Serie: Der Tag nach dem Crash – Teil 1: Das Bandbreitenmodell

Wer glaubt, dass die Politdarsteller dieser Welt in der Lage sind, das derzeitige Chaos mittelfristig zu bewältigen, muss nicht weiterlesen. Sind Sie dagegen mit dem Uhupardo der Meinung, dass der Crash vermutlich unausweichlich ist, weil er im System liegt, sind Sie herzlich eingeladen darüber nachzudenken, wie der ”Reset” auszusehen hat, wie wir in diesem Artikel bereits angekündigt hatten.

In der Serie “Der Tag nach dem Crash” geht es um Zukunftsmodelle. Wir wollen über handfeste Fakten reden. Parteipolitik und esoterisches Geschwurbel haben hier nichts zu suchen. Lassen Sie die Ideologien mal für einen Moment weg und beschäftigen Sie sich vorurteilsfrei mit den Zukunfts-Modellen, die es bereits gibt. Wir beginnen im ersten Teil mit dem Bandbreitenmodell, weil wir es für das bisher detaillierteste und ausgefeilteste System halten.

Umdenken

Teil 1 Das Bandbreitenmodell

Was haben wir heute?
Viele Arbeitslose. Immer mehr Menschen, die von ihren Einkünften kaum leben und sich nichts leisten können – was andererseits dazu führt, dass Unternehmer nichts verkaufen können.

Was wollen wir?
Vollbeschäftigung mit Löhnen, die Menschen zufriedenstellen und Kaufkraft bedeuten.

Das Bandbreitenmodell (ab jetzt BBM genannt) bietet dazu einen Ansatz, der in seinem Grundprinzip recht simpel ist. aber die Welt vom Kopf auf die Beine stellen kann.

Klick: Die Vision

Unternehmer bekommen steuerliche Vorteile eingeräumt, je mehr Mitarbeiter sie einstellen – ob sie sie brauchen oder nicht. Klingt kurios? Ist es auch!

Während das BBM fast alle Steuern abschafft und das System enorm vereinfacht, bekommt die Umsatzsteuer das maximale Gewicht. Die Bandbreite der Umsatzsteuer, daher der Name des Modells.

Einfach erklärt: Das folgende Beispiel bezieht sich nur auf die Inlandsumsätze eines Unternehmens!

Wer weniger als 6 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt, muß den Höchstsatz von 200% Umsatzsteuer auf seine Produkte aufschlagen.

Wer mindestens 6 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt, darf seine Produkte mit 180% Umsatzsteuer anbieten (was immer noch zu teuer für den Markt ist).

Wer mindestens 7 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt, darf seine Produkte mit 150% Umsatzsteuer anbieten (was immer noch zu teuer für den Markt ist).

Nur wer mindestens 8 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt, darf seine Produkte mit dem Mindestsatz von 35 % Umsatzsteuer anbieten.

Wer in dieser Branche weniger als 8 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt, muß eine so hohe Umsatzsteuer auf seine Produkte aufschlagen, daß seine Kunden zur Konkurrenz wechseln, die weitaus billiger ist, weil diese mehr als 8 Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt.

Fazit: Nur wer mindestens acht Mitarbeiter pro Umsatzmillion (im Inland) beschäftigt, wird seine Produkte konkurrenzfähig verkaufen können. Das gilt für alle Unternehmen, die in Deutschland Geschäfte machen wollen!

Come on! Dann werden alle Unternehmer sofort aus Deutschland flüchten!
Nein! Werden sie nicht! Ganz im Gegenteil! Sie werden das neue „Unternehmer-Steuerparadies“ Deutschland lieben, wo die Kaufkraft der Kunden ihnen hervorragende Geschäfte garantiert.
Überzeugen Sie sich selbst!

Klick: Was bedeutet das für Unternehmer?

Heute gilt die Faustregel: Je weniger Menschen ein Unternehmen beschäftigt, desto billiger kann es seine Produkte anbieten. Das BBM dreht es um: Je mehr Menschen (im Verhältnis zum Umsatz) ein Unternehmen beschäftigt, desto niedriger sind seine Preise!

Unternehmen werden daher Menschen auf die Gehaltslisten setzen, die sie überhaupt nicht benötigen – um sie von der Umsatzsteuer abzusetzen und dadurch ihre Produkte möglichst preisgünstig verkaufen zu können. Und das zu hohen Löhnen!

24.000 Euro im Jahr für “abwesende Arbeitnehmer”.
32.000 Euro im Jahr für 500 Stunden (Teilzeit).
40.000 Euro im Jahr für 1.000 Stunden (Vollzeit)

Das Gehalt gibt es netto und zwar für alle (90% ausbezahlt, 10% auf das Rentenkonto)!

Bitte? Das ist doch unmöglich finanzierbar!
Doch, ist es! Und zwar allein durch die Einnahmen einer reinen Umsatzsteuer. Der Überschuss in der Staatskasse wird sogar vervielfacht. Schauen Sie selbst!

Klick Umsatzsteuer

Gut, aber was ist mit Krankenversicherung, Renten, Export, was sind „abwesende Arbeitnehmer“? Was sagt die EU dazu, und wie schwierig wäre das Ganze umzusetzen?
Das sagen wir Ihnen in einfachen Worten im zweiten Teil des BBM, klicken Sie hier.
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