Doping gab es immer nur in der DDR und in Spanien

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Haben Sie bei dem Titel des Artikels auch so gegähnt wie wir, als wir in der Vergangenheit solche Aussagen in den Kommentaren zu unseren Artikeln gefunden haben? – Nun, jetzt es raus und offiziell: Doping in Westdeutschland seit … immer. – „Auch im Fussball wurde und wird gedopt“, hatte Ex-Sprinterstar schon 1977 behauptet. Das jedoch wird auch jetzt nicht zu beweisen sein, weil der DFB den Wissenschaftlern, die die jüngste Skandalstudie erstellt haben, derartige Bedingungen stellte, dass die freiwillig auf eine Untersuchung verzichteten.

Wir können es Ihnen nur wärmstens empfehlen, selbst wenn es viel Text ist. Lesen Sie diese Studie selbst, es ist ein echter Kriminalroman, bei dessen Lektüre Sie feststellen werden – es ist alles viel schlimmer und skupelloser als Sie sowieso schon längst vermutet hatten: Klick

Lewandowski geht nicht zu den Bayern

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Zumindest nicht in diesem Sommer. Nach der nervenden unendlichen Geschichte der vergangenen Wochen hat BVB-Sportdirektor Michael Zorc jetzt ein Machtwort gesprochen.

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Jesé – ein Canario für Bayer Leverkusen

Dani Carvajal spricht inzwischen ganz ansprechend Deutsch.  Anders als Raúl, der in zwei Jahren Schalke keinen einzigen Satz raus brachte.  Bei Bayer Leverkusen hat Carvajal in dieser Saison einen sehr soliden Job abgeliefert.  Der Club würde ihn gern behalten, doch Real Madrid zieht die Rückkauf-Option: zurück in die spanische Hauptstadt.  Zeit wird es, denn in der ablaufenden Saison musste Essien allzu oft aushelfen, wenn Arbeloa verletzt oder gesperrt war.  Wenn also der neue Trainer kein Veto einlegt, wird Dani Carvajal ab Herbst den Aussenverteidiger im weissen Dress geben.

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Mourinho geht, Ancelotti kommt

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In „gegenseitigem Einvernehmen“ wird die Beziehung beendet, versichert Florentino in der Pressekonferenz. Das angebliche Einvernehmen hat mehr ökonomische als sonstige Gründe. Spielt auch keine Rolle mehr am Ende. Mourinho packt die Koffer und allein das zählt jetzt. Einige Leser hatten sich gewundert, warum wir so schweigsam geworden sind und die Berichterstattung über Real Madrid ausblieb. Der Grund ist ganz simpel: Uns fehlte schlicht die Lust dazu. Solange jemand auf der Trainerbank sitzt, den man nicht mal im Albtraum als Nachbarn haben möchte, solange jemand verkorkster Psyche alles tut, um den Madridismo weitmöglichst zu spalten, war Schweigen die für uns beste Alternative.

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Mourinho und die FIFA-Verschwörung

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Nur gut, dass Liga-Pause ist und einem der Gesprächsstoff trotzdem nicht ausgeht. Während sich Barcelonas Präsident Sandro Rosell mit einem (weiteren) nationalistischen Vortrag lächerlich macht und Jogi Löw angestrengt versucht, seine Überarbeitung zu verringern, erklärt Madrids Trainer Mourinho, wie unerträglich verschwörerisch die Welt zu Werke geht, nur um seine Stellung als unbestreitbare Nummer 1 unter den Trainern dieses Planeten nicht anerkennen zu müssen.

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Bundestrainer Jogi Löw will weniger arbeiten

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Anders kann man seinen Vorschlag kaum verstehen: „Der Terminkalender ist übervoll. Da wäre Abhilfe nötig. Ob es aus sportlicher Sicht sinnvoll ist, zweimal gegen Länder wie Kasachstan, Andorra, San Marino oder die Färöer anzutreten, darüber kann man schon diskutieren“, sagte Löw dem „Kicker“. Wenn solch eine Aussage von einem beliebigen Bundestrainer kommt, na schön. Aber ausgerechnet von Löw?

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FC Barcelona muss mehr als die Hälfte des Kaders verkaufen

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Sandro Rosell war als Präsident des FC Barcelona angetreten, um sich nicht politische Dinge einzumischen, wie es sein Vorgänger Laporta getan hatte. Zumindest sagte er das und man glaubte, es ihm (dankbar) abnehmen zu können. Über die Zeit seiner Präsidentschaft hat sich mehr und mehr herausgestellt, dass Rosell diesen Vorsatz nicht einhalten konnte. Nun wird Barça als Konsequenz davon weit mehr als die Hälfte des gesamten Spielerkaders verkaufen müssen. Eine wirklich bedauerliche Entwicklung.

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Spanien – ein Weltmeister mit Hand und Fuß

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Gegen die favorisierten Europameister aus Dänemark hatten die Experten den Spaniern heute nicht viele Chancen eingeräumt im Handball-WM-Finale in Barcelona.  Es kam anders: Wie im Rausch fegten die Spanier den Favoriten regelrecht vom Platz. Schon nach der ersten Halbzeit lagen die Iberer mit sieben Toren Vorsprung vorne. Am Ende lautete das fast skandalöse Ergebnis 35-19.  Nach dem Fußball- jetzt also auch der Handball-Weltmeistertitel für Spanien und die Freude ist riesengroß.

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13-Länder-EM 2020: Ausgesprochene Schnapsidee von Monsieur Platini

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Es gibt durchaus Argumente dafür, doch in der Summe ist Platinis Fussball-Mega-Projekt eine ausgesprochen dummme Idee! In 13 Ländern soll die Fussball-Eupameisterschaft 2020 ausgetragen werden: In den Stadien von zwölf Ländern jeweils drei Gruppenspiele und ein K.O.-Spiel der zweiten Phase. Im 13. Land dann die Halbfinals und das Finale. Was übrig bleibt, ist ein zerfleddertes Turnier in einem Europa, das uneinig scheint wie selten. Vor allem aber sorgt dieser Austragungsmodus dafür, dass Fans benachteiligt werden.

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Tiki-Taka in der Lederhose: Weichei goes Bayern

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Da schlendert er jetzt seit Monaten durch New York und denkt angestrengt nach bis der Schädel raucht! Der Mann ist doch nicht dumm. Er weiss genau, was alle denken. Vor allem weiss er genau, was alle von ihm erwarten. Mit den Ausnahmespielern, die ihm bei Barcelona in die Umkleidekabine gefallen sind, kann jeder Erfolg haben. Ob das ohne Iniesta, Xavi und Messi im nächsten Job auch klappt? – Doch nach langen Überlegungen kam er jetzt auf den richtigen Dreh: Die Bayern haben Erfolg, mir mir und ohne mich. Warum also nicht mit mir?

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