Partido X: „Gerade verrückte Projekte ändern die Geschichte!“

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Die neue Partei hat heute ihren Aktionsplan angekündigt, nachdem wir auf diesen Seiten erst vor wenigen Tagen „Partido X – die Zukunftspartei“ vorgestellt hatten. Basierend auf der Bürgerrechtsbewegung 15-M soll eine „demokratische Regeneration“ angeschoben werden. Und zwar schnell, „bevor sie uns komplett ausrauben und uns alle Krankenhäuser und Schulen nehmen – dies ist eine eilige Notoperation, wir haben einfach keine Zeit.“ Vorerst wird es weder Namen noch Gesichter geben: „Wichtig sind allein das Programm und die Vorhaben, nicht die Gesichter.“

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Das Trugbild vom Ende der Geschichte

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Sie kennen das ganz sicher auch, wenn ab und zu Musikprogramme aus der Vergangenheit im TV wiederholt werden: „Um Gottes Willen, was waren das denn für Frisuren/Klamotten in den 80ern?“ – Da sitzt Mensch auf dem Sofa, fragt sich, wie um alles in der Welt ihm diese Gruppe damals gefallen konnte. Oder die politische Partei vor 20 Jahren. Oder die Frau, die neben ihm auf dem Sofa sitzt.

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Die spinnen, die Türken!

Wenn man mich fragte, ob ich eine Woche nach Frankreich oder in die Türkei reisen möchte, käme die Antwort zu jeder Jahreszeit sofort, ohne jede Bedenkzeit: Türkei natürlich! Ich mag das Land, die Landschaften, vor allem aber die Menschen, die Küche; ich kann mich in jeder Sprache verständigen irgendwie und mir kommt nicht an jeder Ecke irgendein verschrobener unangenehmer Nationalismus entgegen. Der Fall ist also klar!

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Neuauflage: „Davon haben wir nichts gewusst!“

„Die da oben werden es schon richten!“

Das hat sich erledigt, stimmen Sie mir zu? Sie werden es nicht richten.

„Das ist alles sehr kompliziert, davon verstehe ich nichts!“

Das hat man Ihnen und mir über Jahrzehnte eingeredet. So lange, bis wir es selbst geglaubt haben. Stimmt nur nicht, das Herrschaftswissen wurde so perfekt verklausuliert, dass wir alle glaubten, wir seien schlicht zu doof dafür. Nun stellt sich heraus: Alle sind zu doof, wie Georg Diez perfekt erkannt hat.

„Davon haben wir nichts gewusst!“

Dieser Satz zeichnet sich erneut am Horizont ab, er dürfte bald wieder Mode werden, wie zu befürchten ist.

Wie beim letzten Mal wird er nicht stimmen. Wie beim letzten Mal wird er die Übersetzung haben: Wer nicht wusste, wusste nicht, weil er nicht wissen wollte. Weil er weggeschaut hat, wo man hätte hinschauen müssen.

http://www.youtube.com/watch?v=LA3OY_cTsvs

Die „pluralistische Ignoranz“, wie Andreas Popp das nennt, sorgt dafür, dass wir aus unserer Beobachtungsposition nicht herauskommen wollen und lieber in Political Correctness verharren.

Dabei wäre jetzt erstmals die Chance, sich aktiv einzubringen, denn nie vorher sind so viele Systemkritiker offen zu Wort gekommen, sogar in öffentlich-rechtlichen Programmen.

Sie und ich haben es selbst in der Hand! Sich selbst einbringen, den Mund aufmachen … oder nachher wieder von nichts gewusst haben. Wie beim letzten Mal: Sie werden es ihren Kindern und Enkeln selbst erklären müssen! Das wird Ihr persönlicher  Tag X – nach dem Tag X, der uns allen gerade droht.

(Wer die Textausgabe des youtube-Vortrags von Andreas Popp bevorzugt, findet sie hier.)