Der Konflikt in Mali: Kein Fall für schlichte Urteile

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Am 14. Oktober hatten wir Ihnen unter dem Titel „Mali und Mauretanien: Was passiert da in Westafrika?“ versprochen dranzubleiben an der Entwicklung dieses Konflikts. Seitdem ist kein weiterer Artikel erschienen, obwohl andere Blogs voll davon sind. Das hat einen einfachen Grund: Während Blogger aus Recklinghausen-Süd, Brandenburg-West oder Fürstenfeldbruck-Mitte Ihnen ebenso im Brustton die „Wahrheit über Mali“ verkaufen wollen wie sie alle Hintergründe des Syrien-Konflikts komplett erklären können, ohne jemals von irgendeinem Selbstzweifel geplagt zu werden, empfinden wir die Situation in Westafrika als ungeheuer komplex und nehmen uns deswegen viel Zeit zur Materialsammlung. Ehrlich gesagt erschrecken uns die Monologe der Ahnungslosen mit ihren absolut sicheren Urteilen, die wir jeden Tag in Blogs und bei Facebook vorgesetzt bekommen, nicht wenig. Deswegen beschränken wir uns auf den vorsichtigen Versuch der ausleuchtenden Analyse und halten uns mit Urteilen eher zurück.

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Sklavenarbeit für unseren Fortschritt

In all unseren modernen Geräten stecken seltene metallische Rohstoffe. Doch woher kommen sie? Wer beschafft sie? Und wo? Unter welchen Bedingungen? Diese Dokumentation zeigt es Ihnen so deutlich, wie Sie es gar nicht wissen wollten. Eine Reise in die Finsternis, in eine andere Zeit.

Klick: Sklavenarbeit für unseren Fortschritt

„Solange die Menschen an Scheingeld glauben wollen, sind es Geldscheine“

Michael Mross im Gespräch mit Frank Meyer

„Wir hätten 2008 schon mal zusammenklappen können. Und jetzt kommen die ganzen Gesetzesbrüche dazu.“

„Ich rechne mit einer Währungsreform, die Frage ist nur wann. Aber irgendwann kommt sie.“

„Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich auf Weimar.“

„Dollar und Yen sind noch viel grössere Probleme. Es geht darum, den Euro zu schwächen. Die USA packen gar nichts an, aber die können sich freidrucken, wenn sie wollen.“

Nur wenige ausgewählte Schlagworte. Wie geht’s weiter mit der Krise, kommt eine Währungsreform? Wie schützt man sich vor den kommenden Ereignissen? Den Zusammenhang bekommen Sie aus diesem neuen Video.

Die Gold-Propheten – Skrupellosigkeit als Geschäftsmodell

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Die Gold-Seiten sind zahllos im Netz, auch und besonders unter den Blogs. Man wird das Gefühl nicht los, dass hinter denjenigen Autoren, die ständig darauf abheben, dass Gold angeblich die einzig sichere Wertanlage in der Krise sei, viele eher hinter einem äusserst uneigennützigen Geschäft her sind. Doch das ist nur die eine Seite der polemischen Medaille. Die andere und viel wichtigere hat damit zu tun, dass die Gold-Fans mit ihrer Propaganda bewusst in Kauf nehmen, dass Umwelt und Menschen dafür vegiftet werden. Goldgewinnung bringt Menschen um, zerstört Landschaften, vergiftet das Wasser, die Pflanzen, die Tiere, verelendet ganze Gesellschaften.

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Wenn schon Diktatur, dann bitte Öko-Diktatur!

Europa wird kaputt gespart, überall werden Bügerrrechte und sogar grundlegende Sozialleistungen beschnitten. In der Krise sei das „unverzichtbar“ oder „alternativlos“ wird den Menschen erklärt; sie hätten „über ihre Verhältnisse gelebt“. Wer genauer hinschaut, stellt schnell fest, dass sich hier eine Finanz- und Wirtschaftsdiktatur durch die Hintertür schleicht. Hunderte von Miliarden Dollar und Euro wurden von denen verzockt, die den Hals nicht voll kriegen konnten. Nun lässt man sich die Rechnung von denjenigen bezahlen, die nie über ihre Verhältnisse gelebt haben. Der Weg führt – man sieht das besonders drastisch gerade in Spanien – geradewegs in eine Diktatur. Aber wenn schon Diktatur, dann bitte Öko-Diktatur.

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