Zypern „gerettet“: Einigung in Brüssel

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Bei den beiden grossen Banken, Laiki und Bank of Cyprus, gibt es seit heute Mittag für jeden Kontoinhaber nur noch 100 Euro am Geldautomaten. Die Laiki Bank, die jetzt vom Staat abgewickelt wird, hatte bereits am Donnerstag das Limit von 1.000 auf nur noch 260 Euro herunter gesetzt. Die neue Massnahme gilt mindestens bis Dienstag, wenn die Bankschalter wieder öffnen sollen.

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Vorsorge für Zyperns Euro-Austritt wird getroffen

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Die Finanzministerien der Eurozone bereiten sich auf einen eventuellen Austritt Zyperns aus der gemeinsamen Währung vor, was hinter geschlossenen Türen „als wahres Chaos“ beschrieben wird. Das geht aus den Notizen der heutigen Telefonkonferenz hervor, die Reuters veröffentlicht. Es müssten unbedingt sofort Restriktionen beschlossen werden für diesen Fall, wenn am Dienstag die Banken wieder öffnen, um einen massiven Bank-Run zu verhindern. Als Kuriosum darf gelten: Ausgerechnet Zypern war das einzige Land, das nicht an der Konferenz teilnahm.

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Das Zwangsräumungsgesetz und die Panik der Banker

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Sie sahen dunkle Wolken über ihren Bankfilialen aufziehen und mussten reagieren. Am 6. November trafen sich in Madrid die Repräsentanten der Gruppe 1 der spanischen Bankenvereinigung (AEB) zum Essen, also diejenigen der grossen Geldläden (es gibt Leute, die immer noch von „Finanz-Instituten“ reden). Soeben hatte die Regierung verlauten lassen, sie wolle Gesetze ändern, um das Zwangsräumungsproblem in den Griff zu bekommen – und jetzt schrillten bei den Bankern die Alarmglocken.

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EU-Bedingungen für Spaniens 100 Milliarden sind geklärt

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Seitdem sich die EU am Samstag bereit erklärt hat, Spanien 100 Milliarden für de Bankenrettung zu überweisen, fragt sich alle Welt: Aber zu welchen Bedingungen? Auch diese Frage ist jetzt geklärt und die entsprechende Antwort darauf hatten wir bereits am Samstag gegeben.

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Die gesamte Entwicklung der spanischen Bankenrettung am Wochenende

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Madrid schlüpft unter den Banken-Rettungsschirm! Noch an diesem Wochenende, so will die Nachrichtenagentur Reuters aus drei zuverlässigen EU-Quellen erfahren haben, wird die konservative Regierung von Mariano Rajoy die EU um Hilfe und die entsprechenden Milliarden bitten. Aus Regierungskreisen gibt es kein Dementi und nur die lapidare Ansage, man kommentiere keine Spekulationen. Ministerpräsident Rajoy hatte noch vor zehn Tagen eine Bankenrettung in Spanien kategorisch ausgeschlossen. Jetzt ist es offensichtlich soweit: Spanien ist nach Irland, Griechenland und Portugal das vierte Land, das den EU-Rettungsschirm in Anspruch nimmt.

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