Bank of Cyprus: 37,5% der Guthaben über 100.000 werden in Bankaktien umgewandelt

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Guthaben über 100.000 Euro, die bei der Bank of Cyprus deponiert sind, werden zu 37,5 Prozent in Aktien der Bank umgewandelt.  Nach Angaben direkt Beteiligter an der Situation werden die zyprischen Behörden das am Wochenende so bekanntgeben.

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So weit ist es gekommen: „Erst muss Europa seine Hausaufgaben machen!“

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Guido Mantega ist der einzige brasilianische Minister, der durchgehend seit sechs Jahren im Amt ist. Verantwortlich für Finanzen, starker Mann des Kabinetts von Dilma Rousseff und internationaler Währungsexperte. Mantega war der wichtigste Akteur des brasilianischen Wirtschaftswunders in der zweiten Legislaturperiode von Luiz Inácio Lula da Silva (2003-2011). Und nun lesen Sie selbst:

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Ältere Menschen sollten sich beeilen zu sterben

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Wenn die Gesellschaft immer älter wird und die Gesundheitskosten explodieren, sollten sich ältere Menschen beeilen zu sterben. Diese intelligente und nachhaltige Lösung für das Loch in der Staatskasse hat jetzt der japanische Finanzminister vorgestellt. Taro Aso heisst der Mann und ist 72 Jahre alt. Mehr als ein Viertel der Bewohner Japans sind älter als 60 Jahre. In 50 Jahren werden es 40 Prozent sein.

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„Das ist der sozialste Staatshaushalt in der Geschichte!“

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Selbst nach Jahrzehnten Journalismus gibt es noch Dinge, die einen fassungslos hinterlassen. So wie heute. Da stellt sich der Finanzminister Spaniens nach allen Streich- und Kürzungsmassnahmen seiner Regierung, die bereits einen halben Bürgerkrieg ausgelöst haben, ans Mikrofon und sagt wörtlich: „Das ist der sozialste Staatshaushalt in der Geschichte der spanischen Demokratie!“ – da fällt es schwer, noch die passenden Vokabeln zu finden: „Unverschämt“, „Gipfel der Dreistigkeit“, alles viel zu schwach und abgelutscht. Der Minister setzt Orwells „Neusprech“ perfekt und komplett skrupellos um.

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Portugal verkündet weitere alternativlose drastische Sparmassnahmen

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„Es gibt keinen Handlungsspielraum“ – so lautet die portugiesische Version von „alternativlos“. Mit dieser Leerformel begründet der Finanzminister nun weitere drastische Sparmassnahmen nach den drastischen Sparmassnahmen. Der Chef der sozialdemokratischen Opposition nennt das eine „finanzpolitische Atombombe“. Um die Finanzen des Landes zu sanieren, sollen die Portugiesen 2013 noch mehr Steuern zahlen, noch mehr Sozialleistungen werden gestrichen. Schon bei der Ankündigung der Pläne gab es heftige Proteste, für den 14. November ist ein Generalstreik anberaumt.

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Ergebnis Bankenrettung: Risikoprämie und Zinsen schlagen heute sämtliche Rekorde

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Das ist das Ergebnis der Bankenrettung: Spanien erlebt heute einen regelrechten schwarzen Freitag! Die Riskoprämie schlägt sämtliche Rekorde und steigt auf 606 Punkte; die Anleihenzinsen auf 7,257 Prozent. Die Börse stürzt dramatisch ab und verliert mehr als fünf Prozent. Die Comunidad Valencia kündigte ausserdem heute an, unter den staatlichen Rettungsfond schlüpfen zu müssen, um ihren Verpflichtungen überhaupt noch nachkommen zu können. Das Desaster ist damit komplett, während sich die Proteste in ganz Spanien intensivieren. Der nächste Schritt ist jetzt greifbar nah: Es brauchte ein regelrechtes Wunder, wenn Spanien in den nächsten Tagen nicht auch als Staat unter den EU-Rettungsschirm schlüpfen müsste.

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Rajoys Stunde der Wahrheit ist heute gekommen – in der Neusprech-Version

horadel la verdad

Bitte lesen Sie unbedingt unseren gestrigen Artikel (inkl. der Updates) als Grundlage zu diesem Thema.  Rajoy hatte noch vor zwölf Tagen eine Bankenrettung kategorisch ausgeschlossen.  Heute Nachmittag wird die Gruppe der Euro-Finanz- und Wirtschaftsminister wie angekündigt bei einer Telefonkonferenz darüber beraten, wie mit Spanien weiter zu verfahren ist.  Es wird erwartet, dass die spanische Regierung mindestens 40 Milliarden Euro beantragt, die laut einer Studie des Internationalen Währungsfonds nötig sind, um den spanischen Finanzsektor zu „retten“.   Rajoy kämpft jetzt nicht mehr gegen die Sache an sich – er bereitet sich und seine Partei darauf vor, mit allen Mitteln das Wort „Rettung“ zu vermeiden.

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