regierungschef des Archipels, kündigte heute an, man werde „jetzt sofort ein Gesetz auf dem eiligen Dienstweg auf den Weg bringen, das den Banken das Gebrauchsrecht der Wohnungen für drei Jahre entzieht“, genau wie das in Andalusien bereits passiert ist.

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Vier Minuten Meinung müssen reichen – wenn es die falsche ist

„Das ist eine Menge Zündstoff, den Sie hier liefern“ – deswegen müssen wir Ihnen jetzt leider das Mikrophon abdrehen.

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Preferentes: Spanische Sparer werden zwangsenteignet, mehr als auf Zypern

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Zypern sei ein „einzigartiger und aussergewöhnlicher Fall“ trompeteten Rajoy und Hollande gestern vor dem Länderspiel Frankreich gegen Spanien. Das könne man mit nichts vergleichen – und „natürlich sind die Einlagen überall anders sicher“. Das sagt der spanische Regierungschef mit der Pinocchio-Nase in einem Moment, in dem 300.000 spanische Sparer konsequent einteignet werden. Und weit schlimmer als auf Zypern!

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Sparer werden auch ohne Konto-Zugriff in ganz Europa enteignet

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Zyperns Parlament wird vermutlich am Sonntagabend eine Zwangsabgabe auf alle Konto-Beträge ab 100.000 Euro beschliessen – und der Aufschrei ist überall laut und vernehmlich. Das ist um so erstaunlicher, als die Sparer in Europa und den USA jetzt schon seit mehr als zwei Jahren laufend enteignet werden, ohne dass das vernehmlichen Protest ausgelöst hätte. Stichwort: negative Realzinsen.

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Protest: Erneute „Enteignung“ von Lebensmitteln im Supermarkt

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Knapp 50 Leute sind es diesmal, die Grundnahrungsmittel im Supermarkt von Mérida „enteignen“ und so gegen die drastischen Sparmassnahmen der Madrider Regierung protesieren. Sie füllen die Einkaufswagen im Carrefour mit Öl, Salz, Zucker, Nudeln, Milch und Gemüse. Als sie während dem Marsch durch die Regale „El pueblo unido jamás será vencido“ anstimmen, stimmen die meisten der anwesenden Supermarkt-Kunden ein und singen mit. Am Ende bringen sie vier Einkaufswagen an der Kasse vorbei nach draussen. Die Waren werden von der Polizei beschlagnahmt.

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